Gerüchteküche

Auswahlverfahren und Ausbildung

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Beitragvon OnkelDennis » Sa 11. Nov 2006, 15:01

Hallo Kollegen,

brodelt bei euch auch die Gerüchteküche was die Einstellungszahlen der Polizei NRW angeht??? Ich habe aus "relativ" gut informierten Kreisen gehört, dass die Zahlen angehoben werden sollen, viell schon für 2007. Will heißen für´s Aktuelle Berwerbungsverfahren. Kann da von euch einer was zu sagen? Oder hat die Omi aus der Eiger Nordwand da was beizusteuern?

Gruß

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Beitragvon POL-ENTE » Sa 11. Nov 2006, 16:25

Als aufmerksamer Leser :les: des Forums bin ich auf folgendes Zitat
von Polli, verfasst am So. 19.Dez.2004, gestoßen.
Der Landtag des Landes NRW hat in seinen Haushaltsberatungen
insgesamt drei Lesungen.

Die erste beginnt meistens im Sommer und die dritte Lesung ist im Spätherbst.

Das bedeutet, dass im Spätherbst 2005 mit konkreten Einstellungszahlen
für den Einstellungstermin 2006 zu rechnen ist.

Aktuell spricht die Politik davon, bis zum Jahre
2010 jeweils rund 500 Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen zu wollen.

Ich bin gespannt, was passieren wird, zumal im Frühjahr nächsten Jahres
die Landtagswahlen in NRW stattfinden werden.
Da wir uns momentan im Spätherbst befinden. Könnte folglich an dem Gerücht etwas dran sein. :gruebel:

@ OnkelDennis

Um wieviel Prozent sollen die Einstellungszahlen für kommendes Jahr angehoben werden?
Momentan liegen wir bei 500. :ja:
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Beitragvon Anonym » Sa 11. Nov 2006, 17:08

ich finde 2007 scheint ein recht günstiges einstellungsjahr zu sein, wenige bewerber wegen DSA und DLRG und erhöhte einstellungszahlen? coole sache ;)

gruß gast

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Beitragvon Sportivo » Sa 11. Nov 2006, 18:55

naja erstmal durchkommen
ich rechne jetzt, nachdem ich alles geschafft habe, mit ner 50/50 chance ! 1000 leute werden es jawohl locker ins ac schaffen!

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Beitragvon POL-ENTE » Sa 11. Nov 2006, 19:21

naja erstmal durchkommen
Stimmt! Ich hab das EAV noch vor mir.
Ich mache mir schon so viele Gedanken, das ich sogar Nachts von träume. :schlummern: :)
Bild Tatüüütataaa

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Beitragvon POL-ENTE » Sa 11. Nov 2006, 19:34

Hiernoch was zum Ersten Haushalt der neuen Landesregierung im Kreuzfeuer der Opposition:


Dr. Karsten Rudolph (SPD) zog Bilanz: "Weniger Geld für die Polizei, für die Prävention und für die innere Sicherheit." Die Sicherheitsarchitektur in NRW gerate ins Wanken. Schwarz-Gelb habe seine Wahlkampfversprechen gebrochen, keine weiteren Kürzungen bei den Einkommen der Polizei vorzunehmen, mehr Polizeibeamte einzustellen und die innere Sicherheit von Haushaltskürzungen auszunehmen. Stattdessen habe man mit der Wiedereinführung der Reiterstaffel auf ein kostenintensives und wenig effektives Pferd gesetzt.
Theo Kruse (CDU) räumte der Haushaltskonsolidierung "höchste Priorität" ein. In Anbetracht der immensen Erblasten seien die Kürzungen der Gesamtausgaben (4,2 Prozent) und der Personalausgaben (1,2 Prozent) noch "moderat" ausgefallen. Die Gewährung von Sicherheit und die Verhinderung von Straftaten dürfe schließlich "nicht dem Finanzdiktat der desolaten öffentlichen Haushalte zum Opfer fallen". Daher müsse die Polizei effizienter ausgerichtet werden. "Mehr fahnden statt verwalten" laute die Devise.
Monika Düker (GRÜNE) warf Schwarz-Gelb vor, die Augen vor der Wirklichkeit zu verschließen. "Warum stehen denn 3.000 bis 4.000 Polizisten auf dem Düsseldorfer Burgplatz, um gegen Ihre Politik zu demonstrieren?" Der "massive Zorn" der Polizeibeamten sei entbrannt, weil "Sie die Menschen in diesem Land schlicht und einfach belogen haben". Beispielsweise habe die Koalition wider besseres Wissen eine Verdoppelung der Einstellungsermächtigung bei der Polizei von jährlich 500 auf 1.000 versprochen und damit ihr Vertrauen verspielt.
Horst Engel (FDP) betonte, er habe sich mit den im Rahmen der Haushaltsberatungen getroffenen Entscheidungen gerade für den Beamtenbereich schwer getan. Die Landesregierung sei jedoch mit dem Anspruch angetreten, dem "‘Weiter so!‘-Prinzip" von Rot-Grün nicht mehr zu folgen. Durch erste Reformen sei es bereits gelungen, "insbesondere der Polizei wieder Luft zum Atmen zu geben und sie von den Fesseln hausgemachter Bürokratie zu befreien". Weitere Schritte sollen folgen.
Innenminister Dr. Ingo Wolf (FDP) verteidigte die geplanten Kürzungen, die ohne realistische Alternative seien. Insgesamt sinke der Haushalt des Innenressorts gegenüber dem Vorjahr um 178,3 Millionen Euro. Der überwiegende Teil der Kürzungen – 135 Millionen –, entfalle auf den Asylbereich. "Diese Kürzungen waren möglich, weil die Asylbewerberzahlen deutlich rückläufig sind." Um die Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit nicht zu gefährden, werde der operative Bereich der Polizei von Stelleneinsparungen ausgenommen.

Stand: 31.05.2006 Quelle: http://www.landtag.nrw.de
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Beitragvon POL-ENTE » Sa 11. Nov 2006, 19:38

Nachdem ich das noch gelesen habe...

:arrow: http://politikinside.blogg.de/eintrag.php?id=455

... gehe ich nicht mehr davon aus, dass die Einstellungszahlen vor 2010 angehoben werden. :nein:
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Beitragvon Domi86 » Sa 11. Nov 2006, 20:33

schade....vor 3 - 4 Jahren lagen die Einstellungszahlen noch bei über 1000, wenn ich das hier mal in einem Thread richtig in Erinnerung habe. Traurig, dass gerade bei der Polizei gespart wird, wobei gerade Bürger, wie auch Politiker fordern, dass unsere Straßen bzw. Städte sicherer werden müssen.

Und dann spart man an Nachwuchskräften... :nein:

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Beitragvon Erdapfel » Sa 11. Nov 2006, 20:42

Bei der momentanen Bevölkerungsentwicklung und den Vorhersagen sollte man auch realistisch bleiben. Sollte die Bevölkerungszahl der BRD bis 2030 auf ca. 75mio sinken - und das sagen ja die Statistiker - sind auch weniger Beamte nötig. So sehr ich mir, gerade dieses Jahr :wink:, hohe Einstellungszahlen wünsche.

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Beitragvon Polli » Sa 11. Nov 2006, 22:36

Hi OnkelDennis,


leider kann ich die positiven Gerüchte der Erhöhung der geplanten Einstellungszahlen nicht bestätigen. :sad:

Sinnvoll wäre es auf jeden Fall.
Darüber sind wir uns alle, bis auf die Regierungspolitiker :sad:, einig.

Ab 2010 soll es wieder deutlich mit den Einstellungszahlen aufwärts gehen.
Dann sind die 2143 Stellen, die durch die Verlängerung der Wochen- und Lebensarbeitszeit "eingespart" werden können, "abgearbeitet".

Weiterhin wird ab dem o. g. Zeitraum die Anzahl der Pensionierungen :opa: deutlich steigen.
Da bleibt den Politikern nichts anders übrig, als wieder mehr einzustellen.

Allerdings ist bereits jetzt schon die Polizei NRW überaltert.
Bei den aktuellen Einstellungszahlen und der Verlängerung der Lebensarbeitszeit setzt sich der Trend fort. :flehan:

Gruß nach DU ;)



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Beitragvon OnkelDennis » So 12. Nov 2006, 17:05

Hmmmm, das ist ja schade wenn´s nicht stimmt. Allerdings weiß die Politik genausogut wie die Polizei selber dass die Streifen inzwischen jetzt schon überaltert sind. Vor kurzem hörte ich von nem Wagen der die 100 geknackt hat. Also ein Kollege 50 und einer 51. Und das auf der Straße in ner doch recht großen Stadt. Ich weiß ja nicht...ob das alles so noch gut geht auf Dauer?

Hoffen wir das beste. Grüße

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Beitragvon POL-ENTE » So 12. Nov 2006, 17:17

Hallo OnkelDennis,

nennst du uns auch deine Quelle? :zwinker:
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Beitragvon incubus » Mo 13. Nov 2006, 10:27

[quote=""POL-ENTE""]Hallo OnkelDennis,

nennst du uns auch deine Quelle? :zwinker:[/quote]
Quelle wofür? Für das gerüchtemäßige mehr an Neueinstellungen oder das 100jährige Streifenteam?

Zumindest zu letzterem habe ich eine Quelle. Der Bericht kam gestern bei Westpol, ist allerdings auch im Internet nachzulesen

[quote=""Westpol""]Es hat gekracht auf der Vlothoer Straße in Bad Oeynhausen. Stress, den die Streifenpolizisten Harald Schröder und Dieter Klinger nicht gebrauchen können kurz vor dem Ende der Frühschicht. Schließlich sind hier 110 Lebensjahre gemeinsam auf Streife.[/quote]

In dem Bericht wird die Überalterung der Polizei NRW angesprochen.
Zurzeit ist ein Fünftel der NRW-Polizisten 50 Jahre und älter. 2010 wird mehr als ein Drittel der Beamten so alt sein. Und 2015 ist dann sogar fast die Hälfte der Polizisten in NRW älter als 50 Jahre.
.

Mehr Neueinstellungen soll es trotzdem nicht geben, momentan werden Maßnahmen geprüft.
[quote=""Ingo Wolf""]"Da das Ganze aber auch nicht auf einen Schlag gelöst werden kann, ist auch gar keine Zeit im Verzug. Wir werden durch dieses Bündel von Maßnahmen, was wir jetzt schon als Vorschläge haben, dann auch versuchen, für die lebensälteren Kollegen eine Perspektive zu eröffnen, die heißt: Insbesondere keinen Nachtdienst."[/quote]

Bin ja mal gespannt, wie diese Maßnahmen aussehen sollen. :?: :lupe:

Quelle.

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Beitragvon spADer » Mo 13. Nov 2006, 10:42

Ist doch klar- ab 2010 sind etwa 2/3 um die 50 Jahre. Diese werden, wie großzügig versprochen, mit A 11, also nachmals ca. 10 Jahre später (damit auch pensionswirksam), wenn noch nicht erreicht, in ihr Endamt erhoben.

Da man den älteren Kollegen nach 30 WuW nicht mehr den Schichtdienst zumuten möchte, setzt man sie einfach in die Ermittlungsdienste um.
-> Diese überaltern zwar, aber die Augenwischerei (mehr Kollegen auf die Straße im Rahmen der Direktionsmodelle) funktioniert.

Ist doch top- das Klientel wird immer jünger und wir immer älter.

Schade dabei, dass ich, wo ich doch theoretisch ab 2010 A10 werden könnte, hinten anstehe, da die älteren Kollegen auf A11 hoch müssen- und das sind dann, auf Grund der Überalterung, jede Menge.

Ich bin sehr gespannt, wie wir "jungen" uns eigentlich für unsere Beurteilungen profilieren sollen? Gehts doch wissentlich in den nächsten Jahren nach Dienst/Lebensalter.

Aber offiziell stimmt meine Aussage gar nicht...

Und ein höherer Kräftebedarf ist Einbildung. Genauso wie die Entscheidung, den mD abzuschaffen -TOP- war. :lol:

Zum Glück ist es mir gar nicht so wichtig wie vielleicht der Eindruck entstehen könnte- ich liebe meinen Beruf und kannte ja schon vorher die Missstände. :ja:
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Beitragvon Kaeptn_Chaos » Mo 13. Nov 2006, 14:52

[quote=""Oly""]

Schade dabei, dass ich, wo ich doch theoretisch ab 2010 A10 werden könnte, hinten anstehe, da die älteren Kollegen auf A11 hoch müssen- und das sind dann, auf Grund der Überalterung, jede Menge.

Ich bin sehr gespannt, wie wir "jungen" uns eigentlich für unsere Beurteilungen profilieren sollen? Gehts doch wissentlich in den nächsten Jahren nach Dienst/Lebensalter.

Zum Glück ist es mir gar nicht so wichtig wie vielleicht der Eindruck entstehen könnte- ich liebe meinen Beruf und kannte ja schon vorher die Missstände. :ja:[/quote]

Genau die richtige Schlußfolgerung. Um Karriere zu machen, darf man nicht zur Polizei gehen.

Selbst langgehegte Schnellbeförderrefugien wie FLD oder treue Personalvertreter (kotz) sind ausgebremst. Entweder Führungsfunktion (wobei die meisten mittlerweile für A10er ausgeschrieben werden, also Teufelskreis) oder tausend Jahre dabei, dann A10.

Egal, was du wann wieviel wie gut schreibst.

Für manche natürlich auch besser so. ;-D
:lah:


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