Schicht- und Wechseldienst

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Schicht- und Wechseldienst

Beitragvon Muenchner-Cop » Do 11. Nov 2004, 16:49

Ich würde gerne einmal aus erster Hand, von amtierenden Polizisten hören wie sich der Schichtdienst auf ihr privates und familiäres Leben auswirkt?

Viele Leute in meinem Bekanntenkreis raten mir immer wieder aufs Neue davon ab, einen Beruf indem man im Schicht- bzw. Wechseldienst arbeiten muss zu ergreifen, denn die Gestaltung des Privatlebens hätte extrem darunter zu leiden.

Jedoch lasse ich mich nicht allzusehr von diesen Aussagen abschrecken, denn für große Träume, wie der Polizeiberuf bei mir, muss man Opfer bringen und wegstecken können.
Bevor ich einen Beruf z.B. in der freien Wirtschaft ergreife, der mich überhaupt nicht erfüllt und für den ich mich nicht berufen fühle, stecke ich gerne den negativen Aspekt des Schichtdienstes bei der Polizei weg.

So nun habe ich aber genug rum philosophiert und ich übergebe euch das Wort für eure Erfahrungsberichte und Empfehlungen.

Vielen Dank schon einmal im Voraus allen für hilfreiche Antworten und euren Einsatz!

Grüße aus Franken
Jemandem das Leben zu retten ist wie sich zu verlieben - die beste Droge der Welt!

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Challenger
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Re: Schicht- und Wechseldienst

Beitragvon Challenger » Fr 12. Nov 2004, 12:00

Moin!

Bei mir sieht es so aus:

:arrow: Meine Freundin mäkelt ab und an mal rum, da wir uns nicht mehr so häufig sehen (es gibt schon mal längere Abschnitte in denen sie arbeitet und ich bin daheim und wenn sie dann zu Hause ist bin ich im Dienst...).

:arrow: Mein Freundeskreis ist recht flexibel, daher hat der Schichtdienst nicht so sehr großen Einfluß darauf. Allerdings werde ich schon häufiger mal gefragt, wieso ich nicht mehr so häufig "dabei" bin.

:arrow: Meine Verwandten (Eltern, Geschwister...) sehe ich noch genau so oft wie früher, nur halt ab und an zu anderen Tageszeiten.

:arrow: Für meine Hobbies bleibt i.d.R. noch genügend Zeit (mal mehr, mal weniger)!

Meiner Ansicht nach, ist die Größte Schwierigkeit die Freundin und den Freundeskreis unter einen Hut zu bringen. Meine Freundin möchte halt auch mal alleine Zeit mit mir verbringen und nicht immer nur mit meinem Freundeskreis zusammen etwas von mir haben. Ich sitze also häufig zwischen den Stühlen (gerade zu "Topzeiten", d.h. wenn ich bspw. mal am Wochenende frei habe) - das nervt auf Dauer, läßt sich aber leider nicht wirklich ändern. Also muß ich meinen Freundeskreis hin und wieder enttäuschen zugunsten der Freundin und andersrum. Man muß halt Kompromisse machen!

[quote=""Muenchner-Cop""]Viele Leute in meinem Bekanntenkreis raten mir immer wieder aufs Neue davon ab, einen Beruf indem man im Schicht- bzw. Wechseldienst arbeiten muss zu ergreifen, denn die Gestaltung des Privatlebens hätte extrem darunter zu leiden.[/quote]
Zwei andere Beispiele:

1.) Wenn Du arbeitslos bist, leidet Dein Berufsleben (Du hast ja schließlich keins) - und mit der Zeit dann zusätzlich noch Dein Privatleben! Du hast zwar genügend Freizeit, aber mit der Zeit wirst Du wahnsinnig, weil Dir die Decke auf den Kopf fällt (so geht es zumindest einem Freund von mir)!!!

2.) Wenn Du einen Job hast der Dir keinen Spaß macht, wirkt sich dies ebenso negativ auf Dein Privatleben aus: Die Gestaltung Deiner Freizeit wird stets davon überschattet, daß Du daran denken mußt "morgen wieder in die sch*** Firma zu müssen".

Die Ergreifung eines Berufes sollte - meiner Meinung nach - nicht von den Arbeitszeiten abhängig gemacht werden!
Letztlich liegt die Entscheidung nur bei Dir und glücklicherweise nicht bei Deinem Bekanntenkreis!
Schichtdienst hat außerdem nicht nur Nachteile! :)

Gruß,
Challenger


"Wenn Du willst, daß Dir die Leute auf die Schulter klopfen und sich überschlagen vor Dankbarkeit, hast Du den falschen Beruf gewählt."

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Schicht- und Wechseldienst

Beitragvon MadMan » Fr 12. Nov 2004, 13:52

Oh, oh, der "große Traum" Polizist zu sein ... Träume sind Schäume. Und Träume haben nichts mit Realismus zu tun.

Aber zum Thema: bei mir hat sich der Schichtdienst immer sehr negativ ausgewirkt.

1. Ich komme gesundheitlich recht schlecht zurecht damit, bin ziemlich oft "lätschert" und müde.

2. mein Freundeskreis hat sich seitdem sehr stark verändert, besteht zu 90 % leider nur noch aus Polizisten, weil ich halt einfach keine Zeit habe wenn andere sie haben.

3 meine Hobbies kann ich Gott sei Dank genauso weiter machen wie bisher, weil wir eine große Schicht sind und ich dann halt abends einfach mal 2 Stunden später zum Dienst komme, wenn wir da Training haben.

4. Familie; da geht´s eigentlich auch, weil meine Freundin sich meinen Zeiten angepaßt hat.

Dennoch will ich möglichst schnell aus dem Schichtdienst weg; vor allem weil ich ihn eben gesundheitlich nicht vertrage und ich mir auch wieder einen Freundeskreis außerhalb der Polizei aufbauen möchte.

Hoffe geholfen zu haben

Anonym

Schicht- und Wechseldienst

Beitragvon Anonym » Fr 12. Nov 2004, 14:32

kann das mit dem Freundeskreis leider nur bestätigen. mein freundeskreis hat sich leider auch komplett geändert. und immer nur kollegen um sich rum ist auf dauer auch nicht soooo prickelnd. zumal polizisten sehr stark dazu neigen immer nur (und v.a. dieselben) probleme zu wälzen.

freundin hab ich keine (komme ja nie mal am wochenende in eine disko oder so). dafür schiebe ich mittlerweile 230 überstunden vor mir her ... suuuuper.

den schichtdienst finde ich echt zum kotzen. irgendwie macht er v.a. ziemlich einsam. deshalb will ich auch weg davon, habe da aber als normaler Polizist im mittleren dienst kaum chancen. alle kripo- und spezialtätigkeiten werden bei uns von gehobenen besetzt.

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Schicht- und Wechseldienst

Beitragvon DonCorleone » Fr 12. Nov 2004, 16:08

Es hängt aber auch sehr stark vom einzelnen ab, wie man mit dem Schichtdienst zurecht kommt.

Manche können das besser ab als andere. Ist keine Schwäche, kommt halt auf die Vorlieben des einzelnen an (und z.B. auch auf das verwendete Schichtmodell ).

Ich zum Beispiel finde Schichtdienst optimal. Ich kann einkaufen, wenn die Läden leer sind, ich muß nicht durch die Rush-Hour zum Dienst/Nach Hause fahren. Man hat vor/nach dem Dienst genug Zeit um seinen Hobby nachzugehen.

Im reinen Tagesdienst, also von 8-16:00 Uhr geht das nicht. Bis man da mal durch den Verkehr zu Hause ist...und wenn man dann da ist, ist es so spät und man ist so kaputt, dass man eh keine Lust mehr hat was zu machen. Aber andere sehen das wiederum anders. Da kann man nicht pauschal sagen gut oder schlecht.
cu
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Schicht- und Wechseldienst

Beitragvon KA_Gast-geloescht » Fr 12. Nov 2004, 16:34

Ich habe zwar -noch- nicht bei der Polizei in Wechselschichtdienst gearbeitet, dafür aber bei der Bundeswehr.

1.) Mit meiner Freundin hat es damals gut geklappt, wir haben uns den Schichtzeiten gut angepasst, ob es ewig geklappt hätte, weiß ich nicht.

2.) Für den Sport war es nahezu optimal. Wenn ich vor der Nachtschicht oder nach der Spätschicht trainieren gegangen bin, waren die Geräte frei. Im Sommer konnte ich wunderbar vor den Schichten laufen gehen. Außerdem haben wir ne Menge Dienstsport gemacht während der Schichten (was ja bei den Schichtstärken bei der Polizei wohl nicht möglich ist). Im kurzen Wechsel bin ich auch immer Pumpen gegangen, das war richtig geil.

3.) Gesundheitliche Probleme habe ich nicht gekriegt, das mit der Müdigkeit hat sich mit dem Sport erledigt.

4.) Innerhalb der Schichten habe ich was für mein Fernstudium getan, langweilig war es nie (auch nicht unbedingt auf die Polizei übertragbar.

5.) Den Aussagen über das Einkaufen, Rush-hour und dergleichen schließe ich mich an.

Aber wie DonCorleone schon sagte, kommt auf den Einzelnen an. Gibt auch Leute, die waren sehr häufig krank, weil sie nicht mit dem Schichtdienst klarkamen.
Auf eigenen Wunsch am 28.09.07 geloescht.

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Schicht- und Wechseldienst

Beitragvon PKA_th » Fr 12. Nov 2004, 18:57

Hallo,

bisher habe ich letztes Jahr 15 Wochen im Schichtdienst gearbeitet (und die kommenden 7 Wochen werde ich wieder Schichtdienst haben).
Persönlich komme ich mit dem Schichtdienst wesentlich besser zurecht als wie mit dem Tagesdienst. In den letzten 10 Wochen war ich im Tagesdienst, und besonders mittags war ich total kaputt, sowas habe ich nicht mal morgens um 04 Uhr erlebt, wenn gar nichts los war. Und der Rest des Tages ist wenn man dann nach Hause kommt auch gelaufen.
Es kommt also auch immer auf den Einzelnen an, wie sich sein Organismus an ein Schichtmodell oder eine Schichtart gewöhnen kann.

Im Familien- und Freundeskreis habe ich bislang auch keine negativen Erlebnisse gehabt, und zu diesem (engen) Kreis zählt an sich auch nur ein Kollege. Der Rest sind die Freunde, die ich auch schon vor meiner Ausbildung hatte.
Und positiv rechne ich ihnen auch an, dass Parties und ähnliche Feiern auf meine freien Abende gelegt wurde/werden, finde diese Rücksichtnahme echt schön.

Und - last but not least - meine Freundin macht den Schichtdienst auch mit, da gab es eigentlich noch nie Ärger, da sie meine Berufswahl akkzeptiert und auch die damit verbundenen Arbeitszeiten.

In diesem Sinne, ich bevorzuge den Schichtdienst,

Grüße th :)
<- three lions on a shirt....


Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser.
Sokrates (470 - 399 v. Chr.),
griechischer Philosoph

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Schicht- und Wechseldienst

Beitragvon beni » Fr 12. Nov 2004, 20:02

Wie hier viele schon schrieben ist es immer vom Einzelnen abhängig. Natürlich ist es toll, wenn dein Partner(in) sich deinen Diensten angleichen kann -dieses Glück hatten mein Mann und ich über Jahre-
trotzdem hat mich speziell der Nachtdienst geschafft- ich sah um 04 Uhr aus wie ein Zombie, lag gegen 8 Uhr im Bett und ab 13 Uhr konnte ich gar nicht mehr schlafen und bin wie eine lebendige Tote rumgelaufen. Das war speziell nach ca. 4 Jahren Schichtdienst der Fall, am Anfang hab ich es besser weggesteckt.
Mit Familie sprich mit Kind hat der Wechseldienst manche Vorteile,aber auch Nachteile. Großer Vorteil finde ich ist, dass man auch als Mann sehr viel Zeit mit einem Kleinkind verbringen kann. In unserem Bekanntenkreis sind drei Männer, die ihre Kinder täglich eine knappe Stunde sehen, bei uns "beaufsichtigt" Papa die Kleine drei Vormittage in der Woche und sie genießt es.(er übringens auch :) )
Der Nachteil ist natürlich, dass an den Wochenenden, wenn man mal Zeit füreinander hätte, man Freunde treffen könnte, alle Familien zusammen auf dem Spielplatz sitzen, ein Elternteil arbeiten ist... nicht immer wirklich angenehm, aber man kann damit leben.

Wie hier Challenger schon sagte sollte man aber nicht wirklich seine Berufswahl am Schichtdienst festmachen, dafür verändert sich zu oft die persönliche Lebenslage (z.B. erst Singel, dann Ehepartner,dann Vater/Mutter etc.) Für Jahre vorplanen kann man da nicht wirklich und es gibt Kompromisse und Alternativen.
LG
Nicole
Schenke ein Lächeln und es kommt zu dir zurück

Gruß
beni aus NRW

Anonym

Schicht- und Wechseldienst

Beitragvon Anonym » So 14. Nov 2004, 13:36

hängt halt auch davon ab welchen Schichtdienst du arbeitest und ob du heimtnah verwendet wirst oder nicht.

ich persönlich find den Schichtdienst besser als den Tagesdienst, bin aber auch noch jung. Viele ältere Kollegen haben von gesundheitlicher Seite probleme. Aber das liegt am Éinzelnen selber, der eine steckt ihn leichter weg der andere eben nicht so.

So aber jetzt zum Schichten selber. Deinem Logo zufolge denk ich mal dass du nach BY zur Polizei willst. Hier wird überwiegend im 4-Schichtendienst gearbeitet, d.h. ein starres Schichtmodell zwei Tage arbeit zwei Tage frei und das immer im Wechsel. Großer Vorteil du kannst sehr gut planen theoretisch weist du ob du an Silvester 2010 frei hast oder nicht.

Wirst du aber nicht heimatnah verwendet bedeutet das z.B. Monatg gehst du zur Mittagsschicht, und kommst halt Mittwoch morgen nach der Nachtschicht wieder heim, hast dann den Mittwoch und den Donnerstag noch frei und dann geht es schon wieder zur Arbeit, also auf dauer gesehen kann das private schon drunter leiden.

Jens K.

Schicht- und Wechseldienst

Beitragvon Jens K. » Mo 15. Nov 2004, 09:02

Hab´s bei einigen älteren (~ 45) kollegen erlebt, die in den tagesdienst gewechselt sind (obwohl sie eigentlich zunächst nicht wollten): die meinen alle sie fühlen sich wie neu geboren. :D

ich selbst bin auch absolut kein nachtmensch und muss jede nachtschicht mit der extremen müdigkeit kämpfen, auch wenn ich vorschlafe.

und bei mir ist es dann auch wie bei beni: nach der nachtschicht kann ich dann nur ca. drei stunden schlafen. aber dann bin ich den ganzen tag total müde und schlapp. und abends liege ich spätestens um 22 uhr im bett.

weil ich also zwei tage dienst habe und einen so absolut kaputt bin, habe ich eigentlich auf vier tage gerechnet nur einen freien (nutzbaren) tag. ergo: ich mache kaum noch sport, mein privatleben ist auch ziemlich kaputt und körperlich fühle ich mich auch beschissen.

Aber es wird evtl. bei uns demnächst ein neues schichtmodell erprobt. vielleicht klappt das dann besser.

Bill.B.Z.

Schicht- und Wechseldienst

Beitragvon Bill.B.Z. » Mo 15. Nov 2004, 14:41

Wir haben bei uns folgendes Schichtmodell: Spät/Früh/Nacht. Spät: 12-21 Uhr, Früh: 6-12, Nacht: 21-6 Uhr. - bei 5 Dienstschichten
Ich komme damit nach entsprechender Eingewöhnungsphase ganz gut zurecht. Zwischen der Spät- und der Frühschicht schlafe ich zwar oft nicht so besonders, zwischen der Früh- und der Nachtschicht und nach der Nachtschicht habe ich jedoch keine Probleme.
Mit dem schnellen Wechsel ist es zwar nicht einfach, aber ich genieße es mitten in der Woche mal 2-3 Tage frei zu haben und meine Bewerbchen erledigen zu können. Ich muß nicht einkaufen wenn alle anderen einkaufen etc. Allerdings empfiehlt es sich für bestimmte Sachen immer den Terminplaner mit vorgetragenen Jahresdienstplan einstecken zu haben bzw. langfristig zu planen.
Hinsichtlich meines Freundeskreises habe ich sehr darauf geachtet, daß er nicht unter dem Dienst leidet und letztendlich nur noch aus Polizisten besteht. Meine ursprünglichen Hobbies haben allerdings unter dem Schichtdienst gelitten und ich habe mir schließlich etwas suchen müssen, was ich für mich allein trainieren kann bzw. ich unabhängig von bestimmten Zeiten war.
Enorm geholfen haben mir auch die Empfehlungen meiner Ärztin hinsichtlich der Ernährung. Ich verzichte während des Dienstes fast vollständig auf Kaffee, esse nur leichte Sachen wie zB.: Obst und Salat und trinke reichlich Mineralwasser. Nascherei ( vor allem Nachts am Pult ) gehört ebenfalls der Vergangenheit an.

Grtuß
Bill.B.Z.

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Schicht- und Wechseldienst

Beitragvon Tinker » Sa 20. Nov 2004, 18:37

Ich hab nach ca. einem Jahr Schicht extreme Schlafprobleme gehabt. Vor allem nach langen Nachtschichtphasen (5 N hintereinander) war ich wie gerädert und bin in der Freischicht schlecht wieder in den normalen Rhythmus gekommen. Im folgenden Frühschichtblock konnte ich dann meistens die ersten Nächte wenig bis gar nicht schlafen.
Seitdem ich wieder im Tagesdienst bin, schlaf ich problemlos.
ok

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Schicht- und Wechseldienst

Beitragvon WahookaA » So 21. Nov 2004, 01:53

hier mal ein aktuelles beispiel des schichtdienstes beim BGS in süddetuschland.

1. tag 12:45 - 21:00
2. tag 05:45 - 13:00
2. tag 20:45 - 24:00
3. tag 00:00 - 06:00

dann je nach lage 1-2 tage frei

so und jetzt bilde dir selber deine meinung.

mit der familie klappt das ganz gut. man hat durch die dienstfreien tage halt genug zeit für diese. allerdings hat man durch diesen wechseldienst nur alle 5 wochen ein komplettes (fr - so) wochenende.
ist also nicht immer ganz einfach die kumpels zu vertrosten.

ist zwar nit das optimale, aber ich denke es gibt auch noch einige schlechte/ unfreundlichere schichtsysteme.
In diesem Sinne :lupe:

Greetz
WahookaA

[quote=""Edmund Burke""]Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen.[/quote]


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