Ermittlungspannen in Freiburg?

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Controller
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Re: Ermittlungspannen in Freiburg?

Beitragvon Controller » Sa 17. Nov 2018, 18:40

Natürlich kann man jetzt sagen, dass die Einschätzung damals falsch war. War sie auch.
das behauptest du, wer behauptet beweist aber auch !
Deinen Ausflug in „Gefährder“ braucht es dazu nicht.
den Zusammenhang im Fred hier, wo der Begriff eingebracht wurde, nicht geschnallt ?
Wäre es das höchste Ziel eines Kapitäns, sein Schiff in Stand zu halten,
so ließe er es auf immer im Hafen. (Thomas von Aquin)

Diag
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Re: Ermittlungspannen in Freiburg?

Beitragvon Diag » Sa 17. Nov 2018, 18:44

vladdi, ich brauch nix zu verteidigen, was ich nicht verbockt habe. Möglicherweise kann ich es aber besser einschätzen als Du.

Also: Wie viel tatsächlichen Einblick in den Bereich Haftsachen/Haftbefehle hast Du?

vladdi
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Re: Ermittlungspannen in Freiburg?

Beitragvon vladdi » Sa 17. Nov 2018, 19:04

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Re: Ermittlungspannen in Freiburg?

Beitragvon Morty » Sa 17. Nov 2018, 19:13

Teil einer EG speziell im bereich Rauschgift warst du ja augenscheinlich noch nicht sonst würdest du nicht wieder mit Unwissen um dich schmeißen

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Old Bill
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Re: Ermittlungspannen in Freiburg?

Beitragvon Old Bill » So 18. Nov 2018, 09:01

Diag hat geschrieben:
Sa 17. Nov 2018, 14:15
Officer André hat geschrieben: Hätte der IT eine andere Tat hingelegt, wäre der Rummel gar nicht so groß.
Hätten alle eine andere Haarfarbe gehabt, wäre es auch anders medial aufgearbeitet worden.
So dann steige ich mal darauf ein.
Vom Opfer spricht hier keiner. Keiner scheint sich Gedanken darum zu machen, wie es mit dem Opfer weiter geht, alles spricht nur von den Tätern, großer Rummel, Pannen...
Es geht hier um eine Vergewaltigung. Und zwar um ein Phänomen, das vor 2015 in diesem Maße nicht bekannt war...aber lies selbst...KLICK
Ich habe extra eine Quelle gewählt, die beide Seiten beleuchtet, wobei m.E. die Auswahl der "Experten" etwas zu Wünschen übrig lässt.
Es wäre noch von Interesse, ab wann man von einer Gruppe spricht und es ist nicht von der Hand zu weisen, das die meisten Täter keine Deutsche sind. Ich habe übrigens schon einmal in einem Land gelebt, in dem Vergewaltigung beispielsweise als "Kriegswaffe" dient und habe einem bewaffneten Konflikt beigewohnt. Aus diesem Grund nehme ich mir auch heraus darüber urteilen zu dürfen. In der Zeit vor dem Krieg wurden auch fast täglich Vergewaltigungen, oft aus Gruppen heraus, angezeigt...aber was rede ich, aus dem Sessel in Deutschland heraus lassen sich sicherlich exaktere Aussagen treffen. Was weiß schon einer der vor Ort war...
Ich bin froh das die Tat überhaupt medial aufgearbeitet wird aber mit diesem Ausmaß wäre es politischer Selbstmord gewesen einmal mehr "nicht Pressefrei" anzuordnen.

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Re: Ermittlungspannen in Freiburg?

Beitragvon Brot » Mo 19. Nov 2018, 15:48

Officer André hat geschrieben:
Sa 17. Nov 2018, 17:21
Diag hat geschrieben:
Officer André hat geschrieben:Hätte der IT eine andere Tat hingelegt, wäre der Rummel gar nicht so groß.
Hätten alle eine andere Haarfarbe gehabt, wäre es auch anders medial aufgearbeitet worden.
Das bezweifele ich. Die Gruppenvergewaltigung ist schon Aufregung und Verachtung wert. Natürlich ist eine Analyse und Diskussion über solche Täter angesagt.
Medial ging es erst richtig los, als zum einen die ersten Tatverdächtigen gefasst und in U-Haft gesteckt wurden und zum anderen, als das mit dem offenen HB im Nachhinein herauskam.

Die erste Pressemitteilung lautete so:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110970/4090829

Wurde auch in diversen Printmedien etc. der Region veröffentlicht, aber interessiert hat es (was auch die Reaktionen in den sozialen Medien betrifft) nicht wirklich jemanden.

Erst auf die zweite Pressemitteilung erfolgte ein Aufschrei:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110970/4099244

Vielleicht hätte es eher Aufmerksamkeit erregt, wenn man bereits in die 1. PM eine Täterbeschreibung eingefügt hätte. Ich zumindest finde es immer wieder amüsant, einen Zeugenaufruf zu starten, aber keine Personenbeschreibung oder ähnliches zu liefern. Da kann ich mir den Zeugenaufruf auch sparen.

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Re: Ermittlungspannen in Freiburg?

Beitragvon Officer André » Mo 19. Nov 2018, 18:34

Brot hat geschrieben:Ich zumindest finde es immer wieder amüsant, einen Zeugenaufruf zu starten, aber keine Personenbeschreibung oder ähnliches zu liefern. Da kann ich mir den Zeugenaufruf auch sparen.
Sehe ich auch so.

Meiner Meinung nach, hat die Anzahl der Täter für Aufmerksamkeit gesorgt. Zumal die Tat ganze vier Stunden gedauert haben soll.

Das sind zumindest die Details, die MIR als erstes im Gedächtnis blieben.


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Re: Ermittlungspannen in Freiburg?

Beitragvon Brot » Mi 21. Nov 2018, 07:55

Diag hat geschrieben:
Sa 10. Nov 2018, 20:04
Der mutmaßliche Haupttäter ist übrigens nicht "her gekommen" sondern ist schon lange da, so mit Pass und so...
Ich weiß nicht, woher die Quelle der Aussage kommt/kam, aber wie nun öffentlich bekannt wurde, kam der Haupttatverdächtige vor ca. 4 Jahren über den Familiennachzug nach Deutschland:

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/ ... 1577a.html

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Re: Ermittlungspannen in Freiburg?

Beitragvon Diag » Mi 21. Nov 2018, 08:07

Keine Ahnung. In Berichten war m.E. die Rede davon, dass der Haupttäter Deutscher sein soll.

Edit: Habe auf die Schnelle jetzt nur Berichte gefunden, dass ein Deutscher dabei war. Entweder habe ich die falschen Schlüsse gezogen oder es gab anfänglich noch andere Meldungen. :nixweiss:

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Re: Ermittlungspannen in Freiburg?

Beitragvon wolfi71 » Mi 28. Nov 2018, 17:18

Old Bill hat geschrieben:
Sa 3. Nov 2018, 16:35
wolfi71 hat geschrieben:
Sa 3. Nov 2018, 13:53
Minister Sträuble
Thomas Strobl heißt der Mann und inwieweit er beteiligt sein soll entzieht sich meiner Kenntnis. Der Mann ist ein Guter.
Er hat sich selbst beteiligt, weil er zu schnell zu viel gehandelt, besser geredet hat. Erstmal Klappe halten und Aufklärung und Information versprechen, das reicht. Jeder weiß, dass der Minister nicht persönlich involviert war und wegen einer Panne dieser Art fordert außer einigen Laternenpissern keiner den Rücktritt des Ministers. Der kann sich in so einem Fall so nur selbst um Kopf und Kragen reden.

Das Wortspiel zu Sträuble ist dir nicht klar?

Ich hatte von ihm zu Amtsantritt mehr gehalten, wie jetzt. Und da ich weiß, wie er seinen Stab aufgebläht hat, weiß ich auch, dass da zu wenig sinnvolles kommt. Aber in großen Gruppen geht halt auch viel schief.

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Re: Ermittlungspannen in Freiburg?

Beitragvon Brot » Sa 1. Dez 2018, 07:51

Der neunte Tatverdächtige wurde gefasst. Eine abgegebene Speichelprobe stimmte mit der an der Opferkleidung gefundenen DNA überein:

http://www.badische-zeitung.de/gruppenv ... tigen-fest

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Re: Ermittlungspannen in Freiburg?

Beitragvon wolfi71 » Fr 7. Dez 2018, 00:02

IKch denke den letzten, der da noch fehlt, kriegen sie auch noch. Ob persönlich oder nur namentlich, weil er sich der Festnahme entzieht, das ist erstmal egal. Bei den Kerlen verstehe ich ja, dass die keine Ahnung von Gentest haben, aber der Typ, der da scheinbar der Haupttäter ist, da tue ich mich schwer. Aber seien wir froh, dass die Verbrecher einfach blöd sind.

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Re: Ermittlungspannen in Freiburg?

Beitragvon PotionMaster » Fr 7. Dez 2018, 06:59

Freiwillig ist halt eher ein zeitlicher Begriff 😋

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Re: Ermittlungspannen in Freiburg?

Beitragvon Brot » Sa 22. Dez 2018, 05:23

wolfi71 hat geschrieben:
Fr 7. Dez 2018, 00:02
IKch denke den letzten, der da noch fehlt, kriegen sie auch noch.
Auch der zehnte Tatverdächtige wurde gefasst.

http://www.badische-zeitung.de/vergewal ... er-gefasst

Allerdings ist nicht auszuschließend, dass es noch weitere Täter gibt. Die Ermittlungen dauern an.

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/ ... 48df7.html

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Re: Ermittlungspannen in Freiburg?

Beitragvon wolfi71 » Di 1. Jan 2019, 20:05

Je mehr da ermittelt wird, desto mehr kommt raus und desto übler wird das, was da lief. Da tut man sich schwer vernünftig zu bleiben in den Äußerungen.


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