Unterschiedliche Anforderungen i.d. verschiedenen Jahrgängen

Auswahlverfahren und Ausbildung

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Unterschiedliche Anforderungen i.d. verschiedenen Jahrgängen

Beitragvon Soul22 » Mo 11. Mär 2013, 15:20

Schlussundgut hat geschrieben:Moin!

Ein dienstlich-ministerielles Vögelchen flüsterte in mein aufmerksames Ohr, dass vermutlich bis zu 1490 Einstellungen erfolgen sollen... :polizei7:

Grund: Kompensation für die während der Ausbildung durchfallenden bzw. kündigenden Azubis.

Aktuell werden auch ehemalige Lehrende aus den Behörden wieder in die Ausbildung "gepresst" (<-- per Erlass überzeugt :o ).

Gruß :polizei4:



Hätte man billiger haben können, hätte man den Studienverlaufplan nicht verschlimmbessert. 5 Klausuren in 7 Fächern in 9 Tagen und im Vergleich der EJ 11: Pro Semester eine Klausur. Nen Witz is das.

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BennyderHund
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Unterschiedliche Anforderungen i.d. verschiedenen Jahrgängen

Beitragvon BennyderHund » Mo 11. Mär 2013, 19:36

Wenn, dann sollte man aber auch schon alles richtig schildern. Wir hatten im Grundlagenmodul 1 Klausur und 1 Hausarbeit, im FM1 3 Klausuren im FM2 1 Klausur und 2 Fachgespräche. Im FM3 kommen 2 Referate, 1 Seminarbeit und 1 Klausur auf uns zu. Hinzu kommen noch die Prüfungen in den Praktischen Trainings und Praktika, die ihr in dem Umfang gar nicht mehr habt. Fakt ist auch, dass ihr für was lernt, was auch nachher wirklich gefragt ist. Wir haben oft Sachen gelernt, die dann nicht mehr abgefragt wurden. Es ist auch nicht wirklich schön, wenn man erst im FM2 zum ersten Mal eine Eingriffsrechtklausur schreibt. :polizei2:

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Beitragvon Soul22 » Mo 11. Mär 2013, 20:35

BennyderHund hat geschrieben:Wenn, dann sollte man aber auch schon alles richtig schildern. Wir hatten im Grundlagenmodul 1 Klausur und 1 Hausarbeit, im FM1 3 Klausuren im FM2 1 Klausur und 2 Fachgespräche. Im FM3 kommen 2 Referate, 1 Seminarbeit und 1 Klausur auf uns zu. Hinzu kommen noch die Prüfungen in den Praktischen Trainings und Praktika, die ihr in dem Umfang gar nicht mehr habt. Fakt ist auch, dass ihr für was lernt, was auch nachher wirklich gefragt ist. Wir haben oft Sachen gelernt, die dann nicht mehr abgefragt wurden. Es ist auch nicht wirklich schön, wenn man erst im FM2 zum ersten Mal eine Eingriffsrechtklausur schreibt. :polizei2:

Die Hausarbeit hab ich schon gar nicht erwähnt, die muss man ja in 3 Stunden hinklatschen weil man sonst damit beschäftigt ist Definitionen und Schematas auswendig zu lernen. Ihr hattet es besser, sagt sogar jeder unserer Dozenten. Prüfungen im praktischen Teil, ich bitte dich.... :tot: :tot: und selbst wenn, hätte man uns wenigstens 14 Tage vor den Klausuren frei geben können...die werden sich noch wundern, wenn die Durchfallquote von 5 auf 20 % ansteigt, einfach weil es eine ungeheure Masse ist.

achja und körperlich fit halten sollen we uns natürlich auch noch, schon klasse von 7:15 - 16 Ur inne FH zu sitzen, danach noch lernen zu müssen und sport zu treiben... :stupid:

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Beitragvon Caparzo » Mo 11. Mär 2013, 21:21

...und dann noch diese 1000 € die man jeden Monat nehmen muss....schrecklich

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Beitragvon Soul22 » Mo 11. Mär 2013, 21:28

Caparzo hat geschrieben:...und dann noch diese 1000 € die man jeden Monat nehmen muss....schrecklich
darum geht es hier nicht, es geht um die Summe der Klausuren im Gegensatz zu unseren Vorgängern und der sehr wahrscheinlich höheren Abbrecherquote.

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Unterschiedliche Anforderungen i.d. verschiedenen Jahrgängen

Beitragvon Gast » Mo 11. Mär 2013, 21:33

Moin!

Das trifft allerdings jeden, in dessen Bereich eine Veränderung zu vorherigen Verfahren umgesetzt wird.

Gruß :polizei4:

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Beitragvon Peppermintpete » Mo 11. Mär 2013, 22:19

Soul, dann frag mal die leute mit Diplom, was für ne Klausurstreuung die hatten...

Es gibt Dinge, die kann man nicht ändern. Und anstatt sich drüber aufzuregen, sollte man die Zeit und Energie dazu investieren, die Herausforderung zu stemmen!

Ich würde mich über jeden gewonnenen fähigen Kollegen freuen! :polizei1:
:keks:

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Re: Unterschiedliche Anforderungen i.d. verschiedenen Jahrgä

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Mo 11. Mär 2013, 23:31

Wenn du einen ruhigen Beamtenjob willst, geh zur....ach Post und Fernmeldeamt ist ja privatisiert.

Tja, dann. Schade. :hallo:

Viele Grüße

Chaos

Damals im SI sechs große Klausuren in zwei Wochen mit Hochzeit des Bruders am Wochenende dazwischen. Aber war Diplom..wir sind halt die Härtesten.

(Und im Praktikum immer wacker im Aufenthaltsraum 50667 Köln gucken. :applaus: )
:lah:

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Re: Unterschiedliche Anforderungen i.d. verschiedenen Jahrgä

Beitragvon 1957 » Di 12. Mär 2013, 10:16

:zustimm:

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Re: Unterschiedliche Anforderungen i.d. verschiedenen Jahrgä

Beitragvon Soul22 » Di 12. Mär 2013, 17:29

Diplom, ja, da durfte man auch alles 3 mal wiederholen, gell?


Zumal ist es für euch sicherlich auch nicht toll, am Ende nur 1000 von 1400 auf den Straßen zu haben.

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Re: Unterschiedliche Anforderungen i.d. verschiedenen Jahrgä

Beitragvon police2009 » Di 12. Mär 2013, 17:47

Jeder Jahrgang hat/hatte seine Vorteile oder Nachteile. Das ist nun mal so und man muss damit leben oder halt nicht! Statt zu meckern, sollte man sich lieber auf das wesentliche konzentrieren...und das ist,dass Studium abzuschließen.

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Re: Unterschiedliche Anforderungen i.d. verschiedenen Jahrgä

Beitragvon Buford T. Justice » Di 12. Mär 2013, 20:25

Soul22 hat geschrieben:Diplom, ja, da durfte man auch alles 3 mal wiederholen, gell?


Zumal ist es für euch sicherlich auch nicht toll, am Ende nur 1000 von 1400 auf den Straßen zu haben.
In welchem Jahrgang sind denn 400 von 1400 durchgefallen? :polizei3:

Und nein, ich brauche auch nicht jeden um jeden Preis an meiner Seite. Wer in der Ausbildung (!) nicht lernt, sich auf den Hintern zu setzen, lernt es gar nicht.

Abseits von Defiziten in der Theorie ist auch Faulheit nicht förderlich. Im Praktikum kann diese noch durch Motivation und "gespannt sein" übertüncht werden. Aber einige Wochen nach der Ernennung, wenn nicht mehr alles cool und total interessant sondern Routine ist, kehrt sie ungeniert zurück.

Ein gutes Beispiel ist der Praktikant, der fernsieht, während ich eine Anzeige schreibe.

Von daher dürfen die Anforderungen ruhig angemessen sein.
:applaus:

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Re: Unterschiedliche Anforderungen i.d. verschiedenen Jahrgä

Beitragvon Peppermintpete » Di 12. Mär 2013, 21:57

Soul22 hat geschrieben:Diplom, ja, da durfte man auch alles 3 mal wiederholen, gell?
Das ist schlicht und ergreifend falsch.

Wenn ein Prüfungsabschnitt nicht bestanden wurde, konnte 1 Wiederholungsjahr eingelegt werden (in dem alle Klausuren erneut abgelegt werden mussten). In Ausnahmefällen durfte man die versemmelte Klausur direkt nachschreiben - aber dann ohne Möglichkeit auf ein Wiederholungsjahr.
:keks:

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Re: Unterschiedliche Anforderungen i.d. verschiedenen Jahrgä

Beitragvon chigurh » Di 12. Mär 2013, 22:04

Soul22 hat geschrieben:Diplom, ja, da durfte man auch alles 3 mal wiederholen, gell?
Wenn du´s knackiger haben willst, komm zu uns und mach hier das "Diplom".

Montags bis Freitags täglich 300 Minuten und in der folgenden Woche die mündliche Prüfung.

Welche Fächer? Quasi alle, abgesehen von Englisch.

Wiederholen? Ja, einmal, dann aber das komplette Semester.
http://www.mit-sicherheit-anders.de
Ab 2018 Bewerbungen bis 31J möglich!

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Re: Unterschiedliche Anforderungen i.d. verschiedenen Jahrgä

Beitragvon Robocop » Mi 13. Mär 2013, 05:49

Soul22 hat geschrieben:
Hätte man billiger haben können, hätte man den Studienverlaufplan nicht verschlimmbessert. 5 Klausuren in 7 Fächern in 9 Tagen und im Vergleich der EJ 11: Pro Semester eine Klausur. Nen Witz is das.
Also na ja.

Zum Vergleich:
BaWü im Bachelorstudiengang,
Grundstudium erstes Semster 3 Klausuren in 3 Fächern und 5 Tagen
Grundstudium zweites Semester 11 Klausuren in 13 Fächern und 11 Tagen.
Hauptstudium 5 Klausuren in (ca.) ebensovielen Fächern in 5 Tagen.
Dazwischen Bachelorarbeit und evtl. Wahlfachleistungsnachweis.
Man muss auf der ganzen Klaviatur des Gesetzes spielen können.


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