Mannheim: Kulturfestival eskaliert - Kurden greifen Polizei

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Re: Mannheim: Kulturfestival eskaliert - Kurden greifen Poli

Beitragvon Spawnilein » So 9. Sep 2012, 19:24

Schrob ich bereits gestern als 4. Beitrag und Freeman im zweiten Beitrag. :frown: :stupid:
I know ;)
Aber jetzt gibs ne Quelle dazu und es ist ganz offiziell und nicht nur die erste Mutmaßung :)

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Re: Mannheim: Kulturfestival eskaliert - Kurden greifen Poli

Beitragvon BodenseeCop » So 9. Sep 2012, 19:34

Spawnilein hat geschrieben: I know ;)
Aber jetzt gibs ne Quelle dazu und es ist ganz offiziell und nicht nur die erste Mutmaßung :)
Jepp stimmt. Aber war ja schon klar, wenn man sich die Titel der Youtube-Videos anschaut, die Habakuk gepostet hat.

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Re: Mannheim: Kulturfestival eskaliert - Kurden greifen Poli

Beitragvon tinderan » So 9. Sep 2012, 22:17

MICHI hat geschrieben:Wenn ich im Vorwege keine Erkenntnisse auf mögliche Ausschreitungen oder Störungen habe, plane ich meinen Kräfteansatz nicht so, als müsste ich bürgerkriegsähnliche Zustände erwarten.

Man kann eben nicht für alle Eventualitäten, die außerhalb der erlangten Vorerkenntnisse eintreten, Kräfte vorhalten.
Dann kämen die geschlossenen Einheiten überhaupt nicht mehr aus den Klamotten.

Dafür sind aber erfahrene PFs da, damit sie die Gefahrenprognose ordentlich auswerten und daraus die Lage vernünftig beurteilen. Und das ist hier ganz offensichtlich nicht geschehen!
Die Gefahrenprognose war eindeutig und wurde zugunsten der Deeskalation falsch gedeutet! Wenn man vergangene Ereignisse aus Berlin im letzten November und ähnliches als Beispiel nimmt, kann man nur zu dem Ergebnis kommen, dass die BdL hinsichtlich der bereitzustellenden Kräftezahl schmerzlich falsch war! Die FEM wurden scheinbar nicht ausreichend eingesetzt und was Reizstoffe o.ä. angeht, da gibts wirklich genug. Nur müssen diese auch sinnig und frühzeitig eingesetzt werden, um eine Lage, die zu kippen beginnt, schnellstmöglich wieder in den Griff zu bekommen.
Für jeden Sch...-Einsatz werden aus dem Bundesgebiet Kräfte ohne Ende angefordert. Für ein kurdisches Kulturfest mit einer erwarteten Teilnehmerzahl im 5stelligen Bereich war die Anzahl der eingesetzten Kräfte ein Witz! Zum Nachteil der Kollegen!!!

Allen Verletzten wünsche ich gute Besserung und ein PF sollte nach diesem Desaster zum ersten alle Verletzten persönlich seine Genesungswünsche abgeben und anschließend die Konsequenzen ziehen und solcherlei Einsätze nie wieder planen! :!: :uebel:
(nur meine bescheidene Meinung)

Und jetzt ....... Feuer frei. :zunge:

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Re: Mannheim: Kulturfestival eskaliert - Kurden greifen Poli

Beitragvon Tinker » So 9. Sep 2012, 22:20

80 verletzte Kollegen sind schon eine Nummer. Dem ZDF war es gerade ein 20 Sekunden Beitrag wert.

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Re: Mannheim: Kulturfestival eskaliert - Kurden greifen Poli

Beitragvon Peppermintpete » So 9. Sep 2012, 22:28

tinderan hat geschrieben:Dafür sind aber erfahrene PFs da, damit sie die Gefahrenprognose ordentlich auswerten und daraus die Lage vernünftig beurteilen. Und das ist hier ganz offensichtlich nicht geschehen! Wenn man vergangene Ereignisse aus Berlin im letzten November und ähnliches als Beispiel nimmt...
Ich würde mich in meiner Einstiegsamt-Welt zunächst an den 19 vorangegangenen Veranstaltungen orientieren.
Aber ich stelle mal die mutige These in den Raum, dass niemand hier die Erkenntnisse hat, aufgrund derer die BdL gezogen wurde. Somit kann man im nachhinein schön schlau reden. :polizei2:

Wenn man die Anzahl der vorgehaltenen Kollegen zB mit denen eines Fußballspiels vergleicht (wo vorhersehbar (mindestens) zwei Konfliktparteien aufeinandertreffen), dann finde ich die Zahl übrigens gar nicht so unglaublich unterdimensioniert... [e/ ohne eine definitive Hausnummer nennen zu können]


Das soll natürlich nicht heißen, dass ich es begrüße, dass Personen verletzt werden, aber dass dieses Risiko besteht, dürfte jedem Kollegen klar sein. Und falls es so weit kommen sollte, ist mir ein taktischer Rückzug allemal lieber, als gegen eine unüberschaubare Menge anzurennen, nur um im KKH zu landen...
Zuletzt geändert von Peppermintpete am So 9. Sep 2012, 22:36, insgesamt 1-mal geändert.
:keks:

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Re: Mannheim: Kulturfestival eskaliert - Kurden greifen Poli

Beitragvon MICHI » So 9. Sep 2012, 22:31

tinderan hat geschrieben: Dafür sind aber erfahrene PFs da, damit sie die Gefahrenprognose ordentlich auswerten und daraus die Lage vernünftig beurteilen. Und das ist hier ganz offensichtlich nicht geschehen!
das kannst du beurteilen?

oder lagen vielleicht gar keine entsprechenden erkenntnisse vor?

Die Gefahrenprognose war eindeutig und wurde zugunsten der Deeskalation falsch gedeutet!
das belege bitte einmal mit fakten.
Wenn man vergangene Ereignisse aus Berlin im letzten November und ähnliches als Beispiel nimmt,
man nehme die 19 vorangegangenen gleichen veranstaltunge, die störungsfrei abliefen.
kann man nur zu dem Ergebnis kommen, dass die BdL hinsichtlich der bereitzustellenden Kräftezahl schmerzlich falsch war!
das kann man im nachhinein, weil etwas eingetreten ist, mit dem offenbr nicht zu rchnen war.
Die FEM wurden scheinbar nicht ausreichend eingesetzt und was Reizstoffe o.ä. angeht
eventuell mal belegen.
Nur müssen diese auch sinnig und frühzeitig eingesetzt werden, um eine Lage, die zu kippen beginnt, schnellstmöglich wieder in den Griff zu bekommen.
das entscheiden zum glück leute mit dem nötigen fachwissen.
und anschließend die Konsequenzen ziehen und solcherlei Einsätze nie wieder planen! :!: :uebel:
was wiedrum der "Arzt und nicht der Kranke" entscheidet :polizei2:
Gruß
MICHI


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Re: Mannheim: Kulturfestival eskaliert - Kurden greifen Poli

Beitragvon ekinsu » So 9. Sep 2012, 23:14

Hmmm….
„Menschen mit nötigem Fachwissen!“

Wie funktionieren die?

Von Europa (Menschenrechtsorganisationen, politische Bühne, europäische Gerichte etc.) moralisch gut gefütterte Kurden, versammeln sich in Mannheim. Und was machen sie da? Sie „feiern“ die Kultur.
Nicht etwa ihre fein gewonnene, langsam anzeichnende Autonomie in der Türkei, oder die Lage in Syrien, Nord-Irak. Nein! Sie feiern die Kultur. All die moralisch gut aufgepäppelten Menschen mit Fachwissen propagierten schon im Vorfeld, sich nicht die "Kultur" vom Brot nehmen zu lassen.

Leider gibt es noch vereinzelt Menschen, die unterliegen ihrem Fahnenwahn. Das ist nicht so klug! Kindlich eben, wie es 14-jährige so tun.

Taktisch „geschickte“ Menschen mit dem nötigen Fachwissen ziehen sich zurück. Wahrscheinlich mit dem Blick auf die Zukunft…;-)

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Re: Mannheim: Kulturfestival eskaliert - Kurden greifen Poli

Beitragvon hellbert » So 9. Sep 2012, 23:17

Bin mir nicht sicher ob ich mit meinem Kommentar die "Fehleinschätzungsdebatte" losgetreten habe. Wenn ja, tut es mir Leid! :frown:

Es ist immer leicht jemandem Vorwürfe zu machen. Nur man muss halt auch immer dran denken, dass die Masse der Kollegen ziemlich wütend ist, wenn Hundertschaften aufgefahren werden, die dann nicht gebraucht werden. Angesichts eines kaputten Wochenendes ist die Mehrzahl dann auch nicht damit zu beruhigen, dass man Hinweise auf dies und das hatte.
Lässt man die Kräfte zu Hause kann dann sowas wie hier passieren.

100 % richtig kann man es also offensichtlich nie machen als PF.

Eigentlich ging es mir darum, ob dort im Bereich der Voraufklärung durch Kräfte Staatsschutz oder so nichts zu erheben war. Um das ganze gleich nochmal zu entschärfen: Ich habe von dieser Arbeit keine Ahnung und auch keine intelligtente Idee, wie man in dem Bereich Infos beschaffen könnten und ob sie überhaupt was genutzt hätten.

...und den letzten Beitrag verstehe ich nicht. :polizei13:

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Mannheim: Kulturfestival eskaliert - Kurden greifen Polizei

Beitragvon MICHI » So 9. Sep 2012, 23:21

hellbert hat geschrieben:
...und den letzten Beitrag verstehe ich nicht. :polizei13:

Ich auch nicht :nein:
Gruß
MICHI


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Re: Mannheim: Kulturfestival eskaliert - Kurden greifen Poli

Beitragvon Ghostrider1 » So 9. Sep 2012, 23:55

Man sollte im Nachhinein dahin gehend prüfen, wie es zu einer derartigen falschen Prognose kam.
Ich persönlich kenne es nicht, dass man mit 600 Hanseln zu so einer Veranstaltung fährt. Hatte aber die Konsequenz, dass ich und viele viele andere Kollegen in den EHus mehr als einmal 20 Tage am Stück im Dienst waren.

Alle die hier Tränengas un Pepperballs fordern. 2500 vs 600 macht 4 Böse auf einen Guten. Dazu kommt die Solidarisierung, bei Zwangsmaßnahmen!!!!
Also Ruckzuck 3000 vs 600.

Wieviel Schuss hat man mit einer Pepperball-Flinte und wieviel führen diese Waffen mit? Tränengas, och wie schön. Schonmal live im Einsatz gesehen? Schonmal ein Elefantentampon eingesetzt?
Wie lange dauert es, bis die erste Reaktion einsetzt? Man muss bedenken das ist CS/CN, kein OC! Die Dinger sind schneller überrannt, wie du glaubst, außer du nebelst großzügig ein. Dann kommt aber die Schädigung Unbeteiligter + VersammlungsG. Ein hohes Rechtsgut.

Selbst wenn der PF ein harter Hund ist, würde ein vernünftiger HuFü / ZF seine Truppen erstmal zurückziehen und sammeln. Die 600 Mann stehen nicht auf einem Haufen. Und eine EHu steht je nach Geschehen auch nicht dicht auf dicht. Was bleibt, ist die nächste Größe, ein Zug.
Naja, wenn man mal dem Mob gegenüber gestanden hat, weiß man wie es ist....

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Re: Mannheim: Kulturfestival eskaliert - Kurden greifen Poli

Beitragvon Holzhaeuser » Mo 10. Sep 2012, 00:07

Beim Lesen gewisser Aussagen in den verschiedenen Pressemitteilungen geht mir die Hutschnur hoch:
... 80 Polizisten verletzt worden. Die Festivalbesucher hatten sie mit Ziegelsteinen und Flaschen beworfen, teile die Polizei mit. Ein Beamter erlitt Rippenbrüche, als er mit einer Eisenstange geschlagen wurde. 13 Einsatzfahrzeuge der Polizei wurden demoliert.
80 verletzte Beamte bei einem "friedlichen Festival"!? Da hat wohl jemand falsch übersetzt....
Der Dachverbands kurdischer Vereine in Deutschland (YEK-KOM) wies dies zurück. "Die Verantwortung für den Ausbruch der Gewalt trägt in erster Linie die Polizei, die in den vergangenen Tagen vor allem kurdische Jugendliche drangsalierte und zu provozieren versuchte", erklärte der Verband am Sonntag.
Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte... Durch diese Aussage macht der Dachverband sich sowas von lächerlich. Hauptsache keine eigenen Fehler zugeben, Schuld sind immer die anderen. Aber das scheint ja leider manchen Bevölkerungsgruppen im Blut zu liegen...
:uebel:
Die Polizei habe das Sicherheitskonzept der Veranstalter "bewusst sabotiert", als sie kurdische Ordnungskräfte aus dem Eingangsbereich verwies. Zudem habe sie verschwiegen, dass beim Einsatz mit Schlagstöcken und Tränengas etwa 100 Festivalbesucher verletzt worden seien.
Ne ist klar, bei Steinwürfen und Angriffen mit Eisenstangen darf maximal mit dem Zeigefinger ermahnend gewedelt werden. Ich hoffe allen Ernstes, dass es noch lange "nur" bei Schlagstock und "Tränengas" bleibt - rechtlich ist bestimmt vereinzelt schon anderes möglich...
Die Ankündigung des Innenministers, kurdische Veranstaltungen künftig stärker zu reglementieren, sei der falsche Weg. "Eine weitere Einschränkung demokratischer Rechte der kurdischen Bevölkerung ist nicht hinzunehmen."
Wie wäre es mal zur Abwechslung damit, sich ERST an geltendes Recht zu halten und sich DANN ggf. über eine Einschränkung zu beschweren? Wer etwas in Anspruch nehmen möchte sollte sich vielleicht auch daran halten...

Meine Fresse! :wall:

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Re: Mannheim: Kulturfestival eskaliert - Kurden greifen Poli

Beitragvon Mainzelmann2001 » Mo 10. Sep 2012, 10:50

MICHI hat geschrieben:
hellbert hat geschrieben:
...und den letzten Beitrag verstehe ich nicht. :polizei13:

Ich auch nicht :nein:
Ich versteh Eki. Es gibt kurdische Feste welche friedlich ablaufen. Es werden dort PKK Rufe laut, Freiheit für Öczalan wird gefordert und die kurdische Unabhängigkeit angestrebt. Und natürlich werden in der Masse vereinzelt Fahnen der PKK gezeigt.
Es gibt schlimmeres. Und es gibt Straftaten linker Gruppierungen, welchen man mangels Masse auch oftmals nicht direkt und konsequent nachgeht.

Außerdem weiß man, wie emotional gerade Kurden sind, bis hin zur Selbstverbrennung.

Muss man sich unter dem Gesichtspunkt von Ordnern vors Pferd spannen lassen und dem 14jährigen Jungen sein Fähnchen abnehmen?

Auch wenn es verboten ist.

Diese Menschen leben unter uns. Sie haben zum Teil die deutsche Staatsbürgerschaft. Wir müssen sie akzeptieren und respektieren, genauso, wie sie uns und unsere Gesetze.
Dennoch muss ich auch ihre Mentalität und ihre Emotionen mit einkalkulieren.

Ein Niederknüppeln von 40.000 wird nicht funktionieren, eine wesentlich härtere Gangart auch nicht, oder ich entfache vielleicht einen Flächenbrand.

Ein "Auge" zudrücken im Rahmen des machbaren ist sicher der bessere Weg.

Es gibt Gruppierungen in Deutschland, die bringen zu Demonstrationen Rucksackweise Steine und sonstiges mit, das war hier nicht der Fall. Das hat sich entwickelt. Einer Entwicklung kann man auch gegensteuern.

Nicht dass jemand denkt, ich würde der Polizei oder den dortigen PF die Schuld an der Eskalation geben, beileibe nicht. Man hat reagiert und versucht das beste draus zu machen.

Gewisse Handlungsanleitungen hätte man bereits im Vorfeld den Kräften und den Ordnern an die Hand geben müssen.
Was juckt es die stolze Eiche, wenn sich die Wildsau an ihr reibt.

Das frühe Vögeln entspannt den Wurm.

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Re: Mannheim: Kulturfestival eskaliert - Kurden greifen Poli

Beitragvon JackBerlin » Mo 10. Sep 2012, 11:32

Ein "Auge" zudrücken im Rahmen des machbaren ist sicher der bessere Weg.
Ich befürchte dieses Auge zudrücken wird schon seit geraumer Zeit gemacht und führte zu dieser Eskalation. Wann und wo wird dann das Auge zugedrückt? Auch bei einer Demo von Rechten?

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Re: Mannheim: Kulturfestival eskaliert - Kurden greifen Poli

Beitragvon Mainzelmann2001 » Mo 10. Sep 2012, 11:44

JackBerlin hat geschrieben:
Ein "Auge" zudrücken im Rahmen des machbaren ist sicher der bessere Weg.
Ich befürchte dieses Auge zudrücken wird schon seit geraumer Zeit gemacht und führte zu dieser Eskalation. Wann und wo wird dann das Auge zugedrückt? Auch bei einer Demo von Rechten?
Nix für ungut, dummes Post.

Wenn du Satz 1 noch erklären könntest, könnten wir vielleicht diskutieren.
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Gast

Re: Mannheim: Kulturfestival eskaliert - Kurden greifen Poli

Beitragvon Gast » Mo 10. Sep 2012, 12:44

Mainzelmann2001 hat geschrieben:Wir müssen sie akzeptieren und respektieren, genauso, wie sie uns und unsere Gesetze.
Dennoch muss ich auch ihre Mentalität und ihre Emotionen mit einkalkulieren.
Die Fahne sollte dem 14jaehrigen von Ordnern abgenommen werden
Auslöser der Randale war laut Polizei wohl ein 14-Jähriger, der von Ordnungskräften des Veranstalters daran gehindert wurde, mit der Fahne einer verbotenen Organisation auf das Festival-Gelände zu gelangen. Als es den Ordnungskräften nicht gelang, den Jungen zu stoppen, hätten sie die Polizei zu Hilfe gerufen.
Wenn uns die Ordner rufen, weil gerade eine Straftat begangen wird und diese evt. (berechtigte) Befuerchtungen haben, dass es auf den Veranstalter zurueckfallen kann, dann faellt es schwer wegzuschauen. Im Bezug auf Straftaten sind wir eben mal an rechtliche Vorgaben gebunden.
Die Mentalitaet und die daraus resultierenden Emotionen moechte ich in diesem Zusammenhang nicht einkalkulieren, da man dies dann auch im "Kleinen" (Ruhestoerung, VU mit Beteiligung entspechenden Klientels) machen muesste.
Wenn ich im Ausland bin, dann muss ich mich auch ein wenig auf mein Gastland einstellen. Erst Recht wenn ich dort auch permanent leben moechte.


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