Sportprüfungen wärend des Studiums

Auswahlverfahren und Ausbildung

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Re: Sportprüfungen wärend des Studiums

Beitragvon llllllllllllllll » Mi 8. Aug 2012, 20:19

Soviel praktische Anteile sind im Studium aber nicht vorgesehen. Die könnte man auch garnicht unterbekommen.


In Nienburg un HMÜ könnte man die Anzahl der Neuzugänge auch nicht mehr kasernieren.
Die Akademie hat das Selbstverständnis, eine moderne Fachhochschule zu sein.
Die dinge, die du dir hierbei vorstellst, lieber Trooper, sind nicht die Dinge, die der Direktor umgesetzt sehen möchte. Das wäre auch so nicht zu stemmen.


So wie es jetzt ist, ist es eben zu einem überdurchschnittlich hohen Anteil Theorie. Praxis gibts auch, aber nicht so viel. Das merkt man auch schon an 6 Monaten Praktikum.

Ich gehe davon aus, dass ich auch vieles, was mir im Berufsleben widerfahren wird, auch in den ersten Jahren erlernen und umsetzen werde, da dies in dieser Form an der Akademie mit so einer straffen Zeitplanung nicht möglich sein wird.


Grüße aus Hanno
Ich weiß wo ich hingehe und ich kenne die Wahrheit und ich muss nicht das sein was ihr wollt. Ich kann das sein was ich sein will.
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Re: Sportprüfungen wärend des Studiums

Beitragvon Trooper » Do 9. Aug 2012, 09:31

Die dinge, die du dir hierbei vorstellst, lieber Trooper, sind nicht die Dinge, die der Direktor umgesetzt sehen möchte.
Das weiß ich... und selbst wenn ich es nicht wüßte, könnte ich es mir aus den mannigfaltigen Beobachtungen unserer Praktikanten relativ leicht erschließen.
Die Akademie hat das Selbstverständnis, eine moderne Fachhochschule zu sein.
Ja, darin liegt ja das Problem. Allen anderslautenden Vorstellungen zum Trotz ist Polizei nunmal kein akademischer, sondern ein praktischer Beruf. Und wer ein "modernes Fachhochschulstudium" veranstaltet, ohne die die von mir beschriebenen Ausbildungsinhalte dabei hinreichend zu berücksichtigen, leistet Stückwerk und produziert dementsprechende Resultate.

Es zeigt im übrigen, wie sehr sich die verantwortlichen Entscheidungsträger von ihren Wurzeln in der Praxis entfernt haben... sofern sie jemals welche hatten.
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Re: Sportprüfungen wärend des Studiums

Beitragvon Muqq » Do 9. Aug 2012, 10:00

Danke, für die Definition " Mäuschen" :)

Ich weiß gar nicht, warum du dich immer so angegriffen fühlst & alles und jeden von der Akademie verteidigen möchtest, |||||||||||||||?
Es ist ja nicht so, dass ich (oder die anderen hier) die Polizei schlecht machen ( davon gibt es ja draußen auch genug)

Du kommst immer und verteidigst mit "zu wenig Praxis, Studium ist auf Theorie ausgelegt".
Das ist auch gar nicht der Punkt. (Dass es zuwenig Praxis ist - ist klar. Darüber meckert auch jeder(!) Trainer.)
Es geht einfach um den Wille.
Guck dir doch mal die Leute an der Akademie an. Mit offenen Augen. Nicht mit deinen "Polizei ist super"-Augen (die ich vor dem Studium übrigens auch öfter hatte..)

Ich bin im 1 Studienjahr und ich sag's dir ganz ehrlich: das was bei mir in der Studiengruppe von 95% der Mädchen gesehen habe (es gibt zwei Ausnahmen) ist einfach nur peinlich. Nur peinlich!
Ems, Azt, Trainings.
Zu diesen Mädchen wird nach der Azt Prüfung gesagt: "Du hast bestanden, theoretisch kannst du es ja - aber dir fehlt der Biss. Der Wille. Der erste, der dir auf der Straße zu Nahe kommt, pustet dich einfach weg - und wenn du Pech hast, dein Leben"
Na super - wenn sowas später deine Partnerin ist..

Und das liegt nicht(!) am wenigen Praxis-Unterricht.


Übrigens, das sind die Mädchen, die bis jetzt schlechter die Module abgeschloßen haben als zB ich, der jede Sport-Übung locker geschafft hat (ob das was besonderes ist, ist ein anderes Thema).
Warum? Wir hatten bis jetzt einfach nur mündliche Prüfungen & da haben die sich sowas von in die Hose gemacht & nur scheiße gelabert.

Aber was solls. Reden braucht man bei der Polizei ja nicht. Auch nicht vor fremden. Oder vielen. Oder in wichtigen Situationen. Oder in Stress.
.... :polizei10:

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Re: Sportprüfungen wärend des Studiums

Beitragvon llllllllllllllll » Do 9. Aug 2012, 11:33

Hey Kayo. Welcher Studienort ?

Ich bin in HMÜ.

Aber das können wir gerne per PN besprechen, das würd sonst den Rahmen sprengen. Schreib mir bitte.

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Ich bin im 1 Studienjahr und ich sag's dir ganz ehrlich: das was bei mir in der Studiengruppe von 95% der Mädchen gesehen habe (es gibt zwei Ausnahmen) ist einfach nur peinlich. Nur peinlich!
Das finde ich sehr schade. Diese Erfahrungen kann ich nur vereinzelt bestätigen. Die Mehrzahl betrifft es nicht.
Ich gehe übrigens mit offenen Augen durch die PA. Keine Bange.

Ja, darin liegt ja das Problem. Allen anderslautenden Vorstellungen zum Trotz ist Polizei nunmal kein akademischer, sondern ein praktischer Beruf. Und wer ein "modernes Fachhochschulstudium" veranstaltet, ohne die die von mir beschriebenen Ausbildungsinhalte dabei hinreichend zu berücksichtigen, leistet Stückwerk und produziert dementsprechende Resultate.
Da stimme ich dir zu. Ich hätte auch gerne viel mehr Praxis. Aber im Moment versinken wir zu 90% in der Theorie. Von morgens 8 bis Nachmittags.
Das wird man wohl nicht ändern können.


Aber ich mache in meiner Freizeit sehr viel Sport und halte mich fit :runningdog:


Und alles wichtige, was ich am 01.10.2013 noch nicht kann, lerne ich dann hoffentlich im ESD/ZKD oder in der BEPO. :hallo:
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Re: Sportprüfungen wärend des Studiums

Beitragvon Mystix » Do 9. Aug 2012, 12:06

llllllllllllllll hat geschrieben:Ich hätte auch gerne viel mehr Praxis. Aber im Moment versinken wir zu 90% in der Theorie.
Die grösste sportliche Leistung bringt dir nichts, wenn du die Theorie nicht beherrschst!

Vor jeder Praxis steht die Theorie. Anders geht es nicht.

Die Theorie wird m. E. sehr häufig unterschätzt (Gesetze etc.). Ich stelle bei uns leider viel zu häufig fest, dass angehende PVB oft meinen, es würde genügen, einen muskelbepackten Traumkörper zu haben. Das reicht definitiv nicht!

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Re: Sportprüfungen wärend des Studiums

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Do 9. Aug 2012, 12:14

a) hatten wir die Diskussion bereits zur Genüge und b) wurde hier im Fred bereits klar gestellt, dass es die Mischung macht.

In NRW hatten wir auch die Idee, dass alles wissenschaftlich und akademisch laufen muss. Dann wurde das wieder über den Haufen geworfen und nun kommen die Jungs und Mädels immerhin nach nur 10 Monaten in ihr erstes richtiges Praktikum - für vier, fünf Wochen. Das ist gar nicht so schlecht. Die sehen, was gefragt ist und was wichtig ist - und wir sehen, wo die Defizite liegen und wir denen noch nachhelfen müssen. Dann geben wir noch Tipps, was sie am besten noch nachlesen...und dann kommen sie wenige Monate später.

Manche haben das beherzigt und sind nun entweder fitter in ET - und die Muskelmänner haben sich auch mal mehr mit ER beschäftigt.

Die meisten machen einfach so weiter getreu dem Motto: In der Ausbildung werde ich ja nicht dümmer, passt scho. Und das nervt gewaltig. Ich zeige gerne Polizei und bilde gerne aus. Ich bin aber kein Pädagoge. Ich kann das also nur bei Leuten, die auch wollen. Tricks und Tipps, wie ich die faulen und unwilligen begeistere, wurden mir nicht gezeigt. Ist auch nicht meine Baustelle. Wer sich einfach nur in die Karre schleppt und null Enthusiasmus zeigt, den Job zu beherrschen, der kann auch zu Hause bleiben.
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Re: Sportprüfungen wärend des Studiums

Beitragvon rekruter » Do 9. Aug 2012, 12:52

Kayo hat geschrieben:Danke, für die Definition " Mäuschen" :)

Ich weiß gar nicht, warum du dich immer so angegriffen fühlst & alles und jeden von der Akademie verteidigen möchtest, |||||||||||||||?
Es ist ja nicht so, dass ich (oder die anderen hier) die Polizei schlecht machen ( davon gibt es ja draußen auch genug)

Du kommst immer und verteidigst mit "zu wenig Praxis, Studium ist auf Theorie ausgelegt".
Das ist auch gar nicht der Punkt. (Dass es zuwenig Praxis ist - ist klar. Darüber meckert auch jeder(!) Trainer.)
Es geht einfach um den Wille.
Guck dir doch mal die Leute an der Akademie an. Mit offenen Augen. Nicht mit deinen "Polizei ist super"-Augen (die ich vor dem Studium übrigens auch öfter hatte..)

Ich bin im 1 Studienjahr und ich sag's dir ganz ehrlich: das was bei mir in der Studiengruppe von 95% der Mädchen gesehen habe (es gibt zwei Ausnahmen) ist einfach nur peinlich. Nur peinlich!
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Zu diesen Mädchen wird nach der Azt Prüfung gesagt: "Du hast bestanden, theoretisch kannst du es ja - aber dir fehlt der Biss. Der Wille. Der erste, der dir auf der Straße zu Nahe kommt, pustet dich einfach weg - und wenn du Pech hast, dein Leben"
Na super - wenn sowas später deine Partnerin ist..

Und das liegt nicht(!) am wenigen Praxis-Unterricht.


Übrigens, das sind die Mädchen, die bis jetzt schlechter die Module abgeschloßen haben als zB ich, der jede Sport-Übung locker geschafft hat (ob das was besonderes ist, ist ein anderes Thema).
Warum? Wir hatten bis jetzt einfach nur mündliche Prüfungen & da haben die sich sowas von in die Hose gemacht & nur scheiße gelabert.

Aber was solls. Reden braucht man bei der Polizei ja nicht. Auch nicht vor fremden. Oder vielen. Oder in wichtigen Situationen. Oder in Stress.
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Mein lieber Kayo,

ich fasse mal zusammen: 95% der "Mädchen" in Deiner Studiengruppe sind Bewegungsauthisten und sportliche Nullen. Das sind 19 von 20. Und die selben "Mädchen" labern nur Scheiße, haben sich in die Hose gemacht und alle Modulprüfungen schlechter abgeschlossen als Du. 19 von 20.

Da tauchen bei mir eine einige Fragen auf:

1. Wo hast Du Deine mathematischen Kenntnisse erworben?
2. Kannst Du Dich äußern, ohne maßlos zu übertreiben?
3. Welche Erlebnisse liegen Deinem ganz offenkundig massiv gestörten Frauenbild zu Grunde?
4. Benutzt Du Deine rotzigen Formulierungen auch im Dienst?
5. Hast Du irgendeine Deiner Einstellungen, Meinungen oder Charakterzüge, vielleicht sogar Deine Persönlichkeit insgesamt, schon ein einziges Mal in Deinem Leben hinterfragt?
6. Glaubst Du im Ernst, dass Du mit Deiner Einstellung in unserer Firma besonders weit kommst?

Alles in Allem habe ich hier selten einen so verachtenswerten Beitrag gelesen wie Deinen!

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Re: Sportprüfungen wärend des Studiums

Beitragvon Trooper » Do 9. Aug 2012, 13:20

Da stimme ich dir zu. Ich hätte auch gerne viel mehr Praxis. Aber im Moment versinken wir zu 90% in der Theorie. Von morgens 8 bis Nachmittags.
Das wird man wohl nicht ändern können.
Und das kann (und soll) man ruhig mit deutlichen Worten kritisieren. Es geht mir aber auch nicht ausschließlich um den erweiterungsfähigen Anteil der praktischen Ausbildung, sondern ganz generell um die Frage, wie mit den Auszubildenden umgegangen wird, was für ein Selbstbild und Anspruchshaltung man beim Nachwuchs dadurch ggf. produziert und wie die Ausbildungsleitung dazu steht.

Das ist ausdrücklich nicht bloß meine isolierte Einzelwahrnehmung, sondern wird mir immer wieder von ESD-Kollegen, Praxisanleitern und LfBA explizit und ausgesprochen bestätigt.

Ich erwarte zum Beispiel, daß das Gequatsche umgehend eingestellt wird und Aufmerksamkeit herrscht, wenn ich als Ausbilder den Raum betrete und für jeden erkennbar eine Ansage zu machen habe. Ist-Zustand: ich stelle mich mit meinen 1,90 m in die Mitte des Unterrichtsraums, räuspere mich lauthals... und stelle fassungslos fest, daß etliche Kandidaten, die direkt vor mir sitzen, fröhlich solange weiter über die Ereignisse des letzten Partywochenendes schwallen, bis ich laut werde.

Ich erwarte auch, daß an unmißverständlichen Weisungen des Ausbildungspersonals nicht rumgemeckert wird, sondern sie umgehend und gewissenhaft erfüllt werden. Ist-Zustand: mein Mitausbilder verkündet der Gruppe den weiteren Tagesablauf (welcher den Geschmack der Mehrheit nicht trifft, weil schweißtreibend und ohne Fun-Faktor). Sofort hebt ein mehrstimmiger Choral aus Gejammere, Beschwerden und Gebettel an. Als ich darauf hinweise, daß Betteln und Meckern die Sache in keinem Fall besser macht (eher im Gegenteil), werde ich sofort belehrt, daß Betteln an der PA nachweislich vorzüglich funktioniere und man damit schon alles mögliche erreicht habe (was mir übrigens durch PA-Ausbildungspersonal genau so bestätigt wird).

Ich erwarte im weiteren, daß Terminabsprachen und Zeitplanungen eingehalten werden und daß derjenige, den ich mit der Einhaltung einer solche Weisung beauftrage, sich darum kümmert und von der Gruppe entsprechend unterstützt wird. Ist-Zustand: die Hälfte der Gruppe inklusive dem verantwortlichen Anwärter erscheint pünktlich und beläßt es bei gemütlichem Warten, irgendwann trudeln die Nachzügler ein, ohne daß die Gruppe auch nur irgendwelche Anstalten gemacht hätte, sie rechtzeitig herbeizuschaffen.

Das sind übrigens nur die letzten paar Sachen, die mir gerade spontan vor Augen stehen... ich könnte tagelang so weitermachen. Und deswegen bin ich der Ansicht, daß in jede polizeiliche Ausbildung eine vernünftige "Grundausbildung" im klassischen Sinne gehört, in der Disziplin, Ordnung, Übernahme von Verantwortung und Zusammenhalt in der Gruppe vermittelt werden - in der Studenten zu Polizeianwärtern gemacht werden. Und zwar mit der bewährten Methode der drillmäßigen Ausbildung in einer geschlossenen Einheit.
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Re: Sportprüfungen wärend des Studiums

Beitragvon Mystix » Do 9. Aug 2012, 13:38

Trooper hat geschrieben:Ist-Zustand: ich stelle mich mit meinen 1,90 m in die Mitte des Unterrichtsraums, räuspere mich lauthals... und stelle fassungslos fest, daß etliche Kandidaten, die direkt vor mir sitzen, fröhlich solange weiter über die Ereignisse des letzten Partywochenendes schwallen, bis ich laut werde.
Du wirst nur laut?

Wieso handelst du nicht so, wie du es selbst propagierst? (Gegen-)Druck von oben?

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Re: Sportprüfungen wärend des Studiums

Beitragvon Trooper » Do 9. Aug 2012, 13:49

Oh, du kannst dich darauf verlassen, daß so etwas bei mir Konsequenzen hat. Es ändert nur nicht viel, weil wir die Leute nur relativ kurzfristig für ihr Praktikum bei uns haben.
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Re: Sportprüfungen wärend des Studiums

Beitragvon springer » Do 9. Aug 2012, 16:54

Das mit dem dauernd-zu-spät-kommen hat bei uns damals dann bestens funktioniert, als die ersten dienstliche Erklärungen schreiben durften, warum sie dauernd zu spät sind - inklusive Belehrung davor.

Und die 2 waren auch erstaunt, dass die Versicherung, in Zukunft pünktlich zu sein, diesmal nicht mehr gereicht hat. Und plötzlich hats funktioniert.

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Re: Sportprüfungen wärend des Studiums

Beitragvon Buford T. Justice » Do 9. Aug 2012, 20:18

Kayo,

auch, wenn Du das mit meiner Definition wieder aufgreifst, stelle ich doch fest, dass unsere jeweiligen Definitionen von "Mäuschen" weit voneinander entfernt sind. Meine ist so, wie ich sie beschrieben habe, Deine scheint irgendwie für alle jungen Frauen bei der Polizei im Allgemeinen zu gelten. Davon distanziere ich mich und glaube, dass mein Beitrag auch nicht so aufgefasst werden muss.

Von Deinem Ton dabei distanziere ich mich erst recht. Leider habe Deine sonstigen Beiträge vorher nicht kontrolliert; hätte ich gewusst, dass Du noch in der Ausbildung bist, wäre ich da vermutlich nicht drauf eingegangen. Bis auf dass ich so eine Arroganz gar nicht mal so selten erlebt habe, habe ich dem diesbezüglichen Beitrag von Rekruter nichts hinzuzufügen.

Auf meinem Weg vom Beginn der Ausbildung bis zu meinem Eintritt in die Avenger-Initiative ( :polizei1: ) hatte ich ebenfalls hin und wieder Hürden zu bewältigen - und rate mal, welches Geschlecht mich vorwiegend dabei eigeninitiativ unterstützt hat.

Hingegen stelle ich eines auch immer wieder fest: Problematisches Verhalten, welches nicht durch sportliche Defizite oder Wissenslücken in der Theorie sondern schlicht und einfach durch reine Faulheit zu begründen ist, liegt eher den Herren der Schöpfung nahe.

Aber waren wir nicht ursprünglich beim Thema 'Sportprüfungen'? ;D
:applaus:

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Re: Sportprüfungen wärend des Studiums

Beitragvon Muqq » Do 9. Aug 2012, 22:11

Wenn mein Beitrag leicht aggressiv rüber kommt - dann tut mir das Leid.
Allerdings ist das auch ein Thema, welches ich nicht verstehen kann.

Ich kenne genug Leute, die damals durch den Eignungstest geflogen sind.
Leute im Studium haben es geschafft - okay - so ist das Leben (& auch sicherlich sehr gerecht.)
Man hat also eine Chance bekommen - wovon viele träumen - und viele es niemals erreichen.

Und dann merkt man im Studium "hey, irgendwie läuft es nicht so. Laufprüfung mehrmals nicht geschafft, schwimmen nicht, AZT läuft auch irgendwie nicht so gut.."

Und was ist? Auf die Tipps der Trainer wird nicht gehört, auf die Tipps der Sportlehrerin auch nicht & bei Trainings wird "krankheitsbedingt" lieber auf der Bank gesessen.


Okay, meine Zahlen waren wahrscheinlich seeeeeeeeehr hoch angesetzt (aber es gibt natürlich immer wieder Leute, die es bis auf die Komma Zahl genau haben wollen..)
Aber es ist kein Geheimnis.
Viele gehen bei uns einfach unter. Wie gesagt, es gibt zwei, die kriegen vom Trainer eine Backpfeife & schlagen zurück (live gesehen - allerdings kein Trainer, sondern Kick Boxen :) )
Dann gibt es eben viele, die wollen zwar, aber sind körperlich eben unterlegen (wofür man natürlich nichts kann)
Und dann gibt es X ( eine Zahl oder ein Wort wie "einige", "wenige" "viele" spar ich mir jetzt mal), die körperlich unterlegen sind&nicht wollen. Gar nicht. Die auf jeden Rat von Trainern nicht hören.

(ich habe übrigens letztens gegen ein 1.60 großes Mädchen (ja, unter der Mindestgröße) gekämpft & diese hat mir eine Blute nase gehauen. :applaus: )


Ich habe sicherlich nichts gegen Frauen, ich sitze im Unterricht auch neben einer & verstehe mich super mit ihr.

Allerdings kann ich es nicht verstehen, wie man diese Chance-Polizei nicht nutzt..

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Re: Sportprüfungen wärend des Studiums

Beitragvon Mystix » Do 9. Aug 2012, 23:03

Wieso wird eigentlich immer nur beim Sport so ein Theater gemacht?

Vielen anderen mangelt es an anderem; und trotzdem werden sie durchgeschleust!

Regt sich darüber niemand auf?

Ich mich schon!

Die körperliche Leistungsfähigkeit ist nicht alles!

Aber es passt zur heutigen Körperkultur-Gesellschaft.

Gast

Re: Sportprüfungen wärend des Studiums

Beitragvon Gast » Fr 10. Aug 2012, 07:43

Mystix hat geschrieben:Aber es passt zur heutigen Körperkultur-Gesellschaft.
Körperkultur...meinst Du damit die, die sich nach der Lebzeitanstellung dienstunfähig fressen? Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen. Bei mir würde jeder PVB einmal im Jahr das Sportabzeichen ablegen und zwar mit Konsequenzen (finanzielle?) bei Nichterfüllung.
Der Staat kommt ein Leben lang für uns auf, da darf er auch erwarten, dass wir fit sind und uns auch fit halten.
Wir haben im StrD monatlich vier Stunden, die wir dienstlich für Sport verbraten können. D.h. ich darf während meiner Arbeitszeit mal aus der Kiste oder aus dem Büro raus, bequeme Sachen anlegen und ich darf mich bewegen und bekomme sogar noch Geld dafür. Da stellt mir der Dienstherr frei ob ich zu gewissen Zeiten ins Schwimmbad gehe oder mal in ein Fitnessstudio und der Dienstherr bezahlt dieses Vergnügen auch noch.
Wenn ich da mal in meinem Bekanntenkreis herumfrage wer noch in der Lage ist während seiner Arbeitszeit Sport zu machen wird es bei den meisten eng.
Wenn ich mir das Gejammere über die von jedem machbaren Sportleistungen so durchlese, dann packt mich das kalte Grauen. Es gehört eben mal in die Polizeiausbildung, man wird dafür bezahlt und vor allem man weiß vorher was auf einem zukommt.
Und wer diese Minimalanforderungen nicht schafft trotz dass man alle Möglichkeiten hat lange genug dafür zu trainieren, dem ist nicht mehr zu helfen.
Aber das ist m.E. wirklich ein Gesellschaftliches Problem. Nicht Körperkultur sondern eher Spaßgesellschaft.

Gruß Marco


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