Arme Bundeshauptstadt.

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon SirJames » Sa 20. Aug 2016, 14:17

Moin,

2019? Wenn das auch ein richtiger Schritt in die richtige Richtung ist, so dürfte fraglich sein, ob man diesen Zeitplan einhalten kann.

Gruß
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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon berlinmitteboy » Sa 20. Aug 2016, 14:29

Meine Befürchtung ist, dass es nach den Wahlen kein Thema mehr sein wird.
Hoffen dürfen wir ja :P

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon SirJames » Sa 20. Aug 2016, 16:24

Wie so vieles andere auch nicht. Man kann nur hoffen, dass man u.a. den EE nach den Wahlen mal eine Verschnaufpause gönnt. Und wenn die ET- Zentren dann 2029 fertig sind...wird allet jut.

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Muqq » Sa 20. Aug 2016, 17:45

Ich bin jetzt zwar erst drei Jahre aus der PA draußen, und daher wohl noch etwas naiv, aber nachdem ich mich hier mal von Seite 1 an grob durch den Thread gelesen habe.. wie oft muss man bitte lesen, dass etwas passiert, aber (wie immer..) ist nichts passiert? Man könnte ja fast lachen, wenn es nicht so traurig wäre.

Dieser Thread hier müsste mal publik werden, damit die Leute mal raffen, was hier so läuft.

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon mistam » Sa 20. Aug 2016, 20:34

Publik? Das hier ist das Internet. Wie publik hättest du es denn gern?

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Muqq » Sa 20. Aug 2016, 20:44

mistam hat geschrieben:Publik? Das hier ist das Internet. Wie publik hättest du es denn gern?
Richtig. Und dadurch lesen es Millionen Menschen!!111!

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon mistam » Sa 20. Aug 2016, 22:17

Also meinst du, man müsste ihn publik machen im Sinne von ihn bewerben. Mach doch einfach mal.
Edit :
Ich denke übrigens nicht, dass du mit dem Hinweis auf die CZ oder auch die Inhalte dieses Freds den meisten berliner Redakteuren etwas Neues bieten würdest.

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon berlinmitteboy » So 21. Aug 2016, 20:41

Die Ideen der Grünen reißen einfach nicht ab!
http://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/ ... -einsetzen




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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Freeman12349 » So 21. Aug 2016, 21:36

In NI wollen die Hunde und Pferde von Demos ausschließen, "Tierschutz". Wohl eher Gewalttäterschutz, das können die Grünen ja.
Passt zum Pfefferspray wiegen.
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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Knaecke77 » Mo 22. Aug 2016, 18:20

Beängstigende Entwicklung in Berlin
Arabische Großfamilien in Neukölln und Wedding-Aggressive Rudelbildung als Strategie gegen Polizeieinsätze


Parallelwelt mit eigenen Geldquellen und Regeln aufgebaut

"Das läuft über Handy, SMS, Whatsapp", sagt Ghadban. "Sie haben den Vorteil solcher Rudelbildung-Auftritte entdeckt. Damit wollen sie Polizeieinsätze verhindern." Tatsächlich denken einige Polizisten im Einsatz inzwischen darüber nach, ob sie sich wegen Bagatelldelikten überhaupt noch in die Angelegenheiten der arabischen Großfamilien einmischen sollen. Nicht nur im Wedding, auch in Moabit, Charlottenburg oder Neukölln. Überall dort sind zahlreiche der mindestens 9.000 Mitglieder arabischer Großfamilien zu Hause. Rund 15 solcher Clans gibt es in Berlin.

Die meisten kamen in den 80er Jahren als Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem Libanon und haben sich hier eine Parallelwelt aufgebaut. Dazu gehören eine eigene Ökonomie, die häufig aus den Erträgen von Straftaten gespeist wird, eine eigene Rechtsprechung für interne Streitigkeiten, die offizielle Gerichte negiert, und eigene familiäre Regeln, damit der Clan nicht ausstirbt, sondern wächst. "Jeder, der etwas gegen ihre kriminellen Geschäfte unternimmt, gegen Drogenhandel, Prostitution und so weiter, der wird eingeschüchtert", sagt Ghadban: "Das machen sie auch in den Gerichten. Bei jedem kleinen Streit mit einem von ihnen hat man plötzlich die ganze Sippe am Hals."

Einzelne Polizisten würden von Mitgliedern der Großfamilien sogar nach Dienstschluss bedroht, erzählt Böttcher. Sie seien verfolgt, abgepasst und mit dem Auto bedrängt worden. Wie der Migrationsforscher erkennt der Polizist in dieser aggressiven Behelligung ein planmäßiges und wiederkehrendes Handeln, über das gezielt eine Drohkulisse aufgebaut wird. "Damit sie in Ruhe ihren kriminellen Geschäften nachgehen können", so der Polizist. Für den erfahrenen Thomas Böttcher steht außer Zweifel, dass die Clans über dieses Konzept das Gewaltmonopol des Staates herausfordern. Das gelte im Übrigen nicht nur gegenüber der Polizei, auch im Kontakt mit anderen Behörden, wie dem Jugend- oder dem Finanzamt.

http://www.rbb-online.de/panorama/beitr ... aktik.html
:polizei4:

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Freeman12349 » Mo 22. Aug 2016, 19:04

Da kann man schön den Bogen zum Thread über das außerdienstliche Führen der Dienstwaffe spannen.
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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Mo 22. Aug 2016, 21:48

Eigentlich nicht.

In Phasen akuter Bedrohung nimmt nahezu jeder seine Plempfe mit.

Im anderen Fred geht es um die gefühlt abstrakte Bedrohung. Äpfel und Birnen.
:lah:

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon SirJames » Di 23. Aug 2016, 19:59

http://www.morgenpost.de/berlin/article ... ice=mobile
POLIZEI
Grüne fordern Eltern-Kind-Arbeitsplätze auf Polizeiwachen

Der Anteil von Frauen und Männern in verschiedenen Berufen ist oft sehr verschieden. Es gibt sehr viele Erzieherinnen und Lehrerinnen, aber deutlich weniger Polizistinnen. Die Grünen wollen das nicht hinnehmen.


Berlin. Die Berliner Grünen wollen in den Polizeiwachen Eltern-Kind-Arbeitsplätze einrichten und Kinderbetreuung anbieten. Außerdem sollte die Behörde nach ihrer Ansicht mehr Rücksicht auf junge Mütter und Eltern unter den Polizisten nehmen und nicht mehr so viele Überstunden anordnen. So wollen die Grünen erreichen, dass mehr junge Frauen Polizistinnen werden. Der zeitweise gestiegene Frauenanteil bei der Polizei stagniert seit einigen Jahren. Der Polizeiberuf müsse für alle, die auch eine Familie haben wollen, attraktiver werden, forderten der Grünen-Innenpolitiker Benedikt Lux und die Frauenpolitikerin Anja Kofbinger am Dienstag.

Aus der Antwort der Senatsinnenverwaltung auf eine Anfrage von Lux geht hervor, dass der Frauenanteil in den meisten Bereichen der Polizei noch weit entfernt von 50 Prozent ist. Seit Öffnung des Polizeidienstes für Frauen ist der Anteil zwar deutlich gestiegen, aber offenbar sind seit einigen Jahren bestimmte Obergrenzen erreicht, möglicherweise auch deswegen, weil die verschiedenen Dienstschichten, Wochenendarbeit und Überstunden ein Leben mit kleinen Kindern schwierig machen.

Bei der uniformierten Schutzpolizei stieg der Frauenanteil vom Jahr 2000 bis 2013 von 15 auf rund 21 Prozent. In den folgenden Jahren bis 2016 verzeichnete die Polizei nur noch einen weiteren, sehr geringen Anstieg auf 21,6 Prozent. Für die Kriminalpolizei gilt das gleiche. Stieg der Anteil der Frauen von 2000 bis 2013 noch von 25 auf 37 Prozent, stagnierten die Zahlen danach oder sanken gar wieder.

Der Frauenanteil bei der Kripo sei auch deswegen höher, weil die Arbeitszeit dort besser planbar sei, ist in Polizeikreisen zu hören. Dort fallen weniger Nacht- und Wochenendschichten an als bei den Streifenwagenbesatzungen und Einsatzhundertschaften.

Die Berliner Polizei wirbt seit Jahren verstärkt um Nachwuchs. 2014 hatten sich rund 17 000 Männer und Frauen beworben. Mehr als 800 Auszubildende wurden eingestellt. Viele Bewerber scheiterten an den Anforderungen, die meisten davon am Deutsch-Test. Auch der Sporttest ist für viele eine große Hürde. 2015 wurden junge Polizisten vereidigt - 507 Männer und 132 Frauen. Auffallend war, dass im Bereich des gehobenen Dienstes, zu dem die Kriminalpolizei gehört, der Frauenanteil mit 45 von 101 Beamten höher lag.
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Lone Soldier

Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Lone Soldier » Di 23. Aug 2016, 20:41

Was machen Lux und Co eigentlich gegen die Unterrepräsentanz von Männern in Kitas oder Grundschulen? Oder gegen den sicher weit geringeren Frauenanteil in der Feuerwehr? Schwachsinn, mehr kann ich dazu nicht sagen. Und falls Herr Lux es noch nicht gehört hat: Manch ein Mann geht auch wegen seinen Kindern in den Tagesdienst. Der Weg zur Kita nach der Nachtschicht ist für verschiedene Geschlechter ja gleich unangenehm.

Wenn Herr Lux was für die Polizei tun will, kann er ja mal in seinen Reihen dazu aufrufen keine Pflastersteine mehr auf die Kollegen und Kolleginnen zu werfen.

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon RMP » Di 23. Aug 2016, 21:09

http://www.tagesspiegel.de/berlin/poliz ... 44774.html

Die Berliner Presse und die Berliner Politiker (siehe Herr Lux oben) unterbieten sich gerade im Niveau.


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