Neue Streifenwagen 318d

Auswahlverfahren und Ausbildung

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al-lex
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Re: Neue Streifenwagen 318d

Beitragvon al-lex » Mi 31. Jan 2018, 14:22

Kaeptn_Chaos hat geschrieben:
Di 30. Jan 2018, 20:10
Grundsätzlich ist das erstmal nur ein Effekttrick der Politik. Was davon übrig bleibt, wird sich zeigen.
Im Vergabeverfahren, bei dem BMW gewann, hat VW gar kein oder ein absichtlich teures Angebot abgegeben, weil Polizei wohl nicht mehr so gewinnträchtig ist. Ich habe keinen Hinweis darauf, dass sich das geändert hat.
Und es gibt ja noch eine weiteres Problem: Wie schließt das Innenministerium rechtssicher Anbieter aus, die den Polizisten nicht ganz so gut gefallen haben? Dann sagt der Anbieter "Ja also diese Untersuchung des Innenministeriums ist ja gar nicht repräsentativ, da das nur 20 Polizisten oder so getestet haben. Unsere Marktstudien sind dagegen viel umfangreicher und unser Fahrzeug ist top".

Was ist wenn Polizisten nicht der günstigste Anbieter gefällt, sondern ein (deutlich) teurer? Kann dann das Innenministerium absolut rechtssicher begründen, dass dies im Bereich des zulässigen Ermessens liegt? Und wie groß ist eigentlich das Ermessen? 1000 Euro pro Jahr pro Auto? 2000 Euro pro Jahr?

Wenn auch nur ein paar Zweifel aufkommen, dass das Vergabeverfahren nicht absolut korrekt gelaufen ist, ist es natürlich leicht für einen unterlegenen Anbieter per einstweiligen Rechtsschutz die Vergabe u.U. auf Jahre zu stoppen.
Ganz egal ob dann am Ende das Land NRW gewinnt oder nicht. Man wird dann in 2,3,4 Jahren erst mit dem Verfahren fertig sein und erst dann ein bis dahin veraltestes Modell bekommen. Und was macht man bis dahin? Offenbar laufen ja ab 2019 die Leasingverträge aus. Wenn das Vergabeverfahren dann gestoppt wird, dann ist beim LZPD natürlich das Chaos groß, da man ja irgendwie Autos braucht bis das Verfahren abgeschlossen ist. Vermutlich wird man also für richtig viel Geld den Leasingvertrag mit BMW verlängern.

Bei einer Straße oder einen Gebäude ist es leicht so individuelle Wünsche berücksichtigen, da die Lebensdauer mehrere Jahrzehnte sind. Da ist es idR vollständig egal, wenn durch ein Gerichtsverfahren der Bau 3 Jahre später beginnt.

Bei kurzlebigen Sachen wie Autos oder PCs ist so ein Prozessrisiko wie es Reul eingehen will u.U. extrem fatal. Man will den PC und das Auto ja eh nur so 3 Jahre nutzen, wenn es darum dann zu einem Verfahren kommt, das 2-4 Jahre dauert, ist das eben enorm blöd.

Reul verspricht etwas, was er eigentlich gar nicht versprechen kann, da man als Innenminister gar keinen oder so gut wie gar keinen Einfluss auf ein Vergabeverfahren hat, wenn man nicht jahrelanges Chaos riskieren will.

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Re: Neue Streifenwagen 318d

Beitragvon palmair » Mi 31. Jan 2018, 14:40

Hey zusammen,

auf Anfrage hat das LZPD die Motorisierungen der jeweiligen Testfahrzeuge bekanntgegeben:


Mercedes-Benz:
Diesel
- 1x Mercedes-Benz Vito 116 CDI mit 120kW/163PS
- 1x Mercedes-Benz Vito 119 CDI mit 140kW/190PS

Ford
Diesel
- 1x Ford S-MAX 2.0 TDCi mit 110kW/150PS
Super
- 1x Ford S-MAX 2.0 EcoBoost mit 177kW/240PS

Opel
Diesel
-2x Opel Zafira 2.0 CDTI mit 125kW/170PS
Super
-2x Opel Zafira 1.4 Turbo 103kW/140PS

Volkswagen
Diesel
-1x VW Touran 2.0 TDI mit 110kW/150PS
Super
-1x VW Touran 1.4 TSI mit 110kW/150PS

BMW
Diesel
-1x BMW 218d Gran Tourer mit 110kW/150PS
Super
-1x BMW 220i Gran Tourer mit 141kW/192PS


LG
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Re: Neue Streifenwagen 318d

Beitragvon schutzmann_schneidig » Mi 31. Jan 2018, 14:43

al-lex hat geschrieben:
Mi 31. Jan 2018, 14:22
Wie schließt das Innenministerium rechtssicher Anbieter aus, die den Polizisten nicht ganz so gut gefallen haben? Dann sagt der Anbieter "Ja also diese Untersuchung des Innenministeriums ist ja gar nicht repräsentativ, da das nur 20 Polizisten oder so getestet haben. Unsere Marktstudien sind dagegen viel umfangreicher und unser Fahrzeug ist top".
:polizei13:

Man müsste überhaupt keinen Testlauf durchführen, sondern könnte die Anforderungen auch einfach am Schreibtisch festlegen. In der Summe aller Beschaffungen sind Testläufe die absolute Ausnahme.
Es ist auch egal, was ein Hersteller meint. In einer Ausschreibung werden bestimmte Anforderungen definiert. Da kommt es dann nur darauf an, ob ein Hersteller diesen entsprechen kann oder nicht. Aussichtsreich beklagt werden kann eine Entscheidung nur dann, wenn es begründete Zweifel gibt, ob die festgestellte Nichterfüllung der Anforderungen der Ausschreibung tatsächlich vorliegt.
Wenn die Ausschreibung sagt Kofferraumvolumen mind. 800 Liter, kann ein Hersteller aber nicht aussichtsreich klagen, weil er der Auffassung ist, 500 Liter müssten für die Polizei auch ausreichen.
Bei kurzlebigen Sachen wie Autos oder PCs ist so ein Prozessrisiko wie es Reul eingehen will u.U. extrem fatal. Man will den PC und das Auto ja eh nur so 3 Jahre nutzen, wenn es darum dann zu einem Verfahren kommt, das 2-4 Jahre dauert, ist das eben enorm blöd.
Wo sollte denn hier im Vergleich zu anderen Ausschreibungen ein besonderes Prozessrisiko liegen? Es werden ja nicht zum ersten Mal neue Fahrzeuge beschafft...
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Re: Neue Streifenwagen 318d

Beitragvon al-lex » Mi 31. Jan 2018, 15:56

schutzmann_schneidig hat geschrieben:
Mi 31. Jan 2018, 14:43
al-lex hat geschrieben:
Mi 31. Jan 2018, 14:22
Wie schließt das Innenministerium rechtssicher Anbieter aus, die den Polizisten nicht ganz so gut gefallen haben? Dann sagt der Anbieter "Ja also diese Untersuchung des Innenministeriums ist ja gar nicht repräsentativ, da das nur 20 Polizisten oder so getestet haben. Unsere Marktstudien sind dagegen viel umfangreicher und unser Fahrzeug ist top".
:polizei13:

Man müsste überhaupt keinen Testlauf durchführen, sondern könnte die Anforderungen auch einfach am Schreibtisch festlegen. In der Summe aller Beschaffungen sind Testläufe die absolute Ausnahme.
Es ist auch egal, was ein Hersteller meint. In einer Ausschreibung werden bestimmte Anforderungen definiert. Da kommt es dann nur darauf an, ob ein Hersteller diesen entsprechen kann oder nicht. Aussichtsreich beklagt werden kann eine Entscheidung nur dann, wenn es begründete Zweifel gibt, ob die festgestellte Nichterfüllung der Anforderungen der Ausschreibung tatsächlich vorliegt.
Wenn die Ausschreibung sagt Kofferraumvolumen mind. 800 Liter, kann ein Hersteller aber nicht aussichtsreich klagen, weil er der Auffassung ist, 500 Liter müssten für die Polizei auch ausreichen.
Ja, aber auch du sprichst doch die Sache an, die hier das Problem ist:
Es werden doch konkrete Modelle getestet und es wird vom Innenminister suggeriert, dass die Polizisten die Möglichkeit hätten zwischen ganz konkrete Modelle zu wählen (Ford Modell XYZ, VW Modell ABC). Jedenfalls hat auf mich diese Präsentation diesesn Eindruck gemacht und wenn man auf der Facebookpage der GdP guckt, glauben offenbar auch so einige Polizisten, dass am Ende ein ganz konkretes Modelll eines ganz konkreten Herstellers gekauft wird.

Ich glaube wir meinen im Kern das gleiche. Es ist nur eine vollständig rechtssichere Ausschreibung der Form möglich "irgendein Kompaktvan mit mindestens 150 PS und 500 l Kofferraum ". Dann wird das billigste Angebot genommen. Ob es dann ein BMW, VW, Opel oder sonst etwas wird, kann der Innenminister gar nicht beeinflussen, wenn er nicht jahrelange Rechtsstreitigkeiten und Chaos im Fuhrpark riskieren will.

Daher ist dieser Test entweder nur nahezu substanlose PR von Herrn Reul und es wird am Ende irgendein konkretes Auto gekauft/geleast, welches u.U. nicht der Favorit der Polizisten im Test war.
Oder der Innenminister schneidet das Vergabeverfahren auf den Favoriten der Polizisten zu und riskitiert damit, dass die Vergabekammer im einstweiligen Rechtsschutz die Vergabe vorläufig untersagt. Dann gibt es ein paar Jahre kein neues Auto bis das Verfahren fertig ist.

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Re: Neue Streifenwagen 318d

Beitragvon schutzmann_schneidig » Mi 31. Jan 2018, 17:37

al-lex hat geschrieben:
Mi 31. Jan 2018, 15:56
Es werden doch konkrete Modelle getestet und es wird vom Innenminister suggeriert, dass die Polizisten die Möglichkeit hätten zwischen ganz konkrete Modelle zu wählen (Ford Modell XYZ, VW Modell ABC).
Es wurde deutlich darauf hingewiesen, dass es sich am Ende nicht um eine Auswahl aus nur den getesteten Modellen handelt. Am Anfang mag durch Hören-Sagen dieser Eindruck entstanden sein (auch hier im Forum), nach Lesen der offiziellen Pressemitteilung sollte es nun aber klar sein.
Daher ist dieser Test entweder nur nahezu substanlose PR von Herrn Reul und es wird am Ende irgendein konkretes Auto gekauft/geleast, welches u.U. nicht der Favorit der Polizisten im Test war.
Ein Testlauf kann durchaus sinnvoll sein, um die grds. Frage zu klären, ob ein Fahrzeug der Kategorie Van überhaupt tauglich sein kann.
Wenig Sinn macht es in diesem Zusammenhang jedoch, Fahrzeuge in den Testlauf einzubeziehen, deren Datenblätter bereits von vornherein nahelegen, dass sie nicht als tauglich eingestuft werden können. Nur darauf bezog sich meine Kritik.
Ein Testlauf an sich ist immer zu begrüßen, da dabei diejenigen gehört werden können, die später mit dem Gerät auch arbeiten müssen.
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Re: Neue Streifenwagen 318d

Beitragvon al-lex » Mi 31. Jan 2018, 18:06

schutzmann_schneidig hat geschrieben:
Mi 31. Jan 2018, 17:37
Wenig Sinn macht es in diesem Zusammenhang jedoch, Fahrzeuge in den Testlauf einzubeziehen, deren Datenblätter bereits von vornherein nahelegen, dass sie nicht als tauglich eingestuft werden können. Nur darauf bezog sich meine Kritik.
Ein Testlauf an sich ist immer zu begrüßen, da dabei diejenigen gehört werden können, die später mit dem Gerät auch arbeiten müssen.
Gut, aber wenn das LZPD tatsächlich nur gewisse Fahrzeugtypen und nicht ganz konkrete Modelle testet, macht der Test ja trotzdem nur sehr beschränkt Sinn, weil man nur 10 Kompaktvans testet - also im Prinzip immer den gleichen Test macht.
Stattdessen wäre es sinnvoller unterschiedliche Fahrzeutypen zu testen statt zehnmal das gleiche. Da könnte man dann Kompaktvan, Kombi, Van,.... und sonst etwas. Man hätte also am besten zu jedem Fahrzeugtyp drei konkrete Modelle ausgesucht und dann einen einheitlichen Fragebogen entwickelt, um die Vergleichbarkeit zu garantieren.
Dann könnte man am Ende entscheiden (Stauraum, Parkplatzmöglichkeiten in Städten, ....), welchen Fahrzeugtyp man am besten nimmt und wo man die Kompromisse machen möchte.

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Re: Neue Streifenwagen 318d

Beitragvon schutzmann_schneidig » Mi 31. Jan 2018, 18:12

al-lex hat geschrieben:
Mi 31. Jan 2018, 18:06
Stattdessen wäre es sinnvoller unterschiedliche Fahrzeutypen zu testen statt zehnmal das gleiche. Da könnte man dann Kompaktvan, Kombi, Van,.... und sonst etwas.
Offenbar möchte man die Kategorie (Kompakt)Van testen, weil sich die Erfahrungen damit in D bisher in Grenzen halten. Was sollte man auch als Kategorie Kombi oder vergleichbar T5 testen? Die sind seit vielen Jahren zu Tausenden im Einsatz und wurden für die Erfordernisse des Streifendienstes bereits für tauglich befunden.
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Re: Neue Streifenwagen 318d

Beitragvon al-lex » Mi 31. Jan 2018, 18:27

schutzmann_schneidig hat geschrieben:
Mi 31. Jan 2018, 18:12
al-lex hat geschrieben:
Mi 31. Jan 2018, 18:06
Stattdessen wäre es sinnvoller unterschiedliche Fahrzeutypen zu testen statt zehnmal das gleiche. Da könnte man dann Kompaktvan, Kombi, Van,.... und sonst etwas.
Offenbar möchte man die Kategorie (Kompakt)Van testen, weil sich die Erfahrungen damit in D bisher in Grenzen halten. Was sollte man auch als Kategorie Kombi oder vergleichbar T5 testen? Die sind seit vielen Jahren zu Tausenden im Einsatz und wurden für die Erfordernisse des Streifendienstes bereits für tauglich befunden.
Wenn sie für tauglich befunden wurden, braucht man ja gar nicht testen, sondern nimmt einfach wieder einen Kombi.


Wenn man seriös testen will, dann muss man Vergleichbarkeit herstellen, d.h. alle möglichen Fahrzeutypen mit den unterschiedlichen Modellen müssen von dem selben Leuten mit dem selben Fragenbogen getestet werden, da sonst keine Vergleichbarkeit besteht und man nicht seriös einordnen kann, ob der Kompaktvan oder Kombi besser ist.

Wenn man nur einen Fahrzeugtypen testet, ist der Test nur Show und man fällt letzendlich nur eine Entscheidung nach Bauchgefühl. Dafür braucht man dann aber auch keinen Test machen.
Wie willst du sonst ein Ranking erstellen? Die Kompaktvans werden vermutlich besser sein als der BMW-Kombi, aber sind sie in Gesamtheit auch besser als der VW Passat? Wie soll man das seriös beantworten, vorallem da ja in NRW mittlerweile BMW geafahren wird? Und welche Kategorie ist am Ende in der Gesamtheit die Beste?

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Re: Neue Streifenwagen 318d

Beitragvon schutzmann_schneidig » Mi 31. Jan 2018, 18:35

al-lex hat geschrieben:
Mi 31. Jan 2018, 18:27
Wenn sie für tauglich befunden wurden, braucht man ja gar nicht testen, sondern nimmt einfach wieder einen Kombi.
Das wird, wie schon einmal erwähnt, schlicht finanzielle Gründe haben. Wenn so ein Kompaktvan billiger ist, dann ist das letztlich das entscheidende Argument... solange man ihn auch als tauglich "verkaufen" kann. Daher eben ein Test dieser Kategorie.

Die Kompaktvans werden vermutlich besser sein als der BMW-Kombi, aber sind sie in Gesamtheit auch besser als der VW Passat?
Um das vermutlich streichen zu können, muss man eben testen.
Und welche Kategorie ist am Ende in der Gesamtheit die Beste?
Im Zweifel die, die bei noch bescheinigter Tauglichkeit die finanziell günstigste ist. Es geben nun einmal nicht alle BL für so etwas mehr Geld aus, als in den Augen der Entscheider unbedingt nötig ist.
Dass besser (und teurer) immer geht, brauchen wir hier nicht zu diskutieren.
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Re: Neue Streifenwagen 318d

Beitragvon Prometheus91 » Mi 31. Jan 2018, 22:15

Na die 240PS im S-Max gefallen mir.

Ein Wagen wo es auch mal ein bisschen vorwärts geht.
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Re: Neue Streifenwagen 318d

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Mi 31. Jan 2018, 22:30

Die werden auch bestimmt so angeschafft.
:lah:

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Re: Neue Streifenwagen 318d

Beitragvon Syzygy » Do 1. Feb 2018, 01:18

Den 240PS Ottomotor halte ich auch für unrealistisch, der Verbrauch von solchen Teilen geht auf keine Kuhhaut, da liegt man im Schnitt bei über 10l Super auf 100km. Im Stadtverkehr eher 12. Die Prospektangaben sind im Alltag doch pure Illusion. Kann mir nicht ernsthaft vorstellen, dass irgend ein BL auch nur mit dem Gedanken spielt, diese Motorvariante flächendeckend anzuschaffen.

Allerdings gibts den auch als 180 oder 209 PS Diesel. Und der ist nicht signifikant behäbiger als ein 318d im Anzug. Auch der Wendekreis ist quasi identisch, 11.5 für den BMW vs. 11.9 für den SMax glaub ich, macht den Kohl nun nicht wirklich fett. Bin den als Benziner auch schon gefahren, der liegt wirklich gut auf der Straße und hat gegenüber einem 3er Kombi wirklich massenhaft mehr Platz. Halte ich persönlich für keine schlechte Alternative.

Wobei ich mich bei freier Auswahl einem Vorredner (SirJames glaub ich) anschließen würde: T5/T6 in der 204PS Dieselversion. Bin im Dienst nie zufriedener gewesen als im Bulli, die viele Vorteile wiegen die (imho geringfügigen) Nachteile mehr als auf.

Man darf gespannt sein, was es wird.

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Re: Neue Streifenwagen 318d

Beitragvon Challenger » Fr 2. Feb 2018, 19:32

Ich halte die Testaktion in NRW für äußerst fragwürdig. Soweit ich weiß waren die VW Passat-Kombi geschätzte Funkwagen. Danach bestellte man einen zu kleinen Kombi und meint nun, dass eine Alternative zum Kombi notwendig ist? Was für ein Humbug! Da stecken doch offensichtlich völlig andere Beweggründe dahinter!

Ich, als Zafira geschädigter Hesse, hoffe für die Kollegen in NRW inständig, dass ihnen dieser "Kompakt-Van"-Müll erspart bleibt! Das sind meiner Ansicht nach einfach keine nützlichen Fahrzeuge für die Polizei. Ich habe in meinem direkten Umfeld auch niemanden, der da anderer Meinung wäre. Ein paar Gründe dafür wurden hier ja auch bereits genannt.

Ich bin mir auch sicher, wenn Hessen nicht an Opel gekettet wäre oder der Vectra noch gebaut würde, hätten es diese schrecklichen Zafira niemals zum Standardstreifenwagen geschafft! :!:

Wie gesagt: ich drücke die Daumen, dass euch dieser Mist erspart bleibt.
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Re: Neue Streifenwagen 318d

Beitragvon Officer André » Fr 2. Feb 2018, 20:38

Hat NRW auch den Plug-in-Hybrid Passat?

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Re: Neue Streifenwagen 318d

Beitragvon Imacop » Fr 2. Feb 2018, 22:15

Aktuell noch den 318d BMW.
NRW


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