Bodybuilding bei der Polizei

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Ex88
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Re: Bodybuilding bei der Polizei

Beitragvon Ex88 » So 1. Jun 2014, 15:51

kakaem hat geschrieben:Und ja nicht vergessen:
Solltest Du Aufbaupräparate nehmen, vergewissere dich, dass diese nicht unter das BtmG fallen.
Man könnte jetzt sagen "Klar so blöd bin ich nicht". Aber ich kenne zumindest einen Fall, der dazu geführt hat, dass der Kollege entlassen wurde.
Wie das? Gibts bei der Polizei regelmäßig Dopingkontrollen?

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beni
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Re: Bodybuilding bei der Polizei

Beitragvon beni » So 1. Jun 2014, 16:27

Ex88 hat geschrieben:
kakaem hat geschrieben:Und ja nicht vergessen:
Solltest Du Aufbaupräparate nehmen, vergewissere dich, dass diese nicht unter das BtmG fallen.
Man könnte jetzt sagen "Klar so blöd bin ich nicht". Aber ich kenne zumindest einen Fall, der dazu geführt hat, dass der Kollege entlassen wurde.
Wie das? Gibts bei der Polizei regelmäßig Dopingkontrollen?
Das nicht direkt,aber regelmäßige Blutuntersuchungen :lupe:
Schenke ein Lächeln und es kommt zu dir zurück

Gruß
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Re: Bodybuilding bei der Polizei

Beitragvon Ex88 » So 1. Jun 2014, 17:08

Wusste ich gar nicht.

Ist das in allen Bundesländern so? Und unangekündigt oder angekündigt?

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Re: Bodybuilding bei der Polizei

Beitragvon Brot » So 1. Jun 2014, 21:14

Die Untersuchungen finden vor der Änderung des Beamtenstatus statt (Beamter auf Probe / Lebenszeit)

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Re: Bodybuilding bei der Polizei

Beitragvon JJD » Mi 4. Jun 2014, 09:30

Dear all,

entschuldigt die späte Rückmeldung, aber ich war beruflich verhindert.


Vielen Dank für all die Antworten und Stellungnahmen! Ich werde im September einfach noch mal mit dem PÄD sprechen und abklären was genau ich darf und nicht darf, auch weil ich Kreatin als Dauersupplement benutze!
Erfahrungsbericht EAV mD Bundespolizei hier: http://www.copzone.de/phpbbforum/viewto ... 34&t=73104
Erfahrungsbericht EAV mD LaPo Berlin hier: http://www.copzone.de/phpbbforum/viewto ... 8#p1173988

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Re: Bodybuilding bei der Polizei

Beitragvon kakaem » Do 5. Jun 2014, 16:38

Muss ja auch keine Kontrolle seitens der Polizei sein.
Es kann ja auch sein, dass Du angeschwärzt wirst. Oder im Rahmen von Ermittlungen im Btm - Bereich auffällst. Hat es alles schon gegeben.

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beni
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Re: Bodybuilding bei der Polizei

Beitragvon beni » Do 5. Jun 2014, 16:55

Brot hat geschrieben:Die Untersuchungen finden vor der Änderung des Beamtenstatus statt (Beamter auf Probe / Lebenszeit)
Die meinte ich noch nicht mal ;D
Ich sag nur Kraftfahrtauglichkeit
Schenke ein Lächeln und es kommt zu dir zurück

Gruß
beni aus NRW

Starbucks.

Re: Bodybuilding bei der Polizei

Beitragvon Starbucks. » Do 5. Jun 2014, 16:57

Bei Kreatin, Eiweiß und anderen Supps brauchst du dir keine Sorgen machen.

Kreatinkuren sind mittlerweile eh veraltet.


Nur wenn du das alte Jack3D nimmst, musst du vielleicht aufpassen, wegen dem DMAA (evtl Ähnlichkeit zu MDMA), aber das habe ich nur von Hörensagen.

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Re: Bodybuilding bei der Polizei

Beitragvon Torro92 » Do 5. Jun 2014, 17:29

Bei Kreatin den Arzt vorher draufhin weisen, da das Abbauprodukt (Kreatinin) für einen Schaden an der Niere sprechen kann. Bei Hinweis auf die entsprechende Supplementierung dürfte es dann aber eigentlich kein Problem mehr darstellen.
Bei Eiweiß einfach aufs Maß achten. Bei Übermäßiger Supplementierung durch Shakes bzw. durch übermäßige Aufnahme über die Nahrung kann es auch hier zu etwaigen schlechten Werten kommen. Also am besten ne Woche vor der Untersuchung einfach etwas einschränken.

Das mit dem alten jack3D, genauso wie beispielsweise das alte HemoRage, aber auch anderen Boostern, stimmt tatsächlich. Könnte beim Screening des Urins als auch des Bluts nicht so gut ankommen. Das trifft allerdings nur bei den alten Rezpturen zu, die das ominöse DMAA enthalten. Ist mittlerweile, soweit ich weiß, in DE auch verboten, weshalb die entsprechenden Hersteller selbige Produkte mit neuen Rezepturen rausgebracht haben ohne den Inhaltsstoff DMAA.

Viel Erfolg jedenfalls :zustimm:
Cheers

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Re: Bodybuilding bei der Polizei

Beitragvon vladdi » Sa 7. Jun 2014, 06:54

beni hat geschrieben:
Brot hat geschrieben:Die Untersuchungen finden vor der Änderung des Beamtenstatus statt (Beamter auf Probe / Lebenszeit)
Die meinte ich noch nicht mal ;D
Ich sag nur Kraftfahrtauglichkeit
Und dafür Blutuntersuchung?
Na ja.... es gab ja auch Kf-tauglichkeituntersuchung wo bei Frauen die Brust abgetastet wurde.

Bei mir wurde Blut nicht für BAL oder KF abgenommen. Lediglich für Bestimmungen, ob sich Antikörper gebildet haben, nach einer Impfung oder wenn ich mal krank war bzw. bei einer (freiwilligen) Vorsorgeuntersuchung.

Lone Soldier

Re: Bodybuilding bei der Polizei

Beitragvon Lone Soldier » Sa 7. Jun 2014, 09:43

Abgesehen von beruflichen Aspekten, sollte man sich mit möglichen gesundheitlichen Aspekten auseinandersetzen. Der Körper kann nicht über Jahre hinweg grenzenlos mit Konzentraten vollgestopft werden, ohne dass es sich auswirkt. Vom Zuckeranteil mancher Shakes in den Fitnesstudios mal ganz abgesehen. Wer da wirklich ans Limit gehen will, sollte sich auch medizinisch beraten lassen.

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Re: Bodybuilding bei der Polizei

Beitragvon citehtsea » Sa 23. Aug 2014, 13:16

Hier sollte auch nicht vergessen werden, dass Masse nicht unbedingt gute (wirklich gute) Ausdauerleistungen ausschließt. Es gibt durchaus sehr gut trainierte Männer (im Kraftbereich), die ihre 10km um die 04:10min/km laufen. Das ist mit diszipliniertem Training alles realisierbar.

Bezüglich des Zuckergehalts in Shakes: Ich weiß zwar nicht genau, was in den Studios da alles verwendet wird (Milch+Whey, sonst noch was?), aber ein normaler Shake mit Wasser hat ~1,5-2,5g Kohlenhydrate.

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Re: Bodybuilding bei der Polizei

Beitragvon 1957 » Sa 23. Aug 2014, 13:41

die zielrichtung des bodybuilding lässt sich leicht aus dieser wortschöpfung erkennen.
richtgte bodybuilder sind sehr disziplinierte sportler ( insofern ihre muskeldicke nicht auf medikamente etc. zurückzuführen sind.
dicke muskeln machen einen aber auch nicht zum begehrten polizisten.
für mich persönlich ist deren erscheinungsbild nicht wünschenswert.
polizisten benötigen eher hirnschmalz, soziale kompetenzen und eine dem aufgabengebiet entsprechende kondition ( kondition= kraft, ausdauer, schnelligkeit, beweglichkeit)

dicke muskeln bedeuten auch nicht unbedingt, dass jemand besonders stark ist.
dicke muckies können mitunter hinderlich und gesundheitsschädlich sein.

die pdv 300 wurde bereits erwähnt bmi unter 27,5. ob der polizeiarzt da ermessen hat, weiß ich nicht.

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Re: Bodybuilding bei der Polizei

Beitragvon citehtsea » Sa 23. Aug 2014, 14:07

Ein Bodybuilder kann doch sowohl Hirnschmalz und soziale Kompetenzen als auch Kondition vorweisen.

Unter Bodybuilding versteht man ein gezieltes Muskeltraining mit Geräten. Man ist nicht erst ab einem bestimmten Volumen an Masse "Bodybuilder". Ich bezweifel sehr stark, dass jemand mit der Masse eines Jay Cutlers zur Polizei geht. Unter dem Begriff "Bodybuilding" stellen sich viele einfach nur die extremsten 5% dieses Sports vor.

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Re: Bodybuilding bei der Polizei

Beitragvon 1957 » Sa 23. Aug 2014, 15:05

du hast gelesen, was geschrieben wurde ?

ich gehe davon aus, das der te bodybuilder ist und weiß, wovon er spricht. zumindest habe ich keinen anlass, das zu bezweifeln.

das training an geräten bzw. hanteln etc ist übrigens mittel zum zweck. wenn laufen zum entsprechnden ergebnis führen würde, würden bodybuilder laufen.
bodybuildung ist eine form des "muskelnarzissmus". es geht darum, den körper mit möglichst großen, definierten und proportionierten muskeln auszustatten und ggf. seine erscheinung in wettkämpfen zu präsentieren. eine äußerst anstrengende und höchste selbstdisziplin fordernde angelegenheit. auch nicht unbedingt gesund.

jemand, der an kraftgeräten trainiert ist noch lange nicht bodybuilder. das muss er auch nicht sein. krafttraining ist eine sehr effektive und gesunde form zur erhaltung der fitness für jedes alter und viele beschwerden. ich würde das ganze eher als fitnesstraining bezeichnen. na ja, das ist aber auch letztlich gleichgültig für den trainierenden.

und selbstverständlich sind bodybilder genauso dumm oder so schlau wie andere.


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