Einstellungsjahrgang 2017

Auswahlverfahren und Ausbildung

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Kaeptn_Chaos
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Re: Bewerber für das EJ 2017

Beitragvon Kaeptn_Chaos » So 18. Dez 2016, 10:36

Es gibt hier ja Leute, die Thesen aufstellen dürfen. Zum Beispiel, weil sie mehr als einmal Funkwagen gefahren sind.
Und wann es mir in den Fingern juckt ist zum Beispiel wieder eine These von jemandem, auf den das nicht zutrifft.
:lah:

Spiderpig33

Re: Bewerber für das EJ 2017

Beitragvon Spiderpig33 » So 18. Dez 2016, 10:59

Und das steht wo ? Wusste gar nicht, dass das führen eines Streifenwagens jemanden ermächtigt eine These aufstellen zu dürfen :D

Fühle mich jetzt etwas in meiner Handlungsfreiheit eingeschränkt. Ist hier ein zukünftiger Kollege der mich mal Streifenwagen fahren lässt ? :D

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Re: Bewerber für das EJ 2017

Beitragvon Bones65 » So 18. Dez 2016, 11:17

Boah ey, das wird ja langsam zur Marotte. :polizei4:
Ständig fühlst du dich in einem neuen Grundrecht eingeschränkt. :polizei13:
Vor zwei Wochen war es die freie Meinungsäußerung, heute deine mutmaßlich eingeschränkte Handlungsfreiheit. :/

Zum Aufstellen einer These braucht man übrigens erstmal keine Fakten (auch wenn du das Gegenteil behauptest). :lupe:
Wenn du allerdings an einer ernsthaften Diskussion interessiert bist, solltest du schon ein paar Fakten haben.
Und Peppermintpete hat da mit Sicherheit einige. :ja:

Mein Tipp: Einfach sachlich und mit Fakten mitdiskutieren, genau lesen und nix reininterpretieren, dann passt das schon! :hallo:

Das soll aber eigentlich nicht das Thema sein, denn das hier ist der Thread für Fragen von Bewerbern zum EJ2017. :verweis:

Nun denn: Zu deiner Frage zum EKG :onceldoc: : Die PDV300 gibt vor, WAS bei einem Bewerber geprüft werden soll bzw. was zum Ausschluss führt (hier: mangelhafte Herz-/Kreislaufbelastbarkeit). Nun entscheiden die Polizeiärzte daraufhin, WIE man das prüft. Ziemlich gängig ist halt hierbei das Belastung-EKG. NRW orientiert sich hierbei an berufsgenossenschaftlichen Bewertungsmethoden für B-EKGS und eigenen medizinischen Erfahrungen.

Die Intensität des B-EKGs empfinden viele sehr unterschiedlich :runningdog: - hier im Forum und auch bei mir im Jahrgang sagen viele, dass das B-EKG im NRW mit eines der anspruchsvollsten sei. Ich kann das nicht beurteilen - ich habe es nur in NRW gemacht.

Das gleiche, was ich oben zum EKG geschrieben habe, gilt übrigens auch für den Wiener Test: NRW testet damit die Koordinationsfähigkeit und die Reaktionszeiten. :boxen2:
:snoopy:

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Re: Bewerber für das EJ 2017

Beitragvon Yen » So 18. Dez 2016, 11:39

Wie es in anderen Bundesländern ist weiß ich zwar nicht, aber in NRW muss man den B-EKG nicht bis zum Ende durchhalten, um ihn bestehen zu können.

Spiderpig33

Re: Bewerber für das EJ 2017

Beitragvon Spiderpig33 » So 18. Dez 2016, 11:45

Ich glaube Kaeptn ist alt genug selber zu antworten. Weiß jetzt auch nicht, wieso du dich da einmischst, somit entfachst du nur wieder eine unnötige Diskussion die hier keiner haben will. Das mit der Handlungsfreiheit war ironisch gemeint, hast du meine smilies dahinter nicht gesehen oder wolltest du sie nicht sehen ?


Bezüglich des EKG fand ich es genau andersrum und in NRW am einfachsten, aber vielleicht spielt dabei auch in gewissermaßen die Tagesform eine Rolle oder wie der Sitz eingestellt ist. Diesbezüglich hat man es in NRW ganz genau genommen, zumindest war es bei mir so.

Genau Yen, bei mir ist nach der zweiten Stufe abgebrochen worden.

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Re: Bewerber für das EJ 2017

Beitragvon Bones65 » So 18. Dez 2016, 11:58

Spiderpig, du bist mit der Thesensache eingestiegen.
Das war meine Antwort darauf. Allenfalls habe ich mich noch auf Peppermintpete bezogen, aber nicht auf den Kaeptn.
Du hast nämlich recht, die können schon alleine sprechen und brauchen mich dazu nicht.
Spiderpig33 hat geschrieben:Bezüglich des EKG fand ich es genau andersrum und in NRW am einfachsten, aber vielleicht spielt dabei auch in gewissermaßen die Tagesform eine Rolle oder wie der Sitz eingestellt ist.
Genau so isses auch. Neben guter Kondition und Ausdauer sowie bei einigen Bewerbern Nervosität ist auch Tagesform ein (kleiner) Faktor.
Spiderpig33 hat geschrieben:Diesbezüglich hat man es in NRW ganz genau genommen, zumindest war es bei mir so.
Das schafft Klagesicherheit. In den sportlichen Leistungsabnahmen im Studium wird zum Ende hin auch der Ozon-Wert in der Luft gemessen, damit einige Studenten keine Klage-Argumente haben, wenn sie die Abnahme nicht bestehen sollten.

Hat es alles schon gegeben.

Bist du dir mit dem Abbruch nach der zweiten Stufe sicher?
Wenn abgebrochen wird, dann grundsätzlich erst nach der vierten Stufe, d.h. frühestens nach 8 Minuten.
Guckst du hier:
http://www.copzone.de/phpbbforum/viewto ... 028b#37979
:snoopy:

Spiderpig33

Re: Bewerber für das EJ 2017

Beitragvon Spiderpig33 » So 18. Dez 2016, 19:37

Weiß es nicht mehr ganz genau, aber 4 Stufen waren es nicht. Meine die Ärztin hätte mich nur 2 mal gefragt wie ich mich fühle (Skalatafel). Ist ja auch egal, Hauptsache man besteht das EKG.

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Re: Bewerber für das EJ 2017

Beitragvon dark_pr0gression » Mo 19. Dez 2016, 10:03

Yen hat geschrieben:Wie es in anderen Bundesländern ist weiß ich zwar nicht, aber in NRW muss man den B-EKG nicht bis zum Ende durchhalten, um ihn bestehen zu können.

Das ist so nicht ganz richtig. Ich war ja 2 mal beim Arzt, da ich mich zwei mal beworben habe: Beim ersten Mal musste ich alle 6 Stufen treten, beim zweiten mal durfte ich nach 4 Stufen aufhören.

In beiden Fällen hatte mein Puls nach der 4. Stufe 170 bei weitem nicht erreicht (ich glaube, das ist hier mal als ausschlaggebender Indikator dafür genannt worden, dass man die letzten beiden Stufen noch treten muss).

Es war auch nicht die gleiche Arzthelferin beim zweiten mal, da nur wenige Monate dazwischen lagen, kannte ich die ganzen Gesichter noch. :polizei2: Ist also doch ein bisschen Willkür, bzw. Spielraum des Personals. Um sich optimal vorzubereiten, sollte man einfach die Maximalwattzahl berechnen und damit trainieren.
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Re: Bewerber für das EJ 2017

Beitragvon Jupps » Mo 19. Dez 2016, 14:17

Hallo zusammen,

ich wurde Anfang nächsten Jahres zum 1. Tag des Auswahlverfahrens eingeladen, mit dem Hinweis, dass leider keine Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Da es mir bestimmt nicht alleine so geht, habe ich mal nach günstigen alternativen Übernachtungsmöglichkeiten geguckt.
Vielleicht ist das ja für den ein oder anderen auch interessant:

http://www.sleep-station.de/zimmer.html

hier kann man schon ab 16 Euro übernachten, es ist recht nah und die Anbindung ist auch gut.

Liebe Grüße.
:schlummern:
Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen.
Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus.

Buddha

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Re: Bewerber für das EJ 2017

Beitragvon Soul22 » Mo 19. Dez 2016, 14:39

Annemarie3 hat geschrieben:
1957 hat geschrieben:Nimm den angenehmeren Weg! Bei uns braucht es überzeugte Polizisten und niemanden, der ausschließlich die Jobgarantie sucht.
Jetzt mal ehrlich, wer führt denn heute noch sein Traumberuf aus ? Einige Polizisten (bestimmt 40%) hätten sich nach einigen Jahren Polizeiarbeit lieber was anderes gewünscht. Viele sind auch unzufrieden, vor allem mit dem schichtdienst, der einfach sehr belastend ist. Jeder Polizist der clever ist versucht dies schnellstmöglich mit der richtigen Tätigkeit zu umgehen :).

Aber nichts desto trotz würde ich den Beruf aus Überzeugung ausführen, vor allem als Frau könnte ich auch entspanntere Berufe wahrnehmen, dennoch habe ich mich für den polizeiberuf entschieden. Jedoch besitze ich durch meine Kontakte eine Menge Informationen über den polizeialltag und wie es dort wirklich zugeht.

Gruß

Annemarie :)
Tu dir selber einen gefallen, äußer sowas niemals auf einer homogenen Dgr und überlege dir deine Berufswahl. Nach deinen Äußerungen sieht deine "Karriere" so aus: 1 Jahr WWD (nach 3 Monaten merken, dass der Nachtdienst für Prinzessinnen nicht so schön ist ), 2 Jahre BPH (rumstehen und das Hirn ausschalten, vielleicht ein bisschen "täten" und denken man ist was ganz großes) danach erstmal schwanger sein. Später dann Tagesdienst.


:applaus:

Das der Schichtdienst belastend ist, akzeptiere ich noch. Man kann sich aber wunderbar drauf einstellen, es gibt für mich nichts schöneres, als in der Woche 2 Tage frei zu haben. Zumal man meistens so viele Stunden sammeln kann (sei es durch Gerichtstermine, Sport, ausreichend Nachtdienst), dass es möglich ist, 2 freie Wochenenden im Monat zu bekommen (sofern die Stärke mitspielt).

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Re: Bewerber für das EJ 2017

Beitragvon dark_pr0gression » Di 20. Dez 2016, 10:23

Ich habe mal eine (hoffentlich legitime) Frage, soll jetzt nicht "gierig" oder so klingen:

Mit dem Schichtdienst bzw. Dienst am Wochenende habe ich nicht so große Probleme. Was man jedoch permanent hört, sind die vielen Überstunden, die von Polizisten geleistet werden. Alleine schon, wenn etwa kurz vor Feierabend noch ein Einsatz reinkommt, baut man ja automatisch auf.

Soweit ich weiß, arbeitet man normaler Weise ja schon 40h/Woche, korrekt? Wenn jetzt noch X Stunden dazu kämen, die man quasi ohne Ausgleich verrichtet, wäre das tatsächlich ein bisschen besch...eiden für die Worklife-Balance. Wenn ich neben diesem Beruf z.B. keine Zeit mehr für meinen Sport fände, würd mich das schon ziemlich ankotzen.

Daher die Frage: Werden die Stunden ausgeglichen, d.h. kann man bei entsprechendem Stundenkonto dann auch mal nen Tag frei nehmen? Oder werden die Stunden ausgezahlt? Kann man sich das überhaupt aussuchen?

Andere Frage: Wird denn auch darauf geachtet, dass alle Kollegen mal die versch. Schichten zu allen Uhrzeiten bekommen, oder kann es sein, dass man über Monate hinweg immer die gleiche A-Karte zieht, während andere ihre Wunsch-Schicht bekommen (soz. als Privileg weil man schon länger dabei ist)?
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Re: Bewerber für das EJ 2017

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Di 20. Dez 2016, 10:36

Klingt nicht gierig, sondern nur uninformiert.

Zunächst mal arbeitest du 41 Std / Woche. Geleisteter Mehrdienst kann durch Freizeitausgleich oder ggf Geld abgegolten werden. (-> SuFu)

In der Regel arbeitest du in einem festen Schichtplan. (-> SuFu)

Kleinere Dienststellen arbeiten im Pool (-> SuFu), da wird auf eine gewisse Gerechtigkeit geachtet.
:lah:

Spiderpig33

Re: Bewerber für das EJ 2017

Beitragvon Spiderpig33 » Di 20. Dez 2016, 11:42

Das mit den Überstunden hast du schon richtig gelesen und meist macht man diese nicht zu knapp. Wenn man am Personal etwas einspart kommt das nätürlich alles auf die anderen Mitarbeiter zurück. Ich war jetzt bei 3 Einstellungstests, sowohl Länder als auch Bundespolizei und zweimal ist mir ehrlich gesagt worden, dass Überstunden Tagesgeschehen ist und ich nicht mit einer 40 oder 41 Stunden Woche rechnen muss. Ist ja auch klar, kannst ja nicht einfach wie ein Beamter auf dem Rathaus alles stehen und liegen lasssen wenn es regulär Feierabend ist. Diesbezüglich gibt es aber auch eine Menge zahlen und Beiträge im Internet, in denen sich Polizisten über die ganzen Überstunden die sie jährlich machen beschweren.

Zudem: Wenn du natürlich bei der Polizei beispielsweise einen Bürojob hast und keine Streife fährst, machst du natürlich in der Regel schon eher pünktlicher Schluss. Deshalb sind solche Stellen aber auch häufig sehen begehrt;)

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Re: Bewerber für das EJ 2017

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Di 20. Dez 2016, 12:21

Grütze.
:lah:

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Re: Bewerber für das EJ 2017

Beitragvon Holter-Bube » Di 20. Dez 2016, 12:27

Ich kann da nur aus persönlicher Erfahrung sprechen, aber nicht alle Beamte im Rathaus lassen pünktlich den Stift fallen...
Natürlich fallen Überstunden an und es ist richtig und wichtig darauf aufmerksam zu machen. Ich persönlich kann es kaum erwarten endlich zu starten. Da schrecke ich vor Überstunden nicht zurück. Wenn man Spaß am Job hat, sind Überstunden nicht schlimm.
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