Silvester-Übergriffe in Köln

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SirJames
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Re: Silvester-Übergriffe in Köln

Beitragvon SirJames » Fr 12. Feb 2016, 16:52

Ich persönlich fände die grds. Nennung der Herkunft von Tatverdächtigen richtig. Die Angst man würde damit mehr Vorurteile schüren, als dies ohnehin schon der Fall ist, teile ich nicht.

So wird jedem selbst Gelegenheit gegeben sich diesbezüglich eine fundierte Meinung zu bilden.

Gruß
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malfragen
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Re: Silvester-Übergriffe in Köln

Beitragvon malfragen » Fr 12. Feb 2016, 18:03

Kaeptn_Chaos hat geschrieben:Das Zitat spiegelt deine Aussage genau wieder - was daran liegt, dass das deine Aussage war.

Ich lese ziemlich viele Presseberichte. Die Nationalität wird höchst selten genannt.

http://www.presseportal.de/blaulicht/suche.htx?q=essen

Guck mal, alleine für den Bereich PP Essen finde ich auf Anhieb keine einzige Meldung mit Angabe der Nationalität.

Hast du Fakten, die deine Theorie stützen?
Also jetzt aktuell um 17:57, bin ich hier auf Polizeimitteilungen gegangen und bei den ersten 7 Mitteilungen, war 2x die Nationalität zu lesen.
Wobei man sagen muss das 2 dieser Mitteilungen allgemein ohne Personenbezug waren.
Denke so verkehrt lag ich mit meiner Aussage nicht.
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vladdi
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Re: Silvester-Übergriffe in Köln

Beitragvon vladdi » Fr 12. Feb 2016, 19:35

Eigentlich ist die Herkunft von Tatverdächdigen für die Lagemeldung egal.

- schwerwr Unfall auf der XY ein RUS und ein DEU kollidierten
Was soll das? Unfall, zwei Fahrzeuge, einer verstorben
Ob der Russe oder Pole war interessiert nur dann vielleicht, wenn er auf Durchreise / Urlaub war. Ansonsten egal

Jedoch ist es in der Silvesterlage tatsächlich interessant. Da wir einerseits die Flüchtlingswelle als besonderen Anlass haben und anderseits ein neues Phänomen.
Dennoch muss die Nationalität der Täter auch hier nicht zwangsläufig in die erste Pressemeldung.
Soll doch erstmal ermittelt, ausgewertet, gefolgert und überlegt werden - was Zeit braucht. Die Meldung der schweren Übergriffe jedoch muss sofort in die Medien.

Also für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit, höhere Polizeiführung nicht ganz einfach.

Aber da ist es einfacher nur auf schlechte Informationspolitik zu schimpfen, als sich mit den Hintergründen zu befassen.

Ich schreib in jede Anzeige (weil Teil der Personaldaten) die Nationalität. Aber in die Lagemeldung selten.

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Old Bill
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Re: Silvester-Übergriffe in Köln

Beitragvon Old Bill » Fr 12. Feb 2016, 21:43

Controller hat geschrieben:Oft wird vom fehlenden Respekt geredet - traurig ist das.
Hier wurden schon andere Menschen mit anderen Titeln belegt obschon der Autor bislang ebensowenig nennenswertes geleistet hat. Mangelnden Respekt habe ich als Letzter angemahnt, jetzt wird es bereits wenig später in komplett anderem Zusammenhang zweckentfremdet. Finde ich unpassend und nicht schön.

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Trooper
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Re: Silvester-Übergriffe in Köln

Beitragvon Trooper » Fr 12. Feb 2016, 22:15

Controller hat geschrieben:
Donnerlittchen. Je öfter du den Hansel hier zitierst, desto unsympathischer wird er mir. Ist ähnlich wie mit dem Behr.
Man kann ja zu Fischer stehen wie man will;
für den Ausdruck "Hansel" musst du dich fragen lassen,
welche Großtat du bislang vollbracht hast, welche Leistung dich qualifiziert, den Fischer so zu bezeichnen?

Auch ne Strafrechtsbibel erschaffen oder bist du auch eine maßgebliche juristische Autorität im Strafrecht?

Oft wird vom fehlenden Respekt geredet - traurig ist das.
Müssen muß ich gar nix. Und Respekt hängt bei mir nicht von einem Titel oder Amt ab.

Ich empfinde die Schreibe von Herrn Fischer regelmäßig als übertrieben arrogant, überheblich, besserwisserisch, oberlehrerhaft und polemisch... allesamt Eigenschaften, die ich bei einem Richter (erst recht bei einem Richter an einem obersten Bundesgericht) mehr als unpassend finde. Die Wahl des Titels für seine Kolumne spricht Bände.

Und wer als Person der Zeitgeschichte den Kopf dermaßen aus der Deckung streckt, muß damit leben, daß er nicht von allen liebgehabt wird. OldBills ursprünglicher Beitrag bezüglich des Respekts bezog sich im übrigen auf den zwischenmenschlichen Umgang unter Forumsmitgliedern.
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Re: Silvester-Übergriffe in Köln

Beitragvon Controller » Fr 12. Feb 2016, 22:19

Old Bill, ich finde es völlig unpassend,
jemand wie Thomas Fischer, dessen Gedanken, Überlegungen, Urteile unser Strafrecht und damit unser tägliches Handeln und rechtmäßiges Eingreifen so bestimmen,
als Hansel zu bezeichnen.

Das ist bestenfalls flegelhaft !

Ein ander Kollege hatte für ihn vor nicht allzu langer Zeit den Kotzsmily übrig.

In dem Zusammenhang finde ich es schon angebracht, darüber nachzudenken, wie das mit dem Respekt ist.

Wer sich seine Vita mal ansieht ....mit 16 ausgezogen, Gymnasium abgebrochen,
allein gewohnt, abgebrochener Rockmusiker in einer Musikkommune usw,
dann doch die "Kurve" bekommen, Abi dann mit 22
und nun Vorsitzender des 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofes und Mitglied bei Amnesty International und Transparency International.

Ja, da hab ich Respekt und deshalb fragte ich nach ähnlichen Großtaten.
Wäre es das höchste Ziel eines Kapitäns, sein Schiff in Stand zu halten,
so ließe er es auf immer im Hafen. (Thomas von Aquin)

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Re: Silvester-Übergriffe in Köln

Beitragvon Jaguar 1986 » Fr 12. Feb 2016, 22:51

Ich habe grundsätzlich vor jedem Menschen Respekt, der rechtschaffen durchs Leben geht.
Egal ob Arbeiter, Beamter, Akademiker oder what ever.

Welche Ansichten und Prinzipien jemand vertritt macht ihn mir privat entweder sympathisch oder eben nicht.
Da kann es dann auch mal dazu kommen, dass jemand vor dem ich eigentlich Respekt habe, mir durch seine Ansichten hochgradig unsympathisch ist.
Da ärgert man sich eben drüber und Personen des öffentlichen Lebens sollten auch mal mit barschen Worten umgehen können.
Respektlos muss dies nicht immer unbedingt sein.
Ob man jemanden leiden kann oder nicht hat nichts mit Rang und Vita zu tun.
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Re: Silvester-Übergriffe in Köln

Beitragvon Polli » Fr 12. Feb 2016, 23:16

Hi Leute,

da der Thread inzwischen Off-Topic läuft und mit den ursprünglichen Ereignissen
in der Silvester-Nacht in Köln kaum noch etwas gemein hat, schließe ich den Thread.


Sollten weitere Informationen zu dem ursprünglichen Thema bekannt werden,
so lasst es uns Moderatoren per PN wissen.

Neue Infos werden dann gerne von mir oder den anderen zuständigen Moderatoren hier eingepflegt.

Gruß und ein angenehmes Wochenende. :polizei2:


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Re: Silvester-Übergriffe in Köln

Beitragvon Polli » Do 18. Feb 2016, 22:23

Auf Wunsch von al-lex hier eingestellt:

Es gibt neue Infos zu den Silvester-Übergriffen. Heute startet der Untersuchungsausschuss:
http://www.rp-online.de/nrw/landespolit ... -1.5776278
Interessant ist die Besetzung (Innenpolitiker von CDU und Grünen schienen keine Lust gehabt zu haben):
Von begrenzten Ambitionen zeugt zudem die Besetzung des PUAs. Die CDU schickt mit Christian Möbius einen ihrer profiliertesten Finanzpolitiker, mit Robert Stein noch einen Finanzpolitiker und mit Ina Scharrenbach eine Frauenpolitikerin ins Rennen. Von den vier wichtigsten Innenpolitikern der Fraktion (Theo Kruse, Peter Biesenbach, Gregor Golland, Werner Lohn) taucht nur Biesenbach auf – der als Ausschussvorsitzender aber neutral bleiben muss.

Ähnlich die Grünen, die statt ihrer routinierten Polizei- und Innenexpertinnen Monika Düker und Verena Schäffer ausgerechnet den unscheinbaren Datenschutz-Experten Matthi Bolte und die Frauenrechtlerin Josefine Paul entsenden. Nur bei der SPD (Hans-Willi Körfges) und der FDP (Marc Lürbke) haben erfahrene Innenpolitiker den Hut auf.
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Re: Silvester-Übergriffe in Köln

Beitragvon Polli » Mo 22. Feb 2016, 22:35

Auf Wunsch von Controller hier eingestellt:

http://www.sueddeutsche.de/politik/uebe ... -1.2875165

Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung ermittelt die Kölner Polizei in mehreren Fällen wegen Verletzung des Dienstgeheimnisses gegen Polizeibeamte.
Es geht um die Vorfälle in der Silvesternacht - und die Frage, wie interne Berichte an die Öffentlichkeit gelangen konnten.
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Re: Silvester-Übergriffe in Köln

Beitragvon Polli » Do 25. Feb 2016, 20:10

Auf Wunsch von Brot hier eingestellt:


Silvesterübergriffe in Köln: Mein Name ist... Ahmed

In Köln sind die ersten Täter der Silvesternacht zu Bewährungsstrafen verurteilt worden.
Die Prozesse vor dem Amtsgericht zeigen, wie schwer sich die Behörden mit den kaum
zu identifizierenden Kriminellen tun.
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Re: Silvester-Übergriffe in Köln

Beitragvon Polli » Mo 29. Feb 2016, 22:33

Auf Wunsch von Brot hier eingestellt:


Nach der Kölner Silvesternacht: Neue Spuren zu den Tätern
Vor fünf Wochen hat SPIEGEL TV über die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht
und über die Probleme mit straffällig gewordenen Nordafrikanern berichtet.
Bei der Polizei haben sich mehrere Zeugen gemeldet, die zwei der Männer
wiedererkannt haben. Einer sitzt mittlerweile in Haft, der andere ist bislang unauffindbar.
Abgetaucht in einem - wie es scheint - unkontrollierbaren Asylbewerber-System.
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Re: Silvester-Übergriffe in Köln

Beitragvon Controller » Mo 7. Mär 2016, 21:43

Es gibt Neuigkeiten:

http://www.welt.de/newsticker/news1/art ... rueck.html
Die frühere Leiterin der Kölner Polizeipressestelle sagte dazu, die letztlich falsche Meldung sei von einer Bereitschaftsbeamtin auf Grundlage von Angabe der Leitstelle im Polizeipräsidium verfasst worden.
Mit Blick auf die von der Leitstelle mitgeteilten "Fakten" zu dem Silvester-Einsatz habe es zum damaligen Zeitpunkt "keinen Anlass" gegeben, "die Mitteilung anders zu verfassen".
Bestünde die Möglichkeit, dass die Lapo und Bupol Meldungen über die gemachten Vorkommnisse

nicht sofort zusammenliefen im Kölner PP ?

Wenn ich mich richtig erinnere, brachte den Stein doch die außerdienstliche Mitteilung eines Bupol Kollegen ins Rollen.

Will sagen, hatte das PP Köln möglw. gar keine Kenntnis von den Erfahrungen und Erlebnissen dieses Kollegen,
als die Mitteilung über k.b.V ( bzw nix Außergewöhnliches aufgefallen) gemacht und an die Presse weitergegeben wurde ?

Als das Ding dann ja mal unterwegs war und sich in eine Lawine verwandelte ---hätten auch vermutlich die ehrlichsten Beteuerungen und besten Beweise Herrn Albers nicht mehr retten können.

Ich meine damit:

Man (die Öffentlichkeit) wollte davon einfach nichts mehr wissen !

Von "oben" wurde vertuscht -- man wusste es ja immer schon :ja: :ja: -- und nun endlich kam es mal raus. :polizei10:

Einer musste dran glauben, um die Öffentlichkeit zu beruhigen und den Kopf hinhalten.

Die "Presse" trägt an diesen Vorkommnissen ein gutes Stück an Mitverantwortung.

Es wäre mal an der Zeit, da mal "nachzubereiten" bzw sich selbst zu hinterfragen.
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Re: Silvester-Übergriffe in Köln

Beitragvon al-lex » Mo 7. Mär 2016, 23:17

Nein. Den Stein brachte nicht der Bericht des Bundespolizisten ins Rollen. An dem WE nach Silvester war so einiges in den Social Networks los und da wurde davon schon berichtet.
Die Kölner Regionalpresse hat auch schon relativ schnell an dem Wochenende berichtet.
Meldung z.B. gegen Mittag an Neujahr des KSTA und Express am Abend:
http://www.ksta.de/koeln/sote-belaestig ... t-23381646
http://www.express.de/koeln/silvesterna ... t-23251504
http://www.rundschau-online.de/region/k ... m-23450094

2.1.2016:
http://www.ksta.de/koeln/-sexuelle-bela ... -233646587
http://www.rp-online.de/nrw/panorama/ko ... -1.5665055

In dem ersten Artikel wird z.B. bereits von Augenzeugen über die chaotische Situation berichtet und dass Polizisten die Situation heruntergespielt hätten. Eine Geschädigte: "Die Polizisten haben gesagt, da könne man nichts machen und man solle auf seine Sachen aufpassen."

Der WDR stieg in die Berichterstattung nach dem langen WE ein (am Montag morgens den 4.1). Andere große, überregionale Medien taten das auch ab Montag.

Am 4.1. tobte also zumindest schon regional der Shitstorm. Bis dahin hatten bereits Zeugen Vorwürfe gegen die Polizei erhoben, dass sie die Situation vor Ort am Hbf heruntergespielt hätten. Es gab also schon deutliche Kritik an der Polizei (jetzt mal ganz unabhängig davon, ob sie berechtigt ist oder nicht).

Daraufhin schrieb der Bundespolizist am 4.1.2016 (zumindest ist sie darauf datiert) seinen Bericht, welcher dann am 7.1.2016 an die Presse gelangte.
Zu dem Zeitpunkt der Erstellung stand die Polizei also bereits schon unter Rechtfertigungsdruck und die Übergriffe durch Migranten waren schon bekannt (vielleicht hat man noch nicht das Ausmaß zu diesem Zeitpunkt gekannt).
In seinem Bericht schildert der Bundespolizist dann, dass die Einsatzkräfte vor Ort alles gegeben hätten und sie nicht an dem Desaster Schuld seien.

Ich denke mal, dass der Untersuchungsausschuss sicherlich fragen wird, wieso der Bericht erst am 4. geschrieben wurde und ob ihm zum Zeitpunkt die Kritik an der Polizei bekannt war.

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Re: Silvester-Übergriffe in Köln

Beitragvon Brot » Mi 6. Apr 2016, 14:38

Mehr als 1500 Straftaten: Die Ermittlungsergebnisse zur Kölner Silvesternacht
Die Kölner Polizei hat bislang 153 Tatverdächtige aus der Kölner Silvesternacht ermittelt - überwiegend Nordafrikaner. Das geht aus einem Bericht von NRW-Innenminister Ralf Jäger hervor.


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