Erfahrungsbericht zum 1. und 2. Testtag

Auswahlverfahren und Ausbildung

Moderator: Polli

Nope
Cadet
Cadet
Beiträge: 6
Registriert: Sa 21. Sep 2013, 23:14

Erfahrungsbericht zum 1. und 2. Testtag

Beitragvon Nope » Mo 12. Mai 2014, 12:05

Hier ein kleiner Bericht zu den ersten beiden Testtagen.


Ich hab mich relativ spät bei der Polizei beworben, weshalb ich lange auf eine Einladung warten musste.
Erschwerend kam noch hinzu, dass es stellenweise Probleme bei der Übermittlung von
Zeugnissen gab, was hat den Vorgang vermutlich auch noch verlangsamt hat.

Daraus hatte ich allerdings Vorteil, mich auf alles gut vorbereiten zu können.

Vergangene Woche war es dann soweit und ich hatte die ersten beiden Testtage in Münster.

Über die Übernachtungsmöglichkeit kann ich nichts sagen,
ich habe mir lieber bei einem „Community-Marktplatz zur weltweiten Buchung
und Vermietung von Unterkünften“ privat eine Schlafmöglichkeit für zwei Nächte gemietet.

Um 08:30 Uhr ging es dann los.

Alle Teilnehmer, 20 an der Zahl, fanden sich in einem Raum ein und
wurden dort über die groben Abläufe informiert und anschließend an die
Computer für den Test geführt.
Vorbereitet habe ich mich auf den Intelligenz-/Gedächnistest mit dem immer
genannten Testtraining 2000plus, dem Testtraining Polizei und Feuerwehr sowie
den kostenpflichtigen Online-Tests von Hesse/Schrader.

Im Nachhinein muss ich sagen: Ich denke, das T2000Plus alleine genügt.
Keiner der Aufgaben aus den genannten Übungshilfen kam wortwörtlich in dem Test vor,
es geht nur um das Verstehen der Aufgabentypen.

Auf den Deutschtest habe ich ebenfalls mit den genannten Lektüren vorbereitet,
allerdings auch mit regelmäßigen Diktaten.
Außerdem lese ich häufig Tageszeitungen, was mir mit Sicherheit auch zugute kam.

Trotz meines guten Abschneidens (125/115) empfand ich den Test als anspruchsvoll.

Die Aufgaben, die man aus dem Hesse/Schrader kennt (Zahlensymbole, Sprachanalogien,…)
empfand ich vom Niveau her als etwas schwieriger als im T2000,
den Gedächnistest (auf den ich mich nicht wirklich vorbereitet hab)
als relativ leicht und den Deutschtest als ebenfalls „knifflig“.

Das ist aber lediglich mein subjektives Empfinden.

An meinen erreichten Punkten kann man denk ich jedoch erkennen,
dass man mit einer vernünftigen Vorbereitung zu einem guten Ergebnis kommt.

Aus meiner Gruppe haben es auch lediglich zwei Bewerber nicht geschafft, den Test zu bestehen.

Anschließend gingen wir zu einem kurzen Gespräch bzgl. Vorstrafen, Piercings, etc.
(Dauer: 2 Minuten).

Nach kurzer Pause begann dann der Wiener Test.
Hierbei wird man auf verschiedene Dinge geprüft wie Reaktionsfähigkeit
oder Konzentration.

Wüsste nicht, wie man sich hierauf gezielt vorbereiten soll und ich denke,
das hat auch keiner aus „meiner“ Gruppe getan.

Überraschenderweise haben es einige (ich glaube drei) nicht geschafft,
mir persönlich, und vielen mit denen ich gesprochen hatte,
fiel der Test allerdings leicht und wir kamen auch zu „guten“ Resultaten.
(Es geht jedoch nur ums Bestehen)

Anschließend meldeten wir uns ab und der Tag endete gegen etwa 13:30.


Um 07:30 begann die polizeiliche Untersuchung am darauffolgenden Tag.

Zunächst mussten wir einige Formulare ausfüllen. (U.a. auch die überprüfen,
die wir mit der Bewerbung verschickt haben.)

Anschließend wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und begannen
nacheinander mit einer kurzen Untersuchung.

Man wurde gemessen und gewogen, die Zähne wurden kontrolliert
und man machte einen Farben-Sehtest, bei mir dauerte das Ganze etwa 3 Minuten,
bei anderen aber auch 10-15 Minuten.

Anschließend wurde unser Ruhepuls gemessen und wir machten einen Lungentest.

Danach absolvierten wir in verschiedenen Reihenfolgen einen Hör- und Sehtest
sowie eine Gesichtsfelduntersuchung (so ist glaub ich die Bezeichnung dafür…)

Alles Dinge, auf die man sich denke ich nicht wirklich vorbereiten kann.

Nachdem alle alles absolviert hatten, begann die Hauptuntersuchung beim Arzt.

Dieser checkte einmal den ganzen Körper durch und stellte ein paar Fragen zu den
ausgefühlten Krankheitsformularen.
Auch dies dauerte bei den meisten etwa 10 Minuten.

Anschließend durfte man zum Belastungs-EKG.
Ich empfand das Ganze als problemlos, betreibe aber auch relativ viel Ausdauersport.
(mehrmals wöchentlich 1 – 1 ½ Stunden joggen, schwimmen,
Kraftausdauertraining und zur gezielten Vorbereitung eben noch Fahrrad fahren im Fitnessstudio)

Soweit ich es mitbekommen hab, hat auch jeder das EKG bestanden.

Nach einiger Wartezeit ging es dann zum Abschlussgespräch nochmal zum Arzt.

Bis hierhin mussten schon einige nach Hause, da sie „untauglich“ waren,
einige bekamen Auflagen, ich hatte jedoch das Glück keine zu bekommen.

Danach hatte man noch ein Vieraugengespräch, wie es nun weitergeht, was man noch einreichen muss, etc.

Damit war auch der zweite Testtag beendet.

Anfang Juni geht’s für mich zum AC! (dann folgt dann auch der Bericht zum 3. Tag ;))

Benutzeravatar
Polli
Stellv. Administrator
Stellv. Administrator
Beiträge: 17280
Registriert: Sa 10. Apr 2004, 00:00
Wohnort: Ruhrgebiet

Re: Erfahrungsbericht zum 1. und 2. Testtag

Beitragvon Polli » Mo 12. Mai 2014, 17:12

Hi Nope,

danke für deinen Erfahrungsbericht. :blume:

Ich werde diesen in den nächsten Tagen in 99 Antworten von A - Z verewigen. :ja:


Gruß :polizei2:


Polli (NRW)

--> Hier gibt´s Beratung - bitte mal draufklicken :!:

Polli is wech - vom 04.06.19 - 23.06.19



http://polizeistiftung-nrw.de/


Wählen ist wie zähneputzen, wenn mans nicht macht, wirds braun!


Zurück zu „Nordrhein-Westfalen“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste



  • Neue Mitglieder

  • Top Poster

  • CopZone Spende