mD in der Heimat oder gD in der ''Fremde''

Informationen zur Einstellung und Ausbildung der Landespolizei!

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mD in der Heimat oder gD in der ''Fremde''

Beitragvon DHSZ » Fr 18. Jan 2013, 15:34

Hallo Leute :zustimm:
Ich muss mich in der nächsten Zeit entscheiden,ob ich den mD in meiner Heimat Baden-Württemberg oder aber in den gD in Hessen gehen will.
Bei dieser Frage weiß ich aber absolut nicht was ich machen soll und erhoffe mir von der hochgeschätzten Community Hilfe bei der Entscheidungsfindung.
gD Hessen,Wiesbaden

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Re: mD in der Heimat oder gD in der ''Fremde''

Beitragvon MICHI » Fr 18. Jan 2013, 15:54

Da kann man dann nur hoffen, dass du im späteren Berufsleben im Einsatzgeschehen entscheidungsfreudiger bist.
Gruß
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Re: mD in der Heimat oder gD in der ''Fremde''

Beitragvon Timmey! » Fr 18. Jan 2013, 16:00

Naja, im Einsatz sind es leichtere Entscheidung als die, ob man für den gd das Bundesland (vermutlich) lebenslang wechselt oder in der Heimat bleibt.

@TE: die Entscheidung kann dir keiner abnehmen. Der Aufstieg vom md in den gd ist in den meistens Ländern möglich, aber nicht garantiert. Kommt halt vor allem drauf an, wie stark die sozialen Bindungen in die Heimat sind.
Überleg dir halt, ob dir der gd ein Wechsel wert ist, die Entscheidung liegt bei dir persönlich

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Re: mD in der Heimat oder gD in der ''Fremde''

Beitragvon Habakuk » Fr 18. Jan 2013, 16:16

Mach dir ne Liste was dir alles wichtig ist. Wie wichtig ist dir räumliche Nähe zu Familie, Freundeskreis, Partner. Wie sind die finanziellen Unterschiede ? Viel Erfolg bei der Entscheidung :zustimm:

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Re: mD in der Heimat oder gD in der ''Fremde''

Beitragvon MICHI » Fr 18. Jan 2013, 16:24

Timmey! hat geschrieben:Naja, im Einsatz sind es leichtere Entscheidung als die, ob man für den gd das Bundesland (vermutlich) lebenslang wechselt oder in der Heimat bleibt.

Da sei dir man nicht zu sicher.
Gruß
MICHI


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Re: mD in der Heimat oder gD in der ''Fremde''

Beitragvon Timmey! » Fr 18. Jan 2013, 16:27

Naja, ich stand selber vor der Entscheidung, ob ich nach Rheinland Pfalz gehe oder in SH bleibe. Und ich habe mir da auch relativ lange Gedanken gemacht. Trotzdem hab ich bisher nie im Dienst Probleme mit Entscheidungen gehabt. Wie gesagt, es sind halt unterschiedliche Größenordnungen und man sollte solche Entscheidungen, die ja doch wichtig für die weitere Lebensführung sind, nicht wie im Dienst innerhalb Sekunden entscheiden.

Aber, wenn du damit meinst, dass er selber entscheiden muss und nicht jemanden anderen für sich entscheiden lassen sollte/kann, gebe ich dir Recht.

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Re: mD in der Heimat oder gD in der ''Fremde''

Beitragvon VanDan » Fr 18. Jan 2013, 16:30

Was ich mir persönlich durch den Kopf gehen lassen würde ist die Frage: Wo sehe ich mich später.
Bin mir sicher der Beruf ist toll, kann auch zu einem erfüllten Leben beitragen.

Jedoch ist es "nur" ein Beruf. Meiner Meinung nach gehört noch super viel zum Leben darf.
Familie ist nur ein Punkt davon.

Kannst du dir wirklich vorstellen ??km von deiner Familie/ Freunde/ evtl Fußballverein (auf dauer!!!!!) zu leben?
Wo fühlst du dich am Wohlsten. Wo denkst du ist es Lebenswertestens?!
Ein Wechsel SPÄTER ist sicherlich möglich jedoch auch mit einigen Risiken verbunden. Bleibt die Heilführsorge bestehen etc.....

aber der gehobene Dienst hat wohl seine Reize! Kann dich da verstehen! ;)
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Re: mD in der Heimat oder gD in der ''Fremde''

Beitragvon schutzmann_schneidig » Fr 18. Jan 2013, 16:46

VanDan hat geschrieben:Bleibt die Heilführsorge bestehen
In Hessen gibt es für die Neueinstellungen keine Heilfürsorge.
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Re: mD in der Heimat oder gD in der ''Fremde''

Beitragvon VanDan » Fr 18. Jan 2013, 16:48

nicht?

okay, danke für die info! muss es dann verwechselt haben!
:zustimm:

jedoch denke ich gibt es beim wechsel dennoch einige probleme bzw. es könnte zu probleme kommen!
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Re: mD in der Heimat oder gD in der ''Fremde''

Beitragvon very » Fr 18. Jan 2013, 17:00

Hm. Wie weit isses denn vom jetzigen Lebensmittelpunkt zu den jeweiligen "Schwerpunkten"?

In Hessen ist das Rhein-Main/Südhessen, von Baden-Württemberg weiß ich, dass erstmal der Raum Stuttgart ansteht (so wars zumindest vor einigen Jahren). Heimatnahe Versetzung auf die Alb oder ins Allgäu ist dann vermutlich erst später drin.
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Re: mD in der Heimat oder gD in der ''Fremde''

Beitragvon justme90 » Fr 18. Jan 2013, 17:06

Genau die gleiche Situation bei mir :-D
mD BaWü oder gD Hessen.
Ich habe mich für Hessen entschieden, da es nicht die Welt ist und ich trotz alledem sehr nah an meinem Zuhause bin. Ich denke, dass ich das Abitur gemacht habe um zu studieren, deswegen kam eigentlich nur Hessen in Frage.

LG

justme90
Zusage :)

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Re: mD in der Heimat oder gD in der ''Fremde''

Beitragvon very » Fr 18. Jan 2013, 17:08

justme90 hat geschrieben: Ich denke, dass ich das Abitur gemacht habe um zu studieren, deswegen kam eigentlich nur Hessen in Frage.
Und wieso gehste dann zur Polizei?






















Schpässle
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Re: mD in der Heimat oder gD in der ''Fremde''

Beitragvon justme90 » Fr 18. Jan 2013, 17:14

Es ging ja in erster Linie nur darum, dass man sich entscheiden muss, wenn man solch ein Luxusproblem hat. Hatte mich zuerst für den mittleren Dienst in Bayern und BaWü beworben, habe aber den Studienplatz in Hessen dankend angenommen :P
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Re: mD in der Heimat oder gD in der ''Fremde''

Beitragvon DHSZ » Fr 18. Jan 2013, 19:34

Praktikum in der Heimatstadt ,am Wochenende nach Hause gehen -das sind natürlich schon große Vorteile.Im GD in Hessen fängt halt alles bei 0 an in puncto soziale Kontakte .Außerdem wird da wird keine Unterkunft gestellt.Dafür wird man aber nach der Ausbildung besser bezahlt.Echt schwer-aber danke. Für die ganzen Beiträge bisher! :zustimm:
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Re: mD in der Heimat oder gD in der ''Fremde''

Beitragvon amarillo » Fr 18. Jan 2013, 20:00

Wobei man beim Gehalt natürlich auch berücksichtigen sollte, dass es in Baden-Württemberg noch die Freie Heilfürsorge gibt, man spart sich also die Beiträge für die Krankenversicherung und braucht nur einen geringeren Betrag für eine Anwartschaft. In Hessen müsstest du dich dann selbst um eine Krankenversicherung kümmern. Das macht auch mal gut 150-200 Euro im Monat aus.

Außerdem solltest du dir überlegen, wie hier schon geschrieben, ob du dauerhaft in einem anderen Bundesland bleiben möchtest. Klar gibt es die theoretische Möglichkeit eines Bundeslandwechsels, aber ob das klappt? Drauf verlassen würde ich mich nicht...

Ein weiterer Gesichtspunkt wäre vielleicht auch die Wochenarbeitszeit, die Aufstiegschancen, die weitere Verwendung nach der Ausbildung etc. in den beiden Bundesländern zu vergleichen.

Letztendlich kann dir diese Entscheidung aber wohl keiner abnehmen.

Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du für dich die richtige Wahl triffst.


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