Wiedereinstellung möglich?

Informationen zur Einstellung und Ausbildung der Landespolizei!

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Liese_Lotte
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Wiedereinstellung möglich?

Beitragvon Liese_Lotte » Do 12. Okt 2017, 14:43

Hallo zusammen,

als besorgte Partnerin meines Partners wende mich an euch, in der Hoffnung ein bisschen Klarheit zu erhalten und/oder ggfs. andere Optionen die möglich sind. Ich versuch so gut es mir möglich ist die Situation darszustellen, verzeiht wenn es nicht mit drei Sätzen beschrieben ist.

Mein Partner hatte immer den Traum Polizist zu werden, seit seiner Jugend, vielleicht auch begründet, weil sein Vater selbst mal einer war, bevor er sich beruflich neu orientierte und sich selbständig machte. Als er den Entschluss faste diesen Weg zu gehen, kündigte er sein Dualstudium auf und bereitete sich auf die Aufnahmeprüfungen vor. In dieser Zeit, arbeitet mein Partner zeitweise im Elternunternehmen mit und hatte genug Zeit, für die sportliche als auch theoretische Vorbereitung. Er bestand die Aufnahmeprüfung, jedoch war der Punktwert in diesem Jahren recht klein, weshalb er auch nur knapp am Nachrücken (0,1 Punkt) vorbei kam.
Nachdem er scih wieder mroalisch aufgerappelt hatte, meldete er sich zur Nachprüfung an, um seine Chancen zu verbessern. gesagt getan und im weiterem Nachrückverfahren, war er dann auch für den Ausbildungsbeginn Sep 2016 dabei. Ein Freude die kaum zu beschreiben ist. :ja:

Während des Ausbildungsstart verlief alles gut, bis irgendwann die Wende schleichtend eintratt. Der Sportlehrer hatte scheinbar ein subjektives Problem mit meinem Partner, das er ihm offenkundig auch zu verstehen gab. Es gab einige Dinge/Begebenheitem mit ihm die ich erzählen könnte, jedoch tun sie leider nichts mehr zur Sache, weshalb ich das auch überspringe. Mein Partner wurde im laufe dieser Zeit mehrfach ins Büro des Dienstleiters gebeten, mal waren sie allein, mal die halbe Lehrerschaft mit da. Als die Anwärterzeit sich dem Ende neigte, offenbarte man meinem Partner das erd Polizeiuntauglich sei, aus charakterlicher Sicht und so war auch sein Zeugnis dann ausgestellt, mit 1 Punkt nicht bestanden. Er bekam 1 Punkt von möglichen 5 , in der Bewertung seines Charkters.

Vieles passte damals schon nciht zusammen, in der gemachten Aussagen vom Lehrkörper, teils wurde auch der Dienstarzt unter Druck gesetzt, andere Angaben zu machen als während Untersuchung besprochen. jenedfalls wand sich mein Partner dann im Dezember dann an den Hilfebeauftragten (genaue Bezeichnung fällt mir geraden nicht), da hier mittleierweil der Verdacht auf Mobbing vorlag. Es wurde im Januar immer schlimmer, mein partner wurde auch offen vor seinen Kollegen diskreditiert, dass er sich immer weiter in sich zurück zog und einiges an freude und Motivation verlor. Ich zog dann die Karte der Gewerkschaft und sie waren auch schnell mit ihm in Kontakt, doch es war nichts mehr zu machen, denn man stellte meinen Partner dann vor die Wahl, gekündigt zu werden, oder selbst zu kündigen. Wir haben uns sehr lange gegen die Selbstkündigung gewehrt, doch man suggerierte ihm immer wieder, das man ihm dies nahe lege dies zu tun, denn sonst würde der Polizeipräsident entscheiden und mit den vorliegenden Unterlagen, hätte er auch kaum eine Möglichkeit auf Wiederholung der Anwartschaft. Auch suggerierte man ihm, das er sich zwar nciht im selbigen Bundesland mehr bewerben könne, jedoch in einem anderen, da seine Unterlage bei nicht Anfrage, nicht weitergeleitet werden. Sehr schweren Herzens gab mein partner nach und kündigte selbst. Diese Erfahrung hat ihn sehr tief belastet und schockiert, das er sich in sich hinein zog und nicht mehr darüber sprach. Somit endete seine Ausbildung im Feb 2017.

Jedoch bestand bei uns die Hoffnung , es dann in einem anderen BL bei der Lapo zu versuchen ggfs. auch bei der Bundespolizei. Nun erzählte mir mein Partner, dass ihm ein befreundter PHK sagte, man hätte seine Akte in alle BL weitergeben , als auch an die Bupo, mit dem Vermerk "Untauglich".
Ihr könnte euch sicherlich ausmalen, welch Bedutung dies nun für meinen Partner hat udn wie er darauf reagierte. Denn nun bekommt der Satz, dem ihm der Sportlehrer offen sagt "..ich werde dafür sorgen das nie wieder eine Uniform tragen werden...", einen ganz anderen Beigeschmack.

Bei seiner Einstellungprüfung, hatte er im Charakterprofil eine 2, ich kann mir nicht vorstellen, dass jahrelange Erfahrung der dortigen Beamten und Prüfer, sich so irren soll. Aber ein einfacher Sportlehrer, kann einem solch Steine in den Weg legen und selbst wenn die anderen Lehrer sich hätten nciht so beeinflußen lassen, hätte meinen Partner in der Sportprüfung durchfallen lassen, denn mit dem Wissen das Sport mit keiner Note aufzubessern ist, ist sie Prüfungsentscheidend.

Und nun mag ich gern wissen, ob das zum einen rechten ist als auch wahr/möglich, dass man seine Akte weitergeben hat. Als auch ob er wirklich keine Chance mehr hat, in den Polizeidienst zu kommen und wenn doch, welche Möglichkeiten hat er. ich weiß nicht ob man auf Umwegen in den Polizeidienst kommen kann mit dieser Vorgeschichte, denn cih weiß das es in Sachsen die Wachpolizei gibt, mit der Möglichkeit bei Eignung, in den Polizeidienst/-ausbildung zuwechseln.

Das ganze ist nun kanppe 8 Monate her und mein Partner sieht gerade nur schwarz, nach der Info das er komplett gesperrt sein soll, weshalb ich mich nun an euch wende und hoffe, ihr könnte mir eine Kerze zünden und ein Licht zum Weg zeigen.

Vielen dank. :hallo:

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Re: Wiedereinstellung möglich?

Beitragvon besserspätalsnie » Do 12. Okt 2017, 17:08

Harte Vorwürfe die du/ dein "Partner" (oder wie auch immer) da gegen den Sportlehrer erhebst/ erheben.

Ich fasse kurz zusammen:
- Der Sportlehrer ist der alleinige Grund für den Rausschmiss
- Einzelheiten diesbezüglich tun nichts zur Sache
- mehrfaches Antreten/ Gespräche vor dem Ausbildungsverantwortlichen bzw. zahlreicher Lehrer fanden statt
- Vorwurf des Mobbings

Ich war nicht Zeuge der Vorkommnisse. Es fällt mir jedoch schwer zu glauben, dass zahlreiche Polizeibeamte haltlosen Anschuldigungen gegen einen Anwärter Folge leisten, ihn mobben und damit einfach aus einer Laune heraus seine berufliche Zukunft und ihre eigene Pension riskieren.

Gab es vielleicht nicht doch seitens des Anwärters Probleme sich in die Gruppe einzufügen oder Schwierigkeiten mit dem Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung?

PS.: Hört sich irgendwie an wie die alte, unglaublich schlechte Geschichte eines gekündigten Polizeischülers die er dann zu einem unglaublich schlechten Buch machte :polizei4:
Zuletzt geändert von besserspätalsnie am Do 12. Okt 2017, 17:28, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wiedereinstellung möglich?

Beitragvon very » Do 12. Okt 2017, 17:12

Nur mal zum Verständnis:


Wie passt denn das alles zusammen??
Liese_Lotte hat geschrieben:
Do 12. Okt 2017, 14:43
Nachdem er scih wieder mroalisch aufgerappelt hatte, meldete er sich zur Nachprüfung an, um seine Chancen zu verbessern. gesagt getan und im weiterem Nachrückverfahren, war er dann auch für den Ausbildungsbeginn Sep 2016 dabei.
Liese_Lotte hat geschrieben:
Do 12. Okt 2017, 14:43
Während des Ausbildungsstart verlief alles gut, bis irgendwann die Wende schleichtend eintratt.
Liese_Lotte hat geschrieben:
Do 12. Okt 2017, 14:43
Als die Anwärterzeit sich dem Ende neigte, offenbarte man meinem Partner das erd Polizeiuntauglich sei, aus charakterlicher Sicht und so war auch sein Zeugnis dann ausgestellt, mit 1 Punkt nicht bestanden. Er bekam 1 Punkt von möglichen 5 , in der Bewertung seines Charkters.
Liese_Lotte hat geschrieben:
Do 12. Okt 2017, 14:43
jenedfalls wand sich mein Partner dann im Dezember dann an den Hilfebeauftragten (genaue Bezeichnung fällt mir geraden nicht), da hier mittleierweil der Verdacht auf Mobbing vorlag. Es wurde im Januar immer schlimmer, mein partner wurde auch offen vor seinen Kollegen diskreditiert, dass er sich immer weiter in sich zurück zog und einiges an freude und Motivation verlor.


Dein Partnerwurde im September 2016 eingestellt, also vor gut einem Jahr. Dann kam "schleichend" die Wende, innerhalb von drei Monaten war die Situation aber schon so verfahren, dass Deinem Partner die Kündigung nahegelegt wurde? Und was hat es mit "als die Anwärterzeit sich dem Ende neigte" auf sich? Nach drei Monaten ist doch nirgendwo die Anwärterzeit beendet?!
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Re: Wiedereinstellung möglich?

Beitragvon Liese_Lotte » Do 12. Okt 2017, 21:06

Herrje, ich möchte und wollte doch niemanden Anklagen, sind und bleiben manche Eindrücke doch subjektiv und es war auch nicht die Botschaft die dahinter stehen sollte. Ich als Partner kann doch auch nur wiedergeben was ich vermittelt bekomme, bin ich doch weder bei den Gesprächen dabei gewesen noch bei anderen Dingen.
Tut mir leid wenn es sich etwas verkehrt sich veranschaulichte, sollte dies auch nicht das Thema sein, zu einer Problematik gehören immer Zwei, egal ob bewusst oder unbewusst, das weiß ich.

Mein Anliegen war nicht die Problembeleuchtung, woraus etwas enstanden ist, gehören noch ein paar Deatils hinzu, die aber eher sehr privat und im Familiärengrund liegen weshalb mein Partner sich gehen ließ und dann wieder aufrappelte. Mir ging es mehr um die Verständnisfrage, ob das was vermittelt wurde, wirklich so sein kann, das seine Akte über das BL hinaus weitergeleitet wurde, als auch an die Bupo und wenn ja, ob es ein Möglichkeit gibt, wieder in den Polzeidienst einzusteigen, auf Umwegen oder direkt. Ich möcht erfragen, welche Chancen bzw. Optionen bestehen.

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Re: Wiedereinstellung möglich?

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Do 12. Okt 2017, 21:25

Grundsätzlich kann auf unterschiedliche Akten zurück gegriffen werden.
Letztlich bleibt die Frage, ob

a) dein Partner besonders glücklich bei der Polizei würde
b) ob die Polizei besonders glücklich mit deinem Partner würde

Der Job hat seine Tücken und bietet genug Anlässe, sich wieder aufrappeln zu müssen. Wenn man bereits im Schonraum Ausbildung wegen privater Anlässe gezwungen ist, sich wieder aufrappeln zu müssen und damit bereits Zweifel an seiner Leistungsfähigkeit - seinem Leistungswillen entdeckt und nun schon am Boden zerstört ist - vielleicht sollte man sich dann lieber ein Berufsbild mit weniger Auslösern suchen.

Und wenn es nur um die eine Frage ging...hätte man die auch stellen können, ohne eine Polizei zu beschuldigen.
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Re: Wiedereinstellung möglich?

Beitragvon Liese_Lotte » Do 12. Okt 2017, 21:33

Danke für deine Antwort, auch wenn sie letzlich die Meinige nicht beantwortet. Iich entschuldige mich dafür dass es sich so darstellte, war dies weder mein Anliegen, noch ist dem so und bitte darum sich nicht dran nun festzuhalten. Wie geschrieben gehören immer Zwei dazu, um ein Problem zu haben und es diente mehr einer Erklärung und Einleitung, weshalb ich diese Frage stellte und nicht dazu um jemanden zu diskreditieren. Denn ich kann mir vorstellen dass ggfs. Nachfragen um das Warum zur Nachfrage, gekommen wäre und dem wollte ich vorgreifen.

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Re: Wiedereinstellung möglich?

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Do 12. Okt 2017, 21:38

Ich schrob doch, dass die Akte vermutlich eingesehen werden würde.
Zudem bräuchte er auf die Frage, warum es denn bei Behörde A nicht geklappt hat, eine plausible Antwort.
Ich persönlich würde auch eine 2 nach einem 30 Minuten Auftritt vor der Einstellungskommission nicht höher setzen als die dauerhafte Beobachtung durch einen Lehrausbilder.
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Re: Wiedereinstellung möglich?

Beitragvon Liese_Lotte » Do 12. Okt 2017, 21:46

Ja da gebe ich dir recht, 30 Minuten zu 6 Monaten sind ein Unterschied, wertfrei betrachtet.

Dann ist es also unabhängig von einander innerhalb der Behörden je BL und den Zuständigkeiten, das er sich zwar ggfs nicht mehr bei der Lapo zu bewerden, jedoch aber bei der Bupo.

Gibt es denn noch andere Instutitionen bei dem man die Lehre machen kann, Erfahrungen sammelt und dann in die Lapo wechseln kann, wenn das Intersse dazu beständig bleibt.

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Re: Wiedereinstellung möglich?

Beitragvon very » Fr 13. Okt 2017, 08:40

Nein. Man kann bei der Polizei in verschiedenen Feldern tätig sein, für einige reicht eine Ausbildung, die auch anderswo absolviert werden kann, aber das betrifft dann die allgemeine Verwaltung (Geschäftszimmer o.ä.), Labore und weitere wichtige Tätigkeiten "im Hintergrund".
"In den Krimis wird aber nicht gezeigt, dass man vielen Schutzpolizisten die Arbeit bei der Kripo als Sanktion androhen könnte.
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