Die ewig Schuldigen User

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Gast

Re: Die ewig Schuldigen User

Beitragvon Gast » Mo 22. Nov 2010, 19:49

beni hat geschrieben:Nabend Koyote
kurz zur Erläuterung: dein Wunsch wird sich leider nicht erfüllen lassen,denn es würde bedeuten,dass die Moderatoren bzw. der Admin jeden Einzelnen bei der Dienststelle des PVB-User überprüfen müsste. Dies ist einfach nicht leistbar.
Stimmt, das ist ein Problem. Das einfachste wäre eine (automatisierte) Mail an die Dienst-Mailadresse mit einem Bestätigungslink, wenn sich jemand bei der Anmeldung als PVB ausgibt.

Ohne Überprüfung würde das sicherlich nicht gehen, das würde in die Hose gehen.

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Re: Die ewig Schuldigen User

Beitragvon DerLima » Mo 22. Nov 2010, 20:51

springer hat geschrieben:@Koyoten-Karl
Klar hat ein reines Polizisten-Forum seinen Reiz (zumindest würden etliche Diskussionen da nicht vorkommen), aber gerade dass auch normale Bürger hier schreiben können gefallt mir. Warum soll der nicht seine Meinung sagen können - auch mal direkt Polizisten gegenüber?

Gerade hier kann man sich als unbedarfter Bürger auch einiges erklären lassen, was man sonst vielleicht so nicht erfährt, wenn man wissen will wie / warum Polizei agiert.

Und vieles, was Polizei angeht, ist eben nicht so ganz einfach wie man sich das oft vorstellt ...
Dieser Meinung folge ich gerne.
In der Hoffnung, das der Bürger wieder etwas unbedarfter wäre und sich was erklären lassen würde!
Aber Wald, Schall, Ruf usw...
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Re: Die ewig Schuldigen User

Beitragvon Vito » Mo 22. Nov 2010, 21:04

Koyoten-Karl hat geschrieben:Stimmt, das ist ein Problem. Das einfachste wäre eine (automatisierte) Mail an die Dienst-Mailadresse mit einem Bestätigungslink, wenn sich jemand bei der Anmeldung als PVB ausgibt.

Ohne Überprüfung würde das sicherlich nicht gehen, das würde in die Hose gehen.
Und Du glaubst, dass jeder mit ner Dienst-Mailadresse auch PVB ist :gruebel:
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Re: Die ewig Schuldigen User

Beitragvon Polli » Mo 22. Nov 2010, 22:01

Hi Leute,


inzwischen ist der Thread off-topic.


Bitte zurück zum Thema.

Hinweis:
Das Thema - Forum nur für Polizeibeamte innerhalb der CZ - stand schon mehrfach zur Diskussion.
Das wird zukünftig nicht eingeführt.
Es ist einfach nicht leistbar korrekt zu überprüfen wer, wann, bis wann
PVB ist - wie beni ja bereits darstellte.

Ein weiterer Hauptgrund ist der, dass sich die PVBs vornehmlich auf dieses Forum konzentrieren würden.
Die Vielfältigkeit der Diskussionen in den einzelnen "gemischten"
Foren würde darunter leiden.

Und gerade der Dialog zwischen dem Bürger und dem Bürger in Uniform macht die CZ aus.

Und schon sind wir wieder beim Thema... :ja:

Gruß :polizei2:

Polli (NRW)

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Re: Die ewig Schuldigen User

Beitragvon Hoppala » Mo 22. Nov 2010, 22:31

Genau genommen macht das eben für einen normalen User in dessen Betrachtung keinen Unterschied.
In der Hoffnung, das der Bürger wieder etwas unbedarfter wäre und sich was erklären lassen würde!
Aber Wald, Schall, Ruf usw...
Mal abgesehen von der Frage, warum Polizisten unnormale User sind :polizei2:

Das klingt so, als würde man dem Bürger schon gar nicht zutrauen, dass er polizeiliche Maßnahmen nicht richtig beurteilt/beurteilen kann.

Das könnte jetzt auch wieder ein Missverständnis sein...

So schnell kanns gehen :polizei2:

So etwas könnte man klären, indem man z.B. nochmal nachfragt, ob man einen Beitrag so verstanden hat, wie der Schreiber es gemeint hat. Oder bei der Antwort darauf hinweisen, wie man den entsprechenden Beitrag aufgefasst hat.

Mit gutem Willen ließe sich einiges vermeiden. Aber dazu gehören auch Einsicht und Verständnis für die Sicht des Anderen.

In einem Internetforum, wo man vermeintlich anonym unterwegs ist, verhalten sich einige Leute anders, als im realen Leben.

Das hier beschriebene Problem existiert auch in anderen Foren. Ich glaube, dass sture Sachlichkeit oder Ignorieren hilfreich sein können. Allerdings ist es auch manchmal schwer sich daran zu halten.
Schauspielerische Fähigkeiten sind auf vielen Gebieten hilfreich. Wenn es darum geht, sich dumm zu stellen, reicht angeborenes Talent aber meist völlig aus.
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Re: Die ewig Schuldigen User

Beitragvon Marvin » Mo 22. Nov 2010, 22:34

Hoppala hat geschrieben:Das klingt so, als würde man dem Bürger schon gar nicht zutrauen, dass er polizeiliche Maßnahmen nicht richtig beurteilt/beurteilen kann.
Keine Sorge, das tut hier wirklich niemand. :hallo:

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Re: Die ewig Schuldigen User

Beitragvon Hoppala » Mo 22. Nov 2010, 22:50

Marvin hat geschrieben:
Hoppala hat geschrieben:Das klingt so, als würde man dem Bürger schon gar nicht zutrauen, dass er polizeiliche Maßnahmen nicht richtig beurteilt/beurteilen kann.
Keine Sorge, das tut hier wirklich niemand. :hallo:
Ich habe das auch nicht wirklich so aufgefasst. Ist aber ein schönes Beispiel, wie schnell in einem Forum, wo man nur die Worte liest, Missverständisse auftreten können. :polizei2:

Das sollte man auch immer berücksichtigen, wenn man sich hier herumtreibt.

Gruß zurück :hallo:
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Re: Die ewig Schuldigen User

Beitragvon springer » Di 23. Nov 2010, 10:35

Koyoten-Karl hat geschrieben:Wenn ein Bürger auf die Wache kommt setzt er sich ja auch nicht gleich zu den Polizisten an den Kaffeetisch. ;)
Stimmt - genau das kann er auf der Wache nicht, aber hier ist es eben (virtuell) möglich. Aber genau das macht doch auch die Möglichkeit aus hier Fragen zu stellen und auch mit Polizisten über Maßnahmen diskutieren zu können, und zwar ohne die Schranken, die im realen Leben nunmal da sind.
Hoppala hat geschrieben:Das klingt so, als würde man dem Bürger schon gar nicht zutrauen, dass er polizeiliche Maßnahmen nicht richtig beurteilt/beurteilen kann.
Das kann der Bürger oft auch nicht, weil ihm der notwendige rechtliche Hintergrund fehlt.

Oftmals sind es einfach nur Worte, die aus einer Situation, die sich dem Bürger völlig gleich darstellt, etwas komplett anderes macht, zB ob bei einer Kontrollstelle gesagt wird "Allgemeine Verkehrskontrolle" oder "Personen- und Fahrzeugkontrolle". 99% der Bürger werden nach einer "Personen- und Fahrzeugkontrolle", wenn man fragt, was das denn war, sagen "eine Verkehrskontrolle". Dabei steht die RGL in einem Bundesgesetz, die andere in einem Landesgesetz und rechtfertigt völlig andere Maßnahmen!

Wenn diese Beurteilung so einfach ist, wieso hab ich dann (wie alle anderen Polizisten auch) 3 Jahre Ausbildung gebraucht, um das beurteilen zu können? Wenn es tatsächlich so einfach ist, dann brauchen wir entweder keine Ausbildung für den Job (und erledigen alles, absolut alles nach dem Bauchgefühl), oder bei der Polizei werden nur die explizit Blöden eingestellt, eben diejenigen, die - im Gegensatz zum Durchschnittsbürger - eben doch zu blöd für diese Beurteilung sind.

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Re: Die ewig Schuldigen User

Beitragvon Mainzelmann2001 » Di 23. Nov 2010, 11:02

Hoppala hat geschrieben:
Marvin hat geschrieben:
Hoppala hat geschrieben:Das klingt so, als würde man dem Bürger schon gar nicht zutrauen, dass er polizeiliche Maßnahmen nicht richtig beurteilt/beurteilen kann.
Keine Sorge, das tut hier wirklich niemand. :hallo:
Ich habe das auch nicht wirklich so aufgefasst. Ist aber ein schönes Beispiel, wie schnell in einem Forum, wo man nur die Worte liest, Missverständisse auftreten können. :polizei2:

Das sollte man auch immer berücksichtigen, wenn man sich hier herumtreibt.

Gruß zurück :hallo:
Und schon passt Marvins Aussage wieder!
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Re: Die ewig Schuldigen User

Beitragvon bugmenot » Di 23. Nov 2010, 11:57

springer hat geschrieben:
Das kann der Bürger oft auch nicht, weil ihm der notwendige rechtliche Hintergrund fehlt.

Oftmals sind es einfach nur Worte, die aus einer Situation, die sich dem Bürger völlig gleich darstellt, etwas komplett anderes macht, zB ob bei einer Kontrollstelle gesagt wird "Allgemeine Verkehrskontrolle" oder "Personen- und Fahrzeugkontrolle". 99% der Bürger werden nach einer "Personen- und Fahrzeugkontrolle", wenn man fragt, was das denn war, sagen "eine Verkehrskontrolle". Dabei steht die RGL in einem Bundesgesetz, die andere in einem Landesgesetz und rechtfertigt völlig andere Maßnahmen!

Wenn diese Beurteilung so einfach ist, wieso hab ich dann (wie alle anderen Polizisten auch) 3 Jahre Ausbildung gebraucht, um das beurteilen zu können? Wenn es tatsächlich so einfach ist, dann brauchen wir entweder keine Ausbildung für den Job (und erledigen alles, absolut alles nach dem Bauchgefühl), oder bei der Polizei werden nur die explizit Blöden eingestellt, eben diejenigen, die - im Gegensatz zum Durchschnittsbürger - eben doch zu blöd für diese Beurteilung sind.
Aber wie soll nun das Problem angegangen werden, dass hier Leute mit polizeilicher Ausbildung und solche ohne, miteinander diskutieren?

Ein nicht PVB wird kaum die 3 Jahre Rechtsausbildung aufarbeiten können.

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Re: Die ewig Schuldigen User

Beitragvon springer » Di 23. Nov 2010, 12:07

@bugmenot
Man kann doch einfach Fragen stellen - wenn sie nicht völlig absurd sind, dann werden sie hier auch erklärt.

Der Bürger interessiert sich hier doch auch eher für einen Einzelfall oder eine eng umrissene Konstellation, wo man nicht gleich das gesamt Wissen der Ausbildung erklären muss.

Es gibt ja durchaus auch unter den Polizisten hier kontroverse Diskussionen - da kann Bürger seine Meinung doch auch mitteilen. Er muss dann aber eben auch akzeptieren, wenn ihm gesagt wird, dass er da schlichtweg falsch liegt.

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Re: Die ewig Schuldigen User

Beitragvon Marvin » Di 23. Nov 2010, 19:35

@Mainzel
:verweis:
bugmenot hat geschrieben: Aber wie soll nun das Problem angegangen werden, dass hier Leute mit polizeilicher Ausbildung und solche ohne, miteinander diskutieren?
It´s not a bug, it´s a feature.


Abgesehen davon, nochmal zum Thema getrennte Forenbereiche: Wenn dringlicher Bedarf besteht, mit Kollegen auf diesem Portal etwas "untereinander" zu bereden, dann bietet der Chat entsprechende Möglichkeiten durch geschlossene Channels. Forenseitig ist eigentlich alles Nötige vorhanden - wenn der User die gegebenen Möglichkeiten nicht nutzt, ist das seine Sache. Auch für den gewöhnlichen Nutzer (ob Polizist oder nicht) gibt es Möglichkeiten, herauszufinden ob jemand beim Verein ist oder nicht.


(Bei diesem Beitrag handelt es sich um die unpersönliche Meinung des automatischen Forenbots).

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Re: Die ewig Schuldigen User

Beitragvon Albatros » Di 23. Nov 2010, 19:45

Eigentlich wollte ich in diesem Thread ja gar nichts schreiben, weil ich denke, dass im Prinzip die polizeilichen User bzw. die Mods und Admins unter sich ausmachen müssen, was sie hier haben wollen und was nicht. Aber so ganz kann ich denn doch nicht an mich halten...

1. Es geht bei der Problematik nicht nur um Umgangsformen, Höflichkeit und Beleidigungen, sondern auch um extrem weit auseinanderliegende Positionen. Ich kann hier manche meiner Ansichten so sachlich und vorsichtig wie ich will anbringen, und es wird trotzdem bei vielen für Blutdrucksteigerungen sorgen. Das kann man hier meistens auch nicht ausdiskutieren, weil's dann OT wird, und selbst wenn, würden sich die Positionen vermutlich nicht nennenswert annähern. Das hat aber nichts damit zu tun, dass der_die andere dumm, beratungsresistent oder nur auf Provokation aus wäre.

Welche Meinungen noch toleriert werden und welche nicht mehr, müssen letztlich die Betreiber_innen entscheiden. Aber auch da wären dann halbwegs klare Richtlinien schön.

2. Es geht auch häufig nicht allein um Missverständnisse oder fachliche Unkenntnis. Z.B. hier:
DerLima hat geschrieben:Leider habe ich die Erfahrung gemacht, das es User gibt, die z.B. auf die Erklärung hin was unmittelbarer Zwang ist (und vor allem rechtmässig) weiter sagen: Ist mir egal, ich nenne es Polizeigewalt.
(Nein, das war nicht Nostradamus. :polizei2: )
Es ging doch dabei gar nicht darum, dass ich nicht verstünde, was "unmittelbarer Zwang" ist. Sondern, zur Erinnerung: Ich bestritt nicht, dass PVB im Rahmen der entsprechenden Gesetze rechtmäßig Gewalt anwenden und dass der juristische Begriff dafür "unmittelbarer Zwang" ist. Ich bestritt nur, dass Gewalt allein deswegen keine mehr ist, weil sie rechtmäßig angewandt wird, denn das ist mehr als nur sachlich falsch.

Und auch wenn es dem Controller nicht passt: Auch korrekt verwendete juristische Fachtermina können euphemistisch gebraucht werden oder zumindest so wirken. Einen Vergleich zu juristischen Fachtermina böser Diktaturen verkneife ich mir mal, da

3. solche Vergleiche offensichtlich besonderes Erregungspotenzial bieten. Da könnte man jetzt viel darüber schreiben, warum Gleichsetzungen unserer geliebten rechtsstaatlichen Demokratie mit Diktaturen und Unrechtsstaaten solche Empörung hervorrufen, während sachlich mindestens ebenso falsche Gleichsetzungen wie von DDR und NS-Staat keine große Aufregung verursachen. Wichtiger ist mir aber die Bitte, mal stärker darauf zu achten, ob ein Vergleich oder eine Gleichsetzung beabsichtigt ist. Ich erinnere mich an eine typische Diskussion mit ungefähr folgendem Verlauf:

PVB: Maßnahme XY war in Ordnung, denn sie wurde vorher angekündigt.
Nicht-PVB: Die Repressionen gegen Demonstrant_innen im Iran werden aber auch angekündigt!
viele PVB: Aufheul, hier wird eine rechtsstaatliche Demokratie mit einer Unrechtsdiktatur gleichgesetzt, buh, Tourette!!!

Genau das ist aber keine Gleichsetzung - es wird ja nicht behauptet, die BRD wäre ein Unrechtsstaat und eine Diktatur - sondern ein Vergleich, der einfach die Untauglichkeit des vorgebrachten Arguments aufzeigen soll. Ich zumindest finde solche Vergleiche, wenn sie den Punkt treffen, oft hilfreicher als eine rein abstrakte Argumentation.

Man könnte natürlich einwenden (und hat es auch), dass das Ausmaß der Repression im einzelnen den iranischen Demonstranten eben nicht angekündigt wird, dass gerade die Berechenbarkeit staatlicher Maßnahmen einen entscheidenden Unterschied zwischen Rechts- und Unrechtsstaaten darstellt und dass darum der Vergleich untauglich ist. Aber das ist was ganz anderes als der stereotype Aufschrei, weil der Vergleich an sich unstatthaft sei.

4. Auch von 1.-3. abgesehen ist doch auffällig, wie sehr und wie hart hier besonders neue User angegangen werden, auch wenn sie keineswegs in irgendeiner Weise polizeifeindlich schreiben, sondern einfach, weil sie sich juristisch nicht hundertprozentig korrekt ausdrücken. Und manchmal trotzdem, wenn sie eine nur leicht abweichende Rechtsauffassung vertreten, wie dieser Thread so ab Seite 9 zeigt.

5. Dem TE muss man leider den Spruch vom Glashaus vorhalten (s. Castor-Thread).

Kleines generelles & persönliches Fazit: Mir bringt die CZ durchaus was. Mein Bild der Polizei hat sich dadurch nicht verschlechtert, auch nicht unbedingt verbessert, aber versachlicht. Und das ist doch immerhin etwas. Denn:
Koyoten-Karl hat geschrieben:wenn sich hier jemand anmeldet, der (warum auch immer) nicht viel von der Polizei hält, so signalisiert das doch (in den meisten Fällen) zumindest Diskussionsbereitschaft.
:zustimm:
Zuletzt geändert von Albatros am Di 23. Nov 2010, 21:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die ewig Schuldigen User

Beitragvon DerLima » Di 23. Nov 2010, 20:00

Albatros hat geschrieben:2. Es geht auch häufig nicht allein um Missverständnisse oder fachliche Unkenntnis. Z.B. hier:
DerLima hat geschrieben:
Leider habe ich die Erfahrung gemacht, das es User gibt, die z.B. auf die Erklärung hin was unmittelbarer Zwang ist (und vor allem rechtmässig) weiter sagen: Ist mir egal, ich nenne es Polizeigewalt.

(Nein, das war nicht Nostradamus. )
Es ging doch dabei gar nicht darum, dass ich nicht verstünde, was "unmittelbarer Zwang" ist. Sondern, zur Erinnerung: Ich bestritt nicht, dass PVB im Rahmen der entsprechenden Gesetze rechtmäßig Gewalt anwenden und dass der juristische Begriff dafür "unmittelbarer Zwang" ist. Ich bestritt nur, dass Gewalt allein deswegen keine mehr ist, weil sie rechtmäßig angewandt wird, denn das ist mehr als nur sachlich falsch.
Mea culpa. Aber ich wieß darauf hin, das ich das u.U. dem falschen User zuordne.
Aber genau so etwas ist doch ein Streitpunkt.
Wenn du aber statt dem (juristisch) korrektem Begriff "unmittelbarer Zwang" den (juristisch falschen/evtl. aber sachlich richtigem) Begriff "Polizeigewalt" oder "Gewalt" verwendest, impliziert das dem Neu-User u.U. das die Anwendung derselben nicht rechtmäßig ist.
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Re: Die ewig Schuldigen User

Beitragvon Albatros » Di 23. Nov 2010, 21:51

DerLima hat geschrieben:Wenn du aber statt dem (juristisch) korrektem Begriff "unmittelbarer Zwang" den (juristisch falschen/evtl. aber sachlich richtigem) Begriff "Polizeigewalt" oder "Gewalt" verwendest, impliziert das dem Neu-User u.U. das die Anwendung derselben nicht rechtmäßig ist.
Hast ja recht, mit "Polizeigewalt" wird meistens unrechtmäßige Gewaltanwendung assoziiert. Könnte man auch wieder einiges darüber schreiben, warum das so ist, aber ich will mit der Diskussion gar nicht wieder anfangen, keine Sorge.
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