Diensthundestaffel

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Michemike
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Re: ..

Beitragvon Michemike » Mo 13. Apr 2009, 17:57

[quote=""francis1""]ja das denke ich auch auf jeden fall, dass ich bestimmt dienstjahre vorweisen muss. bin in sachsen, chemnitz..
war aber vorher bei der bpol angestellt..
mit der schichtzeit hab ich noch nicht gewusst..aber ist ja eigentlich klar..
man hat ja nicht allzu viele einsätze mit dem hund..[/quote]
Dass du nicht viele Einsätze haben wirst glaub ich nicht...
Bei uns ist es so dass selbst bei einem Einbruch/ Einbruchsalarm immer ein DhF mit anfährt, und auch sonst zur Unterstützung immer wieder angefordert wird...
Also bei uns (was man am Funk so mitbekommt) fährt der Hundeführer in seiner Schicht garantiert 10 Einsätze...
und sonst spielt er halt mit seinem Hund wenn beiden grad langweilig wird :wink:

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lifeofmyown
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Beitragvon lifeofmyown » Mo 13. Apr 2009, 19:13

[quote=""Fundi""][quote=""lifeofmyown""][quote=""Fundi""][quote=""lifeofmyown""]Also die private Hundehaltung unterscheidet sich nurunwesentlich von der dienstlichen Haltung eines Hundes. Ich kenne einige Kollegen, die so wohl einen privaten Hund zu Hause haben, so wie ihren Diensthund. Du musst deinem Dienstherren nachweisen, dass du den nötigen Platz, usw. für den Besitz eines Diensthundes hast. In der Regel bekommst du einen Zwinger gestellt. Ob du deinen DH dann in diesem oder in deiner Wohnung hältst, bleibt dir überlassen. Der Großteil der Diensthunde werden von den Kollegen in Zwingern untergebracht. So ist meine Erfahrung. Aber wie gesagt, das ist Ansichtssache. Du verdienst auch nicht mehr Kohle, du bekommst lediglich irgendwas in die 70 Euro pro Monat an Pflegepauschale für den Hund. Also für Futter, usw. Das ist in jedem BL gleich.
In der Regel wird von deiner DHST ein Hund ausgesucht. An der Auswahl kannst du dich teilweise beteiligen, bspw. ob Rüde oder Hündin. Kommt aber immer drauf an, wie geeignet der jeweilige Hund ist. Die "Chemie" zwischen Hund und Führer muss auch stimmen. In RLP ist es so, dass überwiegend Deutsche Schäferhunde oder Malinois angekauft werden, da diese am geeignetesten für die Ausbildung sind. Die Grundausbildung (Unterordnung, Schutzdienst, Fährte) dauert (zumindest in RLP) ca. 12 Wochen. Später wird eine Spezialausbildung durchgeführt. Rauschgift, Sprengstoff oder Leichen...das kommt immer mit auf die Veranlagung des Hundes an.

So...hab mal seit langem wieder einen sinnvollen Beitrag geleistet! :mrgreen:[/quote]


Das kann sein, muss aber nicht. Beim Dh handelt es sich um einen Hund, der ausbebildet ist Menschen anzugreifen. Hier hat der Dhf eine bes. Sorgfaltspficht zu erfüllen.

Den Hund sorglos im Garten rumtoben zu lassen, auch wenn der Gartenzaun nicht so hoch ist.

Ihn in der Wohnung zu lassen, auch wenn Besuch da ist.

Entspannt Gassi gehen.

Nein!


Wer Glück hat, hat vielleicht einen "Sorgloshund" mit hohem Freizeitwert, der im Dienst sofort auf böse umschaltet. Das ist aber eher selten. Meist sind solche "Sorgloshunde" auch im Dienst sorglos.

Hinzu kommt noch die Haltung innerhalb des Dienstes. Überwiegend verbringt der Dh die Zeit in der Hundebox, direkt neben anderen Hunden. Das ist ziemlich stessig.[/quote]

Also entweder ist das Quatsch, was du schreibst oder ich hab überhaupt keine Ahnung...[/quote]



Wenn 16 Jahre Dhf mit 4 Dh Quatsch sind, dann ja! :D

Mal ehrlich. Warum sollte ein fundierter Thread immer gleich Blödsinn sein. Wer saugt sich den sowas aus den Fingern.[/quote]

Dann kenne ich scheinbar FAST nur Sorglosdiensthunde....incl. meiner Hündin, die ich hatte.

Du bist sicher bei der BUPOL... :wink:
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Beitragvon sugarfree20 » Mo 13. Apr 2009, 21:04

Nein. Pol Berlin. Aber auch wir haben Dh mit hohem Freizeitwert. Solange die nur als Spürhunde eingesetzt werden ist das noch vertretbar. Als Schutzhund bitte nicht :nein:

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Beitragvon Anna_M » Di 14. Apr 2009, 07:43

Beim Dh handelt es sich um einen Hund, der ausbebildet ist Menschen anzugreifen.
Ich hoffe mal das das nicht so ist.
Ein ordentlich ausgebildeter Schutzhund sollte eigentlich auf die Befehle seines Führers gehorsam reagieren... ;-D


Ich hab keine Angst vor Hunde - nur vor Hundehaltern.

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Beitragvon stephan76 » Di 14. Apr 2009, 07:59

Hallo Anna,
das übliche Dilema in der Hundeausbildung: Gehorsam vs Trieb...da hängt sehr viel vom einzelnen Hundeführer und den beteiligten Ausbildern ab und es gibt riesige Unterschiede. Außerdem erkennen gerade am Anfang viele Hundeführer die Situation falsch,weil ihnen die Erfahrung fehlt um zu verstehen, dass der Hund gleich reagieren könnte. Unterschiede zwischen BuPol usw sehe ich da keine (von den Hunden, die ich kenne,..Bayern,BW,Sachsen,Thüringen, MeckPom,Hessen,RLP,BuPol..) - es gibt überall "solche und solche". Ich hab nur manchmal den Eindruck,dass der eine oder andere den Einsatz bei den Diensthundlern mit "Kommisar Rex" verwechselt ;-D
Viele Grüsse,
Stephan

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Beitragvon sugarfree20 » Di 14. Apr 2009, 23:01

[quote=""Anna_M""]
Beim Dh handelt es sich um einen Hund, der ausbebildet ist Menschen anzugreifen.
Ich hoffe mal das das nicht so ist.
Ein ordentlich ausgebildeter Schutzhund sollte eigentlich auf die Befehle seines Führers gehorsam reagieren... ;-D


Ich hab keine Angst vor Hunde - nur vor Hundehaltern.[/quote]

Der Schutzhund von diensthundhaltenden Behörden ist in der Lage Menschen anzugreifen : auf Kommando oder selbständig, wenn die Situation es erlaubt ( Flucht od. Angriff). Dabei behält der Dhf den Dh selbstverständlich unter Kontrolle (Ablassen vom Täter auf Kommando).
Für eine solche Ausbildung müssen die Triebe, wie Beutetrieb, Wehrtrieb und Aggressionstrieb, ausreichend vorhanden sein. Hunde aus guter Gebrauchshundezucht ( Arbeitslinie) verfügen u.a. über diese Triebe. In der Ausbildung werden sie auf dienstliche Situationen herangeführt und müssen in ihrem Triebverhalten vom Dhf gesteuert werden.
Bsp.: Mein derzeitiger Dh musste nie lernen, das er mich an der Leine gegen Fremde verteitigen verteidigen soll. Dieses Verhalten zeigte er schon von Anfang an (genetischen Triebverhalten). Er musste lediglich lernen, von mir kontrolliert zu werden.


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