Jahreswechsel in Deutschland

Polizeibezogenes, was in keine andere Sektion hineinpasst

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Jahreswechsel in Deutschland

Beitragvon Krebskolonie » Do 5. Jan 2023, 11:28

Wie werden eigentlich solche Situationen in Metropolen wie New York, London & Madrid bewältigt? Oder ist das ein deutsches Problem?

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Old Bill
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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Old Bill » Do 5. Jan 2023, 11:42

Offenbar ein globales Problem….
Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null. Das nennen sie dann ihren Standpunkt.

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon zulu » Do 5. Jan 2023, 12:01

Der Angreifer in New York fällt nicht darunter würde ich sagen. Krawalle durch Migranten sind ein europäisches Problem. Es gab sie in Belgien, Holland und bei uns. Frankreich und Italien haben aber auch immer wieder Probleme damit. Ich habe es satt, dass man die Thematik immer relativieren oder abschwächen muss...weil man Angst hat, in den Meinungskerker zu kommen.

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Old Bill » Do 5. Jan 2023, 12:25

Wer relativiert?
Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null. Das nennen sie dann ihren Standpunkt.

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Habakuk2 » Do 5. Jan 2023, 12:35

Eine typisch deutsche Reaktion gleich nach „ Schuldigen“ zu suchen . Ich kann dem Link von Bill ( ja Bildzeitung ich weiß ) nur zustimmen .

Völliges Versagen der Führung , wir leisten uns extra dafür eine Direktion Einsatz und eine LPD. Die AHu alleine im Brennpunkt zu lassen , sie sich aus „Deskalationsgründen“ zur Passivität anzuweisen und sie seit Jahren durch falsche Personalpolitik und absolut NULL Fortbildung immer schlechter werden zu lassen, rächt sich jetzt . Man muss sich nur einmal die mangelhafte Nutzung der PSA durch einige Kollegen angucken. Wir haben hier die absoluten Basics der geschlossenen Einheiten verlernt , was jeder draufhaben sollte. Jeder Kollege , der jetzt geschockt ist , sollte seine Berufswahl überdenken . Wir müssen das alles nicht gut finden , aber das ist nun mal unser Beruf .

Natürlich ist das öffentliche Rumgedruckse „wer das jetzt war „ genauso falsch und peinlich , wie daraus jetzt ein „Migrationsproblem „ daherzureden . Die Berliner Politik und Justiz ist nunmal so und das nicht erst seit gestern . Damit müssen wir leben . Ändern könnte die Behörde die handwerklichen Fehler intern und das ärgert mich .

Wir haben genügend Kollegen aus genau diesen Problemvierteln in unseren Reihen und die wurden genauso angegriffen und verletzt , diverse Bewohner mit Migrationshintergrund übrigens auch.

Also geht’s hier nicht um „die Migranten“ . Die Sozialerklärer „ ihnen fehlt die gesellschaftliche Partizipation“ liegen genauso daneben , die Migrationsproblemfetischisten.

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon An_dy » Do 5. Jan 2023, 16:55

Die Anfrage der CDU, die Vornamen der deutschen TV aufzulisten, trifft exakt den Kern. Ich sehe da keine AfD Methoden. Unbequeme Fragen sollten eben nicht der AfD überlassen werden. Es muss möglich sein sachlich, differenziert und ohne Tabuisierung die Lage anzugehen. Es gibt keine einfache Lösung.
Sollten wir zukünftig bei jeder PKS so handhaben.
Die Kritiker wissen schon ganz genau, weshalb sie das verhindern wollen.
Frau Giffeys „Handreichung und Stoppsignal“ ist im Grundsatz auch nicht verkehrt.

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Jahreswechsel

Beitragvon Habakuk2 » Do 5. Jan 2023, 19:13

Klar kann man sich als Polizist jetzt an solche politische Diskussionen beteiligen , die Frage ist doch , was uns das in der täglichen Arbeit bringt . Jede Behörde - natürlich auch meine - sollte sich fragen „ was können wir daraus lernen , wie stellen wir uns besser auf ?“

Ich bin in dieser Direktion 5 Jahre Funkwagen gefahren und wurde an zwei Silvester vor Corona selber beworfen bzw. beschmissen.

Wenn ich aber sehe, welcher EWA-Fahrer seinen Helm mit aufgerüstet hat und auch mal Nomex und nicht immer tacticoolen Plastik drunter getragen hat und wenn ich sehe , wie unser Einzeldienst und die AHu bei Tumultlagen agieren, dann weiß ich das wir erstmal unsere Hausaufgaben machen sollten.

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SirJames
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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon SirJames » Do 5. Jan 2023, 20:44

Habakuk2 hat geschrieben:
Do 5. Jan 2023, 12:35
Eine typisch deutsche Reaktion gleich nach „ Schuldigen“ zu suchen . Ich kann dem Link von Bill ( ja Bildzeitung ich weiß ) nur zustimmen .

Völliges Versagen der Führung , wir leisten uns extra dafür eine Direktion Einsatz und eine LPD. Die AHu alleine im Brennpunkt zu lassen , sie sich aus „Deskalationsgründen“ zur Passivität anzuweisen und sie seit Jahren durch falsche Personalpolitik und absolut NULL Fortbildung immer schlechter werden zu lassen, rächt sich jetzt . Man muss sich nur einmal die mangelhafte Nutzung der PSA durch einige Kollegen angucken. Wir haben hier die absoluten Basics der geschlossenen Einheiten verlernt , was jeder draufhaben sollte. Jeder Kollege , der jetzt geschockt ist , sollte seine Berufswahl überdenken . Wir müssen das alles nicht gut finden , aber das ist nun mal unser Beruf .

Natürlich ist das öffentliche Rumgedruckse „wer das jetzt war „ genauso falsch und peinlich , wie daraus jetzt ein „Migrationsproblem „ daherzureden . Die Berliner Politik und Justiz ist nunmal so und das nicht erst seit gestern . Damit müssen wir leben . Ändern könnte die Behörde die handwerklichen Fehler intern und das ärgert mich .

Wir haben genügend Kollegen aus genau diesen Problemvierteln in unseren Reihen und die wurden genauso angegriffen und verletzt , diverse Bewohner mit Migrationshintergrund übrigens auch.

Also geht’s hier nicht um „die Migranten“ . Die Sozialerklärer „ ihnen fehlt die gesellschaftliche Partizipation“ liegen genauso daneben , die Migrationsproblemfetischisten.
Moin,

auch dem schließe ich mich grundsätzlich an, wobei der Qualitätsverlust innerhalb der Behörde aus meiner Sicht genauso wie die Vorkommnisse in der Silvesternacht letzlich ein Symptom langjährigen politischen Versagens ist, u.a. dem langjährigen Einstellungsstop unter Wowereit, dem äußerst polizeikritischen Klima, der verfassungswidrigen Besoldung oder kurz gesagt: die fehlende politische Wertschätzung und Rückendeckung der Polizei.

Dass die BdL in diesem konkreten Fall möglicherweise falsch war, dass es z.T. falsche Entscheidungen in den einzelnen Einsatzabschnitten gab usw - klar ist das ärgerlich, kommt aber vor und ist grds. auch nicht außergwöhnlich. Das wird sicherlich auf den entsprechenden Ebenen nachbereitet werden.

Zum Thema "Migrationsproblem" habe ich vielleicht eine etwas abweichende Haltung. Ich könnte jetzt zwecks Einordung dessen was ich gleich schreibe vorausschicken, dass ich eine Frau, ebenfalls Kollegin, mit Migrationsgeschichte habe, lange Jahre in der Direktion 5 gedient und auch gewohnt habe - aber eigentlich will ich das gar nicht sagen müssen.

Kurzum: Meiner persönlichen Ansicht nach geht es natürlich nicht um DIE Migranten. Es ist gleichsam offenkundig, dass das Klientel was in Berlin hauptsächlich Stress gemacht hat, vor allem aus Jugendlichen und Heranwachsenden bestand, welche eine Migrationsgeschichte hatten und hierdurch in einer besonderen Weise sozialisiert ist. Ich halte es gänzlich mit Ahmad Mansour. Diese Feststellung gehört in die politische und gesellschaftliche Debatte darüber wie man solchen Phänomenen begegnen möchte. Denn nur, wenn ich alle Aspekte eines Problems beleuchte, kann ich auch eine Lösung herbeiführen, welche natürlich sehr komplex ist, Stichwort: Integration, Bildung, Sprachkompetenz, Armutsbekämpfung, Wohnungsmarkt usw. und sofort. Wenn ich Teile des Problems permamnet ausklammere, umschiffe, anders benenne, herumlaviere, relativiere, dann verenge ich den Debattenraum massiv und überlasse die Bühnen genau den politischen und gesellschaftlichen Kreisen, welche Ressentiments schüren wollen, welche gerade solche Probleme brauchen und wollen, um eine Daseinsberechtigung zu haben.

Unsere Politik, Gesellschaft und schließlich auch wir als Polizei, insbesondere in Berlin, haben nach meinem Dafürhalten die für eine funktionierende Demokratie und einen funktionierenden Rechtsstaat fundamental wichtige Fähigkeit verloren, offene, differenzierte aber vor allem auch ehrliche Debatten zu führen. Manchmal schaue ich mir alte Bundestagssitzungen aus Bonn bei phoenix an. Da fällt einem fast die Kinnlade herunter. Scheinbar sind wir heute mehr damit beschäftigt in Debatten den 'richtigen Ton' zu treffen, als wirklich in der Sache zu diskutieren. Ich persönlich glaube, dass das eine Wurzel für viele Phänomeme ist, welche wir derzeit haben. Aber vermutlich entferne ich mich grade zu weit vom ursprünglichen Thema.

Gruß
“No, I don’t wonder Marty. The world needs bad men. We keep the other bad men from the door.”

(true detective)

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Old Bill » Fr 6. Jan 2023, 08:05

Das nenne ich mal auf den Punkt gebracht :zustimm:

Der Link war eigentlich mit einem gewissen Maß an Zynismus gepostet. So wie Sir James geschrieben hatte wird nun in alle Richtungen aus der Hüfte geballert statt Ursachenbekämpfung betrieben.
Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null. Das nennen sie dann ihren Standpunkt.

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon 1957 » Fr 6. Jan 2023, 16:27

:zustimm:

An_dy
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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon An_dy » So 8. Jan 2023, 22:25

@Habakuk
@SirJames
:zustimm:
Auf den Punkt.

Zum Glück verläuft dieser Winter so mild.
Während Romantiker von Nachbarschaftshilfe im Kerzenschein fantasieren, hätten die jungen Herrschaften die Hochbeethelden zum Frühstück vernascht.

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Old Bill » Fr 13. Jan 2023, 07:47

SirJames hat geschrieben:
Do 5. Jan 2023, 20:44
Unsere Politik, Gesellschaft und schließlich auch wir als Polizei, insbesondere in Berlin, haben nach meinem Dafürhalten die für eine funktionierende Demokratie und einen funktionierenden Rechtsstaat fundamental wichtige Fähigkeit verloren, offene, differenzierte aber vor allem auch ehrliche Debatten zu führen.
Mit einem gewissen Maß an Erleichterung haben die Verantwortlichen nach dieser Falschmeldung nach Sachsen geblickt.

Die Morgenpost hat es noch etwas drastischer dargestellt:
MOPO.de hat geschrieben: Silvester-Randale in der Provinz: „Sieg Heil“-Rufe und Böller auf Polizisten

Tagelang schien es kaum ein anderes Thema zu geben als die Silvester-Krawalle in Berlin und anderen Großstädten der Republik. Gepaart mit einer Diskussion über Versäumnisse in Sachen Integration, da zumindest wie etwa in Neukölln vor allem junge Migranten Polizei und Rettungskräfte angriffen.
Peu à peu kommen nun vergleichbare Silvester-Krawalle in Dörfern und Kleinstädten in die Öffentlichkeit, in denen vor allem „Biodeutsche“, wie Cem Özdemir (Grüne) das mal genannt hat, gegen Polizei & Co. vorgingen. Vor allem aus dem Osten der Republik werden Vorfälle berichtet.
Besonders im Fokus: Das Örtchen Borna bei Leipzig. Dort sollen 200 mutmaßliche Neonazis randaliert haben – inklusive „Sieg Heil“-Rufen, Böller-Attacken auf die Polizei und einem enormen Sachschaden. Unter anderem wurde ein Kiosk zerlegt. Bislang wurden zwei 19-jährige Deutsche identifiziert. (km)

LINK
Die Verlinkung zur taz spare ich mir an dieser Stelle, diese käme dem Einstellen von Hetzschriften wie z.b. „Tichys Einblick“ gleich…

T-online ist mittlerweile zurückgerudert da „Die Zeit“ wohl recherchiert hat, statt die Berichterstattung auf den unreflektierten Facebookpost von einer Nutzerin zu stützen. Auch Politiker, die vor Entsetzen schäumend vorgeprescht sind, haben sich mittlerweile besonnen und sind wieder ein Stück weit auf den Boden der unangenehmen Tatsachen zurückgekehrt.
Vielleicht geht man jetzt mit einer fairen Debatte Probleme an statt zu versuchen davon abzulenken. Der Vorfall zeigt jedoch auch wie wichtig es ist, Meldungen zu überprüfen, nachdem es jedem Hobbyreporter durch einen Post gelingen kann eine Welle der Entrüstung auszulösen.
Leider scheint es Momentan gängige Praxis zu sein bei Vorfällen, gleich welcher Art und aus welcher Gesinnung heraus, irgendwie davon abzulenken um keine Verantwortung übernehmen zu müssen. Das man sich dieser Verantwortung doch irgendwann einmal von Amts wegen gestellt hat vergisst man offenbar, wenn man sie hat. Für mich unverständlich.
Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null. Das nennen sie dann ihren Standpunkt.

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Re: Jahreswechsel in Deutschland

Beitragvon Old Bill » Fr 13. Jan 2023, 07:57

Da ich das Thema durchaus diskussionswürdig finde, habe ich es vom ursprünglichen Thread abgeteilt, da dieser ansonsten etwas ausufert.
Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null. Das nennen sie dann ihren Standpunkt.

An_dy
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Re: Jahreswechsel in Deutschland

Beitragvon An_dy » Fr 13. Jan 2023, 12:48

SirJames hat geschrieben:
Do 5. Jan 2023, 20:44
Unsere Politik, Gesellschaft und schließlich auch wir als Polizei, insbesondere in Berlin, haben nach meinem Dafürhalten die für eine funktionierende Demokratie und einen funktionierenden Rechtsstaat fundamental wichtige Fähigkeit verloren, offene, differenzierte aber vor allem auch ehrliche Debatten zu führen.
Einer meiner besten Kumpels, befindet sich derzeit in Lützerath im Einsatz. Es ist einfach nur noch absurd und unfassbar was da abgeht. Auch so ein Symptom der blinden Ideologie, die derzeit um sich greift.
Da verbreitet ein Herr Klingbeil unreflektiert Fakenews. Genau wie ein Herr Lehmann sich erst kürzlich über eine völlig absurde Story einer selbsternannten Transaktivistin ereiferte. Konsequenzen werden nicht folgen.
Ich frage mich, auf welchem Niveau wir eigentlich derzeit politisch agieren. Was sich dann nachhaltig auf die innere Sicherheit auswirkt. Selbst ein Herr Merz ist offenbar nicht in der Lage, einen längst überfälligen Diskurs über Zusammenhänge zwischen Integrations-/ Migrationspolitik und innerer Sicherheit zu führen und dabei sachlich zu bleiben.
Man stelle sich mal vor, wir würden uns im Dienst auf diesem Niveau artikulieren. :stupid:

1957
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Re: Jahreswechsel in Deutschland

Beitragvon 1957 » Fr 13. Jan 2023, 17:01

:zustimm:


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