Von gehobenen Dienst beim BGS zur Polizei?

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Anonym

Von gehobenen Dienst beim BGS zur Polizei?

Beitragvon Anonym » So 7. Nov 2004, 17:54

Hallo!

Eine Bekannte von mir hat die Polizeiprüfung für den gehobenen Dienst nicht geschafft und macht jetzt die Ausbildung zum gehobenen Dienst beim BGS. Nun hat sie vor, nach ihrer dreijährigen Ausbildung vom BGS, zur Polizei zu wechseln, also in den gehobenen Polizeidienst. Ist das möglich?

MfG Benjamin

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Von gehobenen Dienst beim BGS zur Polizei?

Beitragvon Polli » So 7. Nov 2004, 20:18

Meines Wissens nicht.

Es gab vor einigen Jahren die Möglichkeit,
zu den Landespolizeien zu wechseln.

Dieses wurde jedoch gestoppt, um ein "Ausbluten" des BGS zu vermeiden.

Ggfl. müßte sie beim BGS kündigen und sich ganz neu bei der Landespolizei bewerben.
Eventuell würde die Sache funktionieren, wenn sie einen Tauschpartner
aus dem entsprechenden Bundesland finden würde.
Hier ein Thread zu dem Thema:
http://www.copzone.de/phpbb3/viewtopic.php?t=5364


Nähere Auskünfte über den weiteren Ablauf kann sie bei einem Einstellungsberater erhalten.

Gruß ;)
Polli (NRW)

--> Hier gibt´s Beratung - bitte mal draufklicken :!:



http://polizeistiftung-nrw.de/


Wählen ist wie zähneputzen, wenn mans nicht macht, wirds braun!

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Von gehobenen Dienst beim BGS zur Polizei?

Beitragvon Trooper » Mo 8. Nov 2004, 23:20

Ich nehme mal an, daß deine Bekannte den Einstellungstest nicht bestanden hat... oder?

Wie auch immer, momentan sind in der Tat die einzigen Möglichkeiten für einen Wechsel vom BGS zur LaPo per Tauschpartner oder durch Kündigung mit einjähriger Sperrfrist.

Erstere Variante dürfte relativ aussichtslos sein, weil wahrscheinlich nicht viele Landespolizisten zum BGS wechseln möchte.

Variante zwei ist möglich, aber riskant. Ich habe sie hinter mir, und bei mir hat es reibungslos geklappt (bin jetzt in Niedersachsen), aber man sollte bedenken, daß in dem einen Jahr, das deine Bekannte rumkriegen müßte, einiges passieren kann, gesundheitlich und stellenmäßig. Daß die Stellensituation im Polizeidienst nicht gerade besser wird, ist ja kein Geheimnis.

Hinzu kommt, daß die Polizeien der Länder möglicherweise noch weitere persönliche Kriterien außer der bloßen Laufbahnbefähigung fordern. Die persönlichen Daten deiner Bekannten sind bei der Behörde, bei der sie abgelehnt wurde, für insgesamt fünf Jahre gespeichert, und es kann durchaus sein, daß sie auf dieser Grundlage wieder abgelehnt werden würde.

Ich habe diesen Weg auch nur genommen, weil ich beim BGS absolut nicht glücklich war, und mir nicht vorstellen konnte, mein restliches Berufsleben dort zu verbringen. Das ist aber eine persönliche Sache von mir gewesen, und es gibt eine Menge Leute, die auch im BGS gerne und mit großem Engagement diensttun.

Sie soll sich den Laden erstmal anschauen... die Verhältnisse verbessern sich in gewisser Weise auch da, und möglicherweise gefällt es ihr ja doch ganz gut.


mfg

Trooper
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Sincerely, Wikileaks


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