Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

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Re: Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

Beitragvon malfragen » Sa 2. Jan 2016, 20:39

Glaube diese Problematik wird sich gar nicht stellen, es wird nur für einen Bruchteil der Flüchtlinge Wohnungen geben.
Darüber hinaus sind private Vermieter, die aus Mietbewerbern auswählen können, eher in Sachen Vorurteilen belastet.
Ob es tatsächlich soviel Wohnungsleerstand gibt bezweifle ich auch, wenn dann sind es Sanierungsobjekte, und da fließen die Millionen nur so um die bewohnbar zu machen.
Es lässt doch niemand ein Mietsobjekt ungenutzt stehen, wirtschaftlicher Unfug wäre sowas.
Zuletzt geändert von malfragen am Sa 2. Jan 2016, 20:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

Beitragvon Lone Soldier » Sa 2. Jan 2016, 20:45

@ Controller: Bei Empfängern von Sozialleistungen sind die ja selber Mieter. Es kann aber im Mietvertrag vereinbart werden, dass die Miete vom Amt auf direktem Weg zum Vermieter überwiesen wird. Weil der Umweg über den Leistungsempfänger auch mal dazu führen kann, dass beim Vermieter am Ende gar nichts ankommt.

Und das Wohnraumthema wird einer der Punkte sein, der enormen sozialen Sprengstoff birgt. Nicht weil der gut studierte Akademiker aus Syrien sich eine Wohnung in Berlin oder München nimmt. Da wird das Problem nicht liegen. Sondern, wenn es darum geht bezahlbaren Wohnraum in den Ballungszentren für Geringverdiener sicherzustellen. Und dort wird man eine Gesamtstrategie brauchen, einen Plan, wie das grundsätzlich laufen soll. Was auf keinen Fall passieren darf ist, dass Geringverdiener A aus einer Wohnung fliegt und sieht wie Geringverdiener B in "seiner" Wohnung wohnt. Diese Verteilungskämpfe zu vermeiden wird maßgeblich darüber entscheiden ob die paar Idioten mit primitiven Parolen ein paar Idioten mit primitiven Parolen bleiben oder weiteren Zulauf bekommen.

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Re: Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

Beitragvon malfragen » Sa 2. Jan 2016, 20:50

So Plan gibt es in Bayern aktuell schon.
Es sollen 6000 Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen geschaffen werden.
Zeitplan zur Umsetzung:
In den nächsten Jahren war zu hören.
Also Jahre für 6000 Wohnungen, habe ich vor kurzem schon mal angesprochen hier.
Jetzt rechnet mal jeder für sich wie lange es dann dauert, bis 100000 Flüchtlinge eine Wohnungen haben.
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Re: Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

Beitragvon Jaguar 1986 » Sa 2. Jan 2016, 21:22

Der Hinweis mit den privaten Vermietern ist übrigens ein sehr Guter.
Ich kenne viele private Vermieter. Die nehmen generell nie jemanden vom Amt.
Aus Prinzip nicht. Private Vermieter legen Wert auf Exklusivität.
Es muss sich also auf große Wohnbaugesellschaften konzentriert werden.
Auch dies wird wieder zu sozialen Unterschieden führen.
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Re: Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

Beitragvon Brot » Sa 2. Jan 2016, 21:23

Kaeptn_Chaos hat geschrieben:Wie unterschreiben denn die ganzen Analphabeten die Mietverträge? :nixweiss:
Per Fingerabdruck :polizei4:

Das Wohnungs-/Wohnraumthema, welches ich augenscheinlich angestoßen habe, ist bislang natürlich reine Kaffeesatzleserei. Trotzdem sollte man nicht nur die aktuelle Lage im Blick haben, sondern auch sehen, welche Probleme in Zukunft auftreten können und mit welchen Mitteln man diesen rechtzeitig entgegentreten kann. Nicht, dass wieder alle überrascht sind. Wenn jemand das als Schwarzmalerei sieht, dann bitteschön. Ich halte nichts davon, Probleme nicht anzusprechen.
malfragen hat geschrieben:So Plan gibt es in Bayern aktuell schon.
Es sollen 6000 Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen geschaffen werden.
Ich habe hier bereits einen Artikel vom Spiegel verlinkt, in welchem Beispiele genannt sind, wie Deutschland die Integration von Flüchtlingen schaffen kann. Darin ist von insgesamt 400.000 neuen Wohnungen jedes Jahr die Rede.



Flüchtlingspolitik mit Domino-Effekt
Gleichzeitig droht Ministerpräsident Rasmussen mit Ausweiskontrollen an der Grenze zu Deutschland: "Das kann dazu führen, dass wir Grenzkontrollen zu Deutschland einführen müssen. Wenn wir entscheiden, dass das das Beste für Dänemark ist."

Das Beste für Dänemark könnte für Deutschland Konsequenzen haben, gerade in Schleswig-Holstein könnten Flüchtlinge dann festsitzen. Jan Jørgensen aus der regierenden Venstre-Partei weiß das: "Wir machen das, weil wir es müssen. Wenn die Schweden ihre Grenzen schließen, dann müssen wir die Grenzen zu Deutschland dicht machen. Das bringt einen Domino-Effekt."
Sollte es soweit kommen, dass sich ein Rückstau im Norden Deutschlands bildet, bin ich gespannt, wie die Sache weiter geht.

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Re: Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

Beitragvon Trooper » Sa 2. Jan 2016, 21:27

Lone Soldier hat geschrieben: Und das Wohnraumthema wird einer der Punkte sein, der enormen sozialen Sprengstoff birgt. Nicht weil der gut studierte Akademiker aus Syrien sich eine Wohnung in Berlin oder München nimmt. Da wird das Problem nicht liegen. Sondern, wenn es darum geht bezahlbaren Wohnraum in den Ballungszentren für Geringverdiener sicherzustellen. Und dort wird man eine Gesamtstrategie brauchen, einen Plan, wie das grundsätzlich laufen soll.
Es ist zwar ein Randthema, aber... ich kann mir schon in etwa vorstellen, wie das laufen wird. Deutschland ist ein Mieterland und in der öffentlichen Debatte herrscht diesbezüglich die Meinung vor, daß Vermieter allesamt raffgierige Großkapitalisten oder amerikanische Immofonds sind. Es wird also darauf hinaus laufen, daß man qua Gesetz weitere Eingriffe in das Preisgefüge vornehmen wird, wodurch bei den gegenwärtigen Objektpreisen eine adäquate Rendite auf Investitionen in Immobilien für Kleininvestoren in immer weitere Ferne rückt. In die Röhre guckt am Ende derjenige Vermieter, mit dem man als Mieter am ehesten noch zu einem gedeihlichen Einvernehmen kommen kann, nämlich der Mittelschichtbürger, der sich Betongold als Altersvorsorge gekauft hat.
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Re: Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

Beitragvon tyrant » Sa 2. Jan 2016, 21:31

Malfragen: Auf dem platten Land wäre Leerstand tatsächlich Unsinn. In großen Städten lässt sich mit Leerstand gutes Geld verdienen. Die Immobilienpreise steigen unaufhaltsam. Hast du keine Mieter drin, verursachen die auch keine Nebenkosten wie Wasser, Müllabfuhr etc. Hast du vielleicht sogar im Bekanntenkreis jemanden, der sanieren kann, dann kaufst du das Haus, lässt es sanieren, verkaufst es wieder. Mieter würden da nur stören. Und selbst wenn du es nicht sanierst, dann lässt du es halt verfallen. Immobilienbesitzer haben ja i.d.R. mehrere Objekte. Wenn ich zwei von drei Häusern nicht zur Vermietung anbiete, dann habe ich da künstliche Knappheit erzeugt ohne Leerstand beklagen zu müssen.

Ich gehe ganz fest davon aus, dass es in den nächsten 3-4 Jahren deutlich ruppiger wird. Gewalt wird massiv zunehmen. Schon jetzt ist der Wohnungsmarkt in den Städten sehr sehr angespannt. Wie da Platz für weitere sein soll ist mir schleierhaft. Als weiteres Problem sehe ich den sozialen Neid. Der Flüchtling kommt aus seinem Land hier her und hat hier natürlich keine Historie, deshalb bekommt er natürlich auch Handyverträge mit Handy etc. Der Deutsche der Unterschicht, überschuldet, negativ in der Schufa ist darauf neidisch, denn er kann so ein tolles Handy nicht haben. Was den Arbeitsmarkt betrifft halte ich es mit Thilo Sarrazin:
Weil sich der einfache Mann nicht durch Ärzte und Ingenieure bedroht fühlt, sondern durch Menschen, die stark sind, Muskeln haben, einfache Tätigkeiten machen können und damit seinen Lohn senken oder ihn vielleicht ganz überflüssig machen. Wenn wir Millionen arbeitswillige Migranten reinholen, üben wir am unteren Ende des Arbeitsmarktes gewaltigen Druck aus. Das wissen Politiker wie Kauder, de Maizière und ich hoffe auch Merkel ganz genau.
Zum Thema Parallelgesellschaft: Deutschland hat es in den letzten 60 Jahren nicht geschafft, den Großteil der Türken, Libanesen, Russen und Vietnamesen zu integrieren. Das werden wir auch mit der aktuellen Flüchtlingswelle nicht schaffen.
Ich bin KEIN PVB!

An allem Unrecht, das geschieht,
ist nicht nur der Schuld, der es begeht, sondern auch der,
der es nicht verhindert.

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Re: Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

Beitragvon Jaguar 1986 » Sa 2. Jan 2016, 21:32

Trooper hat geschrieben:Investitionen in Immobilien für Kleininvestoren in immer weitere Ferne rückt. In die Röhre guckt am Ende derjenige Vermieter, mit dem man als Mieter am ehesten noch zu einem gedeihlichen Einvernehmen kommen kann, nämlich der Mittelschichtbürger, der sich Betongold als Altersvorsorge gekauft hat.
:zustimm: so ist es

Und die großen Wohnbaugesellschaften mit ihren Fußballfeldern von Anwälten und ihrer Masse an Wohnungen und Preisdrückerei knechten schön die Mieter. :pfeif:
Macht ja nix.

@ tyrant: Leerstand lohnt sich bei Bürogebäuden und co. Nicht so sehr bei Wohnungsvermietung.
Da sind die steuerlichen Gegebenheiten anders. Da kommt mehr Geld über Subventionen für Sozialwohnungen rum. Die geben sich dann aber auch nicht viel Mühe beim herrichten der Wohnung. Das ist so nem Unternehmen egal wenn das Haus grotte aussieht.
Nem privaten Vermieter ist das nicht egal. Denn das ist sein Baby was da zerrockt wird.

Ich verstehe auch nicht warum hier einige so sauer werden, nur weil man sich über bevorstehende Probleme Gedanken macht.
Es ist doch gut und richtig Dinge anzusprechen und Antworten darauf finden zu wollen.
Wir reden hier über Menschen. Das kann man schon erwarten, dass man nicht erst den Kopf einschaltet, wenn es schon knallt und wir vor nem riesen Problem stehen.
Sowas muss man eben vorher bedenken. Und diese Weitsicht und auch der Realismus scheint bei den politischen Verantwortlichen im Moment nicht vorhanden zu sein. Oder man weiß darum und hat aber keine Antwort und schweigt es tot.
Nur weil man über die Herausforderungen, Schwachstellen, Gefahren, Probleme spricht und nicht blind in eine Situation rennen möchte, beschreit man ja nicht gleich den Untergang Deutschlands.
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Re: Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

Beitragvon Lone Soldier » Sa 2. Jan 2016, 21:46

Trooper hat geschrieben:
Lone Soldier hat geschrieben: Und das Wohnraumthema wird einer der Punkte sein, der enormen sozialen Sprengstoff birgt. Nicht weil der gut studierte Akademiker aus Syrien sich eine Wohnung in Berlin oder München nimmt. Da wird das Problem nicht liegen. Sondern, wenn es darum geht bezahlbaren Wohnraum in den Ballungszentren für Geringverdiener sicherzustellen. Und dort wird man eine Gesamtstrategie brauchen, einen Plan, wie das grundsätzlich laufen soll.
Es ist zwar ein Randthema, aber... ich kann mir schon in etwa vorstellen, wie das laufen wird. Deutschland ist ein Mieterland und in der öffentlichen Debatte herrscht diesbezüglich die Meinung vor, daß Vermieter allesamt raffgierige Großkapitalisten oder amerikanische Immofonds sind. Es wird also darauf hinaus laufen, daß man qua Gesetz weitere Eingriffe in das Preisgefüge vornehmen wird, wodurch bei den gegenwärtigen Objektpreisen eine adäquate Rendite auf Investitionen in Immobilien für Kleininvestoren in immer weitere Ferne rückt. In die Röhre guckt am Ende derjenige Vermieter, mit dem man als Mieter am ehesten noch zu einem gedeihlichen Einvernehmen kommen kann, nämlich der Mittelschichtbürger, der sich Betongold als Altersvorsorge gekauft hat.

Dann wird es unweigerlich dazu kommen, dass Investitonen aus Objekten, wo mit Geringverdienern als Mietkundschaft zu rechnen ist, abgezogen werden. Manch einer wird dann sein Erbe lieber nicht mehr antreten oder die Immobilie an eine der als Heuschrecken bekannten Gesellschaften verkaufen, um wenigstens noch etwas Geld zu bekommen. Die Heuschrecke wiederrum wird ihre Gewinnoptimierung dann dadurch erreichen, dass sie kein Geld in die Gebäude steckt und sie verslummen lässt. Schwarzmalerei? Kann sich ja mal einer die Siedlungen ansehen, die von solchen Firmen vermietet werden. Das, was sich mir da bietet, ist oft nicht mehr weit von den Bildern aus den Roma-Siedlungen entfernt, die aus Rumänien oder Bulgarien gezeigt werden.

Einzige Alternative wäre eine massive staatliche Investition in den sozialen Wohnungsbau. Oder man müsste Leute tatsächlich öfter den weniger besiedelten Gebieten zuweisen. Dort wären aber auch hohe Investitionen in die Infrastruktur und die leer stehenen Gebäude notwendig, damit dort ein vernünftiges Leben mit einer Zukunftsperspektive möglich ist.

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Re: Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

Beitragvon Criss_mitchel » Sa 2. Jan 2016, 21:47

Meine Eltern und auch mehrere Bekannte vermieten auch. Das hat nichts mit Exklusivität zu tun weshalb man teilweise niemanden vom Amt nimmt. Wenn man schlechte Erfahrungen mit Mietnomaden gemacht hat. Da sind entgangene Mieten noch das geringste Problem, Nebenkosten gibt es ja auch noch und da gehst du dann in Vorkasse.

Einfach Heizung abstellen usw. ist nicht. Mit dem Sozialamt oder der Arge hatten viele Bekannte ganz schlechte Erfahrungen. Selbst wenn man es mitgeteilt hat das weder Nebenkosten noch Miete an den Vermieter weitergeleitet wurden dauerte es bis zu 10 Monaten bis sich da etwas tat.
Wenn du als Eigentümer deine Heizung nicht zahlst ist das kein Problem die abzudrehen. Aber bist du Vermieter und dein Mieter zahlt nicht. Ja dann viel Spaß.

Inzwischen vermieten meine Eltern nur noch an Leute vom Amt wenn die unterschreiben das, dass Amt sofort an den Vermieter überweist. Man kann leider allen Leuten nur vor den Kopf gucken.

Und die oben genannten Mieter waren keine Flüchtlinge oder ähnliches in dem ersten von 2 Fällen hätte man nicht vermutet das die überhaupt Geld vom Amt bekommen. Im ersten Jahr kam auch immer die Miete pünktlich dazu noch dicke Autos, teure Klamotten usw. [lief wohl alles über andere Leute, die sind auch morgens immer noch schön schwarzarbeiten gegangen, hat das Amt (als wir das mal irgendwann über 10 ecken erfahren haben)auch nicht interessiert]

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Re: Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

Beitragvon Harkov » Sa 2. Jan 2016, 21:53

Diag hat geschrieben:Ich kann mir die ganze Schwarzmalerei hier echt nicht mehr geben. Leckt euch gegenseitig eure noch nicht mal ansatzweise vorhandenen Wunden, vielleicht hilft das. So long. Ich gehe zu Schlussundgut ein feines Entrecote essen, trinke mitm Kaeptn ein Pils und aufm Rückweg hole ich mir bei Controller ein Glas Leitungswasser ab gegen den Durst. :hallo:
ist es so schwer die Welt nicht in A und B zu unterteilen.?

Wirst du chaos, oder Schlussi in jedem Post als blauäugige Optimisten attackiert ? Wenn nein, dann tut Bitte das Gleiche.
Für die Sache.
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Re: Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

Beitragvon Lone Soldier » Sa 2. Jan 2016, 21:53

Criss_mitchel hat geschrieben:Meine Eltern und auch mehrere Bekannte vermieten auch. Das hat nichts mit Exklusivität zu tun weshalb man teilweise niemanden vom Amt nimmt. Wenn man schlechte Erfahrungen mit Mietnomaden gemacht hat. Da sind entgangene Mieten noch das geringste Problem, Nebenkosten gibt es ja auch noch und da gehst du dann in Vorkasse.

Einfach Heizung abstellen usw. ist nicht. Mit dem Sozialamt oder der Arge hatten viele Bekannte ganz schlechte Erfahrungen. Selbst wenn man es mitgeteilt hat das weder Nebenkosten noch Miete an den Vermieter weitergeleitet wurden dauerte es bis zu 10 Monaten bis sich da etwas tat.
Wenn du als Eigentümer deine Heizung nicht zahlst ist das kein Problem die abzudrehen. Aber bist du Vermieter und dein Mieter zahlt nicht. Ja dann viel Spaß.

Inzwischen vermieten meine Eltern nur noch an Leute vom Amt wenn die unterschreiben das, dass Amt sofort an den Vermieter überweist. Man kann leider allen Leuten nur vor den Kopf gucken.

Und die oben genannten Mieter waren keine Flüchtlinge oder ähnliches in dem ersten von 2 Fällen hätte man nicht vermutet das die überhaupt Geld vom Amt bekommen. Im ersten Jahr kam auch immer die Miete pünktlich dazu noch dicke Autos, teure Klamotten usw. [lief wohl alles über andere Leute, die sind auch morgens immer noch schön schwarzarbeiten gegangen, hat das Amt (als wir das mal irgendwann über 10 ecken erfahren haben)auch nicht interessiert]

Dir ist aber schon klar, dass der einen Tag später zum Amt gehen und sagen kann: Ich will das Geld doch auf mein Konto. Vollkommen egal, was er einen Tag vorher im Mietvertrag unterschrieben hat. Und dass dem Vermieter aus Datenschutzgründen dieser Sinneswandel vom Amt nicht mitgeteilt wird? Der merkt es erst, wenn es zu spät ist. Nämlich wenn die Mietzahlungen ausbleiben.

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Re: Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

Beitragvon Jaguar 1986 » Sa 2. Jan 2016, 21:56

Meine Eltern sind auch Vermieter.
Natürlich kann man niemanden vor den Kopf gucken.
Aber meine Mutter wählt sehr kritisch aus.
Wie genau verrat ich nicht. Man darf ja eigentlich nach bestimmten Kriterien Leute ausschließen. :pfeif:
Also wir halten die Häuser schon sehr *exklusiv*.
Nehmen nur einen bestimmten Typ Mieter.
Liegt teilweise natürlich auch an Erfahrung und, dass man als Vermieter vor Gericht oft sein Recht nur schwer erhält. Oder es dauert eben lange.
Das führt aber langfristig dazu, dass alle *schönen Wohnungen* teuer sind und es harte Auswahlkriterien geben wird. Da haben junge Familien, etc. schnell schlechte Karten.
Finde ich sehr schade.
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Re: Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

Beitragvon Criss_mitchel » Sa 2. Jan 2016, 22:06

Jap ist es. Aber was bleibt einem noch übrig. Ausser das den klar gemacht wird machen die solche faxen fliegen die raus.

Wenn die das Geld nicht an den Vermieter weiterleiten kann man aber über einen Rechtsanwalt erwirken das, dass Amt sofort überweist.


Die ganze Geschichte mit Datenschutz wurde auch schon erlebt. Zwar nicht wie in deinem Fall beschrieben. Aber schon genug anderes.


@Jaguar
ja trotzdem kannst du ihnen nur vor den Kopf gucken und wenn da jmd mit einem Porsche vorgefahren kommt usw. Wo man von bekannten weiss die arbeiten alle usw. Dann denkst du ja nicht das die Stütze bekommen. Und ich würde jetzt nicht sagen das die eine Immobilie von uns nicht exklusiv ist. Teure Bäder überall Parkett usw.

Wir haben noch ein anderes objekt eher normal. Da hatten wir dann den anderen Fall drin wo wir von vornherein wussten die bekommen Geld vom Amt usw.

Aber ist natürlich sehr ärgerlich, das sind ja leider alles keine Einzelfälle. Bei Haus und Grund türmen sich Akten von Leuten die auch solche Probleme haben.

Du kannst ja dann teilweise noch von Glück sprechen wenn die einem nicht noch die ganze Bude kaputt schlagen.


Aber wir sollten zum Ursprungsthema zurück kommen.

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Re: Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Sa 2. Jan 2016, 22:28

Für die Sache.
Dafür, dass du in eure und deine Reihen einteilst, steht dir dieser Satz nicht zu.

Warum alphabetisiert so ein Lehrer nicht mal ehrenamtlich diese ganzen ungebildeten Flüchtlinge? Anstatt hier zu jammern, dass alles sooo schlimm ist?
Zuletzt geändert von Kaeptn_Chaos am Sa 2. Jan 2016, 22:29, insgesamt 1-mal geändert.
:lah:


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