Homosexualität und Polizei

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Gast01

Homosexualität und Polizei

Beitragvon Gast01 » Mo 26. Jul 2004, 14:32

@scotch: macht ja nix,sonst hätte ich ja gar nichts zum schreiben gehabt... :blah:

cu

MUCCOP
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Homosexualität und Polizei

Beitragvon MUCCOP » Sa 28. Aug 2004, 15:43

ich setz hier einfach mal ein paar links:

http://www.velspol-bayern.de.vu bzw. http://www.velspol.de mit landesgruppe

oder powerbar ... du guckst mal unter http://www.gayromeo.com, club youngcops
Zuletzt geändert von MUCCOP am Do 13. Jan 2005, 18:29, insgesamt 1-mal geändert.

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Homosexualität und Polizei

Beitragvon LM » Di 26. Okt 2004, 13:01

Ich bin seit 1996 bei der hessischen Polizei. Genauer gesagt in Frankfurt/M. Bisher habe ich erst einen schwulen Kollegen kennengelernt. Die Männer halten sich diesbezüglich wohl sehr zurück. Die Kolleginnen hingegen machen weniger ein Gehmeimnis um ihr Liebesleben. Über den schwulen Kollegen mußte ich bisher sehr viel Lachen (nicht böse!) und habe auch etwas über Männer gelernt.

Also, mir ist es egal, ob einer schwul, lesbisch oder hetero ist.

gruß
Dulce et decorum est, pro patria mori

Call911
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Beitragvon Call911 » Di 26. Okt 2004, 18:55

Ich denke auch, dass sich die heutige Gesellschaft an die Schwulen und Lesben gewöhnt hat, jedenfalls die neue Generation. Dass die Alte da etwas hinterherhinkt ist klar, man kennt eben nur das, was man von Kindheit an kennengelernt hat. Und da war eben Mann/Frau und Frau/Mann das einzig mögliche. Persönlich habe ich auch keinerlei Probleme mit Schwulen oder Lesben - solange sie sich normal verhalten und es nicht jedem auf die Nase binden als würden sie Sonderrechte fordern :wink:

Ich kann's nur nicht leiden wenn Männer ihre Stimme so extrem verstellen :60:
Frag nicht was Dein Land für Dich tun kann, frag was Du für Dein Land tun kannst!

Grüße,
Call911

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Homosexualität und Polizei

Beitragvon chris770 » Do 28. Okt 2004, 18:05

Ich kenne bis jetzt nur einen Schwupo (obwohl ich es bei dem einen oder anderen vermute! ) und das ist der Muccop (siehe oben)....

Er hat sich vor fünf Jahren bei mir geoutet. Am Anfang machte ich mir schon meine Gedanken, ob ich es nicht hätte merken können......

Außer unsere Schicht weiß es noch niemand........

Es werden es wohl einige ahnen, aber es traut sich keiner zu fragen......

Mir ist die geschlechtliche Neigung eines Menschen absolut egal.......

Und ich kann sagen, dass Muccop der beste Kollege ist, den ich bis jetzt hatte!!!!!!!

Ich hoffe, Du vertrittst mich gut in meinem Urlaub!







:D :P :lol: :lach: :mrgreen:

Anonym

Homosexualität und Polizei

Beitragvon Anonym » Fr 29. Okt 2004, 01:51

Tja
das größte Hindernis sind ja oft wir selbst. Denkt man sich nur in das mögliche öffentliche Bild über Schwule hinein und in das mögliche Mobbing, so überlegt man es sich dreimal, ob man sich jemanden anvertraut.

Jedes kollegiales Verhältnis bleibt schließlich unvollständig wenn einer faktisch sein Privatleben verschweigt oder verleumdet oder aufgrund dieser Verschwiegenheit seine "Persönlichkeit nicht frei entfalten kann".

ein ungelöstes Problem

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Homosexualität und Polizei

Beitragvon Legoman » Sa 30. Okt 2004, 09:01

In Berlin gibt es auch so eine Vereinigung, die gerade bei CSD und ähnlichen Veranstaltungen sehr aktiv ist. Ich arbeite auch mit einigen Kollegen und Kolleginnen "vom anderen Ufer" zusammen und hatte diesbezüglich noch nie irgendwelche Probleme bemerkt. Allerdings bin ich da ziemlich tolerant und hab auch in meinem Freundeskreis viel mit dem Thema zu tun.
Wir haben aber auch tatsächlich einige Kollegen, die Schwulen gegenüber eine absolut ablehnende Meinung haben, bei Lesben aber nix sagen. Klarer Fall von Doppelmoral, aber kann man nicht viel machen.
Der ganz normale Wahnsinn...

Bild

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Homosexualität und Polizei

Beitragvon Arnie » Sa 30. Okt 2004, 13:54

Mit dem Outing würde ich es lassen, vielleicht nur bei einzelnen Kollegen.
Leider ist es so das viele ältere Kollegen wie auch unzählige Jüngere regelrecht einen Schwulenhass haben und verbreiten. Lesben sind natürlich geil. Wenn ich als Hete dann diese seltsame Sichtweise anspreche merke ich schnell das man ausgegrenzt bzw schief angeguckt wird.
Die tollste Aussage die ich gehört habe war:"früher hätte man die an die Wand gestellt." Das war vor einem guten halben Jahr in einem IAF in NRW. Der Ausbilder sagte zu dem Kommentar von einem KA nur das man es vielleicht "draußen" etwas anders formulieren sollte. Meine Entrüstung wurde vom Ausbilder und einigen Kollegen untergebuttert.
ja ja, "freie Meinungsäußerung".

Komisch finde ich immer das gerade diese Leute häufig über Schwule, Homosexulität etc. diskutieren. Warten nur selber darauf das sie mal ordentlich durchgezogen werden :D

Hoffe euch meine Sichtweise näher gebracht zu haben.
Immer besser.

gast frankfurt/M

Homosexualität und Polizei

Beitragvon gast frankfurt/M » Sa 6. Nov 2004, 19:28

was glaubst du denn wie, wichtig so nen thema is?

wenn einer anders is.....mein gott, dann isses halt so! lesben hab ich im job ( wir reden ja vom job) schon genug kennen gelernt. kann nix dran aussetzen, solang die arbeit stimmt und man(n) sich drauf verlassen kann. zu schwulen kann ich nix konkretes sagen, da ich nur weniger als ne handvoll kenne.
was mich, anders als bei lesben,bei den schwulen nervt, ist, dass genau dieser personenkreis (ohne anlass) immer und immer wieder ihre neigung als "vorwand" genommen werden.
da kommen dann sprüche wie....
- nur weil ich schwul bin, ist...
-.... , kann...
-........ , darf....

......und wegen solchen leuten wird dann ne arbeitsgruppe eingerichtet, weil die sich diskrimiert fühlen und diese dann irgendwie als schützenswert betrachtet werden.

seit wann sind sex. neigungen im jahre 2004 von irgendwelcher relevanz?? mach deine arbeit.... mach sie gut.... hab charakter....sei selbstbewusst....und niemand wird sich jemals längerfristig gedanken machen mit wem oder was du in die kiste springst.

.....außer ne handvoll volltrottel, die sich, in ermangelung von selbstbewusstseins, nen vermeintlich "schwächeren" aussuchen.....


gruß

Anonym

Homosexualität und Polizei

Beitragvon Anonym » Sa 6. Nov 2004, 23:02

will mich im groben sinne meinem vorredner anschließen: bei uns, einer sehr großen dienststelle, wird bei den bekannten lesben und schwulen niemals gemeckert, WEIL sie lesbisch oder schwul sind, sondern weil was an der arbeit nicht stimmt. und im gleichen anteil werden sie auch über den klee gelobt, weil ein paar echt tolle dabei sind, die einen super-job machen.
wird gelästert? ja! im gleichen maße wie über fehlende haare, übergewicht, kleine oder große titten, dialekt und herkunft, oder was sonst so zum necken dient. und das bedeutet NICHT mobbing! und eigentlich fühlen sich deshalb alle so wohl, das die versetzungsgesuche, die ich kenne, einen reinen heimat-hintergrund haben.
klar, es wird andere dienststellen geben, bei denen es anders zu geht, aber ich kenne schon einige, und es war überall wie bei dieser. also -> entspannt euch, die leute nehmen es lockerer, als mann/frau denkt..... :-)


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