Berlin: Chaoten attackieren Feuerwehrleute

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Brathühnchen
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Re: Berlin: Chaoten attackieren Feuerwehrleute

Beitragvon Brathühnchen » Di 8. Jan 2013, 19:10

Also wird es so weitergehen wie bisher bis es mal groß knallt.
Vielleicht knallt es hier nicht groß, weil die Polizei so arbeitet, wie sie arbeitet.
Ich habe keine Lust auf Verhältnisse, wie in London oder Paris.
Da würden schnellere Verfahren meiner Meinung nach sicherlich einen erzieerischen Effekt haben.
Vielleicht ist das Fehlen der schnelleren Verfahren das eigentlich Problem?! :gruebel:
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torben78
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Re: Berlin: Chaoten attackieren Feuerwehrleute

Beitragvon torben78 » Mi 9. Jan 2013, 00:17

CLEANER hat geschrieben:Und warum gibt es in Berlin Bezirke / Straßenzüge, wo sich Polizisten nicht mehr zu zweit oder viert hintrauen?

Da wird vor ausländischen Familienclans / Gangs gekniffen! Das ist BITTERE Realität!
Um welche Bezirke/Straßenzüge soll es sich denn dabei handeln?

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DerLima
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Re: Berlin: Chaoten attackieren Feuerwehrleute

Beitragvon DerLima » Mi 9. Jan 2013, 19:31

1957 hat geschrieben: was den einsatz der bundeswehr in polizeiangelegenheiten betrifft:
dort sind sicher toughe jungs und mädels für militärischen angelegenheiten, aber polizeiarbeit ist eine komplexe angelegenheit, die man in langen jahren erlernen muss.
Da ich beide Seiten der Arbeit aus eigener Erfahrung sehr gut kenne, muss ich hier definitiv deiner Meinung 1957 zustimmen.
Die Bw hat gutes/sehr gutes Personal und gute/sehr gute Möglichkeiten.
Doch um solcherlei Lagen, wie sie die Polizei regelmäßig lösen muss zu bewältigen, dafür fehlt bei der Bw die passende Ausbildung.
Es gibt ein, zwei Einschränkungen, bei denen man sagen KÖNNTE, dass die Bundeswehr dazu beitragen könnte, um die Lage zu entschärfen. Aber die von CLEANER genannten Dinge gehören nicht dazu.

Einen Einsatz der Bw (im Rahmen der derzeitigen Ausbildung) kann ich mir zum Schutze/Sichern der Castortransporte vorstellen (Bahngleise abriegeln/LKW begleiten/Demonstranten aus dem Weg räumen <- Den betreffenden Bereich zum Militärischen Sicherheitsbereich erklären und die Soldaten könnten einschreiten, wobei die Einschreitschwelle auch etwas geringer sein dürfte, als bei der Polizei) aber darüber hinaus wird es echt eng.
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Re: Berlin: Chaoten attackieren Feuerwehrleute

Beitragvon Brathühnchen » Mi 9. Jan 2013, 19:57

http://www.gesetze-im-internet.de/uzwbwg/__2.html

Ich denke zur Deklarierung als militärischer Sicherheitsbereich fehlen ein paar rechtliche Grundlagen...

Abgesehen davon... gut, dass du 'KÖNNTE' geschrieben hast ;-)
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TAMTOM50
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Re: Berlin: Chaoten attackieren Feuerwehrleute

Beitragvon TAMTOM50 » Mi 9. Jan 2013, 19:59

torben78 hat geschrieben:
CLEANER hat geschrieben:Und warum gibt es in Berlin Bezirke / Straßenzüge, wo sich Polizisten nicht mehr zu zweit oder viert hintrauen?

Da wird vor ausländischen Familienclans / Gangs gekniffen! Das ist BITTERE Realität!
Um welche Bezirke/Straßenzüge soll es sich denn dabei handeln?
http://www.youtube.com/watch?v=BBgsqPgEcEk

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Habakuk
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Re: Berlin: Chaoten attackieren Feuerwehrleute

Beitragvon Habakuk » Mi 9. Jan 2013, 20:21

Der Link beantwortet die Frage nach genauen Örtlichkeiten nicht. Der Bericht ist mind. 3 Jahre alt und die Aussage von zwei "anonymbleibenden Kollegen" macht ihn nicht gerade glaubhafter. Ohne Frage gibt es Bereiche in welchen man aufgrund der zu erwartenden Widerstandshandlungen mit mehr Kräften hinrollen sollte, aber die einzigen Bereiche, in denen sich die Berliner Polizei nur auf Antrag hin begibt sind Bundesorgane und Botschaften.

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Re: Berlin: Chaoten attackieren Feuerwehrleute

Beitragvon TAMTOM50 » Mi 9. Jan 2013, 20:34

Wäre ja noch schöner, wenn dort Straßennamen genannt würden. Die Örtlichkeit wurde ja genannt:Berlin. Finde das ehrlich gesagt richtig mies, wenns stimmen sollte. Ich frage mich öfter, warum man bei Leuten wie der Familie A.-Ch. nicht mal rigoros durchgreift und denen zeigt, wo ihre Grenzen sind? Der Bericht über sie im Gerichtsgebäude war der Knaller, da wird einfach zugeschaut und keiner hat die Eier, denen mal was entgegen zu setzen...Warum?

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Re: Berlin: Chaoten attackieren Feuerwehrleute

Beitragvon 1957 » Mi 9. Jan 2013, 20:47

solche szenen erregen unmut. solche sachen kommen vor, sind aber keineswegs die regel.

und kein familienclan oder sonst eine gang kommt ungeschoren davon. letztlich bekommen wir fast alle - es dauert nur etwas. so ist das im rechtstaat.

Gast

Re: Berlin: Chaoten attackieren Feuerwehrleute

Beitragvon Gast » Mi 9. Jan 2013, 22:07

Moin!
Ich frage mich öfter, warum man bei Leuten wie der Familie A.-Ch. nicht mal rigoros durchgreift und denen zeigt, wo ihre Grenzen sind?
Weil das nicht in der StPO, respektive im StGB steht. Doof...aber eben Teil einer grds. sehr vernünftigen Rechtsordnung.

Die Richter sind frei....in allen Bereichen: Beweiswürdigung, Schlussfolgerung, Urteil.

El-Zein, Charour,...wurden durch Politiker aller Parteien geduldet.

Deutlicher: "die Polizei" hat im Rahmen der Möglichkeiten gehandelt - die Entscheidungen werden an anderer Stelle getroffen.

Grundsätzlich hat soziale Verrohung bestimmter lokaler Bereiche noch nie etwas mit polizeilichem Handeln zu tun gehabt, sondern mit Aspekten wie

-Städtebau
-Sozialpolitik
-Interessen von Immobilienbesitzern
-Interessen von sozialen Gruppen (Familien/Clans)
-Verdrängungstendenzen
-sozialen Entwicklungen (hippe Stadtteile).

Das "alte" X-Berg hatte echte politische und soziale Fragen als Problemspender (Besetzungen, Randale). Die modernen Ausschreitungen sind eher Teil einer Form der Kultur verwöhnter Gören, denen offensichtlich seitens der Eltern/der Schule (in der Provinz) keine Grenzen aufgezeigt wurden. Dazu desorientierte Migranten, die den Konflikt der unterschiedlichen Kulturen nicht kompensieren können/wollen. Auch ein Problem der Familien, die ihre hergebrachten Regeln aus Dummheit/Unwissenheit/Desinteresse/Egoismus/... nicht aufgeben wollen.

Wie lange lebt Berlin damit :gruebel: Ach ja....lange.

Daher: :hallo:

Die wirklich bedrohlichen Lagen sind lange vorbei, wie ich meine. Die aktuellen Lagen sind taktische erheblich problematisch, inhaltlich aber nicht bedeutend.

Zumindest aktuell nicht.

Gruß :polizei4:

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Re: Berlin: Chaoten attackieren Feuerwehrleute

Beitragvon TAMTOM50 » Mi 9. Jan 2013, 22:30

Schlussundgut hat geschrieben:Moin!
Ich frage mich öfter, warum man bei Leuten wie der Familie A.-Ch. nicht mal rigoros durchgreift und denen zeigt, wo ihre Grenzen sind?
Weil das nicht in der StPO, respektive im StGB steht. Doof...aber eben Teil einer grds. sehr vernünftigen Rechtsordnung.

Die Richter sind frei....in allen Bereichen: Beweiswürdigung, Schlussfolgerung, Urteil.

El-Zein, Charour,...wurden durch Politiker aller Parteien geduldet.

Deutlicher: "die Polizei" hat im Rahmen der Möglichkeiten gehandelt - die Entscheidungen werden an anderer Stelle getroffen.

Grundsätzlich hat soziale Verrohung bestimmter lokaler Bereiche noch nie etwas mit polizeilichem Handeln zu tun gehabt, sondern mit Aspekten wie

-Städtebau
-Sozialpolitik
-Interessen von Immobilienbesitzern
-Interessen von sozialen Gruppen (Familien/Clans)
-Verdrängungstendenzen
-sozialen Entwicklungen (hippe Stadtteile).

Das "alte" X-Berg hatte echte politische und soziale Fragen als Problemspender (Besetzungen, Randale). Die modernen Ausschreitungen sind eher Teil einer Form der Kultur verwöhnter Gören, denen offensichtlich seitens der Eltern/der Schule (in der Provinz) keine Grenzen aufgezeigt wurden. Dazu desorientierte Migranten, die den Konflikt der unterschiedlichen Kulturen nicht kompensieren können/wollen. Auch ein Problem der Familien, die ihre hergebrachten Regeln aus Dummheit/Unwissenheit/Desinteresse/Egoismus/... nicht aufgeben wollen.

Wie lange lebt Berlin damit :gruebel: Ach ja....lange.

Daher: :hallo:

Die wirklich bedrohlichen Lagen sind lange vorbei, wie ich meine. Die aktuellen Lagen sind taktische erheblich problematisch, inhaltlich aber nicht bedeutend.

Zumindest aktuell nicht.

Gruß :polizei4:
Mag ja alles stimmen. Zwar völlig ot, aber was mich auch stark verwunderte und immer noch verwundert ist, wie unser Herr Bundesinnenminister sich lächelnd auf einem Foto mit einer Pfeife wie "Bushido" ablichten lassen kann, als dieser ein "Praktikum" im Bundestag machte. Gerade vor dem Hintergrund, dass dieser Typ nicht grad von der feinen Sorte ist und offensichtlich bestens mit den A.-Ch. befreundet ist... :nein: Passt mir irgendwie nicht!

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Re: Berlin: Chaoten attackieren Feuerwehrleute

Beitragvon DerLima » Mi 9. Jan 2013, 22:56

Brathühnchen hat geschrieben:http://www.gesetze-im-internet.de/uzwbwg/__2.html

Ich denke zur Deklarierung als militärischer Sicherheitsbereich fehlen ein paar rechtliche Grundlagen...

Abgesehen davon... gut, dass du 'KÖNNTE' geschrieben hast ;-)
Häng einen Waggon mit einem Leopard II A7 hinten dran und schon kann von der reinen Theorie her "jeder" Feldwebel den Bereich um das Gerät herum zum Militärischen Sicherheitsbereich erklären.

Reine Theorie, ist mir klar.
Aber nicht gänzlich unmöglich...
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Re: Berlin: Chaoten attackieren Feuerwehrleute

Beitragvon Buford T. Justice » Do 10. Jan 2013, 01:00

DerLima hat geschrieben:Häng einen Waggon mit einem Leopard II A7 hinten dran und schon kann von der reinen Theorie her "jeder" Feldwebel den Bereich um das Gerät herum zum Militärischen Sicherheitsbereich erklären.
Wäre nur arg an den Haaren herbeigezogen, dass auch so zu begründen.
"Warum wurde eigentlich ein Kampfpanzer gegen die Demonstranten eingesetzt?"
"I wo. Nicht gegen die Demonstranten. Der war nur Mittel zum Zweck um den Bereich zum militärischen Sicherheitsbereich erklären zu können, wo sie sich nicht aufhalten dürfen."

Lieber nicht. :)
:applaus:

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Re: Berlin: Chaoten attackieren Feuerwehrleute

Beitragvon DerLima » Do 10. Jan 2013, 09:51

Deswegen sach ich ja, reine Theorie. Aber eben nicht unmöglich...
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Re: Berlin: Chaoten attackieren Feuerwehrleute

Beitragvon IMP » Do 10. Jan 2013, 23:02

Nun, ganz so einfach ist es nicht. Einen miltärischen Sicherheitsbereich dürfen nur berechtigte Personen, wie z.B. Feldjäger einrichten. Und u.a. auch nur dann, wenn es für die miltärische Sicherheit unerläßlich wäre. Also ein Eurofighter stürzt ab oder ein Lkw mit Sprengmittel/oder vertraulichen Dokumenten liegt quer auf der Autobahn o.ä.

Somit nicht jeder Feldwebel oder Offizier.

Für Demonstrationen hält sich die Bundeswehr im übrigen sog. CRC-Züge (Crowd and Riot Control) bereit um bei unfriedlichen Demonstrationen auch vorgehen zu können. Des Weiteren wird nahezu jeder Soldat in CRC ausgebildet plus ein gewisses Kontingent Feldjäger die als Greiftrupps geschult werden. ABER das ist alles Szenario Kosovo. Wo auch mit Schusswaffen und neben Molotovcocktails mit Handgranaten zu rechnen ist. Wie aktuell im Norden Kosovos (seit Herbst 2012).

Daher nicht umsetzbar auf Probleme im Inneren. Da gebe ich meinen Vorrednern recht!!
Ehemals Feldjäger, jetzt Justizvollzug NRW.

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Re: Berlin: Chaoten attackieren Feuerwehrleute

Beitragvon DerLima » Fr 11. Jan 2013, 19:30

Theoretisch kann jeder Feldwebel einen MSB errichten. In Würdigung der Umstände selbstverständlich (kein Feldjäger da usw....) was zum Beispiel möglich ist, wenn der besagte LKW quer liegt. Eine berechtigte Person KANN in diesem Moment der mit den Sicherungsaufgaben betraute Begleiter des Fahrzeuges sein.
Aber da müssen wir auch nicht weiter darauf eingehen.
Die BW-Ausbildung CRC ist in Deutschland nicht anwendbar.
Wie du schon sagtest, da sind die Szenarien ganz andere. Weiter gab das Mandat im Kosovo das her, dass die Bw dort solche Einsätze fährt.
Das nahezu jeder Soldat daran ausgebildet ist, halte ich (aus eigener Erfahrung) für ein Gerücht.
Es gab für die meisten Soldaten eine Unterrichtung diesbezüglich, aber eine fundierte Ausbildung dazu haben nur die Soldaten, bei denen tatsächlich auch die Möglichkeit bestand derart eingesetzt zu werden.
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