vielfältiger Polizeiberuf

Auswahlverfahren und Ausbildung

Moderatoren: Polli, Polli

Hallo Leute! Wofür interessiert ihr euch bzw. was ist euer "Ziel" ?

Die Umfrage läuft bis So 20. Mär 2044, 15:42.

* Einsatz- und Streifendienst
28
38%
* Kriminalpolizei
21
28%
* Bereitschaftspolizei
9
12%
* Verkehrspolizei
1
1%
* Autobahnpolizei
2
3%
* Polizeihundestaffel
4
5%
* Polizeireiterstaffel
3
4%
* Polizeifliegerstaffel
6
8%
* Wasserschutzpolizei
0
Keine Stimmen
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 74

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lifeofmyown
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Beitragvon lifeofmyown » Sa 10. Feb 2007, 12:10

Ohje, da hab ich ja nen Stein ins Rollen gebracht.... :mrgreen:
Phrasenschreiber von dem 'WtjTBdageuM' - Club
--------------------------------------------------------------

"Nicht zu bekommen, was man will, ist manchmal ein großer Glücksfall!" (Dalai Lama)

samestrange

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Beitragvon samestrange » Sa 10. Feb 2007, 14:22

Ja, dann ist´s wohl Zufall, das es in Bayern der "richtige" ist und nebenbei noch ein Jurist.

Dr. Wolf in NRW ist ebenfalls Volljurist. Da gehts wohl auch in die richtige Richtung.

@Fiffi

Meinste ein IN muss sich im Streifendienst auskennen? :lach:
Der hat wohl andere Aufgaben. Was meinste wohl wozu der Dieter Wehe da ist? Der sitzt ebenfalls im Innenministerium.

Der eine Berater hat den nächsten Berater. Da entscheidet nich einer was alleine...

Das beste Beispiel sind doch die neuen Uniformen. Meinste der Wolf schnipst mit´m Finger und bestimmt etwas?

Es gibt Arbeitsgruppen welche die Uniformen entwerfen und der "normale" Streifenpolizist trägst sie dann als Versuch...

So kommen Entscheidungen zu stande.

Aber ist schon klar: Der Innenminister sollte am besten mal Polizeimeister im mittleren Dienst gewesen sein, damit er den Durchblick hat.

brechti_bw
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Beitragvon brechti_bw » Sa 10. Feb 2007, 14:45

Warum wusste ich bloss, dass die kripo an zweiter stelle ist?

Mich würde mal interessieren, ob mehr als 20 % davon überhaupt wissen, was da auf sie zu kommt - oder ob sie es nur vom tv kennen (k11 und der ganze müll). :nein:

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Trooper
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Beitragvon Trooper » Sa 10. Feb 2007, 15:55

Soweit ich das als zukünftiger PKA beantworten kann, denke ich, dass jeder erst einmal "das Leben" und Erfahrung im Streifendienst kennen lernen muss, um später weiterführende und leitende Aufgaben wahrzunehmen.
Fängst du in NRW an? Dann solltest du dir aber darüber im Klaren sein, daß du u.U. dein ganzes Berufsleben vollkommen ohne "leitenden Aufgaben" zubringen kannst. NRW hat die zweigeteilte Laufbahn (also faktisch die Einheitslaufbahn), und das heißt, daß du buchstäblich mit jedem anderen Kollegen im Lande um Sahnepöstchen konkurrierst. Und da es nunmal wesentlich mehr Indianer-Stellen als Häuptlings-Stellen gibt, werden nur wenige diese "leitenden Aufgaben" erreichen.

Um nochmal den Käptn zu zitieren: die Polizei stellt dich in allererster Linie dafür ein, einen Streifenwagen zu fahren. Alles andere ist ein Bonus.



Trooper

(der sich fragt, warum heutzutage offenbar jeder, der zur Polizei geht, mindestens Polizeidirektor werden möchte)
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Beitragvon Highwaystar » Sa 10. Feb 2007, 19:28

[quote=""Trooper""]
und das heißt, daß du buchstäblich mit jedem anderen Kollegen im Lande um Sahnepöstchen konkurrierst. Und da es nunmal wesentlich mehr Indianer-Stellen als Häuptlings-Stellen gibt, werden nur wenige diese "leitenden Aufgaben" erreichen.
[/quote]

NRW, das ist korrekt.

Natürlich gibt es viele, die diese "Sahnepöstchen" gerne hätten ... und dann entscheidet sich, wer sie bekommt.

Grund genug sie sich als Ziel zu setzen, und was dafür zu tun. Schließlich wird es immer welche geben, die das erreichen ... und wenn man an alles pessimistisch rangeht sollte man Risiko-Manager einer Versicherung wurden. :ja: :wink:
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Beitragvon Trooper » Sa 10. Feb 2007, 20:18

Darum geht es nicht.

Natürlich hat prinzipiell jeder erstmal "den Marschallstab im Tornister". Aber man sollte nur zur Polizei gehen, wenn man seine persönliche Motivation am Berufsbild Polizei allgemein festmacht, und nicht nur an bestimmten Funktionen oder Karrierepfaden.

Wenn du den Dienst auf der Straße ausschließlich als Station auf dem Weg nach oben siehst, wirst du mit einer gewissen (nicht gerade kleinen) Wahrscheinlichkeit nicht glücklich bei dem Verein werden, denn die große Mehrheit wird eben Indianer oder bestenfalls kleiner Unterhäuptling bleiben. Das ist weder etwas Schlimmes noch Ehrenrühriges (im Gegenteil, ich ziehe den Dienst auf der Straße jedem Chefdasein vor, und ich spreche aus Erfahrung), sondern nur etwas, das man bei seiner Berufswahl im Hinterkopf behalten sollte. Die Zeiten, in denen eine Laufbahn im gehobenen Dienst automatisch den Aufstieg durch die einzelnen Dienstgrade beinhaltete, sind nunmal vorbei.

Deshalb habe ich das o.g. Zitat des Käptns wieder mal in den Raum geworfen... und jeder Berufsanfänger oder Interessent täte gut daran, es sich hinter die Ohren zu schreiben.
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Beitragvon Hans_Dampf » Sa 10. Feb 2007, 20:21

[quote=""Anonym (a.k.a. Springer)""]...
Ich wage einfach mal zu behaupten, dass von den 17 Innenministern in Deutschland kein einziger mal Polizist war.
...
Gruß,
Springer[/quote]

Der amtierende Innenminister/Präses d. Behörde f. Inneres der Stadt Hamburg, Hr. Udo Nagel, startete seine Karriere als bayerischer Polli im mittleren Dienst '69 in Würzburg.

Lebenslauf

Der Kenner beachte, in welcher großartigen Stadt im Herzen der Oberpfalz dieser seine ersten 10 Schuljahre verbringen durfte ;)
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Beitragvon Highwaystar » Sa 10. Feb 2007, 20:28

Trooper, da möchte ich dir ja auch nicht wiedersprechen, da hast du vollkommen recht - und ganz Informationslos bin ich ja auch nicht.

Mein Onkel und ein guter Freund vob mir sind beide rund 25 Jahre bei der Polizei in NRW. :wink:

Ich möchte nur nochmal ausdrücklich sagen, das ich den Streifendienst nicht als "Station auf dem Weg nach Oben" sehe. Wenn das so verstanden wurde ist es nun korrigiert.

Der Streifendienst ist eine absolut ehrwürdige Arbeit, und gleichwertig mit den anderen Aufgabenfeldern des Polizei-Berufs zu sehen :!:

Ich habe diese Diskussion, von meinem Standpunkt aus betrachtet - ohne jemals bei der Polizei gearbeitet zu haben, lediglich basierend auf Informationen meines Verwandten/Freundes. Dies habe ich auch im ersten posting zum Ausdruck gebracht.

So kam ich zu der Aussage, das der Streifendients mit Sicherheit ein interessantes Aufgabenfeld ist, für welches ich mich sehr interessiere, ich aber bei dem momentanen Informationsstand es anstreben würde, später in ein Kriminal-Kommissariat zu wechseln.

Wie, was und vorallem wann ein PVB seine berufliche Orientierung wechselt kann man allerdings nie vorraussagen - es wäre schlimm, wenn man es könnte.

Viele Grüße, Max :wink:
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Beitragvon Confixx » Sa 10. Feb 2007, 20:43

Ich mache nach der Ausbildun brav mein Jährchen WuW und danach 3 Jahre EHu. Wenn's mir da gefällt, dann werde ich da auch bleiben - Wenn ich darf!

Und ansonten geh ich eben wieder Streife fahren. Das ist doch auch das, warum ich mich für diesen Job beworben habe.

Möchte doch schließlich Polizei machen und nicht Politik. Also bleib mir bloß weg mir irgendwelchen Positionen jenseits von Gut und Böse.

Ganz davon ab, dass man die, wie Trooper bereits schrieb, in NRW eh eher schlecht erreichen wird!

Gruß,
Confixx

samestrange

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Beitragvon samestrange » Sa 10. Feb 2007, 20:50

[quote=""Confixx""]Ich mache nach der Ausbildun brav mein Jährchen WuW und danach 3 Jahre EHu. Wenn's mir da gefällt, dann werde ich da auch bleiben - Wenn ich darf!

Und ansonten geh ich eben wieder Streife fahren. Das ist doch auch das, warum ich mich für diesen Job beworben habe.

Möchte doch schließlich Polizei machen und nicht Politik. Also bleib mir bloß weg mir irgendwelchen Positionen jenseits von Gut und Böse.

Ganz davon ab, dass man die, wie Trooper bereits schrieb, in NRW eh eher schlecht erreichen wird!

Gruß,
Confixx[/quote]


Sehr gute Einstellung.

Leider denken viele gD`ler (z.b. aus NRW oder anderen Ländern mit 2-geteilter Laufbahn), das sie sich mit den Kommissaren bzw. Kommissaranwärtern in Bundesländern mit 3 Laufbahnen gleichstellen können.

Das ist halt ein großer Unterschied.

Der Kommissar in Ländern mit der 2-geteilten Laufbahn ist einfach nur ein besser bezahlter Polizeimeister. Das war´s auch schon. Ist vielen allerdings nicht bewusst.

Selbst die bessere bzw. höhrere Bezahlung sollte man nich zu groß schreiben. In "guten" Bundesländern kommt ein Polizeimeister mit A7 verdammt nah an den A9er aus beispielsweise NRW ran.

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Beitragvon Confixx » Sa 10. Feb 2007, 20:56

[quote=""samestrange""]

Der Kommissar in Ländern mit der 2-geteilten Laufbahn ist einfach nur ein besser bezahlter Polizeimeister. Das war´s auch schon. Ist vielen allerdings nicht bewusst.

Selbst die bessere bzw. höhrere Bezahlung sollte man nich zu groß schreiben. In "guten" Bundesländern kommt ein Polizeimeister mit A7 verdammt nah an den A9er aus beispielsweise NRW ran.[/quote]

Nun ja. Das kann man so nun auch nicht sagen.

Der Unterschied liegt schon mal darin, dass wir als PK's die Materie im Unterschied zum PM studiert haben und das drei Jahre lang.
Man kann und man wird von uns also ein bisschen mehr erwarten und zurecht auch erwarten dürfen!

So zumindestens die Äußerungen eines Dozenten auf eine ähnlich gestellte Frage eines Aufsteigers im Management Unterricht.

Gruß,
Confixx

Anonym

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Beitragvon Anonym » Sa 10. Feb 2007, 21:02

Ja ja, Theorie und Praxis :lach:
Also ich sehe das ähnlich!

Anton

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Beitragvon Trooper » Sa 10. Feb 2007, 21:06

Der Kommissar in Ländern mit der 2-geteilten Laufbahn ist einfach nur ein besser bezahlter Polizeimeister. Das war´s auch schon. Ist vielen allerdings nicht bewusst.
Das stimmt aber nun auch nicht ganz... allenfalls bezüglich der Verwendung und Karriereaussichten. Die Studieninhalte der Laufbahnausbildung gD sind aber bundesweit vergleichbar, egal ob das fragliche Bundesland die zwei- oder die dreigeteilte Laufbahn hat.
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samestrange

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Beitragvon samestrange » Sa 10. Feb 2007, 21:10

[quote=""Confixx""][quote=""samestrange""]

Der Kommissar in Ländern mit der 2-geteilten Laufbahn ist einfach nur ein besser bezahlter Polizeimeister. Das war´s auch schon. Ist vielen allerdings nicht bewusst.

Selbst die bessere bzw. höhrere Bezahlung sollte man nich zu groß schreiben. In "guten" Bundesländern kommt ein Polizeimeister mit A7 verdammt nah an den A9er aus beispielsweise NRW ran.[/quote]

Nun ja. Das kann man so nun auch nicht sagen.

Der Unterschied liegt schon mal darin, dass wir als PK's die Materie im Unterschied zum PM studiert haben und das drei Jahre lang.
Man kann und man wird von uns also ein bisschen mehr erwarten und zurecht auch erwarten dürfen!

So zumindestens die Äußerungen eines Dozenten auf eine ähnlich gestellte Frage eines Aufsteigers im Management Unterricht.

Gruß,
Confixx[/quote]



Keine Sorge, das ist sicher nicht so. Das was der PM besser kann fehlt euch dann wieder. Das hebt sich total auf.

Ihr seid die besseren Sachbearbeiter, aber das ist nicht unbedingt im Streifendienst gefragt.

Ich bleibe bei meiner Meinung: "Für die Straße" ist die mittlere Laufbahn die richtige. Sie könnte lediglich besser bezahlt werden.


Aber am geilsten sind die PK´s die aus 2-geteilten Ländern in die 3-Laufbahn-Länder wechseln möchten und dann quasi das gleiche sein wollen wie die PK´s dort.

Studiert haben sicher beide "Arten" von PK´s, aber hätte sich der "2-geteilte" PK anfangs in dem anderen Bundesland beworben, dann wäre er warscheinlich nie bei der Polizei gelandet. Es ist halt ne "Masseneinstellung" wie im mittleren Dienst für die besagten Leute.

Man sollte die Schulterklappen mit Litzen versehen.

Es ist ein Witz, das Leute die den PK durch handauflegen erreicht haben genauso "optisch dargstellt werden" wie studierte Kommissare :/
Genauso groß ist der Unterschied ob ich PK im Bundesland mit 3 oder 2 Laufbahnen bin.

In meiner Welt würde ich das alles kennzeichnen. :lach:

Dann würde es 4 Sorten von PK´s geben :mrgreen:

1. Die Zauberlehrlinge bzw. Neckermann-Kommissare (Direkteinsteiger)
2. Die Kommissare durch "handauflegen"
3. Die Kommissare als Aufsteiger durch Studium
4. Und die Kommissare in Ländern der 2-geteilten Laufbahn.



Jaja, ich bin verrückt :rolleyes:


Gruß,
Sami (der sich nun wieder an seine neue Zapfanlage begibt)

samestrange

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Beitragvon samestrange » Sa 10. Feb 2007, 21:14

[quote=""Trooper""] Die Studieninhalte der Laufbahnausbildung gD sind aber bundesweit vergleichbar, egal ob das fragliche Bundesland die zwei- oder die dreigeteilte Laufbahn hat.[/quote]


Richtig, es ist aber nen unterschied ob NRW 500 Kommissare (oder damals sogar um die 1000) einstellt, oder ob man sich als PKA in Bayern um 20 Stellen gekloppt hat.

Das kannste nicht abstreiten. :!:

Und dann gibts die "mogler" die sich in den Bundesländer versetzen lassen und einen auf dicke Hose machen...

Aber bei einer Direktbewerbung um die 20 Stellen hätten logischerweise die meisten (welche es bei den 1000 Stellen geschafft haben) eine Pleite erlebt.

Und das ist einfach diese fiese Unterschied welcher eine Gleichstellung dieser beiden "Gruppen" nicht erlauben sollte :!:


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