Einstellungsjahrgang 2018

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Re: Einstellungsjahrgang 2018

Beitragvon Proud » Mo 29. Jun 2020, 16:26

Neymar95 hat geschrieben:
Do 25. Jun 2020, 12:43
Was heißt denn Online-Semester für dich? Die Vorlesungen haben alle digital stattgefunden bei uns in Bielefeld und das praktische Training in Stukenbrock wurde vor Ort in Kleingruppen durchgeführt. Die Klausuren können allerdings nicht digital gestellt werden.
Vorlesungen finden bei uns auch Online statt. Prüfungen / Klausuren ebenfalls.

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Re: Einstellungsjahrgang 2018

Beitragvon Ale » Mo 29. Jun 2020, 21:40

ente-wasser hat geschrieben:
Mo 29. Jun 2020, 15:14
Trooperslicht hat geschrieben:
Mo 29. Jun 2020, 14:42
Bei jedem vorherigen Jahrgang war jede Klausur eine Wundertüte. Man gewöhnt sich schnell an den Luxus zu wissen was in den Klausuren dran kommt.
Es geht nicht darum, dass die Kombi bekannt ist. Es geht darum, dass in dieser Fächerkombi noch nie eine zweistündige Klausur geschrieben wurde. Dementsprechend weiß keiner so wirklich was abgefragt wird und wie umfangreich die Aufgaben sein werden bzw. wie die Aufgaben überhaupt aussehen.

Welche Kombi wurde noch nie abgefragt?


palmair hat geschrieben:
Mo 29. Jun 2020, 15:08
Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Ich denke das wurde hier schon zu genüge diskutiert...
Zumal EL so oder so gesetzt ist, unabhängig von Corona. Bin mal gespannt wie die Gewichtung ist. Bei 50% bzw. einer Stunde in EL muss es flott gehen , da steckt echt ne Menge Stoff hinter.
Welche besonderen Maßnahmen genau? Warum steht EL fest? Das würde mich interessieren.

Die Aktenbearbeitung ist eine Prüfungsform, die es erst seit dem EJ 16 gibt. Man wird lachen, wir hatten noch weniger Durchblick. Nämlich garkeinen.
Trooperslicht hat geschrieben:
Mo 29. Jun 2020, 14:42
Bei jedem vorherigen Jahrgang war jede Klausur eine Wundertüte. Man gewöhnt sich schnell an den Luxus zu wissen was in den Klausuren dran kommt.
So nämlich.
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Re: Einstellungsjahrgang 2018

Beitragvon ente-wasser » Mo 29. Jun 2020, 21:57

Einsatzlehre und Psychologie ist gesetzt. In dieser Kombi wurde allerdings noch keine Kombi geschrieben. Dementsprechend gibt es keine Übungsklausur o.ä. Man kann natürlich den Stoff lernen, nur anwenden ist in der Vorbereitung aufgrund fehlender Übungen halt schwierig.
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Re: Einstellungsjahrgang 2018

Beitragvon palmair » Mo 29. Jun 2020, 22:10

Ale hat geschrieben:
Mo 29. Jun 2020, 21:40

Welche besonderen Maßnahmen genau? Warum steht EL fest? Das würde mich interessieren.
[...]
Die Aktenbearbeitung ist eine Prüfungsform, die es erst seit dem EJ 16 gibt. Man wird lachen, wir hatten noch weniger Durchblick. Nämlich garkeinen.

Da es dich interessiert gebe ich dir doch gerne Auskunft. Weil die Modulkoordinatoren das so festgelegt haben, deswegen. EL war von Anfang an gesetzt, da es inhaltlich den mit Abstand größten Anteil im 2.3 hat. Wurde auch so offen kommuniziert. Lediglich das ergänzende Fach war bis zuletzt offen (Psychologie, Ethik oder Fachenglisch).

Zu den Maßnahmen. Wir wurden mitten im Modul von der Pandemie „getroffen“. Als externen Betrachter mag es dir vielleicht lapidar vorkommen, für die Mehrheit von uns 18ern aber nicht. Riesige Themenkomplexe waren noch offen (Strafrecht zB war bis zur Einstellung des Präsenzbetriebs nicht ein einziges Mal im Plan) und mussten ad hoc online vermittelt werden. Nur weil es in meinem konkreten Fall online recht gut geklappt hat, war das nicht bei allen so. Daher wurde seitens der Studierendenvertretung über den Sprecher des Fachbereichs eine Vorab-Bekanntgabe der Fächerkombi angefragt. Dem hat der Senat und das Präsidium der HSPV zugestimmt , um dem in weiten Teilen doch mit Problemen behafteten Onlineunterricht Rechnung zu tragen und uns ein Stück weit entgegen zu kommen. Wieso wird das jetzt so diffamiert? Das würde mich jetzt auch mal interessieren.
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Re: Einstellungsjahrgang 2018

Beitragvon Ale » Di 30. Jun 2020, 01:01

palmair hat geschrieben:
Mo 29. Jun 2020, 22:10
Ale hat geschrieben:
Mo 29. Jun 2020, 21:40

Welche besonderen Maßnahmen genau? Warum steht EL fest? Das würde mich interessieren.
[...]
Die Aktenbearbeitung ist eine Prüfungsform, die es erst seit dem EJ 16 gibt. Man wird lachen, wir hatten noch weniger Durchblick. Nämlich garkeinen.

Da es dich interessiert gebe ich dir doch gerne Auskunft. Weil die Modulkoordinatoren das so festgelegt haben, deswegen. EL war von Anfang an gesetzt, da es inhaltlich den mit Abstand größten Anteil im 2.3 hat. Wurde auch so offen kommuniziert. Lediglich das ergänzende Fach war bis zuletzt offen (Psychologie, Ethik oder Fachenglisch).

Zu den Maßnahmen. Wir wurden mitten im Modul von der Pandemie „getroffen“. Als externen Betrachter mag es dir vielleicht lapidar vorkommen, für die Mehrheit von uns 18ern aber nicht. Riesige Themenkomplexe waren noch offen (Strafrecht zB war bis zur Einstellung des Präsenzbetriebs nicht ein einziges Mal im Plan) und mussten ad hoc online vermittelt werden. Nur weil es in meinem konkreten Fall online recht gut geklappt hat, war das nicht bei allen so. Daher wurde seitens der Studierendenvertretung über den Sprecher des Fachbereichs eine Vorab-Bekanntgabe der Fächerkombi angefragt. Dem hat der Senat und das Präsidium der HSPV zugestimmt , um dem in weiten Teilen doch mit Problemen behafteten Onlineunterricht Rechnung zu tragen und uns ein Stück weit entgegen zu kommen. Wieso wird das jetzt so diffamiert? Das würde mich jetzt auch mal interessieren.

Meine Frage war absolut wertfrei gestellt und auch wertfrei gemeint. Mich interessiert das einfach. Kein Grund schnippisch zu werden.
Wenn die Modulkoordinatoren das so festgelegt haben, dann lässt sich das ja sicher auch offiziell so nachlesen. Kannst du mir sagen wo? (Und das ist auch eine wertbefreite Frage!).
Und was ist mit Soziologie, ist das gestrichen? (Auch wertfrei!).



Wir wurden auch "Getroffen". Der B-Strang wurde von einem Tag auf den anderem aus dem K-Praktikum nach Hause geschickt - da hier auch eine entsprechende Prüfungsleistung abgegeben musste, wurden wir da wirklich übelst ganz spontan mit Herausforderungen konfrontiert, die wir zuvor nicht wirklich üben konnten. Das haben wir auch geschafft. Beschwert hat sich da keiner. Die Frage war "Heute Prüfung oder nochmal wiederkommen". Auf unsere Initiative.

Meine ER-Dozentin war im nahezu kompletten HS2-Zeitraum krank und hat uns den gesamten Stoff dieser Zeit in 2 1/2 Wochen vor der Klausur reingeballert. Wir haben keinen Ersatz bekommen. Wir haben die freien Stunden auch hingenommen und sogar auch genossen. Wir wussten aber alle dass das kein Zuckerschlecken wird. Wir haben Selbststudium betrieben. Und wir haben das alle geschafft. Teilweise zugegebenermaßen mit Hängen und Würgen. Gemeckert wurde nich ernstahft.

Ihr könnt wirklich froh darüber sein dass euch entgegengekommen wurde. Ihr könnt froh sein dass ihr Klarheiten bekommen habt auf die ihr euch besser vorbereiten konntet / könnt.

Es geht nicht um Diffamierung. Keiner diffamiert hier, ernsthaft. Aber sich hier hinzustellen und AUA! zu schreien, weil man in Frage stellt, ob in der aktuellen allgemeinen Situation die eigens empfundene Situation wirklich so empörend ist - bitte, das muss jeder selbst herausfinden, ich verweise da gerne auf meine letzten beiden Postings bei der Bewertung, ob man es wirklich so schlecht hat.


Und mal abseits davon: Mir gehen auch jetzt schon alteingesessene Kollegen auf den Sack, die seit 30 Jahren im Dienst sind und jetzt nicht besseres zu tun haben als darüber zu maulen wie Scheiße es ihnen geht, wie schlecht sie mit ihren 3700 Netto bezahlt werden und wie kacke es eigentlich bei der Polizei ist. Da ist viel Frustration drin. Mag im Einzelfall sogar begründet sein. Aber wollt ihr jetzt schon damit anfangen?

Auch auf die Gefahr, mich unbeliebt zu machen - Mimimi.


Und jetzt bin ich auch raus hier. Ich hoffe für euch alle, dass ihr es trotz der widrigen Umstände durch das Studium schafft und tolle Kollegen werdet.
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Re: Einstellungsjahrgang 2018

Beitragvon palmair » Di 30. Jun 2020, 08:08

Ale hat geschrieben:
Di 30. Jun 2020, 01:01
Meine Frage war absolut wertfrei gestellt und auch wertfrei gemeint. Mich interessiert das einfach. Kein Grund schnippisch zu werden.
Wenn die Modulkoordinatoren das so festgelegt haben, dann lässt sich das ja sicher auch offiziell so nachlesen. Kannst du mir sagen wo? (Und das ist auch eine wertbefreite Frage!).
Und was ist mit Soziologie, ist das gestrichen? (Auch wertfrei!).
Tut mir leid, das habe ich gestern Abend schlichtweg falsch interpretiert. Ich habe gerne nachgelesen auf der HSPV-Website und konnte tatsächlich nichts derartiges finden. Die Modulbeschreibung EJ18 wurde Ende April zuletzt aktualisiert und ist damit wohl auf dem neuesten Stand, da steht aber leider nix zu den Prüfungsformen. Das findet sich in der Modulübersicht - eigentlich. Hinter den jeweiligen HS2 Fächern steht jedoch nur, dass Aktenbearbeitung, Klausur oder FG möglich sind. Die Entscheidung trifft der Fachbereichsrat jedes (?) Jahr aufs Neue. Habe nochmal ein bisschen recherchiert und mich erinnert, dass wir an unserem Standort auf eigene Nachfrage zu Beginn des Moduls die vom Rat festgelegte Verteilung der Prüfungsformen erhalten haben. Das mit EL wurde direkt so kommuniziert, war aber zu erwarten. Kriminalistik, Kriminologie sowie Soziologie waren bei uns dieses Mal FG-Fächer (70% des Kurses KR/KL, 30% KR/Soz).

Ale hat geschrieben:
Di 30. Jun 2020, 01:01
Ihr könnt wirklich froh darüber sein dass euch entgegengekommen wurde. Ihr könnt froh sein dass ihr Klarheiten bekommen habt auf die ihr euch besser vorbereiten konntet / könnt.
Das sind wir! Und ich denke es spreche ich für 95% unseres Jahrgangs wenn ich sage, dass wir das absolut zu schätzen wissen und man niemals vergessen sollte, dass es sonst ganz anders gelaufen wäre und im Anbetracht der ganzen Corona-Sch**** das ganze für uns ingesamt entspannter gelaufen ist als im Regelfall. Mit so ein bisschen Distanz betrachtet jedenfalls. Es ist ein Privileg, das ist nicht von der Hand zu weisen. Anfang März war ich definitiv nicht so positiv gestimmt. Ein paar hardcore-Nörgler wird es aber immer geben.
Ale hat geschrieben:
Di 30. Jun 2020, 01:01
Ich hoffe für euch alle, dass ihr es trotz der widrigen Umstände durch das Studium schafft und tolle Kollegen werdet.
Und nichts anderes zählt! Wie Fallus schon treffend formuliert hat: wir sitzen alle im selben Boot (oder S-Max,Sprinter,Vito...whatever) und tragen die gleiche Uniform. Wir haben alle das gleiche Ziel. Die einen erreichen es früher, die anderen etwas später. Trotzdem sind wir eine Gemeinschaft in der es viel zu schade ist, sich an solchen (distanziert betrachtet) Kleinigkeiten aufzuhalten. Manchmal muss die Luft halt einfach ein bisschen raus, ich denke besonders in der jetzigen Zeit. Freue mich schon drauf wenn hier wieder „nur“ über gute/schlechte FuStW, Vorteile einer ATH, zu niedrigen DUZ oder einfach über die Tatsache,dass wir den geilsten Job der Welt haben, diskutiert wird. :zustimm:
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Re: Einstellungsjahrgang 2018

Beitragvon Yellowstone » Di 30. Jun 2020, 16:59

Zur Aufklärung:

Es gibt 3 Fächerkombinationen

1. Rechtsfächer
2. EL, Psych, Ethik, Englisch
3. Kriminologie, Kriminalistik, Soziologie

Es wird immer in je einem Fach ein Fachgespräch, eine Aktenbearbeitung oder Klausur durchgeführt. Dabei wird ein rollierendes System genutzt, sodass erst nach 3. Jahrgängen die gleiche Konstelation aus Prüfung und möglichen Fächern sich wiederholt.
Da dieses System erstmals beim EJ16 eingeführt wurde, hatten EJ16, EJ17 und EJ18 eine zuvor noch nie geprüfte Konstellation.
Erst der EJ19 wird die gleiche wie der EJ16 haben usw.

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Re: Einstellungsjahrgang 2018

Beitragvon Rochas288 » Di 30. Jun 2020, 17:03

Yellowstone hat geschrieben:Zur Aufklärung:

Es gibt 3 Fächerkombinationen

1. Rechtsfächer
2. EL, Psych, Ethik, Englisch
3. Kriminologie, Kriminalistik, Soziologie

Es wird immer in je einem Fach ein Fachgespräch, eine Aktenbearbeitung oder Klausur durchgeführt. Dabei wird ein rollierendes System genutzt, sodass erst nach 3. Jahrgängen die gleiche Konstelation aus Prüfung und möglichen Fächern sich wiederholt.
Da dieses System erstmals beim EJ16 eingeführt wurde, hatten EJ16, EJ17 und EJ18 eine zuvor noch nie geprüfte Konstellation.
Erst der EJ19 wird die gleiche wie der EJ16 haben usw.
Fast richtig. Der Ej 16 und 17 hatten die gleiche Konstellation. Der Ej18 hat jedoch erstmals eine neue Konstellation. Dies ist insoweit interessant, da EL erstmals schriftlich geprüft wird.


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Re: Einstellungsjahrgang 2018

Beitragvon John_Doe » Di 30. Jun 2020, 17:08

Rochas288 hat geschrieben:
Di 30. Jun 2020, 17:03

Fast richtig. Der Ej 16 und 17 hatten die gleiche Konstellation. Der Ej18 hat jedoch erstmals eine neue Konstellation. Dies ist insoweit interessant, da EL erstmals schriftlich geprüft wird.

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Naja, so interessant wird es wohl auch nicht. Das Handwerkszeug ist ja dasselbe wie vorher: BDL und Entschluss, vllt. ein paar Zusatzfragen oder so. Nur die Einsatzanlässe und deren Vorgaben sind jetzt andere.

Psychologie ist da schon interessanter, besonders wenn es wirklich 50% ausmachen sollte. Es gibt keine vorgefertigten Prüfschemata, Handlungskonzepte o.ä., die man abarbeiten könnte. Da ist alles an Fragestellung möglich.
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Re: Einstellungsjahrgang 2018

Beitragvon Tito99 » Mi 1. Jul 2020, 09:38

Die HS 2.3 Klausur wurde ebenfalls für die Abteilung Münster verschoben.
Dies wurde gerade per Mail mitgeteilt.

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Re: Einstellungsjahrgang 2018

Beitragvon John_Doe » Mi 1. Jul 2020, 10:26

Tito99 hat geschrieben:
Mo 29. Jun 2020, 14:10
Moin,
ich hoffe die Klausur ist, für alle die sie mitschreiben durften, gut verlaufen!
Kann jemand berichten was in ER/StaR drangekommen ist?

Um deine Frage noch zu beantworten:

In ER war ne typische Minusmaßnahme nach § 15 III oder Alternativ § 18 III VersG gefragt (Beides war vertretbar). Ging um einen Lautsprecherwagen einer Linken Demo, der so laut war, dass die Rechten Demo ihre eigene Kundgabe nicht mehr gehört hat. Man musste dann beantworten, ob die Anweisung der PVB, die Lautsprecherboxen in eine andere Richtung zu drehen, rechtmäßig wäre.

In Staatsrecht mussten wir uns hypothetisch in einen Richter hineinversetzen und beantworten, ob eine Verurteilung nach § 185 StGB (Beleidigung) gegen Artikel 5 GG verstoßen würde, weil einige der Teilnehmer ACAB-Shirts anhatten und sich einige PVB dadurch beleidigt fühlten.
Eigentlich wurde uns im Vornherein seitens des Dozenten kommuniziert, dass Artikel 5 GG auf keinen Fall gutachterlich zu prüfen sein wird... Da hat er sich wohl geirrt.


Mein Beileid an die Münsteraner! Kann mir vorstellen, wie ärgerlich das ist :frown:
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Re: Einstellungsjahrgang 2018

Beitragvon palmair » Mi 1. Jul 2020, 10:57

John_Doe hat geschrieben:
Mi 1. Jul 2020, 10:26
Eigentlich wurde uns im Vornherein seitens des Dozenten kommuniziert, dass Artikel 5 GG auf keinen Fall gutachterlich zu prüfen sein wird... Da hat er sich wohl geirrt.


Autsch. Unserer hat den Art. 5 sowas von schematisch auseinandergenommen, da haben wir gefühlt mehr zu gemacht als zum Art. 8. ;D Den 16a hingegen hat er vor dem Hintergrund einer möglichen gutachterlichen Prüfung von vornherein ausgeschlossen. Ich hoffe es hat trotzdem gut geklappt!
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Re: Einstellungsjahrgang 2018

Beitragvon John_Doe » Mi 1. Jul 2020, 12:52

Joa, bei mir lief es gut - hatte vorsichtshalber mir doch noch ein Prüfschema im Internet angeguckt zum 5er. Aber im restlichen Kurs dürfte es auch einigermaßen gut gelaufen sein, die notwendigen Definitionen kannte jeder. Es war nur etwas verwirrend für viele, dass jetzt statt einer EGL eine Strafnorm geprüft werden musste. Aber ich denke das bisschen Transferleistung war durchaus zumutbar :polizei2:
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Re: Einstellungsjahrgang 2018

Beitragvon Neymar95 » Do 2. Jul 2020, 11:57

Wie aus Bielefeld schreiben die Klausur morgen auch nicht.

Zu Art. 5: Also ehrlich... 😝 Es gibt zwei Schwerpunkte in StR dieses Jahr bei uns. Art. 5 und Art. 8 😂 Davon mal abgesehen, müsstet ihr bei der Prüfung dann in der Verhältnismäßigkeit rausgeflogen sein oder? Weil ACAB ja gem. Rechtsprechung nicht als Kollektivbeleidigung anzusehen ist, da es sich nicht auf einen engen Personenkreis eingrenzen lässt.
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Re: Einstellungsjahrgang 2018

Beitragvon John_Doe » Do 2. Jul 2020, 13:19

Tut mir Leid für euch Bielefelder! Ich kann ja mal Morgen oder am Wochenende hier reinschreiben was dran kam.

Die meisten von uns sind bei der Verhältnismäßigkeit rausgeflogen mit der selben Begründung.
Ich hab die Prüfung jedoch schon bei der Schranke beendet, da meiner Meinung nach § 185 StGB garnicht zur Anwendung kommen kann, da der Tatbestand nicht erfüllt (ähnlich wie bei dir) ist und demnach der Gesetzesvorbehalt nicht erfüllt ist.
Denke mal, wenn mans richtig ausformuliert gehen beide Versionen.
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