Krankengeschichte

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Krankengeschichte

Beitragvon bewerber_17 » Do 11. Aug 2016, 14:20

Hallo Leute,

da ich bewerber für den gD bin, habe ich eine Frage zu ärztlichen Untersuchung.
Zur Vorgeschichte: Mit 13 oder 14 Jahren hatte ich einmalig eine Entzündung im Darm woraufhin bei einem Krankenhausaufenthalt und einer Darmspiegelung ein Verdacht auf Colitis ulcerosa geäußert wurde. Seither (rd. 12 Jahre) gab es keine größeren Probleme, keine Schübe oder Anzeichen eines erneuten Auftreten der Krankheit. Das Problem: bei einem Hausarztwechsel vor 2 Jahren habe ich fälschlicherweise Colitis ulcerosa als Vorerkrankung angegeben woraufhin es nun in der Unterlagen des Hausarztes zu finden ist.

Kann mir jemand sagen, ob und wenn ja welche Unterlagen der ärztliche Dienst anfordert? Sollte man so etwas vorher abklären? Ich bin recht verzweifelt, da ich aufgrund dieses Fehlers befürchte für nicht dienstfähig erklärt zu werden.

Vielen Dank für Antworten

Scud
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Re: Krankengeschichte

Beitragvon Scud » Do 11. Aug 2016, 17:41

bewerber_17 hat geschrieben:Hallo Leute,

da ich bewerber für den gD bin, habe ich eine Frage zu ärztlichen Untersuchung.
Zur Vorgeschichte: Mit 13 oder 14 Jahren hatte ich einmalig eine Entzündung im Darm woraufhin bei einem Krankenhausaufenthalt und einer Darmspiegelung ein Verdacht auf Colitis ulcerosa geäußert wurde. Seither (rd. 12 Jahre) gab es keine größeren Probleme, keine Schübe oder Anzeichen eines erneuten Auftreten der Krankheit. Das Problem: bei einem Hausarztwechsel vor 2 Jahren habe ich fälschlicherweise Colitis ulcerosa als Vorerkrankung angegeben woraufhin es nun in der Unterlagen des Hausarztes zu finden ist.

Kann mir jemand sagen, ob und wenn ja welche Unterlagen der ärztliche Dienst anfordert? Sollte man so etwas vorher abklären? Ich bin recht verzweifelt, da ich aufgrund dieses Fehlers befürchte für nicht dienstfähig erklärt zu werden.

Vielen Dank für Antworten
Hi,

bei diesem Krankheitsbild sind regelmäßige Kontrollkoloskopien empfohlen, es würde mich sehr wundern wenn diese nach einer gefestigten Diagnose (Biopsie, Blutbild etc.) nicht durchgeführt wurden. Es gibt zwar ein Stadium mit langer Remissionsphase (symptomfrei), aber keine 12 Jahre.

Wie genau war die Aussage der behandelden Ärzte, wie nahm der neue Hausarzt den geäusserten Verdacht auf?

Ein Anruf beim PÄD kann nicht schaden, ohne Gewähr würde Ich vermuten das ein Ausschluss der Erkrankung vorgelegt/nachgereicht werden muss. Aus medizinischer Sicht würde Ich aber dringend eine Abklärung empfehlen wenn Sie nicht komplett symptomfrei sind, d.h. kein Stuhl mit Blut-/Schleimbeimischung, keine stärkeren Bauchschmerzen bzw. Schmerzen beim Wasserlassen...


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