Arme Bundeshauptstadt.

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon krisjugo » Mo 6. Jul 2020, 21:42

sorry, aber die B.Z. genügt mir nicht als seriöse und somit zitierfähige Quelle

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Zares » Mo 6. Jul 2020, 22:56

Würdest du etwa sagen, dass die B.Z. hier lügt und Zitate fälscht?

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Habakuk2 » Mo 6. Jul 2020, 23:01

Regt man / mensch sich nicht zwei bis drei Jahre zu spät auf ? :lupe:

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Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Officer André » Di 7. Jul 2020, 09:58


Danke für den Hinweis.
Ich hatte mich bereits gewundert, warum man nichts weiter darüber liest, außer diesem Artikel.

Ich werde das meinem Kollegen, der mir dies zugespielt hat, gleich mal rückmelden

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Habakuk2 » Di 7. Jul 2020, 10:41

Alles Gut, ich denke nur an deine Nerven :polizei2: .

Apropos Statistik ( ich weiß Springer..):
https://www.bz-berlin.de/berlin/1820-be ... eingestuft

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon zambo84 » Di 7. Jul 2020, 10:50

Naja nicht die beste Quelle, aber Zahlen richtig wiedergeben sollten sie hoffentlich hinbekommen. :polizei2:

14 Beschwerden hinsichtlich fremdenfeindlicher Diskriminierung... Wenn man jetzt die 12% einfach mal umlegt, sind wir bei 1-2 berechtigten Beschwerden im Jahr 2019. Und das in einer "linken" Stadt wie Berlin. Puh, also wenn da mal kein struktureller Rassismus zu erkennen ist weiß ich auch nicht mehr. :lupe: :stupid:

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Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Officer André » Di 7. Jul 2020, 11:38

Habakuk2 hat geschrieben:Alles Gut, ich denke nur an deine Nerven :polizei2: .

Apropos Statistik ( ich weiß Springer..):
https://www.bz-berlin.de/berlin/1820-be ... eingestuft
Das ist zu gütig! Wenn du jetzt noch diese Rücksichtnahme auf meine Nerven meiner Familie daheim beibringen könntest ... Bild

Schade eigentlich. Ich hätte die Linke zu gerne fliegen sehen.

Zu den Beschwerden: Und selbst mit diesen Zahlen wird es noch Kritiker geben, die dann fordern, es sollte aber eine berechtigte Beschwerde sein! Nach ihren persönlichen Maßstäben. Ergo ist das ganze System falsch und vergiftet und somit muss alles abgeschafft und neu.

Edit: zur Seriösität der Medien. Die Anzahl der Medien und Journalisten, die man noch als wirklich seriös betiteln kann, wird immer überschaubarer.
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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon zambo84 » Di 7. Jul 2020, 13:30

Officer André hat geschrieben:
Di 7. Jul 2020, 11:38

Edit: zur Seriösität der Medien. Die Anzahl der Medien und Journalisten, die man noch als wirklich seriös betiteln kann, wird immer überschaubarer.
Weil mittlerweile jeder sich als "Journalist" betiteln lassen kann... In Berlin soll man, so direkt gehört von einem Vertreter der Pressestelle, den Begriff Pressevertreter "weit auslegen". Presseausweise benötigt man auch nicht mehr zwingender Weise... da kann es schon reichen, wenn ein Typ, der die Pupertät gerade so hinter sich gebraucht hat, mit nem Handy in der Hand an einen Einsatzort kommt und irgendwas von Influencer und 10.000 Abos faselt. Schwups => "Medienvertreter" und entsprechend zu behandeln. Einfach gruselig...

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Habakuk2 » Di 7. Jul 2020, 13:59

Da sind meine Fähigkeiten leider begrenzt ;D .

Vielleicht ist es gerade diese „verschärfte Aufmerksamkeit „ bestimmter politischen Lager , die zu besonderer Transparenz beitragen .

https://www.berlin.de/aktuelles/berlin/ ... -vorf.html

Berlin geht sehr offen mit solchen Vorfällen um und veröffentlicht regelmäßig Anzeigen von Amtsdelikten. Das finde ich generell gut . Wichtig ist es nur , dann eben selbstbewusst zu widersprechen bzw. Klarzustellen , wenn der x-te Skandal eben keiner ist . Unsere derzeitige Präsidentin macht das ziemlich gut , wie ich finde . Gerade in Sachen LADG ist sie ja recht deutlich geworden .

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Officer André » Di 7. Jul 2020, 14:18

:zustimm:
Leider gehen die vermeintlichen Skandale sofort viral und die Stellungnahme bzw Klarstellung dann eben nicht.

Was durchaus auch System hat.
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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Controller » Di 7. Jul 2020, 15:24

@ zambo:

Stichwort Medienvertreter; das ist auch etwas, was zwingend notwendig, eindeutig geregelt werden muss.
Wäre es das höchste Ziel eines Kapitäns, sein Schiff in Stand zu halten,
so ließe er es auf immer im Hafen. (Thomas von Aquin)

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon 1957 » Di 7. Jul 2020, 17:24

Das dürfte schwierig werden. Der Schutzbereich der Pressefreiheit ist weiträumig.
Träger der Pressefreiheit kann grundsätzlich jeder sein, der an der Entwicklung bzw. Erstellung Presseerzeugnisses in irgend einer Form beteiligt ist.


Das reicht von dem, der selbst einen Artikel verfasst, bis zu dem, der bloße Hilfstätigkeiten ausübt wie z.B. der Zeitungsausträger, der Pressegrossist (Verteilung der Presseerzeugnisse an die Einzelhändler), der Informant usw. Freilich gilt bei letzteren ein abgestufter Grundrechtsschutz, der sich nach der Bedeutung des Beitrags für die eigentliche Pressearbeit richtet. Dazu gehören genauso Utuber, Blogger wie Schülerzeitungen etc.

In den persönlichen Schutzbereich fällt ebenso, wer noch nicht im Pressewesen tätig ist, jedoch plant, ein Presseunternehmen zu gründen (i.Ü. bedarf die Pressetätigkeit keiner behördlichen Zulassung).

In dem Zusammenhang bin ich eher der Meinung, dass wir als Polizei uns da weitgehend zurückhalten und uns auf die üblichen Maßnahmen beschränken ( Gefahrenbereich , Pressestelle)


Gibt's zu diesem BZ .artikel auch noch andere Meldungen?

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Controller » Di 7. Jul 2020, 17:34

Naja, dann brauch niemand mehr ein Handy sicherstellen, denn Freiwilligkeit scheidet meist eh aus und Beschlagnahme 🙄🤔😳
Wäre es das höchste Ziel eines Kapitäns, sein Schiff in Stand zu halten,
so ließe er es auf immer im Hafen. (Thomas von Aquin)

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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon Officer André » Di 7. Jul 2020, 17:38

Problematisch sind ja eher die Spezis, die sich auf die Pressefreiheit berufen und dann aktiv in die Maßnahme eingreifen, teils sogar physisch, weil sie der Meinung sind, unser Vorgehen wäre unangemessen.

Da werden dann Grenzen gesetzt und dann gibt es die großen Skandalschlagzeilen. Da hört man dann später auch nichts mehr. Bedauerlich.
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Re: Arme Bundeshauptstadt.

Beitragvon 1957 » Di 7. Jul 2020, 17:52

Wer aktiv in eine Maßnahme eingreift, kann sich nicht auf die Pressefreiheit berufen, er wird dann zum Adressaten.

Meine personliche Meinung zum "Handyfilmen"; grundsätzlich gewähren lassen, keine neue Baustelle aufmachen. Wir können es meist eh nicht verhindern. Aber das ist ja ein anderes heißes Thema.


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