Silvester-Übergriffe in Köln

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Cop2405
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Re: Silvester-Übergriffe in Köln

Beitragvon Cop2405 » Mi 6. Jan 2016, 15:26

Was man nicht vergessen darf, teilweise sind die finanziellen Mittel so schlecht das sogar in verschiedenen Bundesländer die regulären Streifen ausbleiben müssen weil das Geld für Sprit fehlt.
Da siehst halt dann erst das Problem hier Straftaten bzw. Straftäter wenns zu spät ist.

Casso
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Re: Silvester-Übergriffe in Köln

Beitragvon Casso » Mi 6. Jan 2016, 15:31

NRWs-Innenminister Ralf Jäger hat sich geäußert

https://www.facebook.com/NRW/videos/101 ... 3/?theater

Brot
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Re: Silvester-Übergriffe in Köln

Beitragvon Brot » Mi 6. Jan 2016, 15:37

Schlussundgut hat geschrieben:...ich höre den gewerkschaftlichen Aufschrei bereits jetzt, weil man Sylvester nicht feiern kann.
Auch der Beamte hat ein Privatleben und will Silvester mit Familie und/oder Freunden feiern. Jetzt zu sagen, es sollen alle an Silvester Dienst leisten, da würde ich mich auch beschweren.
Challenger hat geschrieben:In der Praxis angewendet könnte das über Silvester erst einmal bedeuten, das Werfen/Schießen von Pyrotechnik in Menschenmassen massiv zu unterbinden bzw. zu verfolgen. Dies böte auch eine gewisse Signalwirkung und verdeutlicht gegenüber anderen Delikten anschaulich unseren Einschreitschwelle.
Für die kommenden Jahre müsste die Stadt Köln, ähnlich wie an der Festmeile in Berlin, ein Feuerwerk organisieren und auf das abgesperrte Gelände mit Einlasskontrollen dürfte kein Feuerwerk und evtl. Alkohol mitgebracht werden. Dann wären die Feiernden in diesem Bereich zumindest von dem unkontrolliert umherfliegenden Silvestermaterial sicher.
Lone Soldier hat geschrieben:Die Beamten in Köln oder in der Notrufzentrale werden recht schnell gemerkt haben, dass da was komplett aus dem Ruder läuft und sie die Lage zumindest eine Zeit lang nicht im Griff hatten.
Naja, das würde ich nicht so pauschal behaupten. Oft werden Ausmaße erst am Folgetag bekannt. Vor allem, wenn ein Großteil der Anzeigen erst zu einem späteren Zeitpunkt erstattet werden.

Vor wenigen Jahren an Fastnacht ist es in einer Gemeinde nach einem Nachtumzug zu diversen Schlägereien gekommen. Bepo war vor Ort, man hat am Funk immer mal wieder von einer Auseinandersetzung hier und dort gehört, Nachbarreviere hat man allerdings nicht benötigt bzw. angefordert. In den Folgetagen wurde dann bekannt, dass sich über das Internet bzw. Whatsapp Gruppen von weit außerhalb verabredet hatten, in die Gemeinde zu gehen, betrunkene Fastnachtsbesucher abzufangen und diese zu verschlagen. Zudem wurde auf dem Weg zu der Veranstaltung ein kompletter Bus des ÖPNV zerlegt und alles zugemüllt.
Auch hier wurde das Ausmaß erst nach und nach in der Presse bekannt. Gründe waren Anzeigen am Folgetag, Berichte/Anzeigen der Kollegen konnten erst am Ende des Nachtdienstes (als die Veranstaltung schon gelaufen war) ins System eingepflegt werden und die Situation vor Ort wurde falsch eingeschätzt und somit falsch bzw. nicht ans Lagezentrum weitergegeben. In der Umgebung hätten bei den anderen Revieren weitere Kräfte zur Verfügung gestanden, aber die Lage wurde eben nicht richtig eingeschätzt und man dachte, man hätte alles im Griff.

Ich kann da KC nur beipflichten: Es kommt immer darauf an, was für Infos man zum Zeitpunkt der Lage hat und es gibt genügend Faktoren, weshalb die Infoweitergabe hier scheitern kann. Im Nachhinein Infos sammeln ist immer leichter.

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Re: Silvester-Übergriffe in Köln

Beitragvon very » Mi 6. Jan 2016, 15:49

Ekowit hat geschrieben: Michnmacht das alles stutzig....all die angegriffenen Frauen waren ja nicht alleine unterwegs...da müssen doch auch ab und an mal männliche Begleiter dabei gewesen sein. Ich kann nur für mich sprechen und empfehle meine Einstellung nicht weiter,aber wenn eine Frau angegangen wird,die zu mir gehört gibt es direkte Attakcke und ich würde auch versuchen,fremden Frauen zu helfen.
Dazu, wie übrigens auch zur steilen These mit der hübschen Blonden schlanken Ü30, steht was in der Seite, die ich gestern verlinkt hab:
"Frauen wurden eingekreist, Leute, die sich einmischen wollten, wurden bedroht." (Sagt ein Augenzeuge dem "Kölner Stadt-Anzeiger".)
"In den Krimis wird aber nicht gezeigt, dass man vielen Schutzpolizisten die Arbeit bei der Kripo als Sanktion androhen könnte.
Für weitere Fragen diesbezüglich bitte auch die Suchfunktion nutzen."

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Re: Silvester-Übergriffe in Köln

Beitragvon Kulinka » Mi 6. Jan 2016, 16:02

Vor dem Hintergrund, dass in Köln in der Silvesternacht Frauen und Männer, die Anzeige erstatten wollten, weggeschickt worden sind und sich zum Teil Sätze wie "An Silvester geht es halt ein bisschen höher her" anhören mussten (gestriger Bericht auf n-tv), habe ich wenig Verständnis dafür, dass die Polizei nicht schneller wirksame Maßnahmen ergriffen hat. Ich halte es auch für falsch, jetzt zu behaupten, vor Ort habe man nichts gemerkt. Es haben sich Polizisten gegenteilig geäußert (siehe Links auf den ersten 6 Seiten des Threads) und soviel ich weiß, sind Einsatzkräfte per Sprechfunk mit der Zentrale verbunden und melden dort regelmäßig, was vor sich geht.

Jetzt zur durch uns Laien nicht beurteilbaren Frage, was man mit 150 Einsatzkräften vor Ort stemmen kann. Und da schließe ich mal aus dem, was die Profis gesagt haben, solche Lagen stemmt man mit 150 Mann nicht. Woraus sich, da pflichte ich Challenger bei, wohl zwingend die Folge ergibt, dem einzelnen Schutzmann vor Ort keinen Vorwurf machen zu können. Sehr wohl aber aus meiner laienhaften Sicht der Dinge heraus der Polizeiführung, die schließlich Kräfte in Reserve stehen hat, um auf solche Lagen zu reagieren. Die selbst auf die Gefahr ihres verspäteten Eintreffens heranzuziehen, um zum Beispiel Personalien von möglichst vielen potentiell beteiligten Menschen, die sich noch an der Örtlichkeit befinden, aufzunehmen, damit man überhaupt eine Grundlage für spätere Ermittlungen und vielleicht auch Zeugen hat, scheint zumindest mir eine gute Idee. Und ich, der Laie, wohlgemerkt, kann mich wenn ich sehe, was passiert ist, irgendwie nicht gegen das blöde Gefühl wehren, die Polizeiführung hätte Manschetten vor einer Eskalation gehabt, zu der es hätte kommen können, wenn man den Mob mit ausreichender, weil verstärkter Manpower wirklich robust angegangen wäre (siehe auch Lone Soldiers Ausführungen über den 16-jährigen Nordafrikaner, der vorgeführt wurde).

Nochmal zum Wort Unruhen, Kaeptn, wenn das für Dich so definiert ist, dass Leute liegen bleiben müssen, dann gebe ich Dir Recht. Allerdings gebe ich Dir zu bedenken, dass es wohl vor allem der Tatsache völlig verdatterter, geschockter und seit dem Kindergarten gegen die böse Gewalt indoktrinierter Mitteleuropäer geschuldet ist, wenn niemand liegen blieb an Silvester. Lone hat ja schon angedeutet, was passiert wäre, hätte es ernsthafte Gegenwehr von männlichen Zivilisten gegeben. Bis es dann Tote (und nicht "nur" Vergewaltigte) gibt, können wir also gerne von Aufruhr sprechen, wenn Unruhen Dir nicht genehm ist. Passt zur ganzen Situation seit dem Sommer: die Dinge erst beim richtigen Namen nennen, wenn es zu spät ist.

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Re: Silvester-Übergriffe in Köln

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Mi 6. Jan 2016, 16:10

Wie viele Beamte waren denn in NRW Silvester in Reserve?

Warum hat mir niemand Bescheid gesagt, dass wir Reserven stellen müssen? Da kommt wieder der Laie, der feist falsches behauptet, als sei es wahr.

Unruhen sind für mich was anderes. Wenn für dich Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung Unruhen sind, kann ich dir auch nicht helfen. Wer kann das schon...
:lah:

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Re: Silvester-Übergriffe in Köln

Beitragvon Jaguar 1986 » Mi 6. Jan 2016, 16:18

Nochmal zum Thema FuZo:
Natürlich nehme ich die Tipps gerne entgegen und denke darüber nach.
So habe ich dies natürlich auch mal zuhause angesprochen und eine interessante, ganz andere Wahrnehmung erhalten. So interessant, dass ich sie nochmal zum Besten gebe hier.
@ Chaos: Ja ich weiß, Du kannst dieses *mein Mann hat aber gesagt ...* nicht leiden.
Trotzdem ...

O-Ton: In welcher Fußgängerzone soll das klappen? In Kleinkleckersdorf? Gut möglich.
Aber in HH-Altona oder ähnlichen Stadtteilen? - Unrealistisch. Mit Glück schimpft ein Alter *haram* über das Verhalten der Jugend. Das war´s dann aber auch. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die *Brüder* solidarisieren ist viel höher als, dass Dir geholfen wird. :pfeif:
Diese Strategie ist also in vielen Bereichen einer Großstadt nicht unbedingt anwendbar. LEIDER.
(für nicht Ortskundige: Der Stadtteil ist kein sozialer Brennpunkt und auch nicht gefährlich. Ein ganz durchschnittlicher Stadtteil. Allerdings wohnen dort viele Leute mit Migrationshintergrund, muslimischen Glaubens.)Man wäre in der FuZo also in der *Unterzahl*.

Als Tipp wie man sich schützen könne wurde mir übrigens eine ähnliche Antwort wie von Trooper gegeben: Bleib einfach zu hause und feiere dort schön mit Freunden. Ist auch nett und dort kommen diese Bratzen nicht hin.
kein PVB

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Re: Silvester-Übergriffe in Köln

Beitragvon Kulinka » Mi 6. Jan 2016, 16:27

sondern stell deine Annahmen und Vermutungen dann als solche dar. Dann geht man auch nicht drauf steil, sondern beantwortet die.

-editiert von schutzmann_schneidig-

So, es steht also an Tagen wie Silvester nirgendwo Bereitschaftspolizei (Bund oder Land) in Reserve, die man zu sich spontan ergebenden Großlagen auch in der Stadt Köln heranziehen kann? Du erzählst mir ernsthaft, das, was auf den Straßen (oder am Bahnhof) ist, ist alles, was überhaupt da ist? Na, dann möchte ich mal wissen, wo man bei einem Terroranschlag zusätzliche Manpower hergeholt hätte. Oder hätte man dann auch gesagt, dass mit sowas nicht zu rechnen war?

Achja, eins noch: Wirklich feist ist es, hier pseudo-sachlich von Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung zu sprechen und damit einen Kontext zu verharmlosen, der aus Landfriedensbruch, Diebstahl, Körperverletzung, Nötigung und Gewalttätigkeit besteht. Aber immer schön weiter so, ich geh mal davon aus, ich habe da ganz laienhaft feist einen Nerv getroffen: Die in der Polizei virulenten Befürchtungen, wozu robustes Eingreifen gegen zum Beispiel arabische oder nordafrikanische Gruppen führt. Nämlich zu schwerstverletzten Polizisten, die gegen Gegner kämpfen, denen ihre körperliche Unversehrtheit oft einen Dreck wert ist. Und zu Schlagzeilen über Polizeibrutalität gegen arme Flüchtlinge.
Zuletzt geändert von Kulinka am Mi 6. Jan 2016, 16:38, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Silvester-Übergriffe in Köln

Beitragvon Spawnilein » Mi 6. Jan 2016, 16:31

Kulinka hat geschrieben:
So, es steht also an Tagen wie Silvester nirgendwo Bereitschaftspolizei (Bund oder Land) in Reserve, die man zu sich spontan ergebenden Großlagen auch in der Stadt Köln heranziehen kann? Du erzählst mir ernsthaft, das, was auf den Straßen (oder am Bahnhof) ist, ist alles, was überhaupt da ist? Na, dann möchte ich mal wissen, wo man bei einem Terroranschlag zusätzliche Manpower hergeholt hätte. Oder hätte man dann auch gesagt, dass mit sowas nicht zu rechnen war?
Wo soll denn die Reserve herkommen? Silvester kann man wohl als Großereignis betrachten, bei er alles was verfügbar ist im Dienst ist.
Da wird bestimmt keine EHu irgendwo zurückgehalten, um auf ihren Einsatz zu warten.

Kräfte aus dem frei holen stelle ich mir an so einem Abend auch eher schwierig vor.
Ich hätte auf jeden Fall kein Kfz führen dürfen, geschweige denn pol. Maßnahmen treffen dürfen.

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Re: Silvester-Übergriffe in Köln

Beitragvon Peppermintpete » Mi 6. Jan 2016, 16:33

Kulinka, Scheinbar verstehst du den an sich fest definierten Begriff Reserve anders.

Polizeisprache: Reserve - Leute die NUR dafür vorgehalten werden, dass etwas passieren könnte. Die haben solange keinen anderen Auftrag, als sich bereit zu halten.

Dass Kräfte zusammengezogen werden können - wenn notwendig - ist etwas anderes. Aber das heißt erstens, dass die Kräfte an anderweitig benöigten Stellen fehlen und zweitens dauert das NACH der Alarmierung erstmal. Und nicht nur 10-15 Minuten...
Das setzt aber voraus, dass man an übergeordneter Stelle eine entsprechende Lage vorweisen kann. Dafür muss man sich der Lage nur zunächst bewusst sein...
:keks:

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Re: Silvester-Übergriffe in Köln

Beitragvon Knaecke77 » Mi 6. Jan 2016, 16:46

Schlussundgut hat geschrieben:
Es war klar: Herr PP Albers will bleiben...weil man ihn jetzt und auch im Karneval braucht.
Herrn Albers könnte ich mir auch gut in anderer Funktion beim Kölner Karneval vorstellen.

http://www.ksta.de/image/view/2010/7/5/ ... 1%2529.jpg

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Re: Silvester-Übergriffe in Köln

Beitragvon SirJames » Mi 6. Jan 2016, 16:47

Zur Kräftelage:

Ich kann nicht für NRW sprechen, aber vielleicht ist es dort ähnlich. Bei uns wird grds. 24/7 eine EE als Landeseinsatzreserve vorgehalten, die bei Bedarf zusammengezogen wird. Zu Hochzeiten werden diese aber aufgrund Kräftemangels immer öfter von vornherein zu Einätzen disponiert. Bedeutet also, dass es Tage/Nächte gibt, bei denen dann im schlimmsten Fall von zu Hause alarmiert werden muss.

Ich persönlich kann und will nicht beurteilen, ob und ggf. was denn im Rahmen dieser Vorkommnisse polizeilicherseits vielleicht unglücklich gelaufen ist, dazu fehlt mir der Einblick in die Kölner Strukturen. Ich denke da rudern im Augenblick schon genug Kollegen rum und versuchen mit dem Popo an die Wand zu kommen.

Fakt ist aber, dass man bei solchen augenscheinlich überraschenden Lagen zunächst mit runtergelassenen Hosen dasteht, wenn man denn die Lage überhaupt erkennt. Im Augenblick sind da einfach noch zu viele Fragen offen, als dass man da was haltbares sagen könnte.

Zum robusten Vorgehen in diesem Fall:

Schwierige Frage. Letztlich muss das der PF vor Ort entscheiden. Ich gehe davon aus, dass man mit ein oder zwei entsprechend erfahrenen Einheiten (sofern denn verfügbar) und robustem konsequentem Durchmischen hätte durchaus was ausrichten können. Dabei besteht natürlich die Gefahr, dass man die Lage vollends kippt.

Zur Kräftelage an Wochenenden und Feiertagen:

Bei manchen Kollegen und Gewerkschaften stelle ich mir öfter die Frage, ob denen bewusst ist wo wir arbeiten. Natürlich wollen wir auch mal an Feiertagen und Wochenenden frei haben, das darf aber nicht so ausgereizt werden, dass wir im Grunde mit Notbesetzung fahren. Eine ordentliche Vergütung und Rotation wäre hier angesagt. Meine persönliche Erfahrung ist aber, dass komischerweise immer die gleichen zu bestimmten Zeit frei haben oder krank sind. Und auch immer die gleichen Leute arbeiten.

Gruß
Zuletzt geändert von SirJames am Mi 6. Jan 2016, 16:53, insgesamt 1-mal geändert.
“No, I don’t wonder Marty. The world needs bad men. We keep the other bad men from the door.”

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Re: Silvester-Übergriffe in Köln

Beitragvon very » Mi 6. Jan 2016, 16:50

Dummerweise ist Silvester in Deutschland ja zeitgleich in allen Bundesländern. Unterstützung aus anderen Bundesländern fällt da also flach, zumal die ja nun auch alle Großstädte haben, in denen latente Terrorgefahr herrschte. Über die BPol und deren Einsatzbelastung wurde im Thread ja schon hinlänglich berichtet.

Was nicht da ist, kann man nicht einsetzen.
Zuletzt geändert von very am Mi 6. Jan 2016, 16:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Silvester-Übergriffe in Köln

Beitragvon Controller » Mi 6. Jan 2016, 16:51

wie sah es denn da eigentlich aus an diesem Abend ??

Menschenmassen dicht gedrängt, wie im Sommer beim öffentlichen Fußball gucken ??
Wäre es das höchste Ziel eines Kapitäns, sein Schiff in Stand zu halten,
so ließe er es auf immer im Hafen. (Thomas von Aquin)

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Re: Silvester-Übergriffe in Köln

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Mi 6. Jan 2016, 16:52

Controller, teils teils. Gab auch Freiflächen, aber halt auch Gedränge. Gibt ein paar youtube Videos.
:lah:


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