Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

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malfragen
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Re: Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

Beitragvon malfragen » So 3. Jan 2016, 19:09

Ebenfalls schön das es Menschen in Deutschland gibt denen Entwicklungen in der Heimat egal sind. :applaus:
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Re: Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

Beitragvon SirJames » So 3. Jan 2016, 19:12

Jaguar 1986 hat geschrieben:Zum Thema Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt der Metropolen:
Viele neue Wohnungen zu bezahlbaren Preisen klingt auf den ersten Blick erstmal gut.
Doch der Platz in den Städten ist irgendwo auch endlich. Selbst wenn Du statt 4 Stockwerken 8 baust. Irgendwann baust Du doch das gesamte Stadtbild zu. Die Lebensqualität der Großstädter zeichnet sich eben auch durch Grünflächen, nicht so hohe Häuser etc. aus. Alles zurammschen ist leider auch nicht die Lösung.
Natürlich sollte man nicht planlos und blindlings drauf losbauen. Aber wenn ich mir das Stadtbild in der Innenstadt und auch in den Randbezirken anschaue, sehe ich da noch viel Potential für Wohnraum, ohne, dass darunter die Lebensqualität leiden würde. Insbesondere im Vergleich zu anderen Weltmetropolen wirkt die Bebauung in zumindest meiner Stadt doch noch sehr sparsam. Und das kritisiere ich überhaupt nicht. Nur muss man sich eben der Realität stellen. Bei jährlich ca. 40000 Zuzüglern netto (nach jetzigem Stand) wird man nicht umhin kommen deutlich mehr Wohnraum zu schaffen. Und das geht natürlich nicht nur in der Fläche, sondern eben auch in der Höhe der Bebauung.
Es wird sich auf Dauer nicht vermeiden lassen, dass Wohnraum in eine begehrten Metropole knapp und teuer wird. Verglichen mit London, Paris, Barcelona, sind wir in Deutschland noch recht verwöhnt. Die Leute werden eben lernen müssen in den nächsten Jahrzehnten sich aufs Pendeln aus den Randbezirken einzustellen. Ist in meinen Augen jetzt auch kein riesen Drama.
Da werden die Engpässe im Sozial- und Gesundheitssystem viel gravierender ausfallen.
Auch da stimme ich Dir grds. zu. Die Mietpreise waren sehr lange Zeit vergleichsweise niedrig, aber das hat sich mitlerweile auch relativiert. Selbst in den Randlagen, die ja nicht alle unbeliebt sind, steigt das Mietniveau kontinuierlich.

Kurzum, aus meiner persönlichen Sicht wird man um ein großangelegtes soziales Wohnungsbauprogramm nicht herum kommen. Und im Zuge dessen wird sich die ein oder andere bürokratische Bremse angesichts der Realitäten selbst überholen.
Steuern sind nicht das Problem. Der größte Posten auf der Gehaltsabrechnung sind die Sozialabgaben. Wer ca. 2000 Euro brutto hat, erhält nach allen Abgaben ca. 1370 Euro netto.
Bei 3000 Euro brutto sind es ca. 1900 Euro netto (und das ist schon ein überdurchschnittliches Gehalt in D).
Der Anblick tut manchmal schon echt weh.
Quelle: http://www.n-heydorn.de/gehaltsrechner.html
Das kann ich verstehen. Ich habe nur Steuern genannt, weil ich keine Sozialabgaben zahle. Nebenbei wäre ich persönlich bereit Sozialabgaben und Rentenversicherungsbeiträge zu bezahlen und statt Pension eine Rente zu bekommen. Ich würde auch wieder in die gesetzliche Krankenversicherung gehen. Aber das ist ein anderes Thema und OT.
Zum Thema soziales Engagement:
Ich bin der Meinung, dass man sehr wohl spenden und sich sozial engagieren kann und trotzdem noch sich seinen Luxus gönnen kann. Soll ich jedes Mal ein schlechtes Gewissen haben? Sehe ich nicht so. Wofür arbeite ich dann? Wenn ich ordentlich maloche möchte ich das Geld auch ausgeben. Kurbelt auch die Wirtschaft an. Schafft Arbeitsplätze etc. :pfeif:
Zustimmung.

Gruß
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Re: Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

Beitragvon Controller » So 3. Jan 2016, 19:29

Kulinka

ich meinte ja auch die hehren, strahlenden Ritter des Abendlandes (bestehend aus Römern, Goten und Hilfsvölkern)
verteidigen Europa gegen die anstürmenden, barbarischen --such es dir aus-- :polizei3:
Wäre es das höchste Ziel eines Kapitäns, sein Schiff in Stand zu halten,
so ließe er es auf immer im Hafen. (Thomas von Aquin)

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Re: Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

Beitragvon Jaguar 1986 » So 3. Jan 2016, 19:32

Das kann ich verstehen. Ich habe nur Steuern genannt, weil ich keine Sozialabgaben zahle. Nebenbei wäre ich persönlich bereit Sozialabgaben und Rentenversicherungsbeiträge zu bezahlen und statt Pension eine Rente zu bekommen. Ich würde auch wieder in die gesetzliche Krankenversicherung gehen. Aber das ist ein anderes Thema und OT.
Das wäre echt bitter wenn das so kommen würde.
Diese Dinge sind doch der kleine Anreiz fürs Beamtentum.
Sei froh. Pension statt Rente wird Dich zumindest ein Stück weit vor Altersarmut bewahren.
Ich gönne es Dir. Auch die gesetzliche KK kann ich Dir nicht empfehlen.
Alle versuchen sich Zusatzversicherungen zu erkaufen, damit sie dem System entfliehen können.
Und Du möchtest dort hinein? Die Nachteile bitte nicht unterschätzen, ich wünsche es Dir nicht :polizei2:
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Re: Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

Beitragvon Harkov » So 3. Jan 2016, 19:46

Nachtrag zu meinem letzten Beitrag:

http://www.welt.de/wirtschaft/article15 ... klich.html

wer einmal live miterlebt hat, wie schlecht die Chancen um unsere Hauptschulabsolventen stehen, der muss ganz massive Sorgen um die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen haben.


Wenn man z.B. das Private Krankenkassensystem abschaffen würde, also ein System indem Besserverdiener, weniger zahlen und dazu eine bessere Versicherungsleistung erhalten und endlich das Obere Drittel mit Vermögenssteuern belastet, hätte man das Geld für die Flüchtlinge in Jahresfrist zusammen.

Doch das wird nicht passieren. Man wird weiter die unteren Einkommen besteuern. Die Arbeitgeber sind ja jetzt schon aus der parietätischen Finanzierung der Sozialabgaben entbunden.
Die Steuern werden steigen und gleichzeitig sollen die Geringverdiener noch Altervorsorge betreiben !

DAS werden die Verteilungskämpfe von morgen sein.

PS: Schöner Beitrag James :zustimm:
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Re: Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

Beitragvon SirJames » So 3. Jan 2016, 20:38

Jaguar 1986 hat geschrieben:
Das kann ich verstehen. Ich habe nur Steuern genannt, weil ich keine Sozialabgaben zahle. Nebenbei wäre ich persönlich bereit Sozialabgaben und Rentenversicherungsbeiträge zu bezahlen und statt Pension eine Rente zu bekommen. Ich würde auch wieder in die gesetzliche Krankenversicherung gehen. Aber das ist ein anderes Thema und OT.
Das wäre echt bitter wenn das so kommen würde.
Diese Dinge sind doch der kleine Anreiz fürs Beamtentum.
Sei froh. Pension statt Rente wird Dich zumindest ein Stück weit vor Altersarmut bewahren.
Ich gönne es Dir. Auch die gesetzliche KK kann ich Dir nicht empfehlen.
Alle versuchen sich Zusatzversicherungen zu erkaufen, damit sie dem System entfliehen können.
Und Du möchtest dort hinein? Die Nachteile bitte nicht unterschätzen, ich wünsche es Dir nicht :polizei2:
(Sorry for OT)
Natürlich müssten dafür bestimmte Bedingungen angepasst werden. Aber und da schaffen wir dann vielleicht doch wieder den Bogen zum Thema, jeder wird an der ein oder anderen Stelle Abstriche machen müssen. Und da liegen für mich persönlich als Beamter die Themen Pension, Sozialabgaben und Krankenversicherung recht nahe. Ich war ja nicht immer Beamter, sondern jahrelang auch "normaler" Arbeitnehmer und Student.

Ich war mit meiner gesetzlichen Krankenversicherung sehr glücklich, hatte den gleichen Leistungskatalog und an der ein oder anderen Stelle sogar mehr Leistungen als jetzt bei der PKV/Beihilfe. Zugegben habe ich auch den Fleischertarif. Aber allein den Abrechnungsaufwand (Anträge schreiben, durchrechnen wg. möglicher Erstattung, Kostendämpfungspauschale, Erfragen welche Leistungen und Medikamente erstattet werden usw.), den ich betreibe, nervt mich. Früher hab ich die Karte abgegeben und gut war. Heute geh ich gar nich mehr zum Arzt.

Das System und die Höhe der Pensionen halte ich seit jeher für völlig ungerechtfertigt und unnötig. Mir persönlich erschließt sich nicht, warum ich nicht in den Rententopf einzahlen soll wie jeder andere auch, nur weil ich Beamter bin. Es kann nicht sein, dass ich bei gleichem Einkommen eine um ein vielfaches höhere Pension bekommen soll, statt die Rente, wie jeder andere auch.

...nur um mal zwei Punkte näher zu beleuchten, an denen ich durchaus etwas "abgeben" würde im Rahmen der Herausforderungen, die da so kommen werden.

Gruß
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Re: Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

Beitragvon Harkov » So 3. Jan 2016, 20:42

SirJames hat geschrieben:
Die System und die Höhe der Pensionen halte ich seit jeher für völlig ungerechtfertigt und unnötig. Mir persönlich erschließt sich nicht, warum ich nicht in den Rententopf einzahlen soll wie jeder andere auch, nur weil ich Beamter bin. Es kann nicht sein, dass ich bei gleichem Einkommen eine um ein vielfaches höhere Pension bekommen soll, statt die Rente, wie jeder andere auch.

Gruß
Ich muss da direkt mal einschreiten ;)
Die Pensionen sind nur so hoch, weil man

1. Die Renten nach unten gepresst hat
2. Und es gestattet hat, dass die Betriebe sich aus der dritten Rentensäule, nämlich der Betriebsrente verabschieden durften.

Unser Staat möchte, dass du glaubst die Pensionen seien zu hoch. Sind sie nicht, sie sind angemessen. Aber im Vergleich zur Rente sind sie zu hoch.

Die Forderung darf aber daher nicht lauten, Pensionen runter sondern Renten rauf.
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Re: Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

Beitragvon Kaeptn_Chaos » So 3. Jan 2016, 20:51

Das unterschreibe ich ausnahmsweise mal.
:lah:

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Re: Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

Beitragvon tyrant » So 3. Jan 2016, 20:52

Jaguar 1986 hat geschrieben:
tyrant hat geschrieben:Schön, dass das für dich in ordnung wäre, aus den Randbezirken zu pendeln. Ich persönlich finde 1,5 Stunden Anfahrtsweg, 12 Stunden Arbeit und anderthalb Stunden zurück schon ziemlich anstrengend bzw. nicht zu tolerieren. Und das innerhalb einer Stadt. Das geht jedoch zu weit in diesem Thread.
1,5 Stunden (einfache Strecke, nicht hin und zurück) ist schon echt grenzwertig. Gebe ich Dir recht.
Und 12 Stunden arbeiten tue selbst ich kleiner Workaholic nicht täglich. :polizei2:
In anderen Branchen ist das durchaus üblich. 12-Stunden-Schichten, 260 Stunden im Monat sind keine Seltenheit.

Nachtrag: zum Schichtbeginn morgens um 6 da zu sein aus Berlin Marzahn nach Berlin Spandau dauert schon seine Zeit. Insbesondere dann, wenn du nicht in Bahnhofnähe wohnst und arbeitest. Dummerweise sind aber diese Vielarbeiter gleichzeitig diejenigen, die am wenigsten verdienen und deswegen in Randlage wohnen müssen. Ständig wechselnde Arbeitsorte runden das Profil dann auch ab.
Ich bin KEIN PVB!

An allem Unrecht, das geschieht,
ist nicht nur der Schuld, der es begeht, sondern auch der,
der es nicht verhindert.

(Erich Kästner)

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Re: Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

Beitragvon Jaguar 1986 » So 3. Jan 2016, 21:29

[quote="tyrant] In anderen Branchen ist das durchaus üblich. 12-Stunden-Schichten, 260 Stunden im Monat sind keine Seltenheit.[/quote]
Das verstößt vorne und hinten gegen Arbeitsgesetze. :gruebel:
260 h verteilt auf ca. 22 Arbeitstage macht fast 12 h pro Tag à 5 Tage pro Woche.
Ich darf in meinen Arbeitszeiterfassungsbogen nicht mehr als 10 Arbeitsstunden pro Tag eintragen und max. 6 Tage pro Woche. (6-Tage-Woche auch nicht auf Dauer). Ist soweit ich weiß gesetzlich auch nicht anders gestattet.
Mag sein, dass es sowas gibt. Seriös und gesetzeskonform ist das aber nicht. Das würde ich als Beispiel nicht anführen wollen.
Wenn man z.B. das Private Krankenkassensystem abschaffen würde, also ein System indem Besserverdiener, weniger zahlen und dazu eine bessere Versicherungsleistung erhalten und endlich das Obere Drittel mit Vermögenssteuern belastet, hätte man das Geld für die Flüchtlinge in Jahresfrist zusammen.
Das ist so nicht ganz richtig.
Um nicht zu sehr abzuschweifen nenne ich nur ein kleines Beispiel.
Für Deinen Beitrag in der ges. KK werden auch Deine Kinder und evtl. Deine Frau mitversichert.
Dies ist bei der privaten KK nicht so ohne Aufschlag möglich.
Davon profitieren gerade Geringverdiener enorm. Die Familie quasi zum kleinen Beitragssatz mitversichert.
Der Fehler liegt im Gesundheitssystem. Nicht bei den Ärzten. Die Pharmaindustrie ist momentan so völlig pervers in ihren Gewinnspannen.
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Re: Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

Beitragvon Controller » So 3. Jan 2016, 21:31

zwischen 115 und 142 km einfache Entfernung Wohnort - Dienstort,
jahrzehntelang Schichtdienst und gependelt.
Hups ...ich lebe ja noch und die Familie auch
Die Pharmaindustrie ist momentan so völlig pervers in ihren Gewinnspannen.
:zustimm:

und Preisgestaltung. Siehe Unterschiede in versch. Ländern.
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Re: Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

Beitragvon Lone Soldier » So 3. Jan 2016, 21:44

Das kann ich verstehen. Ich habe nur Steuern genannt, weil ich keine Sozialabgaben zahle. Nebenbei wäre ich persönlich bereit Sozialabgaben und Rentenversicherungsbeiträge zu bezahlen und statt Pension eine Rente zu bekommen. Ich würde auch wieder in die gesetzliche Krankenversicherung gehen. Aber das ist ein anderes Thema und OT.

Sei unbesorgt, du wirst deinen Anteil als Angehöriger des öD noch bringen. Bei uns wurden die zum 01.01.2016 anstehenden Beförderungen erstmal ausgesetzt, bis der Haushalt 2016 verabschiedet ist. Stand jetzt weiß meine Landesregierung nämlich auch noch nicht so recht, was der Spaß kosten wird. Diejenigen, die jetzt dran gewesen wären, werden wohl mit einem halben Jahr Verzug ihre Urkunde kriegen. Aber das war der Auftakt, die Grundtendenz ist klar: Der Gürtel ist enger zu schnallen. An sich nicht verwunderlich, jedem klar denkenden Menschen erschließt sich, dass hier auch die ein oder andere persönliche Einschränkung nötig ist. Aber bitteschön im Rahmen eines halbwegs durchdachten Konzepts und nicht im unorganisierten Chaos.

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Re: Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

Beitragvon tyrant » So 3. Jan 2016, 21:57

Jaguar: Wo kein Kläger, da kein Richter. Da die gesamte Branche deutlich schlechter überwacht ist als sie überwacht sein sollte, ist das kein Problem. Das Ding ist ja auch: Die Leute sind auf Geld angewiesen. Dank mieser Stundenlöhne sind die Angestellten auf viele Stunden angewiesen...um die Kurve zum Thema zu bekommen: Da muss es einen nicht wundern, wenn Bilder wie vor dem LaGeSo auftreten.
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der es nicht verhindert.

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Re: Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

Beitragvon vladdi » So 3. Jan 2016, 22:00

@Tyrant, es kommt drauf an. Die Vielarbeiter die ich kenne, die bekommen auch sehr gutes Geld. Die Menschen, die nicht so viel Geld haben, haben auch nicht so viel Wochenarbeitszeit.

@Steuer rauf bei Besserverdienern:
Eine Forderung und These, dass das Geld bringt. Aber mal die andere Seite der Medaille betrachten hilft auch und dann kommt man nämlich zu dem Punkt, dass das unterm Strich gar nicht mehr Geld bringt sondern der Wirtschaft sogar schadet.
Naja, Thesen was sein könnte.

@Private KV abschaffen
Wie wäre es staatliche KV abschaffen?

Ich denke, dass eh zu viel Geld bei Versicherungen in große Glaspaläste - Fimensitz in bester Lage - gesteckt wird und zu viele Steuer verschwendet werden.

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Re: Aktuelles politisches Thema: Flüchtlinge

Beitragvon Polli » So 3. Jan 2016, 22:10

Hi Leute,

jetzt sind wir aber total off-topic.
Auch wenn mich das Thema sehr interessiert. :polizei1:

Gruß :polizei2:





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