Kreuzberg: Fünf Jugendliche greifen Bundeswehrsoldaten an

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Zero2Seven
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Re: Kreuzberg: Fünf Jugendliche greifen Bundeswehrsoldaten a

Beitragvon Zero2Seven » Do 23. Nov 2006, 02:42

[quote=""Ex-Cop""]Der Vorfall war um 6 Uhr früh auf dem Weg zu seiner Dienststelle! So steht es im Tagesspiegel.
Bei dieser Uhrzeit kann ich mir volltrunken schwer vorstellen.[/quote]

War auch eher etwas polemisch gemeint :wink:

Obwohl...wenn ich mich an meine Dienstzeit beim Bund zurückerinnere, dann is das gar nich mal soo abwägig ;-D
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Aguirre-gelöscht
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Kreuzberg: Fünf Jugendliche greifen Bundeswehrsoldaten an

Beitragvon Aguirre-gelöscht » Do 23. Nov 2006, 06:31

Hat inzwischen jemand mehr Informationen zur Tat oder wird hier immer noch spekuliert?

Grüßle
Frank

Gast

Kreuzberg: Fünf Jugendliche greifen Bundeswehrsoldaten an

Beitragvon Gast » Do 23. Nov 2006, 08:54

Hat inzwischen jemand mehr Informationen zur Tat oder wird hier immer noch spekuliert?
Soldat in Uniform wird gegen 06.00 Uhr in Kreuzberg von fünf ausländischen Jugendlichen beleidigt und körperlich angegriffen.
Es gelingt ihm zu fliehen.

Das war es!

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Kreuzberg: Fünf Jugendliche greifen Bundeswehrsoldaten an

Beitragvon Ex-Cop-geloescht » Do 23. Nov 2006, 14:31

"Das war es!": Nicht ganz: Die Tagesspiegel-Meldung, auf die ich im Eingangsbeitrag verlinkte, hat sich verflüchtigt. Gibt's nicht mehr.
Merkwürdig, auch dass andere Medien darüber kein Wort verlieren.
Wenn schon der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

Dafür äußern sich heute zwei Berliner Jugendrichter, Günter Räcke und Kirsten Heisig, im Tagesspiegel:

„Zivilisatorische Standards gelten nicht mehr“
Hass und Angst gehören in manchen Bezirken zum Alltag. Vor einer neuen Dimension der Jugendgewalt warnen die Richter Kirsten Heisig und Günter Räcke.(...)
http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/23 ... 915719.asp

Und:
Jugendrichter warnen vor neuer Gewalt

Gewalt, Hass und Angst gehören für viele Jugendliche zum Alltag in ihren Kiezen. Jetzt warnen Berliner Richter vor einer neuen Dimension der Jugendgewalt. In Teilen von Neukölln, Tiergarten, Schöneberg und Wedding steige die Zahl der Gewaltverfahren anhaltend, die Delikte würden immer schwerer und die Täter immer jünger. Die Mehrheit der jugendlichen Serientäter seien arabischer oder türkischer Herkunft. „Manche Bezirke kommen mächtig ins Rutschen“, sagt Günter Räcke, langjähriger Jugendrichter.(...)
http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/23 ... 916212.asp
Auf eigenen Wunsch am 10.03.2009 gelöscht.

Gast

Kreuzberg: Fünf Jugendliche greifen Bundeswehrsoldaten an

Beitragvon Gast » Do 23. Nov 2006, 14:36

"Das war es!"
Bezog sich lediglich auf den Tathergang.

Ursachen, Motivationen, Hintergründe, Folgen und Wirkungen habe ich nicht betrachtet.

Was mich freut ist, dass sich Jugendrichter in eine so gestaltete Diskussion einmischen. Immerhin sind grade Jugendrichter als knallharte Verurteiler bekannt, die insbesondere

- schnelle
- angemessene
- harte

Urteile sprechen und auch die obere Bandbreite der Strafnormen ausnutzen!! :o :o

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Kreuzberg: Fünf Jugendliche greifen Bundeswehrsoldaten an

Beitragvon TomDark » Fr 24. Nov 2006, 20:04

[quote=""die_made""]Sind die Jugendlichen lebensmüde :?:
Da dürfte doch der Soldat, wenn er eine Waffe hätte, die als Notwehr verwenden.
-kombiniere- -aha- -tote Jugendliche- -lebensmüde-

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:[/quote]

Wüßte nicht seid wann ein Deutscher Soldat ausserhalb militärischen Gelände, inerhalb Deutschland, eine Waffe führen darf.

Ein Handy wäre besser gewesen. Anruf in der Kaserne und Mobilisierung der vorhandenen Truppenteile zum Antreten zwecks Pflicht zur Kameradschaft. Die darauf folgende Bild Mitteilung wäre intressant. Rechtradikale Bundeswehrsoldaten schlagen unschuldige ausländische Mitbürger nach Pöbelei. :mrgreen:

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Kreuzberg: Fünf Jugendliche greifen Bundeswehrsoldaten an

Beitragvon DickDarlington » Fr 24. Nov 2006, 20:15

das wäre ja quasi ein bundeswehreinsatz im inneren ;)
Ein Wunder ist leichter zu wiederholen, als zu erklären.

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Kreuzberg: Fünf Jugendliche greifen Bundeswehrsoldaten an

Beitragvon Apollo » Fr 24. Nov 2006, 20:16

@TomDark:

Hätten wahrscheinlich wenig Widerstand beim Blick auf einen voll gerüsteten Leo 2 A5 geleistet *g* Besonders nach dem obligatorischen "Ritsch-Ratsch" beim Durchladen des Turm-MG´s. :lol:

So eine Warnung ist mit allen Sprachen kompatibel :lach:
"All gave some, some gave all"

In Xanadu schuf Kubla Khan
Ein prunkvolles Vergnügungsschloss.
Wo Alph, der heil´ge Strom, durchfloss,
die tiefen Höhlen, unendlich groß,
hinab zum dunklen Ozean.


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Kreuzberg: Fünf Jugendliche greifen Bundeswehrsoldaten an

Beitragvon Gast » Sa 25. Nov 2006, 00:43

[quote=""TomDark""]

Wüßte nicht seid wann ein Deutscher Soldat ausserhalb militärischen Gelände, inerhalb Deutschland, eine Waffe führen darf.

[/quote]

Das nennt man auch Schutzdienstgrad. Musste ich mal machen, als ich meine Rekruten zur Schießbahn gebracht habe.
Steht ja schließlich hinten auf dem Truppenausweis: Der Inhaber ist berechtigt Schußwaffen zu führen, soweit er dienstlich tätig ist.

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Kreuzberg: Fünf Jugendliche greifen Bundeswehrsoldaten an

Beitragvon Rasto » Mo 4. Dez 2006, 09:19

Nun ja, hätte der Bundeswehr-Soldat ne Waffe bei sich geführt, hätte er wohlmöglich bei dem auf ihm verübten rechtswidrigen Angriff die Täter in Vorsorge für die Allgemeinheit erschießen können (Kurzschlussreaktion). Ich bin sicher, dass sich dies auch in Kreuzberger Kreisen bei unseren arabischen und türkischen Migranten rumgesprochen hätte :evil:

Bei der anschließenden Durchsuchung der Leichen hätte man sicher ne Reihe von verbotenen Waffen (Springmesser), geklauten Handys, erpressten Schutzgeld usw gefunden :/
Jemand hat mir mal gesagt, die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen. Ich möchte viel lieber glauben, dass die Zeit unser Gefährte ist, der uns auf unserer Reise begleitet und uns daran erinnert, jeden Moment zu geniessen.

Gast

Kreuzberg: Fünf Jugendliche greifen Bundeswehrsoldaten an

Beitragvon Gast » Fr 8. Dez 2006, 13:12

[quote=""TomDark""]Wüßte nicht seid wann ein Deutscher Soldat ausserhalb militärischen Gelände, inerhalb Deutschland, eine Waffe führen darf.[/quote]

Im Dienst? Regelmäßig, z.B. beim Verlegen von der Kaserne zum Truppenübungsplatz, sowie auf öffentlich zugänglichen Truppenübungsplätzen.
Und geladen und schussbereit führen z.B. VS Kuriere, bei Munitionstranstporten eingeteilte Soldaten und Feldjäger ihre Schusswaffen.

[quote=""TomDark""]Ein Handy wäre besser gewesen. Anruf in der Kaserne und Mobilisierung der vorhandenen Truppenteile zum Antreten zwecks Pflicht zur Kameradschaft. Die darauf folgende Bild Mitteilung wäre intressant. Rechtradikale Bundeswehrsoldaten schlagen unschuldige ausländische Mitbürger nach Pöbelei.[/quote]

So einen Vorfall gab es doch angeblich in den 90er Jahren. Einige ausländische Jugendliche hatten einen Bundeswehrsoldaten in Uniform verprügelt. Am nächsten Wochenende fuhr der ganze Zug mit, schnappte sich die betreffenden Personen und gab ihnen eine sehr physische Lektion in Kameradschaft. ;-D

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Kreuzberg: Fünf Jugendliche greifen Bundeswehrsoldaten an

Beitragvon Askar » Mi 20. Dez 2006, 22:58

[quote=""doppel7""]Servus,

wenn der Soldat das wirklich getan haben sollte, frage ich mich, warum diese fünf netten Mitbürger, ausländischer Herrkunft, nicht so fair gewesen sind, im eins zu eins ihm gegenüber zu treten. Nein, da mussten natürlich gleich alle fünf drauf. Der Bundi wahr wahrscheinlich äußerst muskulös! :ja:

In so einer Situation frage ich mich, wie ich mit vier Freunden reagieren würde, wenn mich jemand als Rassist bezeichnen oder sonst wie beleidigen würde. Was ja in Bezug auf das Verhältnis von fünf zu eins sehr mutig ist.
Jedenfalls debke ich nicht, dass ich diesen Jemand in eine Ecke schleifen würde um ihn anschließend zu verprügeln.

Aber Jeder soll sich seine eigene Meinung darüber bilden.

Gruss[/quote]


Wenn man eine ganze Gruppe beleidigt, muss man doch nicht mit ehrenvollem eins gegen eins gelaber kommen! Denkste die stimmen da jetzt noch groß ab bevor die sich mit dem schlagen? Heutzutage gibs dieses eins gegen eins eigentlich gar nicht mehr!
Terrorismus ist der Krieg der Armen und Krieg ist der Terrorismus der Reichen.

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Kreuzberg: Fünf Jugendliche greifen Bundeswehrsoldaten an

Beitragvon doppel7 » Mi 20. Dez 2006, 23:30

Klar gibts das bei den meisten nicht mehr, wird keiner in Frage stellen.
Die Intention war eher die, wenn die das so gemacht hätten, dann würde sich auch kaum jemand aufregen. Weil die das aber gerade nicht gemacht haben, läuft die Vermutung der Schuld eher in die Richtung der Gruppe Jugendlicher.

Gruss,
doppel7
Wenn man die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, wird man am Ende beides verlieren.
...Benjamin Franklin...


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