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SirJames
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Re: Berlin Kreuzberg

Beitragvon SirJames » Mi 17. Jul 2013, 16:14

Bruch ich nicht nachlesen, war Inhalt meines Studiums und meiner Ausbildung. Aber Danke für deine Argumentationskette.

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Re: Berlin Kreuzberg

Beitragvon uwewittenburg » Mi 17. Jul 2013, 16:17

SirJames hat geschrieben:Bruch ich nicht nachlesen, war Inhalt meines Studiums und meiner Ausbildung. Aber Danke für deine Argumentationskette.
Laß Dich nicht provozieren, "Beobachter" ist schon nicht verkehrt, hat eben nur die Sichtweise aus der anderen Perspektive und die ist eben auch für uns wichtig!

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Re: Berlin Kreuzberg

Beitragvon 1957 » Mi 17. Jul 2013, 16:48

sir james,

natürlich muss der weg über die legislative erfolgen. dieser weg ist aber ein langer.
und natürlich unterliegst du dem legalitätsprinzip.
eine straftat verfolgen, heißt in diesem sinne (grds) auch nicht sofortiges einschreiten. das kann man prima am vermummungsverbot sehen.

als was du mir nicht erscheinst: intoleranter, rassistischer und unmoralischer kleiner Meister.

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Re: Berlin Kreuzberg

Beitragvon MICHI » Mi 17. Jul 2013, 18:01

Hier auch erst mal dicht. Wird ein Mod sich mal kümmern.
Gruß
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Re: Berlin Kreuzberg

Beitragvon beni » Mi 17. Jul 2013, 18:59

Ich hab mal ein wenig entmüllt

reisst euch mal verbal am Riemen sonst reiss ich an der Verwarnungs-Strippe
Schenke ein Lächeln und es kommt zu dir zurück

Gruß
beni aus NRW

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Re: Berlin Kreuzberg

Beitragvon 1957 » Mi 17. Jul 2013, 19:56

hä - was war denn jetzt?

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Re: Berlin Kreuzberg

Beitragvon Knaecke77 » Mi 17. Jul 2013, 20:01

powle hat geschrieben:Absolut lächerliche Haltung von unserem Innensenator. So löst man auf jeden fall keine Probleme, in dem man sich sträubt darüber zu reden.
Nicht der einzige der nicht reden will......immerhin Hr. Ströbele hat Zeit.
Wie Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne) der Berliner Morgenpost am Mittwoch bestätigte, "finden leider keine Gespräche mit den Verantwortlichen statt". Schulz zeigte sich "sehr enttäuscht", weil bis auf seinen Parteifreund, den Kreuzberger Bundestagsabgeordneten Hans- Christian Ströbele "alle eingeladenen Vertreter der Bundesregierung, der Bundestagsfraktionen und alle Senatoren abgesagt haben".


Der Staatssekretär der Senatsverwaltung für Inneres, Bernd Krömer (CDU), erneuerte unterdessen am Mittwoch seine Forderung, das Flüchtlingscamp aufzulösen: "Es ist Herr Schulz, der seit Tagen die Flüchtlinge instrumentalisiert und alle Seiten gegeneinander ausspielt. Unsere Absage hat nichts mit menschlichen Schicksalen zu tun, sondern mit der Art, wie Herr Schulz mit rechtswidrigen Zuständen umgeht. Wer solche Zustände duldet, kann kein Ansprechpartner für uns sein. Der Rechtsstaat ist nicht verhandelbar. Herr Schulz soll endlich seine Bezirkspflichten wahrnehmen und die Duldung beenden."

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell ... latzt.html

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Re: Berlin Kreuzberg

Beitragvon powle » Mi 17. Jul 2013, 22:49

Wahlkampf...

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Re: Berlin Kreuzberg

Beitragvon MICHI » Mi 17. Jul 2013, 22:57

powle hat geschrieben:Wahlkampf...
...und da ist dann auch Schluss mit dem direkten Polizeibezug.
Gruß
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Re: Berlin Kreuzberg

Beitragvon Brot » Do 18. Jul 2013, 02:39

In den letzten Tagen konnte man von einem Anstieg von Asylbewerbern lesen. In diesem Artikel werden auch zwei Gründe genannt:
Gerücht über Begrüßungsgeld: Schlepper locken Tschetschenen nach Deutschland

1.)
Im Juli vergangenen Jahres hatte das Bundesverfassungsgericht geurteilt, dass die staatlichen Leistungen für Asylbewerber ungefähr auf das Niveau von Sozialhilfe und Hartz IV erhöht werden müssen. Ein Grund, der freilich für Flüchtlinge aus allen Ländern gilt.
Hohe soziale Leistungen ohne Gegenleistung. Wobei Asylbewerber gar keine Gegenleistung in Form von einer Erwerbstätigkeit bringen dürfen.

2.)
Mitarbeiter hatten Gannuschkina im April zum ersten Mal von dem Gerücht in Tschetschenien berichtet: "Da war die Rede von 4000 Euro, die Deutschland jedem tschetschenischen Flüchtling geben wolle, und etwas Land."
Lügen der Schleuser.

Schön wäre es, wenn die deutsche Polizei an die Hintermänner und Schleuser heran kommen könnte. Aber das ist so gut wie unmöglich. Die illegal eingereisten Asylbewerber schweigen bei Fragen zu den Schleusern und eine länderübergreifende Zusammenarbeit in diesem Bereich ist mir nicht bekannt. In diesem Punkt kann man mich gerne eines besseren belehren.

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Re: Berlin Kreuzberg

Beitragvon Beobachter » Do 18. Jul 2013, 11:51

Ich bleibe dabei.
Das hier:
In einem Mehrfamilienhaus wohnt eine Vielzahl von Wirtschaftsflüchtlingen einer bestimmten Ethnie....
Nun gehen von diesem Haus aber nachweislich Straftaten, insbesondere Eigentumsdelikte mit und ohne Gewalt, sowie massenhaft Ordnungswidrigkeiten aus.
war im Kontext wertend, sollte beim Leser eine Assoziation mit einer bestimmten "Ethnie" wecken und war deshalb rassistisch.
Das Wecken der Assoziation ist auch geglückt, denn anschließend haben wir erklärt bekommen, dass man ja nicht mehr "Zigeuner" sagen darf, man sich deshalb mühsam anders behelfen muss und der geneigte linksintellektuelle Stubenhocker doch nun auch endlich mal zufrieden sein soll. Ist er nicht. :hallo:

Ich gehe nicht davon aus, dass euer Dienstherr in erster Linie diesen Umgang mit Sprache fördern will, wenn er euch mit Faltblättern zur interkulturellen Kompetenz bestückt und besondere Stellen schafft, die die interkulturelle Verständigung vorantreiben sollen.
Aber wahrscheinlich täusch ich mich.
Mir fällt grad die gegenderte StVO ein. :gruebel:
"Ich glaube an das Gute im Menschen, rate aber dazu, sich auf das Schlechte in ihm zu verlassen. "
Alfred Polgar

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Re: Berlin Kreuzberg

Beitragvon torben78 » Do 18. Jul 2013, 11:57

Und genau da haben wir die Ursache, weshalb ein ehrlicher Umgang mit dem Thema nicht möglich ist. Das eigentliche Problem wird nicht diskutiert, man unterhält sich über Semantik und der, der das Problem angesprochen hat, muss zusehen, dass er aus der Rassistenecke rauskommt.

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Re: Berlin Kreuzberg

Beitragvon Beobachter » Do 18. Jul 2013, 12:03

und der, der das Problem angesprochen hat, muss zusehen, dass er aus der Rassistenecke rauskommt.
Was er hätte vermeiden können...

Wenn wir inhaltlich diskhutieren wollten, müssten wir politisch diskutieren.
Dazu ist dieses Forum aber nicht der richtige Ort.
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Re: Berlin Kreuzberg

Beitragvon uwewittenburg » Do 18. Jul 2013, 12:12

Ich bin doch kein Rassist, wenn ich einen Negerkuß oder Mohrenkopf bestelle!
Gehörte jahrzehntelang zum Sprachgebrauch, Schaumküsse, oder wie die Dinger jetzt heißen, kannte niemand. :nein:
Es ist eben schwer eingebrannte Begriffe aus seinem Gehirn zu verbannen, scheint aber notwendig, ansonsten wird man schnell in die falsche Ecke gestellt.
Im Osten durften wir auch nicht Mauer sagen, haben wir aber trotzdem.
Antifaschistischer Schutzwall, hörte sich ja auch blöd an, zumal die Sperren gegen Osten gerichtet waren.

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Re: Berlin Kreuzberg

Beitragvon torben78 » Do 18. Jul 2013, 12:14

Nun, meine Erfahrungen mit Kommunikation laufen so: Das Missverständnis entsteht in der Regel beim Empfänger. Dieser könnte es durch eine Verständnisfrage ausräumen. Klassisch Sender/Empfänger und die Kommunikation auf der Metaebene. Kurioserweise geschieht das bei diesem Thema nicht.


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