Hass-Mob geht auf Polizisten los (Berlin)

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berlin65
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Re: Hass-Mob geht auf Polizisten los (Berlin)

Beitragvon berlin65 » Fr 23. Mai 2014, 22:11

Baumi 2 hat geschrieben:Die Bürger mit Migrationshintergrund leben eben in einer anderen Welt und denken die Gesetze der Der gläubigen) gelten nicht für .... dingens,Koenige kann ich leben und setze meine Maßnahmen durch ob ich verhöhnt werde oder nicht, wenn es nicht im. guten geht, gibt's es eben aua und pfeffer

Wobei es bei mir eigentlich immer mit einer lauten Ansage immer gereicht hat

Ich habe in diesem Bezirk lange gewohnt und muss dir größtenteils zustimmen. Sozialstaat wird dankend angenommen Rechtsstaat nicht! Ich weiß wovon ich Rede ich komme aus einer arabischen Familie und mache zur Zeit meine Ausbildung bei der Landespolizeischule Berlin.
Ich kenne beide Seiten, aber am meisten macht mir die immer größer werdende Salafisten- Szene in Wedding oder Neukölln angst. Der Hass in dem Video richtet sich in erster Linie gegen den Rechtsstaat und Ungläubige (Kuffar).

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Habakuk
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Re: Hass-Mob geht auf Polizisten los (Berlin)

Beitragvon Habakuk » Fr 23. Mai 2014, 23:26

Sir James hat recht- die Kräftelage reduziert sich recht schnell, wenn man x Veranstaltungen hat, bei denen mit Kräften geklotzt wird. Ansonsten hat man eben keine Glaskugel, mal treten sich die Gruppenstreifen in Wedding und X-Berg auf die Füße, während es in Reinickendorf klappert...

Ohne die Kollegen vom Abschnitt abwerten zu wollen,aber die 12 Streifenhörnchen und 12 Beponesen arbeiten unterschiedlich ( Dafür bekommen manchmal 2 Gruppenstreifen nicht einen VU hin :polizei2: ). Sie waren zumindest auf der Videosequenz nicht zu sehen. Ich hoffe da wird nachbereitet, auf dem Abschnitt und beim Lagedienst, denn mit der ein oder anderen Gruppe hätte man aus dem Vorfall nen richtigen Kriminalfall machen können, inkl. BeDo.

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Re: Hass-Mob geht auf Polizisten los (Berlin)

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Fr 23. Mai 2014, 23:44

Das ist halt die Kiste.

Ich maße mir nicht an, Berlin in allen Ecken und Winkeln zu kennen - aber wenn es gut läuft (was man auch als Schutzmann eigentlich schon mal steuern kann - zum Beispiel durch frühzeitige Kommunikation) kann man gerade in Berlin sehr schnell sehr adäquate Kräfte ran führen. Und nein, die müssen nicht vom Abschnitt stammen, weil die Wannen doch sehr oft sehr präsent sind. Denen muss man das halt nur sagen.

Nachbereitung wäre wichtig.

Wenn man das aber mit "Kiezphänomen, passiert halt mal, hach, da haben wir schon diskutiert, nutzt ja nix" abtut und nicht bereit ist, eine Fehlerkultur zuzulassen, wird sich nix ändern.
:lah:

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Re: Hass-Mob geht auf Polizisten los (Berlin)

Beitragvon torben78 » Fr 23. Mai 2014, 23:47

Derartige Tumulte sind nicht Alltag, gehören aber dazu. Ich arbeite in einem von Sir James benannten Bezirken und habe ähnliches mehrfach erlebt. Eigentlich kennt man die Ecken seines Abschnitts, wo einem mal ganz schnell die Straße vollläuft. Die Torfstr. gehörte meines Wissens bis dato nicht dazu. Der Einsatzanlass (Hausfriedensbruch) war vergleichsweise nichtig. Es bestand somit auch keine Veranlassung, den Einsatz von Anfang an mit einer kompletten Armada zu fahren. Freitag Nachmittag, 14:45 Uhr: Auch da muss sich die Unterstützung erst mal durch den Berufsverkehr wühlen.

Mag sein, dass das in anderen Städten anders läuft, aber hier haben sich die Kollegen auf ihren Einsatzanlass konzentriert. Ein Typ, der zunächst mit Gabeln bewaffnet, niemanden an sich heran gelassen hat und zum Kompott auch noch einen Pflasterstein aufnahm. Diesen galt es zu überwältigen. Dies ist erfolgt. Die Person wurde zunächst mit dem EWA zwei Ecken weiter und dann mit dem Transportkommando zur GeSa verbracht worden. Das polizeiliche Ziel wurde erreicht. Der Tumult ist ein Nebenkriegsschauplatz. Mit 5-6 EWA-Besatzungen mache ich da keine Zugriffe. Entweder rollen noch Gruppenstreifen in meine Richtung oder der Einsatz wird zügig beendet. Und ich bin mir auch sicher, dass das woanders nicht anders läuft. Lässt die Kräftelage mehr nicht zu, dann wird zunächst auf weitere polizeiliche Maßnahmen verzichtet. Das hat nichts mit Weicheierei zu tun, das ist gesunder Menschenverstand.

Das Problem ist gar nicht so sehr, dass polizeiliche Maßnahmen nicht gefürchtet werden. Das Problem ist, dass Fehlverhalten nicht geahndet wird. Im extra-Beitrag vom Montag kam das sehr schön heraus. Man machte sich eher über die Justiz lustig, getreu dem Motto: "Ich kann doch machen, was ich will - Mir passiert eh nichts." Womit will mir denn die Polizei drohen? Mit der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens? Uiuiui!

War da nicht erst die Geschichte, in der ein Richter ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand und gef. KV zum Nachteil Pol. einstellte, weil er keinen Bock hatte, die beteiligten Beamten zu hören? Beleidigung? Da beschimpft ein Übertäter eine Kollegin als "Bullenf***" und der Dienstvorgesetzte stellt nicht mal Strafantrag.

So, jetzt haben wir eine Schlagzeile in der BZ. Eine Diskussion wird es in der Stadt trotzdem nicht geben. Ich bezweifel mal, dass ein anderes Medium diese Geschichte aufgreifen wird und Fragen stellt. Es gab ja nicht mal eine Pressemeldung der Berliner Polizei. Also Business as usual.

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Re: Hass-Mob geht auf Polizisten los (Berlin)

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Sa 24. Mai 2014, 00:00

Es geht nicht um Weicheierei. Es geht darum, wie man das Problem angeht, so dass eben nicht 50 Mann denken, dass sie sich das erlauben könnten.

Und das geht nur mit menpower.

Klar fährt niemand mit einer Ehu zu einem 123....man kann aber auf dem Kiwief sein - und sprechen.

Klar haben die Kollegen ihren Auftrag gut abgearbeitet. Dass das medienwirksam aufbereitet und ausgeschlachtet wird - geschenkt. Aber wenn bei Auftragserfüllung ein neuer dazu kommt....sollte man nicht auch versuchen, den in den Griff zu bekommen?

Überspitzt: Wenn du jetzt einen tödlichen VU aufnimmst und auf der Ecke, an der dein Fixpunkt liegt, wird gerade eine Frau vergewaltigt...nimmst du dann den VU auf, fährst rein und sagst dir: Ein polizeiliches Ziel erreicht, alles richtig gemacht?

Sind Straftaten gegen PVB uns selbst nix mehr Wert, dass wir nicht mehr versuchen, diese beweissicher und gerichtsverwertbar abzuarbeiten? Mir schon. So abgestumpft und rundgelutscht hat mich das Problemklientel noch nicht. Wir sind die Guten!

In diese Lage will doch kein Kollege kommen. Und darum sollte es doch möglich sein, mal anzudenken, wie man das Problem angehen könnte.
:lah:

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Re: Hass-Mob geht auf Polizisten los (Berlin)

Beitragvon Habakuk » Sa 24. Mai 2014, 00:28

:zustimm: Vollste Zustimmung zu deiner praktizierten Praxis der konstruktiven Nachbereitung- leider muss ich selbst bei mir im Zug feststellen, dass viele dazu nicht bereit sind.

"Nochmal alles gut gegangen " und es ändert sich nichts, auch wenn es natürlich erstmal wichtig ist, das bei dem hier besprochenen SV kein Kollege verletzt wurde.

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Re: Hass-Mob geht auf Polizisten los (Berlin)

Beitragvon torben78 » Sa 24. Mai 2014, 00:38

Beim Andenken bin ich voll dabei. Und wir sind uns einig, mit 5-6 Streifenbesatzungen, bei der eine den Ursprungspatienten abarbeitet, kann ich keinen Staat machen. Bekomme ich innerhalb kürzester Zeit einen Einsatzzug, läuft die Geschichte auch anders. Ich war nicht vor Ort, von daher kann ich nicht sagen, ob weitere Kräfte angefordert wurden und ob die zur Verfügung standen. Ich gebe Dir auch Recht, mal karren sich die Wannen gegenseitig über den Haufen und die EWAs bekommen außer VU keine Einsätze ab, anderntags ist aber keine Gruppen zur Verfügung. Es nutzt mir auch nichts, wenn ich die Aussage bekomme: "Unterstützung rollt - kommt aber aus Tempelhof." In der Situation warte ich nicht ne halbe Stunde in Unterzahl, bis wir dann mit vereinten Kräften loslegen können, um ein paar Personalien zu notieren. Denn genau darauf läuft es ja hinaus.

Wie gesagt, ich habe beide Fälle schon erlebt. Kräfte ohne Ende und die Straße demonstrativ behaupten und alles aus dem Einsatz rausholen, was geht, und keine Kräfte, zügiges Abarbeiten und Einsatzende.

Ich finde die Frage: "Was sind uns Straftaten gegen UNS wert?" spannend und ich kann sie Dir nicht absolut beantworten. Bei Widerstand/KV klare Kiste. Blöd nur, wenn man feststellen muss, dass Justicia das oftmals anders sieht.

Beleidigung - Seien wir ehrlich. Nach IdF vor Ort entlassen. Poliks gefüttert. Verurteilung in der "emotionalen Ausnahmesitution", in der sich der Beschuldigte befand - unwahrscheinlich. Es ist auch erstaunlich, wie schnell man da einen Anwalt bei der Hand hat. Dafür jetzt den Hals riskieren? Da, wo es passt, gerne. Aber wegen einer Beleidigung ne wilde Hauerei mit 1:5 - eher nicht.

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Re: Hass-Mob geht auf Polizisten los (Berlin)

Beitragvon SirJames » Sa 24. Mai 2014, 01:26

@ Käptn:

Vorweg, grundsätzlich ist das was Du sagst richtig und wünschenswert.
aber wenn es gut läuft (was man auch als Schutzmann eigentlich schon mal steuern kann - zum Beispiel durch frühzeitige Kommunikation) kann man gerade in Berlin sehr schnell sehr adäquate Kräfte ran führen.
Grundsätzlich richtig, aber zur Sommerzeit und das dürfte bei dir nicht anders sein, gibt es täglich mehrere geschlossene Lagen, welche durch die Ee. bedient werden. Zusätzlich noch eine Ee. im Hintergrund, die Gesamt-Berlin bedienen muss, grds. also verteilt ist und seit einiger Zeit regelmäßig mit Aufträgen gebunden. Und oftmals, sofern eine Gruppe nicht grad im Bereich und ungebunden ist, dauert es eben ab Anforderung X+, was bei euch auch so sein dürfte. Und ob man so lange warten möchte in solcher Lage?
Wenn man das aber mit "Kiezphänomen, passiert halt mal, hach, da haben wir schon diskutiert, nutzt ja nix" abtut und nicht bereit ist, eine Fehlerkultur zuzulassen, wird sich nix ändern.
Sofern das auf mich gemünzt ist, habe ich ja schon deutlich gemacht, dass in meinem Beitrag deutliche Kritik und kein "Ist halt so" formuliert ist.
Und das geht nur mit menpower.
Da sind wir alle beieinander Käptn, aber die kann ich doch nicht aus den Rippen schneiden. Da ist politischer Wille gefragt und nicht mehr oder weniger habe ich gesagt.
Und darum sollte es doch möglich sein, mal anzudenken, wie man das Problem angehen könnte.
Die Behörde und Politik weiß seit Jahren um die Problematiken in den Schwerpunktkiezen, weil die Mannschaft und Gewerkschaften es oft genug angesprochen und bemängelt haben. Auch die PKS und interne Statistiken sind ja bekannt. Am Ende, nachdem es durch alle Ebenen gegangen ist, muss man aber auch einfach feststellen dürfen, dass sich kaum etwas geändert hat. Dass zum Beispiel mehr Ewa besetzt werden, oder mehr Gruppen frei fahren etc. Alles nicht der Fall, stattdessen müssen zig Kräfte für u.a. diverse Flüchtlingsmahnwachen, Kleinstlagen, Statistik, Objektschutz etc. abgestellt werden. Das ist vielleicht nicht mal vorwerfbar, aber woher sollen denn die Kräfte kommen?

Aber vielleicht hast Du ja einen Lösungsansatz?
Zuletzt geändert von SirJames am Sa 24. Mai 2014, 01:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hass-Mob geht auf Polizisten los (Berlin)

Beitragvon Habakuk » Sa 24. Mai 2014, 01:33

Wenn wir alle ÖPNV und O-Platz machen sinken die Kontrolldelikte doch eh, dazu noch die ganzen Demos und die Unterstützung der AAO bleibt ganz auf der Strecke, aber hauptsache 2 neue EHu aufgemacht.

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Re: Hass-Mob geht auf Polizisten los (Berlin)

Beitragvon RafaelGomez » Sa 24. Mai 2014, 08:02

SirJames hat geschrieben:
Grundsätzlich richtig, aber zur Sommerzeit und das dürfte bei dir nicht anders sein, gibt es täglich mehrere geschlossene Lagen, welche durch die Ee. bedient werden. Zusätzlich noch eine Ee. im Hintergrund, die Gesamt-Berlin bedienen muss, grds. also verteilt ist und seit einiger Zeit regelmäßig mit Aufträgen gebunden. Und oftmals, sofern eine Gruppe nicht grad im Bereich und ungebunden ist, dauert es eben ab Anforderung X+, was bei euch auch so sein dürfte. Und ob man so lange warten möchte in solcher Lage?
Musst Du denn in der Lage abwarten? Hier war es richtig, erst mal den eigentlichen Einsatz abzuarbeiten und sehen, dass alle Mitarbeiter heil raus kommen. Spannend ist doch die Frage, was danach passiert.
Es wurden doch diverse Anzeigen gegen unbekannt geschrieben. Warum wird denn nicht im Nachgang das Viertel abgefischt? Eine Idf nach der anderen, bei mutmaßlich Tatbeteiligten noch ein schickes Lichtbild. Das kann noch Stunden nach dem Vorfall erledigt werden, ggf. sogar Tage. Mit entsprechenden Kräften in der Hinterhand, die eben nicht in Tempelhof stehen, sondern zeitnah vor Ort sein können. Damit würde auch ein Zeichen gesetzt, im Sinne von 'so etwas lassen wir uns nicht bieten'.
Und wenn das nicht passiert, wird auch ein Zeichen gesetzt, leider ein falsches. Wir können nicht, oder wir wollen nicht. Ergebnis? Nicht schwer vorstellbar, beim nächsten mal eskalierts noch weiter.

Gruß

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Re: Hass-Mob geht auf Polizisten los (Berlin)

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Sa 24. Mai 2014, 08:12

So kann man das machen - wenn man sich noch nicht aufgegeben hat.
:lah:

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Re: Hass-Mob geht auf Polizisten los (Berlin)

Beitragvon SirJames » Sa 24. Mai 2014, 08:16

@ Rafael:

Weißt Du denn ob das im Nachgang nicht wie von dir beschrieben gelaufen ist? Ich weiß es nicht.

@ Käptn:
So kann man das machen - wenn man sich noch nicht aufgegeben hat.
Meinst Du nicht, dass Du ein bisschen zu weit gehst?
Zuletzt geändert von SirJames am Sa 24. Mai 2014, 08:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hass-Mob geht auf Polizisten los (Berlin)

Beitragvon RafaelGomez » Sa 24. Mai 2014, 08:22

Nein, weiß ich nicht. Dürfte aber doch von anderen Kollegen erwähnt werden. Und um den beschriebenen Effekt zu erzielen würde auch sicher ne PM gesteuert. Daher vermute ich einfach, das nichts weiter veranlasst wurde.

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Re: Hass-Mob geht auf Polizisten los (Berlin)

Beitragvon SirJames » Sa 24. Mai 2014, 08:38

Rafael, wir können jetzt noch Tage darüber diskutieren warum da möglicherweise nicht MEK, SEK, VB, Hubschrauber, Hunde und Drohnen angefordert und im Nachgang eingesetzt wurden. Darum ging es mir in meinen Ursprungsbeiträgen nicht. Ich bin weder der Wasserträger der betroffenen Kollegen, noch war ich am Ort.

Ich verwahre mich aber dagegen, wenn hier von den Kollegen gefordert wird, dass man doch bei der zu sehenden Kräftelage hätte durchziehen sollen und dass das Unterlassen dessen ein schlechtes Bild für die Polizei abgebe, denn dem ist nicht so. Die Kollegen haben äußerst besonnen und vernünftig gehandelt.

Das was Du nun beschrieben hast Rafael, das stand weder zur Debatte noch ist es strittig, dass man es so machen kann.
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Re: Hass-Mob geht auf Polizisten los (Berlin)

Beitragvon RafaelGomez » Sa 24. Mai 2014, 08:52

Steht doch nicht in Frage, dass die Kollegen vernünftig gehandelt haben. In Frage steht, ob im dortigen Kiez solche Umstände geduldet werden. Dies scheint so zu sein, und das ist ziemlicher Mist. Für alle Berliner.
Wenn Du mal den Eingangspost liest dürfte Dir auffallen, dass der TE die Gesamtsituation in einigen Favelas anspricht und nicht die isolierte Einzelsituation.
Gruß


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