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Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

Verfasst: Fr 19. Jul 2013, 11:14
von Anne678
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Re: Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

Verfasst: Fr 19. Jul 2013, 11:31
von VeSta
Was hat es mit Unflexibilität zu tun?

Wenn man von einem Ende der Republik ans andere Ende ziehen möchte, muss man halt ggf. beruflich etwas umdenken?

Warum sollte man alles auf dem Silbertablett serviert bekommen, "nur" weil man sich beziehungstechnisch anders orientiert?

Man muss halt im Leben überall Kompromisse eingehe, wieso sollte es hier anders sein...

Re: Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

Verfasst: Fr 19. Jul 2013, 11:32
von TAMTOM50
In Bayern gibt's sicher Männer, die dich hübsch und nett finden :polizei2:

Re: Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

Verfasst: Fr 19. Jul 2013, 11:50
von very
Anne678 hat geschrieben:In Niedersachsen neu anfangen ist für mich nicht möglich, da ich dort als PDU gelte.
Aber mit nem Tauschpartner würden sie Dich nehmen? Sehr merkwürdig!

Und ja: Als Polizeibeamter kann man nicht einfach dahin wechseln, wo man will. Das weiß man aber, bevor man sich für den Beruf entscheidet. Wenn sich dann im Laufe des Lebens das private Umfeld ändert, kann der Dienstherr ja nichts dafür. Wie siehts denn mit nem Ringtausch aus?

Alternative wäre ja noch, dass der andere Beziehungsteil sich gen Bayern orientiert.

Re: Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

Verfasst: Fr 19. Jul 2013, 12:03
von Holger73
Versuche den Aufstieg zu meistern und dann einen Tauschpartner zu finden. Selbst mit einem Tauschpartner von der BPol, um eventuell im mD bleiben zu können, wird es im Raum Hannover eng, sehr eng bis unmöglich werden. Dort ist nix frei... zumindest offiziell nicht.
Von daher Aufstieg... außerdem hast du dann die besseren Alternativen.

Gruß Holger

Re: Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

Verfasst: Fr 19. Jul 2013, 12:06
von SVS
Einzige "Schnelle" Möglichkeit wird da wohl wirklich nur der Wechsel zur BPol sein. Mit der Gefahr dann am Ende an irgendeinem Flughafen oder ähnlichem zu landen.

Sonst bleibt wohl nur der Versuch schnellst möglich an die FH und in den gD zu kommen. Nen Tauschpartner hätte ich dann zufälligerweise soga im Angebot ;)


Viel Glück und vorallem viel Gedult ;)

Re: Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

Verfasst: Fr 19. Jul 2013, 12:08
von Anne678
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Re: Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

Verfasst: Fr 19. Jul 2013, 12:09
von Ghostrider1
Ich würde den Beruf NICHT an den Nagel hängen. Du bist 25 Jahre.
Schmeiß den Job hin und in 3 Jahren geht die Beziehung flöten... Top Deal!

Und wenn du schon mit ihm/ihr zusammen warst, als du nach Bayern gingst, wußtest du die räumlich Distanz. Hast du dich hinter darauf eingelassen, ebenso.

NDS ist ja flächenmäßig nicht unbedingt klein. Was machst du, wenn zwischen deiner Wache und dem Wohnort deiner 2. Hälfte 150 - 170 km liegen? Jeden Tag fahren? Da freut sich aber Shell & co und der deutsche Staat für die dicke Mineralölsteuerabgabe.

Sorry, in solchen Fällen trifft den Dienstherren keine Schuld.

Wechsel zur BuPol -> 3x laut gelacht. Du weißt schon, wie die teilweise ver****t werden und wohin bei denen teilweise die Reise geht?!
Dir wird nichts anderes übrigbleiben, als den Wechsel zum gD zu vollziehen oder darauf hoffen, dass NDS wieder zur 3er Laufbahn wechselt, was aber eher unwahrscheinlich ist.

Re: Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

Verfasst: Fr 19. Jul 2013, 12:12
von SVS
Anne678 hat geschrieben:
very hat geschrieben:Aber mit nem Tauschpartner würden sie Dich nehmen? Sehr merkwürdig!
Habe ich da was falsch verstanden? Wenn ich im gehobenen Dienst wäre und einen Tauschpartner hätte, würde ich trotzdem nicht tauschen können, wenn ich in Niedersachsen als PDU gelte (liegt an meiner Sehkraft - Kurzsichtig)?

Sprich, wird man - wenn man tauschen will/kann - nochmal ärztlich unter die Lupe genommen?

:/
Ja bei einem Bundeslandwechsel steht nochmals eine polizeiärztliche Untersuchung an.
Aber gerade bei so eindeutigen Dingen wie Sehstärke würde es mich verwundern , wenn du in einem Bundesland polizeidiensttauglich und im anderen pdu bist. Die PDV 300 ist bundeseinheitlich und gerade in Sachen Augen sind die Grenzen ja klipp und klar festgelegt.

Re: Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

Verfasst: Fr 19. Jul 2013, 12:15
von Inspektor_GER
Anne678 hat geschrieben: Habe ich da was falsch verstanden? Wenn ich im gehobenen Dienst wäre und einen Tauschpartner hätte, würde ich trotzdem nicht tauschen können, wenn ich in Niedersachsen als PDU gelte (liegt an meiner Sehkraft - Kurzsichtig)?

Sprich, wird man - wenn man tauschen will/kann - nochmal ärztlich unter die Lupe genommen?
JA, man wird nochmal ärztlich untersucht. Schau dir dazu mal die Tauschregularien an, die in Extrapol -> Personal -> Personaltausch eingestellt sind.

Was ich nicht verstehe: Wieso bist du in NDS PDU wegen Kurzsichtigkeit und in Bayern nicht? Die Werte (50 % bzw. 30 % ab 21. Jahren) sind gem. PDV 300 üebrall gleich.

Sprich: Wenn du in Bayern die Werte beim Sehtest erreicht hast, kannst du sie doch auch in NDS erreichen. Also wäre eine Neubewerbung auch nicht ausgeschlossen.

Re: Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

Verfasst: Fr 19. Jul 2013, 12:20
von Anne678
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Re: Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

Verfasst: Fr 19. Jul 2013, 12:24
von very
Und was ist mit dem Partner/der Partnerin? Kann er/sie sich nicht beruflich verändern, wenn es für Dich doch so schwer ist?

Re: Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

Verfasst: Fr 19. Jul 2013, 12:27
von SVS
Anne678 hat geschrieben:
Ich hatte, als ich 2007 eingestellt wurde noch bessere Augen, meine Kurzsichtigkeit hat sich um einiges verschlechtert.
Vielleicht ist ja lasern ne mögliche Alternative?!

Re: Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

Verfasst: Fr 19. Jul 2013, 12:39
von Anne678
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Re: Private Probleme durch Unflexibilität im Polizeiberuf

Verfasst: Fr 19. Jul 2013, 12:54
von VeSta
Dann musst, du wohl oder übel so blöd es klingt, abwägen was dir wichtiger ist.