Ich bin ein Marokkaner und möchte zur Polizei!

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Beitragvon CroCop » Mo 9. Mai 2005, 12:59

Hm,
na ja das ist deine Meinung, ich denke aber anders....Es geht einfach um verschiedene Kulturen, Religionen,Mentalitäten, wovon einige Polizisten nichts wissen, weil sie einfach anders erzogen sind. Ich will damit sagen, je mehr du über jemanden bescheid weißt, desto besser kannst du dich auf die Situation einstellen, und natürlich unnötige Risiken vermeiden. Alleine die Sprache kann manchmal deeskalierend und lebensrettend sein.
Also meine Meinung ist, Ausländer bei der Polizei tun niemanden schlecht.
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Beitragvon Markus82 » Mo 9. Mai 2005, 13:30

[quote=""chris0211""]

ich kann es nicht genau begründen, aber der gedanke, ausländer bei der polizei einzusetzen ist mir irgendwie zuwieder.


chris[/quote]

Naja, was heißt "der Gedanke", es ist doch schon lange Realität.
Es gibt seit Jahren Ausländer bei der Polizei, vorallem Italiener, Türken und Polen und die machen alle einen guten Job.
Und ich habe ehrlich gesagt von keinem negativen Fall gehört.
Es ist ja auch nur ein kleiner Teil, der nicht die deutsche Staatsangehörigkeit hat und ich denke, dass das auch nur Vorteile bringen kann.
Und ob die Bereitschaft vorhanden ist, sich genau so für das Land in dem man Polizist ist einzusetzen, wie für sein Vaterland, werden die in Münster schon rausbekommen. :mrgreen:

Gruß Markus
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Beitragvon Trooper » Mo 9. Mai 2005, 15:26

Wenn man betrachtet, wie extrem lange es (in einigen Fällen) dauert, bis aus einem Aufenthaltstitel irgendwann eine deutsche Staatsbürgerschaft geworden ist, halte ich es schon für gerechtfertigt, auch geeignete ausländische Staatsangehörigen einzustellen. Denn für das Polizistendasein wichtige Grundwerte wie Gesetzestreue, Fairness, Engagement etc. sind keine exklusiven deutschen Eigenschaften.

Und ich als Polizist vertrete nicht primär den deutschen Staat in Abgrenzung zu anderen Staaten, sondern schlicht die geltende Rechtsordnung, die in diesem Land nunmal die deutsche ist. Insofern muß ich nicht zwangsläufig Deutscher dafür sein, sondern nur in diesem Land leben und diese Rechtsordnung als für mich absolut bindend ansehen. Wenn ich mir anschaue, wieviele gebürtige Deutsche auf ebendiese Rechtsordnung sch****en...



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Beitragvon Anonym » Mo 9. Mai 2005, 17:47

Das Problem ist daß es in anderen Kulturen oftmals eine andere Auffassung von "Recht und Unrecht" gibt. Auch die Mentalität spielt eine Rolle.
Jeder weiß daß z.B. bei Südländern schnell eine Birne durchbrennt wenn es um manche Dinge geht.
Bei der deutschen Polizei bzw. in Deutschland überhaupt gibt es ja genug Probleme deswegen.
Meistens sollte jedoch eine Aussortierung bei den Tests von Vornherein möglich sein.
Ein gewisser Anteil von "deutsch-denkenden" Ausländern mit deutscher Staatsangehörigkeit kann eigentlich nur von Vorteil sein, um die Bevölkerung zu spiegeln.

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Beitragvon chris0211 » Di 10. Mai 2005, 08:33

@gast

hm,

das drückt so in etwa aus was ich denke.


aber ich möchte an dieser stelle noch einmal betonen das ich weder ausländerfeindlich noch rechtsradikal bin!

ich glaube das hat einfach etwas mit den verschiedenen mentalitäten zu tun! in meinen augen haben die südländer schon mal eine komische mentalität. alles so... hm, wie soll ich sagen... krass und übertrieben wäre vielleicht der richtige ausdruck!
wenn ich mir angucke, dass ein türke seine frau und einen verwandten umbringt, weil die beiden fremd gegangen sind... naja und dann noch dem kerl die birne abschneidet und damit durch die straßen rennt????

Gut, jetzt könnte man sagen, die mentalität ändert sich nicht mit der staatsbürgerschaft und ausländer die die staatsbürgerschaft angenommen haben, können ja auhc zur polizei.

klaro, aber dagegen kann man ja dann leider nix mehr tun!
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Beitragvon Trooper » Di 10. Mai 2005, 08:57

Chris,

wie soll ich sagen... für sowas gibt es Eignungsauswahlverfahren. Und ganze Volksgruppen aufgrund von pauschalisierten negativen Charaktereigenschaften einfach so ohne Einzelfallprüfung vom Polizeidienst auszuschließen, nur um sie dann trotz dieser vorausgesetzten Eigenschaften wieder zuzulassen, sobald sie einen deutschen Paß haben, ist leicht daneben.


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Beitragvon chris0211 » Di 10. Mai 2005, 09:11

das sage ich ja!

die mentalität ändert sich ja nicht mit dem pass! mich würde mal interessieren was ausländere oder südländische - deutsche staatsangehörige dazu denken.


wenn ich mich halt bei einem großteil der ausländischen jugendlichen umschaue und immer höre "ähi lan..." dann wird mir schlecht. und wenn ich dann weiter denke, dass diese leute den test bei der polizei dennoch schaffen können, dann steht hinterher genau der selbe voll asi vor dem auto seiner kumpels und lässt die vielleicht besoffen weiter auto fahren oder sowas!


naja, aber vielleicht prägt die polizeiausbildung ja auch!


aber ich muss sagen: es gibt auch genug deutsche beamte die genau so asig sind und so handeln wie ein polizeibeamter eigentlich nicht handel sollte!
ich finde das ist ein schieriges thema!

@trooper
daher kann ich dir nicht wirklich widersprechen!
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Beitragvon Trooper » Di 10. Mai 2005, 09:20

Wenn du dir anschaust, aus welchen Bildungsschichten diese ganzen "krassen Gangstas" stammen, kann man sich leicht ausrechnen, daß deine Sorge, sie könnten den Einstellungstest bestehen, nicht so ganz begründet ist... :wink:
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Beitragvon chris0211 » Di 10. Mai 2005, 09:35

naja, schau dir ein paar deiner kollegen an;-)

die haben es auch geschafft! also wenn ich mich im kollegenkreis meiner freundin umsehe, dann denke ich, wieso haben die den test geschafft und ich nicht??

kann echt nicht sein... :lol:
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Beitragvon CroCop » Di 10. Mai 2005, 14:06

Hallo,

das stimmt meine Mentalität wird sich bestimmt nicht ändern wenn ich den deutschen Pass bekomme. Aber ist das nicht eigentlich egal ob ich deutschen, oder in meinem Fall einen kroatischen Pass besitze. Wichtig ist das ich anpassungsfähig bin und das ich professionell handle, d.h nicht nach meinem Gefühl und meiner Mentalität, sondern nach dem Gesetz.
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Beitragvon chris0211 » Di 10. Mai 2005, 15:00

wie weit kann man ein gesetzt vertreten und demnach professionell handeln, wenn einem die mentalität etwas anderes vorschreibt??
oder man privat auch anders handeln würde??
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Beitragvon Trooper » Mi 11. Mai 2005, 15:25

Du tust gerade so, als wenn besagte "Mentalität" irgendein psychotischer Zwang wäre, wider besseres Wissen Blödsinn zu machen.

Hallo, wir reden hier doch nicht über eine Krankheit oder sowas!!! Es geht um Unterschiede im kulturellen Background, die sich je nach Sachlage eben positiv oder negativ auswirken können. Und wenn der Eignungstest dem Kandidaten bescheinigt, daß er in der Lage ist, einen anständigen Polizisten abzugeben, dann ist es mir egal, ob er aus Deutschland, dem Sudan oder Grönland kommt...

... vorausgesetzt, er beherrscht die deutsche Sprache, lebt lange genug hier, hat einen gesicherten Aufenthaltsstatus, und bekennt sich vollständig zu unserem Rechtssystem und unseren verfassungsmäßigen Werten.

Ich will dir wirklich nicht zunahetreten, aber einer ganzen ethnischen Gruppe aufgrund von pauschal angenommenen (!!) Eigenschaften die grundsätzliche Eignung für eine verantwortungsvolle Berufsausübung abzusprechen, IST im Grunde genommen definitionsgemäß Rassismus. Und das sage ich ganz bewußt, obwohl ich mit dem Begriff sonst sehr sparsam umgehe und ihn normalerweise lieber im Schrank lasse.


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Beitragvon chris0211 » Mi 11. Mai 2005, 15:39

nein,

also ich habe wirklich keine vorurteile. aber ich kenne so viele türken marrokkaner usw.

einige davon nenen sich meine freunde, udn was wir manchmal für dispute haben wegen einigen ethnischen ansichten, dass ist schon der hammer!

daher auch meine bedenken. und die leute sind eigentlich auch wirklich nicht blöde oder asig drauf! sehr nette menschen, die nur etwas radikal in ihren moralischen grundsätzen sind und demnach handeln!


sicherlich bringen ausländer bei der polizei gerade was den bereich völkervertsändigung anbelang auch vorteile aber wie gesagt... kann jemand der nach völlig anderen moralischen und ethischen grundsätzen handelt ein gesetz vertreten, dass auf underen moralischen grundlagen basiert??

ich weiß es nicht! :?: :gruebel:
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Beitragvon Trooper » Mi 11. Mai 2005, 15:58

kann jemand der nach völlig anderen moralischen und ethischen grundsätzen handelt ein gesetz vertreten, dass auf underen moralischen grundlagen basiert??
Das ist eine berechtigte Frage... aber jemand, dessen ethische Ansichten mit dem Grundgesetz nicht vereinbar sind, ist ohnehin persönlich nicht geeignet für den Polizeidienst. Und das hat nicht unbedingt was mit der Volkszugehörigkeit zu tun, denn immerhin gibt es auch einen Haufen Deutsche, die dieses Kriterium auch nicht erfüllen. Für sowas gibt es eben besagte Eignungsauswahlverfahren.

Du setzt hier gerade voraus, daß alle Türken/Marokkaner etc. diese Eigenschaften teilen, und das paßt nicht ganz.

Versteh mich richtig, ich will dich keinesfalls einfach so in die rechte Ecke schieben, aber du solltest womöglich etwas genauer auf deine Wortwahl achten. Denn das, was du gesagt hast, ist in der Tat mißverständlich.


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Beitragvon Peter Lustig » Mi 11. Mai 2005, 16:27

Ich habe nichts gegen Ausländer bei der Polizei, sofern sie sich jederzeit für die Freiheitlich Demokratische Grundordnung einsetzen, denn das ist zum Teil Aufgabe der Polizei, die demokratischen Grundzüge zu schützen. Außerdem werfen viele Leute der Polizei vor, sie hätte etwas gegen Ausländer und wenn zum Beispiel ein Türke bei der Polizei beschäftigt ist, kann das dann ja nicht mehr so ganz stimmen.

Bis denne


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