Interview, Bundeswehr Dienstanzug

Informationen zur Einstellung und Ausbildung der Landespolizei!

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Re: Interview, Bundeswehr Dienstanzug

Beitragvon coco_loco » Mo 27. Jan 2014, 21:58

Zum Plaudern könnt ihr den Chat nutzen.
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zulu
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Re: Interview, Bundeswehr Dienstanzug

Beitragvon zulu » Mo 27. Jan 2014, 22:00

PKBremen hat geschrieben:Ich persönl. finde es auch albern.

Wenn ich vorher bei der Müllabfuhr war, komme ich auch nicht in meiner orangefarbenen Warnkleidung..

Der Kaeptn hatte ja schon alles gesagt, aber wenn ich sowas lese muss ich brechen. So stolz auf drei Jahre Studium und dann solche dummbrot Vergleiche. Da sieht man aber bestens welchen Stellenwert Uniformen bei uns haben. In anderen Ländern fallen auch Sonderschülern bessere Vergleiche ein.

Mir hat mein Dienstzeugnis übrigens auch gute Dienste erwiesen und in der Ausbildung war der BW Hintergrund auch öfter hilfreich als hinderlich. ;)

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Re: Interview, Bundeswehr Dienstanzug

Beitragvon ice-cr00k » Mo 27. Jan 2014, 22:01

Die Grundidee war diese, das ich Ja, wie die Polizei, im Staatsdienst tätig bin als Soldat, die freiheitliche Grundordnung unserer Demokratie repräsentiere und unter anderem die Schneidigkeit und Ordnung was eben eine Uniform bringt zeige. War nen flüchtiger Gedanke, da ich nun aber aufgeklärt bin und aufgrund neuer Kenntnis es lieber sein lasse meinen Diener zu tragen, danke ich recht herzlich!

mein "offtopic" Senf zum Thema Soldaten, man muss stark differenzieren wen man vor sich hat! Es gibt solche und solche.(markantes beispiel die HGefr. Zivilversager, die Rekruten gerne man in die schranke weisen) Im Verein Polizei bspw. sind auch nicht alles Unschuldsengel(Maglites auf dem Kopf hauen weil sie "ausrutscht"). Kommt eben auf die Grundhaltung an wie man seinen Beruf ausübt.

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Re: Interview, Bundeswehr Dienstanzug

Beitragvon der kanadier » Mo 27. Jan 2014, 22:02

Wenn davon abgeragten wird hat das sicher nen Grund, dem will ich nicht widerprechen. Aber albern find ichs nicht.
Und der Vergleich mit dem Müllmann ist einfach nur schwach. Ein Soldat legt einen Eid ab und schwört die FDGO zu verteidigen , wie ein Polizist auch. Ein Müllmann eher nicht.

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Re: Interview, Bundeswehr Dienstanzug

Beitragvon coco_loco » Mo 27. Jan 2014, 22:03

zulu hat geschrieben:
PKBremen hat geschrieben:Ich persönl. finde es auch albern.

Wenn ich vorher bei der Müllabfuhr war, komme ich auch nicht in meiner orangefarbenen Warnkleidung..

Der Kaeptn hatte ja schon alles gesagt, aber wenn ich sowas lese muss ich brechen. So stolz auf drei Jahre Studium und dann solche dummbrot Vergleiche. Da sieht man aber bestens welchen Stellenwert Uniformen bei uns haben. In anderen Ländern fallen auch Sonderschülern bessere Vergleiche ein.

Mir hat mein Dienstzeugnis übrigens auch gute Dienste erwiesen und in der Ausbildung war der BW Hintergrund auch öfter hilfreich als hinderlich. ;)

zulu, das muss nun echt nicht sein... bitte etwas mehr Zurückhaltung!
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Re: Interview, Bundeswehr Dienstanzug

Beitragvon drakon » Di 28. Jan 2014, 06:36

Der Einstellungstest bei der Polizei ist vergleichbar mit einem Bewerbungsgespräch bei einer Firma, nur das die Firmen in der Regel keine Tests durchführen. Ist aber auch egal: würde man zu einem Bewerbungsgespräch in BW-Uniform gehen? Nein. Auch wenn man damit seine Verbundenheit mit der FDGO und seine Disziplin ausdrücken möchte.

Was man vorher gemacht oder zur Zeit macht, steht in der Akte.
Ein persönliches adäquates Auftreten wiegt mehr, als zu zeigen, dass man ne Uniform tragen kann.
Die GDP rät: Deine Kleidung für das Auswahlgespräch sollte sauber und nicht zu übertrieben sein.

In Uniform sticht man aus der Masse heraus. Die Frage ist: warum will er das tun :lupe:
"Einer der Gründe, warum man in der Konversation so selten verständige und angenehme Partner findet, ist, daß es kaum jemanden gibt, der nicht lieber an das dachte, was er sagen will, als genau auf das zu antworten, was man zu ihm sagt“
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Re: Interview, Bundeswehr Dienstanzug

Beitragvon DerLima » Di 28. Jan 2014, 09:26

ICH ging im Dienstanzug Grundform dorthin.
Warum?
Weil es sich um eine Dienstreise gehandelt hat, mein Dienstherr mich vom aktiven Dienst freigestellt hat, mein Dienstherr die Bewerbung unterstützt und die entstehenden Kosten übernommen hat.
Außerdem seh ich in dem Dienstanzug Grundform verdammt geil aus.
Aber: Ich habe auch den Test im DA durchgeführt und mich nicht mit dem DA verkleidet um Vorteile zu erhaschen.
Es gehört für mich Selbstverständlich dazu.
Ich kenne viele, die haben es nicht gemacht. Muss jeder für sich entscheiden.
Es brachte mir weder Vor- noch Nachteile. Ein Bewerber, wie jeder andere.

Man könnte auch argumentieren, dass man eben durch die Uniform nicht heraussticht, da keine persönliche Note durch die Bekleidung gezeigt wird. Sprich das Argument, welches gerne für Schuluniformen genommen wird. Eben weil man Uniform trägt ist man einer von vielen unauffälligen...


(Nur so, für die Datenhaltung: SaZ12, OF, Lw, Wachbataillon; kann sein, dass man zu seinem DA anders steht, als ein FWDL23 in der PzGrTr)
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Re: Interview, Bundeswehr Dienstanzug

Beitragvon Locke » Di 28. Jan 2014, 09:38

Hauptsache man verfällt nicht in den alten Kasernenhofton :polizei7:

Zitat FMJ
"..... und das erste und das letzte Wort aus eurem verdammten Maul sollte "Sir" sein ! habt ihr Maden das verstanden !?!"

"Sir, Jawohl, Sir !!!"
HH: erster Tag ---- bestanden
BW: Weissbescheid
NI: Grünbescheid
BY: Termin verschlafen
SH: mit der Pförtnerin geschlafen
NRW: wollte zur Fremdenlegion- aber im falschen Büro unterschrieben

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Re: Interview, Bundeswehr Dienstanzug

Beitragvon drakon » Di 28. Jan 2014, 10:51

DerLima, du hast Recht, soll jeder für sich selber entscheiden.
Man könnte auch argumentieren, dass man eben durch die Uniform nicht heraussticht, da keine persönliche Note durch die Bekleidung gezeigt wird. Sprich das Argument, welches gerne für Schuluniformen genommen wird. Eben weil man Uniform trägt ist man einer von vielen unauffälligen...
Wenn alle eine Uniform anhaben, sticht man nicht heraus, das ist klar...aber wenn man der einzige ist, sieht das anders aus ;)
"Einer der Gründe, warum man in der Konversation so selten verständige und angenehme Partner findet, ist, daß es kaum jemanden gibt, der nicht lieber an das dachte, was er sagen will, als genau auf das zu antworten, was man zu ihm sagt“
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Re: Interview, Bundeswehr Dienstanzug

Beitragvon DerLima » Di 28. Jan 2014, 12:14

@ Drakon:
Natürlich sticht man heraus. Aber eben nicht weil man besonders gut gekleidet ist oder eben nicht. Sprich anhand der Kleidung kann kein Rückschluss auf die Person geführt werden, da eine Uniform reglementiert ist. Sie ist nicht individuell.
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Re: Interview, Bundeswehr Dienstanzug

Beitragvon Sille81 » Di 28. Jan 2014, 20:28

Hallo!

Ich befand mich während meines Einstellungstest´s auch noch bei der BW. Bin in zivil angetreten und wurde danach angesprochen, warum ich nicht im Dienstanzug erschienen bin. Ich denke das kommt auf die Kommision drauf an. Wenn da einer dabei sitzt der auf BW Soldaten steht (dienstlich gesehen) dann hast du Glück! Im ordentlichen zivil machst du nix verkehrt!

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Re: Interview, Bundeswehr Dienstanzug

Beitragvon DerLima » Di 28. Jan 2014, 23:10

Im ordentlichen DA machst du auch nichts verkehrt---
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Re: Interview, Bundeswehr Dienstanzug

Beitragvon Gast » Mi 29. Jan 2014, 08:00

ice-cr00k hat geschrieben:War nen flüchtiger Gedanke, da ich nun aber aufgeklärt bin und aufgrund neuer Kenntnis es lieber sein lasse meinen Diener zu tragen, danke ich recht herzlich!
Womit das Thema eigentlich vor ein paar Beiträgen durch war.


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