Ist so etwas möglich

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Beitragvon Biene1227 » Mo 23. Feb 2009, 22:36

Kein Problem, nix passiert :)
Unsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten, die in uns liegen. (Goethe)

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Vito
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Beitragvon Vito » Mo 23. Feb 2009, 23:11

[quote=""Controller""]

Wer von euch

hat schon mal eine Unterlippe gesehen, die Kontakt mit einem Ellenbogen hatte ?

Kopfverletzungen bluten meist sehr stark und heftig und auch aus der Unterlippe kann genug auf Hemd und Oberkleidung laufen, um ne schöne Sauerei anzurichten;[/quote]

Das ist ja das Problem :ja:

Die Leute schließen immer von der Menge des Blutes auf die Schwere der Verletzung :/

Wie Du schon sagst: Lippe, Augenbraue oder allgemein Kopfwunden bluten ziemlich stark. Allerdings sollte man hier die wirkliche Blutmenge bedenken :ja:

Man nehme ein Glas Blut (0.2L) und schütte sich dieses über den Kopf. Man sieht aus wie "abgeschlachtet". Und was macht die Menge Blut einem aus ? Nix :mrgreen: Das ist noch deutlich weniger wie das Blut, was man bei ner Bluspende los wird. Wenn man dann noch bedenkt, dass man ca. 5-7 L Blut inne hat - dann ist das Pillepalle :mrgreen:

Und wie ich bereits gesagt habe: Man muss nicht wegen ner offenen Lippe oder Augenbraue immer einen Krankenwagen binden - gerade in einem solchen Zeitraum.

Und wie erwähnt - die Milz vergessen wir ganz schnell wieder, da die Verletzung noch nicht einmal im KH erkannt wurde.
BildFreiheit für die SpareribsBild

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Beitragvon uwewittenburg » Di 24. Feb 2009, 07:01

[quote=""Wolfmoon""]@Mainzelmann2001
Ich denke Grundsätzlich hast du recht.
Nun wie ich schon sagte,ich war nicht dabei,aber der Spruch,wenn er denn so gefallen ist(Anzeigentag ist Morgen)ist nun nicht unbedingt richtig,der Bürger der in so einer Situation zu euch kommt erwartet Hilfe und keine dummen Sprüche.Mit einer Erklärung und ein paar netten Worten wäre manchmal schon viel getan,auch wenn man gerade keine Anzeige aufnehmen kann oder will.[/quote]

Er hat vollkommen Recht!

Versteht ein Besoffener nette Worte? Will er sie verstehen?

Bei Großveranstaltungen müssen nun mal Prioritäten gesetzt werden und die Kräfte für wichtige Einsätze freigehalten werden.

Kenne noch Zeiten, da mußten Geschädigte nach einem (Nichtgegenwärtigen) Einbruch (Geschäft, Villa, Büro u. a.) bis zu 12 Stunden warten bis die Polizei kam.

Wenn das Personal noch mehr gekürzt wird und noch mehr Wachen geschlossen werden, kann es noch länger dauern.
Ich lasse mir meine Meinung nicht nehmen und nehme sie auch nicht anderen.
Nur wer höflich widerspricht ist ein würdiger Diskussionspartner.

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Beitragvon Controller » Di 24. Feb 2009, 08:28

Wenn das Personal noch mehr gekürzt wird und noch mehr Wachen geschlossen werden, kann es noch länger dauern.
Die eigentliche Sauerei und nicht zu fassen ist:

dass solche Fälle dann an den Menschen festgemacht werden,
die eigentlich zum Helfen da sind !

Ärzte,
Sanis,
Polizisten
und auch Feuerwehr

Mister FLORIAN JOCHAM

zeig mal Eier und häng den politischen und finanziellen Entscheidungsträgern diesen Fall an den Frack :!:

Aber es ist bedeutend einfacher auf die kleinsten Lichter einzuprügeln,
anstatt mal die genauen Ursachen und Gründe zu recherchieren.

Deutsche Spassgesellschaft :uebel: :uebel:


Controller
Wäre es das höchste Ziel eines Kapitäns, sein Schiff in Stand zu halten,
so ließe er es auf immer im Hafen. (Thomas von Aquin)

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Beitragvon uwewittenburg » Di 24. Feb 2009, 08:51

[quote=""Controller""]
Die eigentliche Sauerei und nicht zu fassen ist:

dass solche Fälle dann an den Menschen festgemacht werden,
die eigentlich zum Helfen da sind !

Ärzte,
Sanis,
Polizisten
und auch Feuerwehr

Controller[/quote]

Waren wir nicht schon immer die "Prügelknaben der Nation"?

Die Presse greift sich einen kleinen Fall und macht aus einer Mücke einen Elefanten, um auf Mißstände hinzuweisen.
Leider bleibt dann der Dreck an dem einzelnen Beamten hängen, der für diese Entscheidungen nun gar nichts kann, weil er allein auf der Wache gelassen wurde und versucht durch Improvisation seinen Job zu machen.

Die Untersuchungen werden dann wieder ergeben dass menschliches Versagen vorlag, aber keine Ursache in der politischen Entscheidung bzw. im Sparkurs bei Polizei und anderen. :nein:

Nehmen wir mal hypothetisch an, der Kollege hätte die Anzeige als "Dreizeiler" aufgenommen und wäre alleine zu der Veranstaltung zur Durchführung der 1. Ermittlungen "getrabt".

Vor Ort wäre er "platt" gemacht worden, die Waffe entwendet, Täter nicht ermittelt.

Den Pressetext wüßte ich jetzt schon. ;-D

Leider ist es zum Alltag geworden, dass alles angegriffen wird, was eine Uniform trägt, sogar die Busfahrer.

Eine Kollegin meiner Frau ist mal angegriffen worden, weil sie einen blauen Parka trug un im Park spazierenging.
Man hatte sie für eine Politesse gehalten.

Es wird Zeit. dass sich etwas in Deutschland ändert und durchgegriffen wird!

1. Schluß mit der Schließung von Wachen!
2. Schluß mit Personalabbbau!
3. Schluß mit der Deeskalation zu jedem Preis und in jedem Fall!

So genug geträumt, bin wieder wach. ;-D
Ich lasse mir meine Meinung nicht nehmen und nehme sie auch nicht anderen.
Nur wer höflich widerspricht ist ein würdiger Diskussionspartner.

SERVO PER AMIKECO

Gast

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Beitragvon Gast » Di 24. Feb 2009, 09:22

So kann es kommen, wenn ein gut ausrecherchierter Artikel in der Zeitung erscheint.
Die Aufmachung und vor allem noch das tolle Bild des armen Jungen auf der Intensivstation erinnern mich irgendwie an eine Zeitung mit vier großen Buchstaben.
Eine Anzeige sollte natürlich grundsätzlich aufgenommen werden, zumindest aber Personalien. Ob dies geschehen ist? Spekulativ, Entschuldigung aber scheiße recherchiert bzw. Tatsachen verschleiert aufgrund Sensationsgeilheit, aber ein nicht gerade kleiner Teil der Presse schwört auf eine solche Berichterstattung.
Den Milzriss des kleinen Felix muss/kann der Beamte nicht erkennen und Tatbestandsmerkmale die eine Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung rechtfertigen würden, kann ich hier nicht erkennen. Ich denke eher, dass der kleine Felix bzw. Angehörige nun etwas Kapital aus dem Treppensturz schlagen wollen.
Dafür würde auch das tolle Bild sprechen.
Dem Beamten wird man wohl lediglich die Nichtaufnahme der Strafanzeige anlasten können, wenn überhaupt.


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