Quereinstieg in den polizeilichen Verwaltungsdienst

Informationen zur Einstellung und Ausbildung der Landespolizei!

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Re: Quereinstieg in den polizeilichen Verwaltungsdienst

Beitragvon CCatL » Sa 31. Mär 2018, 09:09

Das kann ich dir gern sagen.
Die Stelle, die mich gereizt hat, hatte Aufgabengebiete wie:
*Spurensicherung am Tatort
*Fertigung von Tatortskizzen
*Durchführung von Maßnamen wie: Lichtbildern, Fingerabdruck, ggf. Unterstützung bei Durchsuchungen
*Sachgerechtes Behandeln von Asservaten

Entschuldigung, aber welcher bürostuhlpupsende Angestellte auf dem freien Markt würde das bitte NICHT machen wollen?

Für mich klingt das nach einem spannenden und abwechslungsreichen Job. Das soll jetzt nicht pietätlos klingen, angesichts der Situationen, die solche Maßnahmen erfordern. Es ist eben KEIN 0815 Schreibtischjob...

Aber ich hab schon verstanden, dass solche Stellen nur intern vergeben werden. Was ich sehr schade finde...
Ich äugel immer schon die Stellenanzeigen durch und hoffe auf etwas vergleichbares.

Um Polizistin zu werden bin ich mit 36 einfach zu alt. Soll ich mich mit den Anfang 20jährigen in die Vorlesungen setzen?

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Re: Quereinstieg in den polizeilichen Verwaltungsdienst

Beitragvon PotionMaster » Sa 31. Mär 2018, 09:27

CCatL hat geschrieben:
Sa 31. Mär 2018, 09:09
Das kann ich dir gern sagen.
Die Stelle, die mich gereizt hat, hatte Aufgabengebiete wie:
*Spurensicherung am Tatort
*Fertigung von Tatortskizzen
*Durchführung von Maßnamen wie: Lichtbildern, Fingerabdruck, ggf. Unterstützung bei Durchsuchungen
*Sachgerechtes Behandeln von Asservaten
Spannend ist das sicher. Aber wie Chaos schon sagte, das ist sicher alles andere als die Regel. Dafür gibt es speziell ausgebildete Leute unter den Polizisten die in Fachkommissariaten ihre Arbeit tun. Findest du eine entsprechende Stellenausschreibung, dann kannst du dich natürlich darauf bewerben. Aber ich denke, dass das eben auch viele andere tun. Schwierige Sache.
CCatL hat geschrieben:Um Polizistin zu werden bin ich mit 36 einfach zu alt. Soll ich mich mit den Anfang 20jährigen in die Vorlesungen setzen?
Ohnehin schwierig, da du damit in den meisten Bundesländern wohl die Altersgrenze bereits erreicht hast und ein "normaler" Einstieg in die Polizei nicht mehr in Frage kommt. Ansonsten: Warum nicht? :polizei2:

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Re: Quereinstieg in den polizeilichen Verwaltungsdienst

Beitragvon CCatL » Sa 31. Mär 2018, 09:44

So...und watt machenwa jez?

Lösungsansatz 1:
In die Dienststelle meiner Wahl marschieren und mich an den nächsten freien Schreibtisch setzen.

*Was soll das heißen, sie wissen nichts von einer neuen Mitarbeiterin?*
*Ach das ist nicht mein Schreibtisch?*
*Warum haben die Männer einen weißen Anzug dabei?*
*Warum sind die Ärmel so komisch geschnitten?*

Lösungsansatz 2:
(In Ausarbeitung)

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Re: Quereinstieg in den polizeilichen Verwaltungsdienst

Beitragvon PotionMaster » Sa 31. Mär 2018, 09:45

1 würde ich verwerfen :polizei2:

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Re: Quereinstieg in den polizeilichen Verwaltungsdienst

Beitragvon vladdi » Sa 31. Mär 2018, 10:15

Polli hat doch einen guten Link eingestellt
Dort findest du ausgeschriebene Stellen und das jeweilige Anforderungsprofil


Weiterhin empfehle ich den Schritt zu etwas mehr Realität.
Ohne das Anforderungsprofil zu erfüllen, wird es nichts mit der Stelle.
Spannende Polizeiarbeit machen, außer im TV, Polizisten.

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Re: Quereinstieg in den polizeilichen Verwaltungsdienst

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Sa 31. Mär 2018, 11:24

Wenn man denn gewollt hätte, hätte man sich bei der Polizei NRW bis 37 einstellen lassen können.

Und nur die wenigsten an der FHöV sind Anfang 20.
Präsident und erster Vorkoster des
'WtjTBdageuM' - Clubs

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Re: Quereinstieg in den polizeilichen Verwaltungsdienst

Beitragvon vladdi » Sa 31. Mär 2018, 11:53

Zumal die Mischung aus Abiturienten und Älteren eine spannende Gemeinschaft bildet.
... aber wenn man mit 36 nicht neben 20 Jährigen im Hörsaal sitzen mag, ist man insgesamt bei der Polizei vielleicht nicht richtig aufgehoben...

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Re: Quereinstieg in den polizeilichen Verwaltungsdienst

Beitragvon CCatL » Sa 31. Mär 2018, 12:04

... aber wenn man mit 36 nicht neben 20 Jährigen im Hörsaal sitzen mag, ist man insgesamt bei der Polizei vielleicht nicht richtig aufgehoben...
[/quote]

Ich hab mich schon gefragt, wo es bleibt, das Totschlagargument :gruebel:

Ich nehme aus dieser Diskussion eine Menge guter Ratschläge mit, schau mich weiterhin hier in den Foren um und beobachte den Stellenmarkt. :lupe:

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Re: Quereinstieg in den polizeilichen Verwaltungsdienst

Beitragvon Buford T. Justice » Sa 31. Mär 2018, 12:39

vladdi hat geschrieben:
Sa 31. Mär 2018, 11:53
... aber wenn man mit 36 nicht neben 20 Jährigen im Hörsaal sitzen mag, ist man insgesamt bei der Polizei vielleicht nicht richtig aufgehoben...
Mit genau dieser Begründung hat ein nicht unerheblicher Teil der Erstsäuler in NRW sich nicht für das Aufstiegsstudium beworben. Alle insgesamt bei der Polizei vielleicht nicht richtig aufgehoben?

Wobei das 'vielleicht' ja auch schon wieder Tür und Tor offen hält.
Wenn mal wieder der "gesunde Menschenverstand" als Beurteilungsgrundlage herangezogen wird:
3Sat Scobel - Was ist normal?

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Re: Quereinstieg in den polizeilichen Verwaltungsdienst

Beitragvon vladdi » Sa 31. Mär 2018, 13:03

Ich habe neben 18 Jährigen im Hörsaal gesessen, die ältesten waren 39.
Eine tolle Mischung aus Lebens- und Berufserfahrung, jugendlicher Unbeschwertheit, Motivation, Träumen und Erdung.
Wer dad ablehnt, soll sich im Alter nicht bewerben bzw. dann eben sein Vorankommen pausieren. Lehnen die es dann auch ab mit 20 Jährigen auf'm Bock zu sitzen? Was kommt als nächstes, Frauen den Handschlag verweigern? Also echt, bei einigem Verhalten fehlt mir das Verständnis.

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Re: Quereinstieg in den polizeilichen Verwaltungsdienst

Beitragvon Buford T. Justice » Sa 31. Mär 2018, 13:37

Das Argument war bei einigen sicherlich vorgeschoben. Mir ging es lediglich um das 'bei der Polizei insgesamt nicht richtig aufgehoben'.
Wenn mal wieder der "gesunde Menschenverstand" als Beurteilungsgrundlage herangezogen wird:
3Sat Scobel - Was ist normal?

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Re: Quereinstieg in den polizeilichen Verwaltungsdienst

Beitragvon vladdi » Sa 31. Mär 2018, 13:55

Das muss jeder selber wissen.
Ich schrieb nur meinen Eindruck

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Re: Quereinstieg in den polizeilichen Verwaltungsdienst

Beitragvon 1957 » So 1. Apr 2018, 07:37

Mit dieser Argumentation setzten sich die "Nichtaufsteiger" selbst ins Abseits. Womöglich war das auch nur ein vorgeschobender Grund.
Allerdings ist die Annahme, dass solche nicht richtig bei der Polizei aufgehoben sind, sicher falsch. Das hat die Zeit doch schon längst bewiesen.

Für den TE: Verwaltungsarbeit hat nur selten etwas mit Polizeiarbeit zu tun.

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Re: Quereinstieg in den polizeilichen Verwaltungsdienst

Beitragvon Old Bill » So 1. Apr 2018, 09:10

1957 hat geschrieben:
So 1. Apr 2018, 07:37
Für den TE: Verwaltungsarbeit hat nur selten etwas mit Polizeiarbeit zu tun.
Somit haben wir jetzt mal wieder den Bogen bekommen und dabei bleiben wir jetzt auch mal, danke :zustimm:
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Re: Quereinstieg in den polizeilichen Verwaltungsdienst

Beitragvon kakaem » So 1. Apr 2018, 11:43

Bin zwar nicht in NRW, aber in der Regel gibt es bei den meisten Länderpolizeien den sogenannten "Kriminaltechnischen Angestellten". Das ist dann tatsächlich Polizeiarbeit, wenn auch auf einem eingeschränkten Gebiet (Erkennungsdienst, Kriminaltechnik oder wie es sich in dem jeweiligen Bundesland auch schimpft).

Die Voraussetzungen kenne ich allerdings so mal eben nicht.
Wird sich allerdings nicht nur auf vorangegangene technische Berufe beschränken, da ich zumindest eine Ausnahme kenne.

Wie schon geschrieben, einfach mal die Ausschreibungen im Auge behalten.

Grundsätzlich finde ich deine Einstellung gut. Aber praktisch sieht es ein wenig anders aus.


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