Personalnews BPol

Hier könnt Ihr zu aktuellen, polizeirelevanten Themen diskutieren

Moderatoren: abi, schutzmann_schneidig

Brathühnchen
Lieutenant
Lieutenant
Beiträge: 1361
Registriert: Do 30. Jun 2011, 17:41

Re: Personalnews BPol

Beitragvon Brathühnchen » Di 31. Jul 2012, 19:48

MICHI hat geschrieben:der letzte, rein politische beitrag wurde entfernt.
Knäcke hat eine politische Frage gestellt, ich war wahrlich nicht politisch, zumindest wollte ich es nicht sein...

Aber ok...
Strenger zum Topic: http://www.n-tv.de/politik/Friedrich-br ... 58701.html
Nun versucht der CSU-Politiker, sich zu erklären – mit verbalen Verrenkungen. Er habe mit dem entlassenen Präsidenten Matthias Seeger "keine Zusammenarbeitsgrundlage" mehr gehabt, die es ermöglicht hätte, auch in Zukunft die Aufgaben der Bundespolizei wahrzunehmen, sagte Friedrich dem "Hamburger Abendblatt". Seine Entscheidung sei richtig gewesen, er habe dabei seiner Verantwortung gerecht werden müssen, so der CSU-Politiker.

...

Der geschasste Bundespolizei-Chef Seeger legte derweil seine Theorie über seinen Rauswurf vor. In der "Bild"-Zeitung warf er Friedrich politisches Kalkül vor: "Mein Eindruck ist, dass Friedrich rechtzeitig vor der Bundestagswahl 2013 alle Führungsposten bei den deutschen Sicherheitsbehörden mit Leuten aus dem eigenen Ministerium neu besetzen will." Sie sollten als verlängerter Arm des Ministeriums dienen und nicht zu viel Kritik üben.
Hoffe dies ist nicht zu politisch. Finde es hochinteressant auch Ansicht von Polizeibeamten zu hören, unabhängig von der politischen Präferenz.
----------------
"Geh du weiterhin Bratwurst und Sauerkraut im Biergarten essen und sei weiterhin gut in Mathe haha."

Knaecke77
Deputy Inspector
Deputy Inspector
Beiträge: 4769
Registriert: Mi 13. Sep 2006, 00:00
Wohnort: Baden-Württemberg

Re: Personalnews BPol

Beitragvon Knaecke77 » Di 31. Jul 2012, 20:14

@ Brathühnchen

Der von dir verlinkte (später entfernte) Spiegelbeitrag trifft den Nagel auf den Kopf.
Die Sicherheitspolitik, eigentlich eine DER Themen konservativer Politik, ist nur noch ein Scherbenhaufen.
Nichts aus den Passagen des Koaltionsvetrages bzw. diverser Wahlversprechungen an die Mitarbeiter in den (Bundes)Sicherheitsbehörden wurden umgesetzt.

Man darf sich also nicht wundern, wenn nach X Reform bei der Bundespolizei die Hütte brennt.
Auch die Polizeigewerkschaften fahren harte Geschütze auf.
Der geplante komplette Führungswechsel bei der Bundespolizei ist von der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) scharf kritisiert worden. Der DPolG-Bundesvorsitzende Rainer Wendt nannte den Vorgang „schäbig und menschlich unanständig“, wie es in einer in Berlin veröffentlichten Erklärung hieß. Von „beispielloser Ungerechtigkeit“ sprach Ernst G. Walter, Chef der Bundespolizeigewerkschaft, einer Untergruppe der DPolG

http://www.focus.de/politik/deutschland ... 89546.html
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat die politische Führung wegen der geplanten Ablösung der Bundespolizei-Spitze heftig kritisiert. Dieser Schritt werde die enormen Probleme der Bundespolizei nicht lösen, prophezeite der zuständige GdP-Bezirksvorsitzende Josef Scheuring in einer Erklärung. Die Ablösungsentscheidung, mit der Spitzenbeamte grundsätzlich rechnen müssten, sei im Falle von Bundespolizei-Chef Matthias Seeger zudem von einer "öffentlichen persönlichen Rufbeschmutzung" und "falschen Verdächtigungen" begleitet. Seeger waren über Medien Verbindungen zum autoritären Regime Weißrusslands vorgeworfen worden.
http://www.stern.de/politik/deutschland ... 67102.html

Knaecke77
Deputy Inspector
Deputy Inspector
Beiträge: 4769
Registriert: Mi 13. Sep 2006, 00:00
Wohnort: Baden-Württemberg

Re: Personalnews BPol

Beitragvon Knaecke77 » Di 31. Jul 2012, 20:39

Innere Sicherheit braucht endlich wieder politische Führung



Berlin/Hilden,31.07.2012. “Die zunehmend öffentlich wahrnehmbaren Probleme im Bereich der Bundessicherheitsbehörden sind das Ergebnis einer seit Jahren anhaltenden politischen Führungslosigkeit. Nur wenn die Bundesregierung sich wieder inhaltlich mit diesen Problemen beschäftigt und wirkliche Problemlösungen herbeiführt, wird sie wieder ihrer politischen Verantwortung für die Innere Sicherheit in unserem Land gerecht”, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei in Berlin.

Seit Jahren keine sicherheitspolitische Weiterentwicklung

Das zentrale Problem, dass alle Sicherheitsbehörden trifft, lautet: es gibt seit Jahren keine politische Führung, keine gedankliche Linie für eine gemeinsame sicherheitspolitische Weiterentwicklung und Aufstellung. Die Frage “Quo vadis, Innere Sicherheit in Deutschland?” wird seit sieben Jahren mit politischem Schweigen der Verantwortlichen beantwortet. Bereits der im Jahr 2005 zum zweiten Mal als Bundesinnenminister angetretene Wolfgang Schäuble hatte kaum Interesse an dem inneren Zustand der Bundespolizei und der Verstärkung der Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden gezeigt. Er hat das seinerzeit lediglich seinem Sicherheitsstaatssekretär Dr. August Hanning überlassen, der offenkundig zwar eine paar “alten Rechnungen” aus seiner Zeit als Leiter des Bundesnachrichtendienstes mit den Sicherheitsbehörden erledigte, sich jedoch sonst nur auf islamistische Gefährdungslagen kaprizierte. Verträgliche Weiterentwicklungen aller Bundessicherheitsbehörden scheiterten jedoch schon an vollkommen überzogenen und politisch nicht durchsetzbaren Vorstellungen Hannings. Die von Wolfgang Schäuble noch 2009 verantwortlich in den Koalitionsvertrag der jetzigen Bundesregierung geschriebene Aufgabe der Überprüfung der Sicherheitsarchitektur und dabei der besonderen Schnittstellen von Zoll und Bundespolizei erfuhr dann anschließend – nach der Einsetzung der sogenannten “Werthebach – Kommission” durch Thomas de Maizíere – eine Totalverweigerung ausgerechnet aus dem Haus des nunmehrigen Bundesfinanzministers Schäuble. Die deshalb aus der politischen Not, überhaupt irgendetwas vorweisen zu können, ersatzweise aufgegriffene und viel zu kurz gesprungene Idee einer Zusammenlegung von Bundespolizei und Bundeskriminalamt war schon aus den grundlegend unterschiedlichen Aufgabenstrukturen heraus polizeifachlich und schließlich politisch zum Scheitern verurteilt. Durch den Amtswechsel von de Maizière auf Friedrich konnte die Sache sodann richtigerweise ohne größeren politischen Ansehensverlust und fast geräuschlos erledigt werden. Die vom Gespann Schäuble/Hanning initiierte Organisationsreform der Bundespolizei 2008 wiederum wurde in wenigen Monaten überstürzt und ohne Beteiligung der Polizeiführung initiiert, um dann in der Umsetzungskontrolle durch den Bundestagsinnenausschuss bereits 2010 heftigst kritisiert zu werden. Aufgabenüberdehnung bei Personal- und Geldververknappung in unausgegorener Organisationsstruktur und ohne kooperative Weiterentwicklung der Schnittstellen zu den anderen Sicherheitsbehörden – so läßt sich der Befund für die Bundespolizei zusammenfassen. Der heute amtierende Bundesinnenminister hat damit eine Sicherheitsarchitektur geerbt, die – bis auf wenige Anpassungen durch die früheren Innenminister Manfred Kanther und Otto Schily – vollkommen überholt ist.
Heutiger Zustand muss verändert werden

Während sich Länder wie die Vereinigten Staaten von Amerika (z.B. durch Zusammenlegung von Grenz- und Einwanderungspolizei mit dem Zoll und Re-Verstaatlichung der Luftsicherheit) oder unser Nachbarland Österreich nach dem Terroranschlägen vom 11. September 2001 in ihrer Sicherheitsarchitektur neu aufgestellten , dominieren in Deutschland weiterhin Strukturen aus der Gründerzeit der Republik. So hat sich der Verfassungsschutz weder in der Ausbildung noch in den Bezahlungsstrukturen oder in der Arbeitsorganisation weiterentwickelt. Er ist damit von den Bezahlungstrukturen der deutschen Polizeien vollkommen abgekoppelt und kaum attraktiv. Der früher häufige Wechsel von ausgebildeten Polizisten in das Bundesamt für Verfassungschutz ist damit erledigt und polizeilicher Sachverstand, der immer auch präventives und strafverfolgendes Denken einschließt, immer geringer vorhanden. Der Bundesfinanzminister verbietet zugleich den Vollzugsbereichen des Zolls schon die Unterstützung der Polizei; man sieht sich ausschließlich als Einnahmeverwaltung denn als Teil des Inneren Sicherheitsgefüges. Und die Bundespolizei ist, wissenschaftlich nachgewiesen, vollkommen überlastet und bekommt gleichzeitig weitere Aufgaben ohne zusätzliche Ressourcen übertragen.

Notwendige Forderungen der Gewerkschaft der Polizei

Sicherheitsaufgaben dürfen von der Politik nur in dem Maß übertragen werden, wie sie von den entsprechenden Behörden auch tatsächlich verantwortungsvoll geleistet werden können. Die Überlastung der Bundespolizei muß schnellstens abgebaut, Personalentwicklungsstrukuturen verbindlich festgelegt und die beruflichen Perspekiven deutlich verbessert und die finanziellen Grundlagen für eine moderne und praxistaugliche Infrastruktur hergestellt werden. Aus dem Vollzugsbereich des Zolls muß zwingend eine Bundesfinanzpolizei mit Polizeilaufbahn und polizeilicher Bezahlung entwickelt werden. Die Bundesfinanzpolizei soll mit ihren sonderpolizeilichen Aufgaben konsequent in die Sicherheitsarchitektur eingebunden und endlich Teil des Systems der Inneren Sicherheit werden. Für das Bundesamt für Verfassungsschutz muß eine eigenes, vollzugsnahes Laufbahnrecht geschaffen und polizeiliche Bezahlungsstrukturen geschaffen werden, um durch sachgerecht ausgebildetes Personal die Verzahnung zu den Polizeibehörden zu gewährleisten. Bei strikter Einhaltung des Trennungsgebotes kann damit ein personeller Austausch zwischen den Bundespolizeien und dem Verfassungsschutz und damit wieder auch deutlich mehr polizeiliches, das bedeutet auch in den kategorien der Prävention und der konsequenten Strafverfolgung angesiedeltes Verständnis im Verfassungschutz hergestellt werden.

“Gerade die Bundessicherheitsbehörden brauchen eine klare und transparente Führung durch den Bundesminister des Innern. Diese Führung ist seit Jahren nicht mehr wahrnehmbar. Die Aushändigung von Entlassungsurkunden und der Austausch von Köpfen allein kann die Probleme im Bereich der Inneren Sicherheit in Deutschland nicht lösen”, so Scheuring.
Quelle : GdP

:applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus:

Brutus14
Police Officer
Police Officer
Beiträge: 104
Registriert: Mo 5. Apr 2010, 23:11

Re: Personalnews BPol

Beitragvon Brutus14 » Mi 1. Aug 2012, 23:17

Zu Hinterfragen dürfte jedoch auch die bereits anhaltende Entwicklung innerhalb des BMI sein, die vakanten Posten nahezu ausschließlich mit Ministerialbeamten und/ oder Politikern zu besetzen. Dient das der Sache ?

Der folgende Beitrag wirft u.a. diese Frage auf: (dürfte wegen der Überschneidung wohl auch in den gesonderten Thread passen ?!? --> http://www.copzone.de/phpbbforum/viewto ... 36&t=69962 <--

http://www.bdk.de/lv/bka/presse/boecke-zu-gaertnern
„Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.“

René Descartes

Benutzeravatar
Majestro
Sergeant
Sergeant
Beiträge: 928
Registriert: Mi 6. Mai 2009, 00:00
Wohnort: Bayern

Re: Personalnews BPol

Beitragvon Majestro » Fr 3. Aug 2012, 12:28

Unser neuer Präsident erwartet von uns:
Bescheidenheit und Loyalität
gleichbedeutend mit
kuschen und Klappe halten??
"dass" / "das"

Brathühnchen
Lieutenant
Lieutenant
Beiträge: 1361
Registriert: Do 30. Jun 2011, 17:41

Re: Personalnews BPol

Beitragvon Brathühnchen » Fr 3. Aug 2012, 18:58

So mancher Bewerber wäre mit der Vorgeschichte nicht eingestellt worden. Nun ist er einer der rasnghöchsten Bundespolizei-Mitarbeiter

http://www.tagesspiegel.de/berlin/aufge ... 55678.html
Schubert musste 9000 Euro an die Justizkasse zahlen – „zur Beseitigung des öffentlichen Interesses an der Verfolgung“, wie es in der offiziellen Begründung heißt.
Naja, schade, dass mich und viele andere sowas schon gar nicht mehr schockiert. Der Fisch stinkt vom Kopfe an...
----------------
"Geh du weiterhin Bratwurst und Sauerkraut im Biergarten essen und sei weiterhin gut in Mathe haha."

Benutzeravatar
Kaeptn_Chaos
Deputy Inspector
Deputy Inspector
Beiträge: 25251
Registriert: Di 22. Feb 2005, 00:00
Wohnort: Tal der Verdammnis

Re: Personalnews BPol

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Fr 3. Aug 2012, 19:34

:applaus:
:lah:

RafaelGomez
Deputy Inspector
Deputy Inspector
Beiträge: 2682
Registriert: Mi 17. Sep 2008, 00:00

Personalnews BPol

Beitragvon RafaelGomez » Fr 3. Aug 2012, 23:12

Majestro hat geschrieben:Unser neuer Präsident erwartet von uns:
Bescheidenheit und Loyalität
gleichbedeutend mit
kuschen und Klappe halten??
Trotz der unschönen Umstände des Wechsels sollte mMn auch der neue Chef eine reelle Chance erjhalten. Zerreißen können wir ihn dann immer noch, wenn es dazu kommen sollte ;-)

Gruß

Knaecke77
Deputy Inspector
Deputy Inspector
Beiträge: 4769
Registriert: Mi 13. Sep 2006, 00:00
Wohnort: Baden-Württemberg

Re: Personalnews BPol

Beitragvon Knaecke77 » Sa 4. Aug 2012, 09:18

Brathühnchen hat geschrieben: Naja, schade, dass mich und viele andere sowas schon gar nicht mehr schockiert. Der Fisch stinkt vom Kopfe an...
Der Minister scheint kein glückliches Händchen in Personalsachen zu haben. :polizei4:

Benutzeravatar
spADer
Deputy Inspector
Deputy Inspector
Beiträge: 7026
Registriert: Sa 22. Mai 2004, 00:00
Wohnort: NRW
Kontaktdaten:

Re: Personalnews BPol

Beitragvon spADer » Sa 4. Aug 2012, 11:24

Ich weiß, keine seriöse Quelle, aber dennoch oft näher an der Wahrheit als einem Lieb ist..

http://www.bild.de/politik/inland/bunde ... .bild.html

http://www.bild.de/politik/inland/bunde ... .bild.html

Zu 1. Ich finde an der Darstellung nichts verwerfliches. Auch wenn die benannte Einheit nicht die im Bericht genannte war

Zu 2. Ich halte es für nahezu ausgeschlossen, dass die Teilnehmer dieser aktuellen Mission anders entlohnt werden, als dies Teilnehmer anderer Behörden tun. mD während des Einsatzes? Das sei mal dahingestellt
Junior-Vice-President-of Kaeptn_Chaos´'WtjTBdageuM' - Clubs

Gast

Re: Personalnews BPol

Beitragvon Gast » Sa 4. Aug 2012, 11:48

Sieht eher danach aus als suche man nach einer Rechtfertigung für die Personalmaßnahme an statt diese sauber zu begründen.

Benutzeravatar
Kaeptn_Chaos
Deputy Inspector
Deputy Inspector
Beiträge: 25251
Registriert: Di 22. Feb 2005, 00:00
Wohnort: Tal der Verdammnis

Re: Personalnews BPol

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Sa 4. Aug 2012, 15:49

Als ich das mit dem "Sport als MD anrechnen" im Radio gehört habe, habe ich mich nass gemacht.

Klar: Hier in Deutschland dürfen PSK, SE und BP alle Sport bis zum Erbrechen in der Dienstzeit machen - aber wehe, du bist in Kabul. Da ist das bäh.

Jeder blamiert sich selbst, so gut er kann.
:lah:

RafaelGomez
Deputy Inspector
Deputy Inspector
Beiträge: 2682
Registriert: Mi 17. Sep 2008, 00:00

Personalnews BPol

Beitragvon RafaelGomez » Sa 4. Aug 2012, 16:59

spADer hat geschrieben:Ich weiß, keine seriöse Quelle, aber dennoch oft näher an der Wahrheit als einem Lieb ist..

http://www.bild.de/politik/inland/bunde ... .bild.html

http://www.bild.de/politik/inland/bunde ... .bild.html

Zu 1. Ich finde an der Darstellung nichts verwerfliches. Auch wenn die benannte Einheit nicht die im Bericht genannte war

Zu 2. Ich halte es für nahezu ausgeschlossen, dass die Teilnehmer dieser aktuellen Mission anders entlohnt werden, als dies Teilnehmer anderer Behörden tun. mD während des Einsatzes? Das sei mal dahingestellt
Diese obskure 'Killerkommandobild-Geschichte' ist soweit ich weiß relativ bald danach durch ein intensives Gespräch ohne disziplinare Folgemaßnahmen geregelt worden. Die Koll. Haben sich da eben etwas dusselig präsentiert, mehr wars aber auch nicht. Oder wurde dadurch der Regionsfrieden gefährdet?
Sich über sowas nach nationalen Maßstäben aufzuregen empfinde ich als maßlos überzogen. Die Damen und Herren Berufskritisierer sollten mal selbst einige Wochen in einer Krisenregion mit allen negativen Begleiterscheinungen verbringen. Vermutlich würden sie nach der ersten Woche ohne Strom und fließend Wasser heulend nach Hause rennen.

Zu 2. Unterschiedliche Entlohnungen sind je nach Bedarfsträger möglich. Ist von jeher ein Kritikpunkt, dass am selben Ort durch die Verwendung als EU-, UN- oder AA-Mitarbeiter unterschiedliche Einkommen erzielt werden. Unterbezahlt ist allerdings auch keiner.

Gruß

Benutzeravatar
zoellner
Moderator
Moderator
Beiträge: 3306
Registriert: So 11. Apr 2004, 00:00
Wohnort: Breisgau Vice

Re: Personalnews BPol

Beitragvon zoellner » Sa 4. Aug 2012, 21:00

Um mal wieder zum Wechsel an der Führung der BPol und die Kritik daran zurückzukomme

Angenommen, der nächste Bundesfinanzminister würde einen Tag nach seiner Ernennung, den Staatsekretär Gatzer, sowie die Führungsspitze der Abt. III (Zuständig für den Zoll) in den einstweiligen Ruhestand schicken, weil die einer Veränderung des Zoll, hin zu einer Finanzpolizei im Weg stehen. Wäre der Aufschrei unter uns dann ebenso so groß??

:polizei4:

Ich denke da würden eher einige (Zollbeamte) die Sektkorken knallen lassen.


So ist das nunmal. Die Politik gibt die Vorgaben und die Beamten haben sie umzusetzen. Widersetzt sich sich die Führung der Beamten, wird sie ausgetauscht.

Knaecke77
Deputy Inspector
Deputy Inspector
Beiträge: 4769
Registriert: Mi 13. Sep 2006, 00:00
Wohnort: Baden-Württemberg

Re: Personalnews BPol

Beitragvon Knaecke77 » So 5. Aug 2012, 09:03

zoellner hat geschrieben:Um mal wieder zum Wechsel an der Führung der BPol und die Kritik daran zurückzukomme

Angenommen, der nächste Bundesfinanzminister würde einen Tag nach seiner Ernennung, den Staatsekretär Gatzer, sowie die Führungsspitze der Abt. III (Zuständig für den Zoll) in den einstweiligen Ruhestand schicken, weil die einer Veränderung des Zoll, hin zu einer Finanzpolizei im Weg stehen. Wäre der Aufschrei unter uns dann ebenso so groß??

:polizei4:

Ich denke da würden eher einige (Zollbeamte) die Sektkorken knallen lassen.
Dieses Ereignis wäre mir ein besonders exquisiter Tropfen wert!


Zurück zu „Aktuelle Themen“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Kulinka und 3 Gäste



  • Neue Mitglieder

  • Top Poster

  • CopZone Spende