Illegales Raubkopieren u. damit handeln

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Illegales Raubkopieren u. damit handeln

Beitragvon Trooper » Di 17. Okt 2006, 13:25

Nö, schlimm finde ich das eigentlich nicht. Es mag kein Raub sein, aber es ist nach wie vor eine Straftat.

Daß jemand, der das Konzept der Urheberrechte und des geistigen Eigentums an sich ablehnt, womöglich anderer Meinung ist, dürfte klar sein.
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Beitragvon Ghettomaster » Di 17. Okt 2006, 14:13

Naja, ich finde nur das man hier die Verhältnismäßigkeit wahren sollte. Ich kaufe meine Musik schon seit langem legal online und für die Filme gibts Amango. Trotzdem heißt das nicht das ich automatisch der Film- und Musikindustrie hörig bin.

Wenn ich auf der Strasse jemanden krankenhausreif Prügel bin ich ein Straftäter und hab mich eines Vergehens schuldig gemacht.

Kopiere ich eine CD oder DVD bin ich, per Definition der Musikindustrie, ein Räuber und Verbrecher.

Das man das geistige Eigentum und die Urheberrechte anderer achten soll ist klar, das entbindet die Musikindustrie aber nicht davon sich an Recht und Gesetz zu halten.

Wenn jemand einen anderen als Räuber und Verbrecher tituliert muß er dies beweisen können, anderenfalls macht er sich selber strafbar. Das kopieren von Medien ist weder ein Raub noch ein Verbrechen.

Oder würdest du dich in aller Öffentlichkeit von einem Vegetarier als Mörder und Schlächter hinstellen lassen?


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Beitragvon Trooper » Di 17. Okt 2006, 17:44

Trotzdem heißt das nicht das ich automatisch der Film- und Musikindustrie hörig bin.
Was hat die Frage denn mit Hörigkeit zu tun? Niemand (auch nicht die Unterhaltungsindustrie) zwingt die Öffentlichkeit, irgendein bestimmtes Vokabular zu verwenden. Durchgesetzt hat sich nunmal Raubkopierer, aber im Grunde ist es vollkommen egal, ob man diesen Personenkreis nun so oder lieber Schwarzkopierer oder Verbotenkopierer nennt.
Kopiere ich eine CD oder DVD bin ich, per Definition der Musikindustrie, ein Räuber und Verbrecher.
Was du nach der Definition der Musikindustrie bist, ist ziemlich unerheblich. Entscheidend ist, daß du nach der Definition der Justiz ebenfalls ein Vergehen begangen hast und ein Straftäter bist.
Das man das geistige Eigentum und die Urheberrechte anderer achten soll ist klar, das entbindet die Musikindustrie aber nicht davon sich an Recht und Gesetz zu halten.
Mir fehlt jetzt irgendwie der Zusammenhang, inwieweit sich die Industie nicht an das Gesetz hält. Die verwendete Bezeichnung lautet nämlich eben nicht Räuber, sondern Raubkopierer. Und "Verbrechen" ist neben seiner strafrechtlichen Definition ein Begriff, der im Volksmund für alle möglichen Straftatbestände verwendet wird.
Oder würdest du dich in aller Öffentlichkeit von einem Vegetarier als Mörder und Schlächter hinstellen lassen?
Ist mir schon passiert und ich habe mich darüber ziemlich schrottgelacht. Im übrigen frage ich mich, warum dir diese Sache augenscheinlich so wichtig ist. Fühlst du dich etwa heimlich doch angesprichen? :D
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Beitragvon Ghettomaster » Di 17. Okt 2006, 18:17

Warum mir das ganze so wichtig ist? Naja, die Musik-/Filmindustrie plustert ein (in den meisten Fällen) kleines Vergehen zum Kapitalverbrechen auf und die Politik hat nichts besseres zu tun als mit der Urheberrechtsnovelle in die selbe Kerbe zu schlagen.

Und das mindeste was der Bürger ja tun könnte wäre sich nicht auch noch die Definitionen der MI anzueignen und in den Sprachschatz übergehen zu lassen.

Ich bin bei sowas halt einfach etwas eigen. ;)


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Beitragvon Niten » Di 17. Okt 2006, 21:32

Die Bevölkerung übernimmt nun einmal Schlagworte nur allzu gerne und meistens noch unreflektiert. Weitere Beispiele: Gammelfleisch, Jahrhundertflut, Folter-Debatte, etc. pp

Wenn Du solche Begriffe nicht übernehmen willst, bitte schön, finde ich sehr gut, aber aktiv dagegen vorgehen ist in ein Kampf gegen Windmühlen. :)
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