Vorbereitung auf das B.-EKG

Auswahlverfahren und Ausbildung

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Vorbereitung auf das B.-EKG

Beitragvon CHRiS.96 » Di 3. Nov 2015, 14:49

Hallo zusammen,

kurz zu mir: ich bin 19 Jahre alt, aktuell im letzten halben Jahr der Ausbildung zum Rettungsassistenten und würde mich gerne über den Paragraphen 3 bei der Polizei NRW bewerben.
Einige werden sich jetzt denken "Warum eröffnet er bereits jetzt ein Thema dazu, es ist ja noch jede Menge Zeit!". Das stimmt, es ist noch jede Menge Zeit, da ich aber bei der Bundespolizei bereits einmal PDU geschrieben wurde auf Grund des B.EKG möchte ich nur ungern bei der Landespolizei etwas dem Zufall überlassen.

Nun würde ich gerne von euch wissen wie ihr euch auf das EKG vorbereitet habt! Aktuell betreibe ich 3 mal die Woche Ausdauertraining auf einem Ergometer, derzeit noch bei Gleichbleibendem Widerstand.
Habt ihr Tipps für mich, wie ich mich effizient innerhalb der 2 Jahre die ich noch Zeit habe bis zu Bewerbung, vorbereiten kann?

Über einige Tipps würde ich mich sehr freuen!

Liebe Grüße!

P.S.: Über die Suchfunktion habe ich leider kein für mich hilfreiches Ergebnis finden können!
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Re: Vorbereitung auf das B.-EKG

Beitragvon MICHI » Di 3. Nov 2015, 15:18

CHRiS.96 hat geschrieben:
P.S.: Über die Suchfunktion habe ich leider kein für mich hilfreiches Ergebnis finden können!
Aber bestimmt eines, in dem du die Frage auch hättest stellen können, ohne einen weiteren Thread zum Thema EKG zu eröffnen.
Gruß
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Re: Vorbereitung auf das B.-EKG

Beitragvon CHRiS.96 » Di 3. Nov 2015, 15:22

Leider sind viele Themen durch einen Moderator geschlossen worden.
Ich hoffe es ist nicht schlimm das ich ein neues Thema eröffnet habe. :-/
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Re: Vorbereitung auf das B.-EKG

Beitragvon MICHI » Di 3. Nov 2015, 15:23

Wie dann in der Hilfe zum Forum ersichtlich, kann man sich geschlossene Threads auch wieder öffnen lassen.
Gruß
MICHI


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Re: Vorbereitung auf das B.-EKG

Beitragvon Marci17 » Mi 4. Nov 2015, 01:20

Ich bin ca. 5 Monate vor dem B-EKG 3x die Woche aufs Ergometer gestiegen und habe da 200 Watt für 30 min getreten. Ab und zu habe ich das B-EKG simuliert. Es gibt auch sicher effizientere Vorbereitungen, das war jedoch meine. Dazu muss ich sagen, dass ich zusätzlich auch so noch 3-4 mal die Woche Kraftsport treibe. Beides lässt sich auch prima verbinden.

Liebe Grüße
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Re: Vorbereitung auf das B.-EKG

Beitragvon Alf3492 » Mi 4. Nov 2015, 10:41

Hey Chris,

ich habe mich gezielt 3 Wochen vorher aufs Fahrrad gesetzt und habe es gut geschafft!
Betreibe in er Regel viel Kraftsport und Ausdauersport (Joggen) (5x die Woche).

Ist aber auch ein bisschen Abhängig davon was du nachher Trampeln musst. :o

Polli hat da mal einen schönen Beitrag zu Verfasst, der dir sicher weiter helfen wird!
Guck einfach mal was du Trampeln musst und teste das Ganze!

http://www.copzone.de/phpbbforum/viewto ... 028b#37979

Viel Erfolg!
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Re: Vorbereitung auf das B.-EKG

Beitragvon napalm87 » Mi 4. Nov 2015, 10:55

Ich habe zwei Monate vorher angefangen auf einem Ergometer zu trainieren. 3-mal die Woche und direkt die Widerstände so eingestellt, wie sie von mir später abverlangt wurden.
Zusätzlich war ich im Fitnessstudio, habe dort auch noch trainiert. Vor allem die Beine, da die bei mir eher dünn ausfallen :polizei1:
Ansonsten noch 2-mal die Woche laufen gegangen, obwohl du das mMn etwas zurückschrauben kannst, wenn der Test bevorsteht. Später wird dann das Laufen wieder wichtiger ;)
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Re: Vorbereitung auf das B.-EKG

Beitragvon CHRiS.96 » Mi 4. Nov 2015, 11:13

Ich danke euch!
Mein Problem ist, dass ich bis vor kurzem ein echt hartnäckiger Sportmuffel war. :D

Das ist natürlich jetzt & auch im gesamten Verlauf vorerst nicht wirklich nützlich. :p
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Re: Vorbereitung auf das B.-EKG

Beitragvon Slogg » Mi 4. Nov 2015, 20:16

Also ich habe am 11.11ten meinen letzten Tag.

Habe schon vor über 6 Wochen mit dem BEKG-Training begonnen (Fahrrad).

Anfangs war mein Puls bei maximal 184 (194 darf ich maximal). Mittlerweile mache ich 30 Minuten bei durchschnittlich 150 Watt bei einem Puls von maximal 151! Mit der höheren Belastung habe ich kein Problem, und war vorher jetzt nur im Fitness-/Kraftsport unterwegs, aber auch nur Laienhaft, nichts professionelles.

Seit dem 14.10 nehme ich auch ab, bin von ein bisschen mehr als 83 kg, runter auf (Stand heute morgen) 77kg glatt! Alles ohne Hilfsmittel.
Habe meinen Kalorienhaushalt auf 900 bis 1400 Kalorien pro Tag runter gefahren.
Sah dann wie folgt aus:

Morgens ein Vollkornbrot mit Putenfilet
Mittags ein Apfel
Nachmittags Thunfischsalat mit einem Stück Pute
Abends Soyaproteinshake mit 1,5% Fett Milch
Zwischendurch mal eine Gemüsesuppe
Wobei ich das nicht empfehlen kann ;-). Ist doch sehr langweilig und anstrengend.

Allerdings habe ich teilweise sehr exzsessiv trainiert 5 - 7x die Woche.
Auf Dauer machen das aber die Knie nicht mit.

Also habe ich reduziert auf maximal 3 Tage in Folge und mache weiterhin 30 Minuten bei durchschnittlich 150 Watt. (Bin bei maximal 70 Umdrehungen, was man nicht vergessen sollte!!).
Gönne mir nach den Tagen einen Tag Pause, um dann wieder einzusteigen.

Ich werde Samstag den 7.11 das letzte mal trainieren um dann Mittwoch den 11.11 die volle Beinkraft und Ausdauerpower regeneriert zu haben.

Die einen machen es so, die anderen so. Muss jeder für sich individuell festlegen.
Meine Fortschritte waren in kurzer Zeit enorm, mein Gewicht hat kurzzeitig auf ca 78 - 79 stagniert und war dann plötzlich bei 77 kg und nun sind es quasi noch 400g bis zur magischen Grenze die ich in einer Woche auch noch packen werde.

Ich hoffe ich konnte dir einen Überblick verschaffen, wie ich es händel.

Lieben Gruß :hallo:
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Re: Vorbereitung auf das B.-EKG

Beitragvon Slogg » Mi 4. Nov 2015, 20:29

Ich bin halt in einem Job tätig, der mir zwar Spaß macht, aber nicht voll ausreizt.

Deswegen weiß ich ja wofür ich das mache, wohin der Weg geht und wo ich mich in der Zukunft sehe. Es ist eine Kopfsache einfach stark zu bleiben.

Meine Kollegen gucken mich immer schon mit großen Augen an. Die Komplimente sind natürlich auch gegeben und das spornt doch an weiter zu machen.

Zumal das auch den gewünschten BMI in ein gutes Licht rückt.

Kann da jedem nur den Tip geben. Bleibt stark, denkt an eure Zukunft. Es gibt Menschen, die diese Chance nicht haben / bekommen.

PS: Natürlich habe ich auch mal gepfuscht, als wir Schwimmen waren (bin hier 30 Minuten Bahnen geschwommen), haben wir uns Nachmittags McDonalds gegönnt :motz: . Aber das war die Ausnahme und dann ging es voll motiviert weiter.

:hallo:
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Re: Vorbereitung auf das B.-EKG

Beitragvon Lester Freeman » Mi 11. Nov 2015, 21:47

Hallo zusammen,

bitte entschuldigt dass ich den alten Schinken nochmal aufwärme. Ich habe bereits die üblichen Threads gelesen, bin mir abernoch nicht sicher.

Ich hatte mir zur Vorbereitung einen Heimtrainer besorgt, der jetzt aber nach ein paar Wochen bereits das Zeitliche gesegnet hat. Dieser hat leiderkeine wattzahlen angezeigt, ich habe den einfach 40 Minuten bei härtester Einstellung und mehr als 70 Umdrehungen pro Minute genutzt und fühlte mich damit ganz gut. Das ist jetzt aber schon der zweite in kurzer Zeit, den ich kaputt gekriegt habe.

Jetzt überlege ich, ob ich mich doch noch in einem Fitnessstudio anmelden, einen teureren Heimtrainer mit wattanzeige holen oder einfach weiter auf billigen Dinger die härteste Stufe treten sollte. Hat da einer Erfahrungswerte mit?

Ich hoffe, ihr könnt mir Beruhigung liefern indem ihr mit eurer Antwort ein weiteres Fragezeichen aus meinem Kopf streichen könnt.


Ps
Ich hoffe, dass es für dich gut lief, Slogg

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Re: Vorbereitung auf das B.-EKG

Beitragvon Polli » Mi 11. Nov 2015, 23:21

Hi Lester Freeman,

hast du eigentlich ein Fahrrad :?:

Ich fahre viel lieber in der Natur mit dem Fahrrad durch die Gegend....

Das wäre auch eine sehr gute Alternative um sich vorzubereiten. :ja:

Gruß :polizei2:


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Re: Vorbereitung auf das B.-EKG

Beitragvon Lester Freeman » Do 12. Nov 2015, 08:08

Hey Polli,
natürlich habe ich auch ein Fahrrad. Wenn ich aber morgens vor der Arbeit mein Training unterbringen möchte, ist es angenehmer das drinnen zu machen.

Würdest du sagen dass das Belastungs-EKG für gewohnheitsmäßige Fahrradfahrer kein Problem darstellt?

Grauer_Wurm

Re: Vorbereitung auf das B.-EKG

Beitragvon Grauer_Wurm » Do 12. Nov 2015, 08:51

Ich glaube da muss jeder selber wissen was für jemanden dass richtige Training ist.

Ich bin z.B. Seit Jahren ein leidenschaftlicher Läufer, hab für das EKG gar nicht mit dem Fahrrad etc. trainiert, bin weiterhin 3-4 Mal die Woche ca. 45 Min laufen gewesen und es war ausreichend.

Wobei man aber auch sagen muss, das viele Bewerber ein Problem bei dem EKG haben.
Nur ein paar mal die Straße mit dem Fahrrad rauf und runter fahren oder 12 Minuten Laufen zu gehen, dass wird dann schon eine Herrausforderung :o

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Re: Vorbereitung auf das B.-EKG

Beitragvon PoliCop » Do 12. Nov 2015, 11:08

Hallo.
Jetzt möchte ich euch auch mal erzählen, wie ich mich auf das BelastungsEKG vorbereitet habe.
Erstmal zu meiner Person:
Ich bin 23 Jahre alt, wiege um die 90kg und bin relativ gut trainiert,
was bei mir allerdings absolut NICHTS mit ausdauersport zu tun hat.

Ich gehe regelmäßig ins Fitnessstudio, wobei ich dort nur "pumpen" gehe.
Nachdem ich den ersten Tag in Münster und dass AC hinter mir hatte, hatte ich ehrlich gesagt am meisten Respekt vor dem EKG.

Ich habe mich im Internet schlau gemacht, was bei dem EKG auf mich zukommt.
Für meine Person ( männlich, 23 Jahre alt & ein BMI von ~ 26 -27 ).
Ich wusste also nun, dass ich mit einer Wattzahl von 150 beginnen werde und dass alle zwei Minuten eine Steigerung von 25 Watt dazu kamen.
Also von 150 bis 275 Watt.
Ich bin darauf hin sofort ins Fitnessstudio gefahren und habe mich dort auf eines dieser Fahrräder, die die Wattzahl anzeigen, geschwungen und habe mit 150 angefangen und alle zwei Minuten diese 150 Watt um weitere 25 gesteigert.
Beim erstenmal kam ich vielleicht bis 225Watt und dass war es dann aber auch. Meine Oberschenkel haben gestreikt! :tot:
So wusste ich zumindest wo ich sportlich stehe, bezogen auf's EKG.
Am selben Tag bin ich in ein Sportgeschäft gegangen, habe mir dort eine Weste mit Gewichten geholt (ca. 10kg) und bin bei uns auf der Halde laufen gegangen.
Ich habe mir eine Pulsuhr gekauft, die ich vorher mit den Werten, die mir die Geräte im Fitnessstudio anzeigen, verglichen habe.
Denn auch der Puls war besonders bei mir entscheidend, da ich immer der Meinung war, das dieser sehr erhöht war.
Ich habe angefangen mit einem Intervall Training.
Also erst langsam laufen dann zügiger und dann ca. 50 Meter sprinten.
Das habe ich immer auf der selben Strecke gemacht ( Diese Strecke war 5,5 km lang ).
Natürlich habe ich es nicht direkt beim ersten mal durchgehalten.
Doch spätestens beim dritten Lauf habe ich schon eine deutliche Steigerung meiner Kondition bemerkt. Und auch der Puls spielte mit der Zeit mit, sank also relativ schnell wieder auf "normal". :zustimm:
Alle 3 Tage bin ich ins Fitnessstudio gefahren und habe dort immer wieder das gleiche gemacht.
Aufs Fahrrad, Beginn mit 150 Watt eingestellt und Manuell alle zwei Minuten 25 Watt drauf gepackt.
Innerhalb von ca. 10 Tagen waren also diese 275 Watt für mich erreichbar, sogar noch etwas mehr. Das habe ich dann auch meistens fünf Minuten länger gemacht als es nötig war.
Was bei mir wichtig war, war eine kurze Pause nach wirklich harten Trainingsphasen.
:!:
Als es dann endlich so weit war, konnte ich sogar frühzeitig beenden, da mein Puls bei 169 Schläge in der Minute lag.

Ich habe ca. 4 bis 5 Wochen vor dem EKG erst angefangen zu trainieren.
Dafür aber intensiv, da ich konditionell echt eine Niete war!
EJ 2016 NRW
ROW: 102


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