Neue Studie zu Radarkontrollen

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Pr1mus
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Re: Neue Studie zu Radarkontrollen

Beitragvon Pr1mus » Fr 24. Feb 2012, 10:23

Zu dem Kritikpunkt es wird zu wenig Abends und Nachts geblitzt:
Auf der Dienststelle auf der ich zur Zeit meinen Dienst verrichte führen wir regelmäßig sogenannte Diskoanfahrtkontrollen durch.
Meist in einem Zeitraum von 21 Uhr bis ca. 1 Uhr.
Und meine Beobachtung der letzten Messungen war, dass doch viele junge Menschen in voll besetzten Autos aber dann mit mäßiger Geschwindigkeit unterwegs waren.

Man kann es nunmal nicht vollkommen unterbinden, dass Jugendliche rasen...und vermutlich, aufgrund fehlender Erfahrung und daraus resultierenden Fehleinschätzungen von Verkehrssituationen, kommt es wohl häufiger zu Unfällen.
Aber vergessen darf man auch nicht, dass der gut situierte "Mitvierziger" auch gern sehr zügig unterwegs ist. Wenn der ins Netz geht ist uns das doch auch Recht.

Zum Ende bleibt mir dann nur noch übrig den Kaeptn zu zitieren:
Geblitzt wird nur, wer zu schnell fährt.
Bild

Eine neue Seuche hat die Menschen befallen. Sie heißt Diarrhö cerebelli. Das bedeutet, das Kleinhirn hat Dünnschiss und kann das Gebrabbel nicht mehr bei sich behalten. Fritz J. Raddatz

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Re: Neue Studie zu Radarkontrollen

Beitragvon freed » Fr 24. Feb 2012, 10:32

k00i hat geschrieben: Klar haben sich viele Anwohner gefreut.
Die freuen sich aber auch nur solange wie vor ihrer Tür geblitzt wird... und dann dort alle langsam fahren. Aber wehe wenn sie selbst erwischt werden...

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Re: Neue Studie zu Radarkontrollen

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Di 28. Feb 2012, 10:32

Ich denke, NRW wird weiter die Geschwindigkeit im Auge behalten:

http://www1.wdr.de/themen/panorama/verkehrstote102.html

Ich werde immer nur geblitzt, wenn ich zu schnell fahre.
:lah:

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Re: Neue Studie zu Radarkontrollen

Beitragvon cosmic » Di 28. Feb 2012, 15:24

freed hat geschrieben:(...) Aber wehe wenn sie selbst erwischt werden...
Was auch durchaus vor deren eigenen Haustür passieren kann. :polizei1: Aber dann folgt plötzlich die Belehrung, dass man doch viel besser ganz wo anders, vor der Schule und so, messen sollte.... :o

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Re: Neue Studie zu Radarkontrollen

Beitragvon bastek » Di 28. Feb 2012, 15:49

Und wie stellt sich das der Herr Psychologe dann vor? Ach so, sie sind 30 Jahre alt und haben noch keinen Unfall verursacht. Dann wünsche ich Ihnen noch einen schönen Tag und Sie dürfen natürtlich auch weiterhin schneller fahren, als es die StVO vorsieht.....

Ich glaube nicht... Kann mich nur der allgmeinen Meinung hier anschliessen. Wer zu schnell fährt, wird geblitzt, bzw. gelasert.... :-)
Guten morgen. Sind Sie sich ganz sicher, dass Sie das hier wollen? 50 Jahre auf den Bock? Meine Polizei ist das schon lange nicht mehr!

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Re: Neue Studie zu Radarkontrollen

Beitragvon octodon-degus » Mi 29. Feb 2012, 01:57

Also man kann sich schon mit Sachen beschäftigen und Studien erstellen...

Aber es ist ja schon schwierig, das Gaspedal richtig zu bedienen bzw. den rechten Fuß auch mal etwas anzuheben. Kann man einem Teil der Bevölkerung wohl nicht zumuten.

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Re: Neue Studie zu Radarkontrollen

Beitragvon freed » Mi 29. Feb 2012, 09:57

cosmic hat geschrieben:
freed hat geschrieben:(...) Aber wehe wenn sie selbst erwischt werden...
Was auch durchaus vor deren eigenen Haustür passieren kann. :polizei1: Aber dann folgt plötzlich die Belehrung, dass man doch viel besser ganz wo anders, vor der Schule und so, messen sollte.... :o
So ist es leider...

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Re: Neue Studie zu Radarkontrollen

Beitragvon 1957 » Mi 29. Feb 2012, 15:08

diese studie würde ich gerne mal lesen. der autor? stellt sich mit einigen rückschlüssen in dem spiegel artikel allerdings kein gutes zeugnis aus. derartige studien vergessen wohl grundsätzliches:

verkehrsregeln sind legal.
verstöße müssen eine konsequenz haben, immer und überall - ansonsten können wir die regel vergessen. kleinlichkeit macht keinen sinn, das opportunitätsprinzip hilft.
unfälle sind meist folgen mehrerer regelverletzungen.

der aufwand, den die polizei betreibt, um das geschwindigkeitsniveau zu senken, ist enorm und sehr kostenintesiv. ich fürchte, die kosten decken sich mit den einnahmen nicht.

nicht alle, die etwas schneller fahren, sind raser. aber es muss halt grenzen geben.


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