Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

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very
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Re: Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

Beitragvon very » Fr 19. Jul 2013, 13:15

@Anne: Das sind natürlich keine guten Voraussetzungen.

Ich denke, Du solltest Dich bezüglich des (Ring-)Tausches nochmal schlau machen, wie das mit Deinen Augen im Fall der Fälle wäre. Es wäre ja ausgesprochen ärgerlich (vor allem auch für die potentiellen Tauschpartner), wenn im letzten Moment alles an den Augen scheitert.

Ggf. wäre Lasern tatsächlich ne Option?

Ansonsten müsst Ihr halt erstmal mit der Situation leben und das beste draus machen.

Ach ja, ein Tipp noch: Du hast sehr viel Privates geschrieben, ich würde an Deiner Stelle das Foto rausnehmen.
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Der müde Joe
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Re: Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

Beitragvon Der müde Joe » Fr 19. Jul 2013, 13:33

Tja, im Endeffekt wurde hier schon alles gesagt:
Solltest du in Bayern in den gD kommen, müsstets du dich bei einem Landeswechsel erneut untersuchen lassen. Und wie du schon sagtest, würde auch bis dahin noch eine Weile vergehen.

Das mit der BuPo würd eich mir auch aus dem Kopf schlagen. Bevor ich mich vor 2 Jahren bei der LaPo NI beworben habe, wollte ich auch erst zur Bundespolizei. Dort hat man mir aber gleich sofort mit nüchternen Worten klargemacht, dass es mit meiner Wunschdirektion Niedersachsen ganz düster aussehe (ich bin selber aus Osnabrück).

Wie sieht es denn für dich mit einem Behördenwechsel aus? Ich bin mir nicht 100% sicher, aber ich meine dass man beim ZOLL relativ gut in Niedersachen unterkommen kann. Den mD haben die ja auch.
Ebenso die JUSTIZ Niedersachen: Auch dort gibt es den mD und man bewirbt sich quasi direkt bei den JVAs oder Gerichten in oder in der Umgebung von Hannover.

Ich meine mal gehört/gelesen zu haben, dass bei einem Wechsel zu einen dieser Behörden keine komplett neue Ausbildung erforderlich ist, lediglich eine "Umschulung" reicht.
Doreau: »Wo waren Sie, Sledge?«
Sledge: »Ich hatte Dienst bei einer Demonstration gegen Polizei-Brutalität.«
Doreau: »Und was haben Sie gemacht?«
Sledge: »Wir haben sie mit Gummiknüppeln und Wasserwerfern auseinander getrieben.«

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Re: Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

Beitragvon lordlucan » Fr 19. Jul 2013, 16:13

Und wenn du dem Umweg über NRW gehst?

Jetzt für 2014 bewerben, in BI studieren und dann nach NDS wechseln oder in MI deinen Dienst versehen...

falls du im Rahmen der Erst-Verwendung nach Bonn kommen solltest kannst du ja immer noch den Umweg über den Erziehungsurlaub gehen

lg

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Re: Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

Beitragvon Trooper » Fr 19. Jul 2013, 16:51

Zum x-ten Mal: eine PDU ist regelmäßig ein Ausschlußgrund für einen Landeswechsel (und dürfte bei Bekanntwerden auch eine Weiterbeschäftigung als Polizeibeamter im Ausgangsland unmöglich machen).
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Re: Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

Beitragvon beni » Fr 19. Jul 2013, 16:52

lordlucan hat geschrieben:Und wenn du dem Umweg über NRW gehst?

Jetzt für 2014 bewerben, in BI studieren und dann nach NDS wechseln oder in MI deinen Dienst versehen...

falls du im Rahmen der Erst-Verwendung nach Bonn kommen solltest kannst du ja immer noch den Umweg über den Erziehungsurlaub gehen

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Re: Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

Beitragvon lordlucan » Fr 19. Jul 2013, 17:18

Die meisten Frauen wollen doch irgendwann ein Kind haben...

und es ist doch logisch, wenn ich einen Kinderwunsch habe und aufgrund der Erstverwendung 400 km von meinem Partner entfernt eingesetzt werde, dass 3 Jahre Erziehungsurlaub diese Trennung beenden...

Wie die Erstellerin schon sagte: die Polizei ist leider unflexibel...

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Re: Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

Beitragvon Anne678 » Fr 19. Jul 2013, 17:33

...
Zuletzt geändert von Anne678 am Sa 20. Jul 2013, 09:49, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

Beitragvon Inspektor_GER » Fr 19. Jul 2013, 17:36

Trooper hat geschrieben:Zum x-ten Mal: eine PDU ist regelmäßig ein Ausschlußgrund für einen Landeswechsel (und dürfte bei Bekanntwerden auch eine Weiterbeschäftigung als Polizeibeamter im Ausgangsland unmöglich machen).
Wenn man im Ausgangsland bleibt, ist eine PolizeidienstTAUGLICHKEIT zur Weiterbeschäftigung nicht mehr nötig, da reicht dann die PolizeidienstFÄHIGKEIT, bei welcher gem. PDV300 (selbst in der neuen Ausgabe) die alterbedingten körperlichen und geistigen Veränderungen berücksichtigt werden.

Die PolizeidienstTAUGLICHKEIT ist nur bei der Neueinstellung bzw. bei Landeswechsel erforderlich.

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Re: Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

Beitragvon Controller » Fr 19. Jul 2013, 18:14

Wie die Erstellerin schon sagte: die Polizei ist leider unflexibel...
hm :polizei10:

ich lese:

Die Erstellerin war/ist PDU :polizei3:
Wäre es das höchste Ziel eines Kapitäns, sein Schiff in Stand zu halten,
so ließe er es auf immer im Hafen. (Thomas von Aquin)

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Re: Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

Beitragvon beni » Fr 19. Jul 2013, 18:20

lordlucan hat geschrieben:Die meisten Frauen wollen doch irgendwann ein Kind haben...

und es ist doch logisch, wenn ich einen Kinderwunsch habe und aufgrund der Erstverwendung 400 km von meinem Partner entfernt eingesetzt werde, dass 3 Jahre Erziehungsurlaub diese Trennung beenden...

Wie die Erstellerin schon sagte: die Polizei ist leider unflexibel...

ist das so,dass Frauen meist ein Kind haben wollen?! Interessant, vor allem weil bei deinem ersten Posting nichts von Kinderwunsch geäußert wurde,sondern es so Klang,als solle ein Kind Zweck zum Selbstzweck werden :polizei10:

Im übrigen ist die Polizei nicht unflexibel
Man ist vorrangig LANDESbeamter,da kann ich nicht einfach davon ausgehen,dass ich zwischen den einzelnen Bundesländern hin und her tauschen kann,wie es mir beliebt.

Innerhalb eines Bundeslandes ist die Polizei sehr wohl flexibel,was Verwendung,Dienstzeiten etc. angeht.
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Re: Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

Beitragvon very » Fr 19. Jul 2013, 19:21

lordlucan hat geschrieben:
und es ist doch logisch, wenn ich einen Kinderwunsch habe und aufgrund der Erstverwendung 400 km von meinem Partner entfernt eingesetzt werde, dass 3 Jahre Erziehungsurlaub diese Trennung beenden...

Und wie geht es danach in Deiner Planung weiter? Als ich das letzte Mal nachgeschaut hab, hatten Niedersachsen und Bayern noch keine gemeinsame Landesgrenze. Also auch die nördlichste Verwendung in Bayern wär immer noch runde 400 km von Hannover weg. Nicht ideal, wenn man ein kleines Kind mit der Partnerin aufzieht, die in Hannover wohnt.
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Re: Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

Beitragvon lordlucan » Fr 19. Jul 2013, 20:22

lordlucan hat geschrieben:Und wenn du dem Umweg über NRW gehst?

Jetzt für 2014 bewerben, in BI studieren und dann nach NDS wechseln oder in MI deinen Dienst versehen...

falls du im Rahmen der Erst-Verwendung nach Bonn kommen solltest kannst du ja immer noch den Umweg über den Erziehungsurlaub gehen

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Re: Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

Beitragvon VeSta » Fr 19. Jul 2013, 20:43

Anne678 hat geschrieben:Das mit der PDU finde ich eh völlig schwachsinnig, was die Augen angeht. Ich habe ganz normale Kurzsichtigkeit, zudem nochmal in einem Bereich, in dem ich ohne Brille/Kontaktlinsen noch alles erkennen kann (wenn auch kleinere Schrift bei bestimmten Entfernungen unscharf wird). Warum sollte man damit PDU sein? Ich bin mit sicher, dass sehr viele als PDU gelten würden, wenn man jetzt nochmal im Einzeldienst Tests dahingehend durchführt... Man kann doch sowas ohne Probleme mit Brille oder Kontaktlinsen ausgleichen?
Naja, also verlangst du nur für dich eine Ausnahmeregelung, weil du private Probleme hast? Meinst du andere haben das nicht und müssen auch sehen, wie sie alles geregelt bekommen.

Wieso solltest du in einem anderen BL genommen werden, ein neuer Bewerber nicht... bist du besser als andere? :polizei13:

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Re: Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

Beitragvon steamhawk » Fr 19. Jul 2013, 21:17

@TE
Hast du schonmal ueberlegt statt nach Nds vllt nach NRW zu gehen? ich weiss zwar nicht, wie das mit dem PÄD aussieht, aber es waere ja schonmal ein Schritt 'in die richtige Richtung' und wenn du in den Norden von NRW kommst, ist Hannover ja nicht besonders weit weg. Wenn ihr euch dann in der Mitte trefft... :lupe:

:hallo:

edit: und ansonsten bei der Wahl "Beziehung oder Beruf" wuerd ich den Beruf nehmen. Generell, wenn meine Partnerin mir die Wahl setzen wuerde "Beziehung oder ..." dann lieber das oder...(Ausnahmen bestaetigen die Regel)

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Re: Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

Beitragvon MasterEd » Fr 19. Jul 2013, 21:59

steamhawk hat geschrieben:@TE
Hast du schonmal ueberlegt statt nach Nds vllt nach NRW zu gehen? ich weiss zwar nicht, wie das mit dem PÄD aussieht, aber es waere ja schonmal ein Schritt 'in die richtige Richtung' und wenn du in den Norden von NRW kommst, ist Hannover ja nicht besonders weit weg. Wenn ihr euch dann in der Mitte trefft... :lupe:

Und was soll das genau bringen? NRW hat genauso wie NDS auch "nur" eine zweigeteilte Laufbahn und stellt auch keine aus dem mittleren Dienst mehr ein...auch mit Tauschpartner nicht, soweit ich das weiß.

Außerdem: in NRW in den Bereich von OWL zu kommen, ist wie Lotterie spielen. NRW ist verdammt groß. Kannst ja mal spaßeshalber die Entfernung zwischen Aachen und Hannover heraussuchen. Das ist definitiv kein Lösungsansatz in meinen Augen.


@TE
Ich würde den Aufstieg in Bayern versuchen und dann stehen einem auch ganz andere Chancen zur Verfügung. Aber als erstes würde ich abklären lassen inwiefern die Augen es überhaupt zulassen einen Länderwechsel durchzuführen. An denen KANN alles scheitern. Das kann aber auch nur ein PÄD sagen. Die Werte deiner Augen dürftest du ja kennen und ein Anruf beim PÄD in NDS dürfte aufschlussreich sein. Aber auch für die Augen gab es hier schon Lösungsansätze: Augen-OP. Etwas auf die Schnelle wirst du definitiv nicht finden. Das dauert alles viele Jahre. Selbst bei "gesunden" Kollegen im gD kann so ein Länderwechsel mit Tauschpartner Jahre dauern....und bei dir sind halt noch zwei schwerwiegende Faktoren zusätzlich.

Auch wenn es jetzt etwas hart klingt, aber hier scheint nicht die "Polizei" unflexibel zu sein, sondern ihr, bzw. deine Partnerin.
"Polizisten sind rechtsradikale Dumpfbacken, die ein eigenes AKW im Garten haben
und vorzugsweise Frauen, Kleinkinder und honorige Bürger verprügeln." (PolBert, 08.12.2010)


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