Neues von Tania K.

Polizeibezogenes, was in keine andere Sektion hineinpasst

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Baumi 2
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Neues von Tania K.

Beitragvon Baumi 2 » Di 29. Sep 2015, 22:18

"Mit Bullenschlampen redet ein Mann nicht"

Schon einmal haben wir auf dieser Seite über die Tania Kambouri berichtet. Im Herbst 2013 schrieb die heute 32jährige Kommissarin einen Leserbrief an ihre Gewerkschaftszeitung. Thema: Was man als Frau bei der Polizei auszuhalten hat, wenn man es im Einsatz mit Migranten zu tun hat – zumal, wenn man selbst einen migrantischen Hintergrund hat: Körperliche Übergriffe, Beleidigungen, null Respekt. „Bei jeder kleinen Maßnahme muss man stundenlang erklären, warum und was man jetzt tut.“

Damals war Tania einfach nur wütend. Ihren Brief schickte sie spontan per Mail ab, ohne den Text noch einmal zu lesen. „Den liest sowieso keiner“, dachte die Bochumerin. Ihre Mutter wusste dagegen sofort: Das wird Folgen haben. Damals musste raus, was sich über Wochen und Monate angestaut hatte.“ Erst wenige Tage davor war die Polizistin bei einem Einsatz mit einer Kollegin wieder einmal übel beschimpft worden. Der türkischstämmige Mann, der die Polizei selbst gerufen hatte, wollte sich nur mit männlichen Beamten, keinesfalls aber mit „Bullenschlampen“ abgeben. Er schickte die beiden Frauen weg, rief ein zweites Mal in der Leitstelle an und verlangte, dass ihm männliche Polizisten geschickt würden.
Tanias Leserbrief machte die Runde, wurde viele hundert Mal geteilt, zehntausende Mal geliked. Nicht nur von Polizisten. Die Presse meldete sich, was ihr gar nicht recht war, und sie fand sich mit dem Innenminister von NRW in einer Podiumsdiskussion wieder. „Ich wollte einfach nur, dass sich etwas ändert,“ sagt Tania, bekannt werden wollte sie nicht. Das hat sich geändert:
Tania Kambouri lässt sich interviewen, denn die Bochumerin hat ein Buch geschrieben, dass am 5.Oktober erscheint: „Deutschland im Blaulicht - Notruf einer Polizistin“. Schonungslos schildert sie ihren Berufsalltag und rechnet mit den „sozialromantischen Anhängern eines unkritischen Multikulti“ ab.

„Wie sieht die Zukunft in Deutschland aus, wenn straffällige Migranten sich (weiterhin) weigern, die Regeln in ihrem Gast- beziehungsweise Heimatland zu akzeptieren?“, fragt Kambouri. Sie und ihre Kollegen würden täglich mit straffälligen Migranten konfrontiert, darunter größtenteils Muslime, die nicht den geringsten Respekt vor der Polizei hätten.
Schon im Kindesalter fange die Respektlosigkeit an. Ihre deutschen Freunde und Kollegen äußerten oft, dass sie sich in ihrem eigenen Land nicht mehr wohlfühlten. Das könne sie bestätigen, da sie sich als Migrantin aufgrund der Überzahl ausländischer Straftäter in vielen Stadtteilen auch nicht mehr wohlfühle, schrieb die Polizistin. „Meine deutschen Kollegen scheuen sich, ihre Meinung über die straffälligen Ausländer zu äußern, da sofort die alte Leier mit den Nazis anfängt.“ Es könne nicht sein, dass Polizeibeamte keine Rechte mehr hätten und fürchten müssten, bei jeder rechtmäßigen Maßnahme gegen straffällige Migranten sanktioniert zu werden. Dass Menschen, die das Grundgesetz nicht achten und eine Parallelgesellschaft bildeten, tun und lassen könnten, was sie wollten: „Wo sind wir mittlerweile gelandet? Ist es schon so weit gekommen, dass die deutsche Polizei beziehungsweise der Staat sich (negativ) anpassen muss und wir unsere demokratischen Vorstellungen in gewissen Lebens-/Einsatzsituationen einschränken und aufgeben müssen?“ Der Entwicklung könne man nur mit ernsthaften Sanktionen wie Geldstrafen, Kürzung oder Streichung sämtlicher Hilfen durch den Staat oder Gefängnis Einhalt gebieten. Eine „sanfte Linie“ bringe nichts.
Kambouris Hilferuf fand zunächst in der Polizei ein überwältigendes Echo. Unzählige Beamte meldeten sich bei der Zeitschrift. Die meisten lobten Kambouri, weil sonst keiner den Mut habe, so etwas zu sagen. Erschütternd sei, dass nach den Berichten der Kollegen auch Vorgesetzte dazu raten, Anzeigen wegen Beleidigung, Widerstand oder Körperverletzung gegen Täter ausländischer Herkunft zu unterlassen, „weil das nur Ärger bringt“, wie Oliver Malchow, der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) aus einer der Zuschriften zitierte.

Manche Kritiker rückten Kambouri in die rechtspopulistische Ecke. Natürlich regt sie der Populismus-Vorwurf auf: Sie hetze nicht gegen Ausländer, sagt sie. „Ich wäre ja auch ganz schön blöd, wenn ich es täte, ich habe ja selbst eine Einwanderungsgeschichte.“ Tania Kambouri kam 1983 als Tochter griechischer Eltern in Bochum zur Welt. Sie wuchs im Stadtteil Hamme auf. Mit ihrer besten Freundin, einer Türkin, beschloss sie, dass die Schulzeit nach der mittleren Reife noch nicht zu Ende sein sollte. Also organisierten sich die Mädchen ihren Aufstieg durch Bildung selbst, meldeten sich am Gymnasium an. „In der Realschule sagten uns die Lehrer, wir würden unser Abi eh nicht schaffen. Aber uns war das egal, wir haben einfach unser Ding durchgezogen.“ Ihre Freundin mit türkischen Wurzeln wurde Lehrerin.
Tania wollte immer nur eins: zur Polizei. Zwei selbstsichere junge Migrantinnen, die ganz bewusst wichtige Funktionen in der deutschen Gesellschaft anstreben. „Meine Freundin und ich stehen für die große Mehrheit der Migranten und ihrer Kinder, die bestens integriert sind.“ Genau deshalb dürfe man nicht die Augen vor der Minderheit verschließen, die ganze Stadtteile terrorisiere. „Ich will ja genau das nicht: dass die Bevölkerung immer ausländerfeindlicher, rassistischer wird. Wir dürfen einfach nicht verschweigen, was die Realität ist, wir müssen klar und deutlich thematisieren, was die Probleme sind.“
Nach ihrem Leserbrief bemühten sich viele Talkshows um die Polizistin: „Jauch, Illner und Schlagmichtot.“ Doch Tania Kambouri wollte das nicht. Als der Piper-Verlag ihr anbot, über ihre Erlebnisse im Streifendienst ein Buch zu schreiben, konnte sich die Kommissarin das zwar vorstellen. Aber dann als Autorin in die Öffentlichkeit? Bitte nicht! „Mein Verlag sagte: Du kannst ein Buch nicht still und heimlich schreiben. Entweder wir machen das ganz oder gar nicht.“ Also bekam Kambouri vor kurzem Besuch von einer Medientrainerin. Der wichtigste Rat der Trainerin: Am besten „frei Schnauze“, so natürlich wie möglich. Kambouri ist ohnehin ein Naturtalent. Bei ihrem ersten Fotoshooting für das Porträt in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in einem Bochumer Park macht sie gar nicht den Eindruck, als scheue sie die Öffentlichkeit. Professionell lächelt sie in die Kamera.

Sie hatte lange gezögerte, den Buchvertrag zu unterschreiben „Ich habe einfach die Befürchtung, bekannt zu werden. Und das will ich nicht. Ich will weiter meinem Traumberuf nachgehen: Streifenpolizistin.“ Lange überlegte Kambouri, wog mit Familie, Freunden, Kollegen und Vorgesetzten Pro und Kontra ab. „Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass man die Öffentlichkeit auf Probleme aufmerksam machen muss, damit sich was ändert. Ich möchte etwas Positives für dieses Land erreichen, möchte, dass Politiker und Justiz sich Gedanken machen, damit nicht alles schlimmer wird.“

Kambouris Buch ist ein Weckruf. Höchste Zeit sei es, Grundlegendes zu ändern. „Falls wir das unterlassen, uns stattdessen noch länger von Sozialromantikern und Kulturrelativisten blenden lassen oder die Probleme nur halbherzig angehen, steht unsere Gesellschaft vor einer inneren Zerreißprobe“, heißt es gleich auf den ersten Seiten.
Kambouri ist überzeugt, dass man mit relativ einfachen Mitteln „und vor allem mit klaren Ansagen“ schon eine Menge erreichen könne. Von niemandem dürfe eine komplette Assimilation verlangt werden. Ausgangspunkt jeder Diskussion müsse aber die hiesige Kultur sein, hiesiges Recht und Gesetz, hiesige Gewohnheiten und Werte. „Eine Anpassung der Einheimischen an Einwanderer darf niemals stattfinden, nur um den Intoleranz-Vorwurf zu vermeiden.“ Natürlich fürchtet sich Tania Kambouri auch ein wenig vor scharfen Reaktionen, wenn jetzt über ihr Buch und ihre Botschaften in den Medien berichtet wird. „Ich würde dem zwar standhalten, ich bin stark genug. Aber niemand möchte gerne angefeindet werden.“
Tania Kambouri steht vor „ihrer“ Wache, der Polizeiwache Bochum-Mitte. Sie hat jetzt ihre Uniform angezogen: hellblaues Hemd, dunkelblaue Krawatte. An ihrem Gürtel sind Handschuhe, Handschellen und ihre Pistole befestigt. Geduldig folgt die Kommissarin den Anweisungen des Fotografen, stützt sich auf einen Streifenwagen, lehnt sich an einen anderen. Sie lächelt. Wenn das mit ihrem Buch dann „durch“ sei, wolle sie nicht mehr die Symbolfigur der Debatte sein, sagt Kambouri. Ein öffentliches Gesicht bleiben? Keinesfalls! Sie will wie bisher einfach weiter Streife fahren.

Der obige Text ist verändert und gekürzt der FAZ entnommen. Die Originalfassung finden Sie hier. Dort finden sich auch einige Videos mit Tania Kambouris wichtigsten Statements.

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft ... 25651.html

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Re: Neues von Tania K.

Beitragvon Challenger » Do 1. Okt 2015, 21:13

Hört sich interessant an, so daß ich mir das Buch mal zulegen werde.

Die Thematik an sich ist ja erschreckend aktuell!
Challenger


"Alles Große in unserer Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut, als er muß." (Hermann Gmeiner)

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Re: Neues von Tania K.

Beitragvon Riker69 » Fr 2. Okt 2015, 00:31

„sozialromantische Anhänger eines unkritischen Multikulti“
„Eine Anpassung der Einheimischen an Einwanderer darf niemals stattfinden, nur um den Intoleranz-Vorwurf zu vermeiden.“

Definitiv Zündstoff und sicherlich sehr lesenswert! Wird meine nächste Anschaffung!
„Deutschland im Blaulicht - Notruf einer Polizistin“ erscheint am 5. Oktober bei Piper. 224 Seiten, Paperback, 14,99 Euro.
„Wer den Sumpf austrocknen will, darf nicht die Frösche fragen.“
Friedrich Merz

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Re: Neues von Tania K.

Beitragvon Vollzugsbub » Fr 2. Okt 2015, 07:26

Diese Problematik besteht doch schon seit Jahren,
und seit Jahren werden die Augen davor verschlossen.


Mfg.
es gibt viele fettnäpfchen, so viele das sie für alle reichen............

Gast

Re: Neues von Tania K.

Beitragvon Gast » Fr 2. Okt 2015, 11:00

Moin!

Hat wieder einmal jemand die "schnungslosde Wahrheit" aufgeschrieben?

:tot:

Hauptsache, es kommt was in die Kasse.

Langweilig.

Gruß :polizei4:

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Re: Neues von Tania K.

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Fr 2. Okt 2015, 11:04

Naja...hier verhält es sich etwas anders.

Die Kollegin hat sich erst in echter Not mit einem Brandbrief "nach oben" gewandt. Dann wurde sie von ihrer Berufsvertretung auf das Ross "Aushängeschild gehoben".

Ob das Buch kommerziellen Gründen dient oder tatsächlich brauchbar ist, entscheide ich nach der Rezension von Dr. Challenger. Der ist ja schließlich der Karasek (RIP!) der copzone.
:lah:

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Re: Neues von Tania K.

Beitragvon Bigbrother » Fr 2. Okt 2015, 11:51

Im Westen nix Neues!

Sarazzin in Uniform! Den Finger in die Wunde legen kann jeder, aber echte Lösungsansätze vermisse ich da immer.

Die benannten Probleme sind bekannt und alt. Wenn jetzt jeder Berufsanfänger bei der Polizei seinen Kulturschock niederschreibt, dann Prost Mahlzeit.

Jeder der sich für den Polizeiberuf entscheidet, sollte im Vorfeld darüber im klaren sein was auf ihn zukommt, die Presse ist voll mit solchen Geschichten.
Deshalb verwundert mich so diese übertriebene Reaktion.

Bissel weinerlich und subjektiv, zumindestens der erste Eindruck.....

ich werde es natürlich lesen, erhoffe mir aber nix...

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Re: Neues von Tania K.

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Fr 2. Okt 2015, 11:55

Berufsanfänger? Hoffentlich ist die nicht länger bei der Polizei als du.

Und der Sarrazin Vergleich ist bei ihrem eigenen Hintergrund irgendwie Fehl am Platze. Aber dass du bei solchen Vorwürfen nicht gelassen reagieren kannst, wissen wir ja mittlerweile. :sleep:
:lah:

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Re: Neues von Tania K.

Beitragvon SirJames » Fr 2. Okt 2015, 12:06

Bigbrother hat geschrieben:Im Westen nix Neues!

Sarazzin in Uniform! Den Finger in die Wunde legen kann jeder, aber echte Lösungsansätze vermisse ich da immer.

Die benannten Probleme sind bekannt und alt. Wenn jetzt jeder Berufsanfänger bei der Polizei seinen Kulturschock niederschreibt, dann Prost Mahlzeit.

Jeder der sich für den Polizeiberuf entscheidet, sollte im Vorfeld darüber im klaren sein was auf ihn zukommt, die Presse ist voll mit solchen Geschichten.
Deshalb verwundert mich so diese übertriebene Reaktion.

Bissel weinerlich und subjektiv, zumindestens der erste Eindruck.....

ich werde es natürlich lesen, erhoffe mir aber nix...
Moin,

warum sollte eine Kollegin nicht öffentlich Probleme ansprechen, die sie bewegen? Sie spricht damit für einen großen Teil der Belegschaft und schaft diesen ein Forum.

Und dein Argument der immer wiederkehrenden alten Leier ist ein Totschlagargument. Wenn es danach ginge, bräuchte man über kaum etwas mehr diskutieren, weil ja schon zig Mal geschehen.

Im Gegenteil, die angesprochenen Probleme sind, gerade weil sie seit Jahrzehnten ungelöst sind, immernoch und immer wieder hochaktuell. Und man kann darüber gar nicht oft und breit genug diskutieren.

Hier den Vorwurf der Weinerlichkeit und Subjektivität in dem Raum zu stellen ist schlicht albern. Natürlich ist das Buch subjektiv, denn die Kollegin beschreibt ihre persönliche Sicht der Dinge. Diese Sicht teile ich und viele andere auch, die im Streifendienst arbeiten.

Gruß
“No, I don’t wonder Marty. The world needs bad men. We keep the other bad men from the door.”

(true detective)

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Re: Neues von Tania K.

Beitragvon Harkov » Fr 2. Okt 2015, 13:00

Bigbrother hat geschrieben:Im Westen nix Neues!

Sarazzin in Uniform! Den Finger in die Wunde legen kann jeder, aber echte Lösungsansätze vermisse ich da immer.

Die benannten Probleme sind bekannt und alt. Wenn jetzt jeder Berufsanfänger bei der Polizei seinen Kulturschock niederschreibt, dann Prost Mahlzeit.

Jeder der sich für den Polizeiberuf entscheidet, sollte im Vorfeld darüber im klaren sein was auf ihn zukommt, die Presse ist voll mit solchen Geschichten.
Deshalb verwundert mich so diese übertriebene Reaktion.

Bissel weinerlich und subjektiv, zumindestens der erste Eindruck.....

ich werde es natürlich lesen, erhoffe mir aber nix...
Sarazzin ist ein dekadenter Bankier der sich anmaßt soziologische Ursachen und ihre Lösung zu präsentieren. Ich habe mich deshalb auf eine Stelle als Aktienhändler Bereich Derivatehandel beworben. Ausbildung brauch ich nicht, Dumm labern kann ich so.

Hier hat aber wohl eine Frau, die auf der Straße ist, ihre Erfahrungen niedergeschrieben. Das ist etwas völlig anderes als vom Blauen Salon aus, primitive biologistische Weltbilder zu verbreiten.
Und nur weil es als Polizist auch sein kann, dass ich eine kassiere muss dieser Umstand jetzt als normal hingenommen werden ?

Sicher nicht.
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Re: Neues von Tania K.

Beitragvon Diag » Fr 2. Okt 2015, 13:30

@BB: Genau. Die Lösungsansätze. Das war die Intention der Kollegin. Also völlig verfehlt.

Ich könnte Dich bislang nicht ernst nehmen, jetzt ist es noch drunter...

Jaja, immer diese Mehrfachaccountnutzer...

@K_C: Challi ist aber doch eher wie M R-R. Der Akzent haut (noch) nicht ganz hin. Kommt aber auch noch.

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Re: Neues von Tania K.

Beitragvon Bigbrother » Fr 2. Okt 2015, 18:58

Ich sag doch nicht, daß die Verfasserin im Unrecht ist. Im Gegenteil, ich sage die Presse voll mit solchen Geschichten und die sind überwiegend alle wahr.

Aber dieser Hype um diese Kollegin und das zeitlich gezielte protegieren des Buches durch die Gewerkschaft, lässt mich an der Motivation des ganzen zweifeln.

Und nur weil ein Elternteil migrantisch ist, sagt das nix über die eigene Geisteshaltung aus.
Davon mal unabhängig, ich warte das Buch ab, erwarte aber nix neues.

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Re: Neues von Tania K.

Beitragvon hellbert » Fr 2. Okt 2015, 19:33

Was soll es da neues geben?
Ist doch alles schon bekannt und nicht erst seit gestern. Und die Probleme von dem Verhalten der Kriminellen mit Migrationshintergrund sind genauso bekannt wie die Probleme mit den Kriminelle ohne Migrationshintergrund. Die Gründe dafür sind ebenso bekannt, weil sie so ziemlich gleich sind.

Kaufe mir das Buch unter keinen Umstände und rede mit dem, der es mir schenken sollte, kein Wort mehr.
Täglich wird vor mir das große Buch des Lebens aufgeschlagen und mir aus dem großen Buch des gefährlichen Halbwissens vorgelesen. Brauche nicht noch mehr zum Aufregen. :polizei1:

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Re: Neues von Tania K.

Beitragvon Challenger » Mo 5. Okt 2015, 22:38

Die Rezension kann noch einen Moment dauern: der örtliche Buchhändler meines Vertrauens erzählte etwas von dreiwöchiger Lieferfrist.
Challenger


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Re: Neues von Tania K.

Beitragvon Metaphas » Mi 7. Okt 2015, 08:20

Soll wohl sehr ansprechend sein.

Ansturm ist wohl auch etwas groß. Kleinere Lieferanten brauchen wirklich 2-3 Wochen. Aber zwei größere (Buch)Versender haben noch was auf Lager...

Grüße


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