Brandsätze auf Polizeiwache in Berlin

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Fritz4081
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Re: Brandsätze auf Polizeiwache in Berlin

Beitragvon Fritz4081 » Mi 13. Apr 2011, 10:48

Moin C.,

mit tut jeder leid, der einen solchen Stuss-Text lesen muss!

Doch Unfug wurde schon immer viel geschrieben, im zugrunde liegenden Fall wurde ja immerhin mit Brandflaschen herumgepfuscht....

Auch mit 19 Jahren sollte das den strengen Verdacht auf eine gefährliche Handlung wecken?
So blöd, das nicht zu ahnen kann doch kaum einer sein?


Gruß Fritz

Smarty76
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Re: Brandsätze auf Polizeiwache in Berlin

Beitragvon Smarty76 » Mi 13. Apr 2011, 11:50

Danny.reloaded hat geschrieben:
Die besoffenen MyFest-Besucher sind unsere erlebnisorientierten Jungs aus dem arabischen Bereich.

Unpolitisch.
Einige dieser Bengel sollen doch ganz engagiert sein in diversen national-kulturellen Vereinen.
Er zum Beispiel?

http://www.pierrevogel.co/ .....

Danny.reloaded
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Re: Brandsätze auf Polizeiwache in Berlin

Beitragvon Danny.reloaded » Mi 13. Apr 2011, 15:45

Er zum Beispiel?
Das ist eine Kartoffel ohne MH... :polizei4:

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powle
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Re: Brandsätze auf Polizeiwache in Berlin

Beitragvon powle » Mi 13. Apr 2011, 16:44

Das Myfest wird übrigens nicht nur von Kreuzberger Linken und Migranten besucht.

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Re: Brandsätze auf Polizeiwache in Berlin

Beitragvon Smarty76 » Mi 13. Apr 2011, 17:49

Danny.reloaded hat geschrieben:
Er zum Beispiel?
Das ist eine Kartoffel ohne MH... :polizei4:
und engagiert sich nicht - oder wie?

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Re: Brandsätze auf Polizeiwache in Berlin

Beitragvon Danny.reloaded » Mi 13. Apr 2011, 18:29

und engagiert sich nicht - oder wie?
Gut, Goldi sprach aus dem "arabischen Bereich". Hab da jetzt eher an MH gedacht, ist aber natürlich nicht zwingend. Ich hab da aber eher an die Spacken aus dem Dunstkreis türkischer Nationalisten gedacht, würde mich überraschen wenn die Islamfuzzies mit Steinen werfen.

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Re: Brandsätze auf Polizeiwache in Berlin

Beitragvon Ugula » Mi 13. Apr 2011, 20:18

"für ein selbstbestimmtes leben. für die freiheit – für die Revolte!"

Mal von der Rechtschreibung und Grammatik abgesehen :polizei10:

Vor einiger Zeit wurde ich, samt Sohn, von einer Bewohnerin der Liebigstraße 14 mit einem Brett angegriffen, weil mein Sohn Schuhe von der Firma Elefanten trug. Ich konnte sie dank meiner lauten Stimme wegbrüllen und wir konnten fliehen.

Nur ein Beispiel und soviel zu dem Zitat oben. Für mich gehören sie alle in eine Z....

Danke für Dein Lob Nucleonix :)
Die Lüge läuft zwar schneller als die Wahrheit, die Wahrheit kommt aber eher ans Ziel.

Gast

Re: Brandsätze auf Polizeiwache in Berlin

Beitragvon Gast » Mi 13. Apr 2011, 23:06

Moin!

Natürlich können die Demokratie und Berlin alternative Lebensformen ertragen/mittragen.

Natürlich müssen nicht alle Menschen konformistisch sein, natürlich muss es heftige Kritik an bestehenden Verhältnissen geben.

Ich werde auch stinksauer, wenn ich mir das Verhalten eines Middelhoff/Landowsky/Brauner/.... betrachte.

Nur die sich daraus entwickelnden verschwurbelten Rechtfertigungen für Gewalt sind unerträglich. Die billigende Inkaufnahme bzw. gewollte Verletzung von Menschen als "politisches" Mittel ist ekelerregend. Ich empfehle mal den Artikel des LtdPD a.D. "Eisenfresser" Kilian in "Die Polizei" zur Räumung der Mainzer Straße (die ich erleben durfte).

Schlimm finde ich die mangelne Erkenntnis der Nichtakzeptanz der Gewalt in der Gesellschaft. Nur weil die Peer-Group in der Szenekneipe am Fuß des 24 Bieres ggf. positive Aspekte erkennen kann oder sich die geile Neue aus Hessen nach dem Bekenner-Geschwätz besser vö**** lässt wird das Agieren nicht besser.

Leider werden sich die Belohnungssysteme nicht ändern...also werden sich einige Trottel die Lücken der Anarchie sichern.

Gruß :polizei4:

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Re: Brandsätze auf Polizeiwache in Berlin

Beitragvon Nucleonix » Mi 13. Apr 2011, 23:16

Ugula hat geschrieben: Vor einiger Zeit wurde ich, samt Sohn, von einer Bewohnerin der Liebigstraße 14 mit einem Brett angegriffen, weil mein Sohn Schuhe von der Firma Elefanten trug.
Warum das denn?? Hoffe, Du hast die Knallcharge angezeigt?


Gruß,

Nucleonix

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Re: Brandsätze auf Polizeiwache in Berlin

Beitragvon octodon-degus » Mi 13. Apr 2011, 23:43

Jaja, wenn ich so ein Bekennerschreiben lese bin ich froh nicht zu solchen Knallfröschen zu zählen.

Als ob sich irgendwas ändern würde, wenn man nen Molli oder dergleichen in den Eingang einer Polizeiwache schmeist. Wir sind hier ja nicht in Lybien oder dergleichen... da gibts wenigstens Gründe. Aber hier? :gruebel:

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Re: Brandsätze auf Polizeiwache in Berlin

Beitragvon Ugula » Do 14. Apr 2011, 11:23

Warum das denn? ...ist eine gute Frage Nucleonix.

Vielleicht weil die Zeiten sich geändert haben. Früher legitimierte man seine Gewaltausübung durch Religion oder politischer Überzeugung. Heute reichen Schuhe, die über einen gewissen Preis hinaus gehen, oder von der falschen Firma stammen.
Heute muss man seine Gewalt doch eigentlich gar nicht mehr begründen, man kann sie einfach ausführen, sich feiern lassen und weiter machen. Und wenn die Polizei einen zufällig mal festnimmt, dann gibts doch genügend tolle Anwälte, die einen raus prügeln.
Oder es gibt Anwälte, die Polizisten irgendwo rein prügeln, wo nichts ist, außer einer anwaltlichen Märchenwelt.
Und vielleicht prügelt der eine oder andere Politiker wie bei der Räumung der Liebig 14 ein bißchen verbal mit. Dann steht man sogar noch im Rampenlicht und bekommt ein tolles neues Foto in der BZ. Und man bekommt politisches Mitleid....
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Re: Brandsätze auf Polizeiwache in Berlin

Beitragvon Controller » Do 14. Apr 2011, 11:36

Liebigstraße 14 :polizei4:

da steht z.B. im Behördenspiegel:
In Berlin versteht man das schnelle Verfahren gegen den ersten Krawallmacher bei der Räumung der Liebigstraße 14 vor Wochen als ein Signal an die linke Szene,
dass Gewalttaten streng und rasch geahndet werden.

Der jetzt vor Gericht stehende

Graham B., ein Brite ohne festen Wohnsitz in Berlin,

gehört vermutlich zu einer Gruppe von Krawall-Touristen,

die zu der stattgefundenen Auseinandersetzung bei der Häuserräumung angereist waren.

Mehrere Polizisten konnten als Zeugen vor Gericht den Mann als Steinewerfer identifizieren.
Die Berliner Staatsanwaltschaft hat mit ihrer Abteilung "Gewalt – Staatsschutz – und Friedensstörungsdelikte"
diesmal zügig gearbeitet und die Anklage bereits am 10. Februar, also acht Tage nach Räumung des besetzten Hauses, erhoben
So etwas aber auch ....... passt ja gar nicht ins beschworene Bild :polizei10:
Wäre es das höchste Ziel eines Kapitäns, sein Schiff in Stand zu halten,
so ließe er es auf immer im Hafen. (Thomas von Aquin)

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Re: Brandsätze auf Polizeiwache in Berlin

Beitragvon anti » Fr 15. Apr 2011, 16:15

Goldstern hat geschrieben:Ich empfehle mal den Artikel des LtdPD a.D. "Eisenfresser" Kilian in "Die Polizei" zur Räumung der Mainzer Straße (die ich erleben durfte).
link?
Auf der letzten Demo in Dresden, auf der ich dienstlich war, hatte ich später einen Tinnitus auch auf den Augen, ich hab nur noch Pfeifen gesehen.
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Re: Brandsätze auf Polizeiwache in Berlin

Beitragvon Controller » Fr 15. Apr 2011, 16:42

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Re: Brandsätze auf Polizeiwache in Berlin

Beitragvon NeoX » Mo 9. Mai 2011, 19:07

update
http://www.berlin.de/polizei/presse-fah ... index.html

Anschlag auf Abschnitt 51 – 10.000 € Belohnung für Hinweise ausgelobt
Friedrichshain-Kreuzberg

Im Zusammenhang mit dem Anschlag auf den Polizeiabschnitt 51 im April ermittelt die Bundesanwaltschaft wegen des Verdachts des versuchten gemeinschaftlichen Mordes und weiterer Straftaten. Sie hat für Hinweise, die zur Tataufklärung führen, eine Belohnung in Höhe von 10.000.- Euro ausgelobt und bittet in Plakaten um Mithilfe.
Am Montag, den 11. April 2011, gegen 05 Uhr 30, verübten mindestens sechs vermummte Unbekannte einen Brandanschlag auf den Polizeiabschnitt 51 in der Wedekindstraße in Berlin-Friedrichshain. Sie warfen sechs Glasflaschen mit einer brennbaren Flüssigkeit in den Eingangsbereich der Polizeidienststelle, zwei davon in den als Eingangsschleuse genutzten Vorraum. Anschließend entzündeten sie die brennbare Flüssigkeit, die sich im Vorraum verteilt hatte, mit zwei brennenden Feuerwerkskörpern.
Es entstanden mehrere etwa zwei Meter hohe Stichflammen. Für die Täter erkennbar hielt sich zu diesem Zeitpunkt eine Person in dem Raum auf, die durch den Brandanschlag in akute Lebensgefahr geriet und einen Schock erlitt. Nach der Tat flüchteten die unbekannten Täter mit Fahrrädern. Zuvor hatten sie an vier Straßenkreuzungen sogenannte Krähenfüße ausgelegt und Warndreiecke aufgestellt. Am 12. April 2011 bekannten sich die „autonomen gruppen“ in einem Selbstbezichtigungsschreiben zu dem Brandanschlag.
Von Bedeutung sind insbesondere Hinweise zu den Tätern und zu den bei der Tat verwendeten Gegenständen. Bei dem zum Zünden der Brandsätze genutzten Feuerwerkskörper handelt es sich um ein längliches, weißes Seenotsignal mit schwarzer Beschriftung und grünfarbener Abdeckkappe. Die Kappe selbst enthält eine zur Entzündung nutzbare Reibefläche. Die zur Absicherung der Flucht ausgelegten Krähenfüße bestehen aus spitzen Nägeln.

Hinweise nehmen das Bundeskriminalamt unter der Telefonnummer 030/ 5361 – 22042 und jede andere Polizeidienststelle entgegen. Es besteht auch die Möglichkeit, Hinweise vertraulich zu behandeln.

http://www.berlin.de/imperia/md/content ... berlin.pdf


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