Zusage mit Krankheit vereinbaren

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Zusage mit Krankheit vereinbaren

Beitragvon Nessla » Di 19. Mär 2019, 17:46

Hallo,

mich würde folgendes interessieren:
Ich habe eine Zusage für das Land Niedersachsen erhalten und beginne dort in diesem Jahr mein Studium. Blöderweise habe ich in letzter Zeit etwas erlebt was mich sehr trifft und worüber ich gerne mit einem Psychologen oder Therapeuten drüber reden würde und ggf. eine Therapie einleite.
Nun ist natürlich meine Angst, dass dadurch meine Zusage zurück gezogen wird und ich aufgrunddessen ausscheide. Man steht zwischen den Stühlen: Entweder Gesundheit oder das Studium.
Im Internet habe ich folgendes zur PDU gefunden:

Zu Nr. 4 unzureichend stabiler seelischer Gesundheitszustand bzw. unzureichende psychische Leistungsfähigkeit, z. B.
g) durch nicht ausschließbare Eigen- oder Fremdgefährdung (nach autoaggressivem Verhalten, bei Sucht), ist nicht der fall
h) durch psychische Instabilität (ADHS, psychosomatische, Ess- oder Angststörung, Suchterkrankung), ist auch nicht der fall
c) durch naturgemäß unheilbare psychische Krankheiten (aufgetretene endogene „Depression“,
Psychose, Borderline-Störung), depression kann ich leider nicht ausschließen
d) durch Persönlichkeitsstörung, kann ich ausschließen
e) durch aktuelle oder frühere Medikamenten-/Suchtmitteleinnahme. auch ausschließbar

Ich weiß dass ich Hilfe brauche, mir ist aber auch bewusst, dass ich den Beruf vergessen kann, wenn ich mir eben diese Hilfe hole. Am Ende müsste ich natürlich in Niedersachsen anrufen und nachfragen. Vorher wollte ich aber euch fragen und hören, ob jemand Erfahrung damit hat? Was würdet ihr machen?

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Re: Zusage mit Krankheit vereinbaren

Beitragvon Controller » Di 19. Mär 2019, 18:17

aufgetretene endogene Depression
hast du mal nachgesehen, was das ist ?

https://www.wicker.de/kliniken/hardtwal ... ressionen/
Wäre es das höchste Ziel eines Kapitäns, sein Schiff in Stand zu halten,
so ließe er es auf immer im Hafen. (Thomas von Aquin)

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Re: Zusage mit Krankheit vereinbaren

Beitragvon claire » Mi 20. Mär 2019, 20:01

Belastbarkeit ist immer ein Thema bei der Polizei.

Ich weiß nicht genau, ob Du vor Einstellung zur Beamtin auf Lebenszeit nochmal geprüft wirst. Irgendwie ändert sich da immer mal was und ich bin nicht auf Stand. Das kannst Du aber erfragen.

Zu Belastungen weiß ich, da heißt es leicht Therapie.

Grundsätzlich gibt es aber "viele Wege nach Rom" auch in Bezug auf Belastungen.

Ich kenne nicht Deine finanzielle Situation. Aber ich weiß es gibt Beratungsstellen, die nicht "krankeitsbewertet" sind (für kleines Geld oder sogar kostenlos), es gibt zudem Coaching und Supervision.

Alles was Du außerhalb der Krankenkassenleistung holst, was Dich weiterbringt, ist nicht Thema wenn man Dich fragt, hast Du einen Therapeuten oder Arzt aufgesucht.

Viele Menschen lassen sich coachen oder gehen zur Supervision, ist ihre Sache....rein privat. :-)


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