Einstellungsjahrgang 2017

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Re: Einstellungsjahrgang 2017

Beitragvon Kaeptn_Chaos » So 15. Nov 2020, 22:21

Das deckt sich mit meinen Infos.

Aber im Sommer 2006 hatten auch alle Angst, ob Petrol rechtzeitig ankommt.
:lah:

weißerpfirsich
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Re: Einstellungsjahrgang 2017

Beitragvon weißerpfirsich » Mi 6. Jan 2021, 21:21

Ich weiß, es gibt schon mehrere Threads dazu und ich müsste auch nur die SuFu benutzen, jedoch wollte ich mal nachfragen, wie ihr das Studium vom Schwierigkeitsgrad empfunden habt?

Viele der Beiträge zu dieser Frage sind entweder sehr alt oder aus einem anderen Bundesland etc.

Da ich im EJ20 bin und bisher kein richtiges Gefühl für den Schwierigkeitsgrad habe und was mich am Ende in den Klausuren erwartet, wollte ich mal bei denjenigen nachfragen, die das alles hinter sich haben.

Und herzlichen Glückwunsch an alle für das bestandene Studium!

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Re: Einstellungsjahrgang 2017

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Mi 6. Jan 2021, 21:55

Wenn du zu ummotiviert und zu untalentiert bist, dir bekannte Recherchetools zielführend einzusetzen, wird weniger das Studium als viel mehr später der Beruf (Ermittler, merkste?) problematisch.
:lah:

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Re: Einstellungsjahrgang 2017

Beitragvon Rantanplan » Mi 6. Jan 2021, 23:39

Für mich war es leicht, andere hatten größere Schwierigkeiten, also da gibt es keine generell gültige Einschätzung. Jeder, der sich mit dem Lernstoff beschäftigt und nicht nur kurz zu den Klausuren lernt, ist in der Lage, dieses Studium zu bestehen.
Ich fand, dass es nach dem ersten Praktikum einfacher wurde, weil man erste Bilder im Kopf hatte zu den verschiedensten Themen. Vorher war einiges sehr theoretisch, das danach deutlich mehr Sinn machte.

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Re: Einstellungsjahrgang 2017

Beitragvon dark_pr0gression » Do 7. Jan 2021, 19:06

weißerpfirsich hat geschrieben:
Mi 6. Jan 2021, 21:21
Ich weiß, es gibt schon mehrere Threads dazu und ich müsste auch nur die SuFu benutzen, jedoch wollte ich mal nachfragen, wie ihr das Studium vom Schwierigkeitsgrad empfunden habt?

Viele der Beiträge zu dieser Frage sind entweder sehr alt oder aus einem anderen Bundesland etc.

Da ich im EJ20 bin und bisher kein richtiges Gefühl für den Schwierigkeitsgrad habe und was mich am Ende in den Klausuren erwartet, wollte ich mal bei denjenigen nachfragen, die das alles hinter sich haben.

Und herzlichen Glückwunsch an alle für das bestandene Studium!

Was sollen dir die Antworten auf diese Frage bringen?

Was "schwer" ist, ist doch ne höchst subjektive Sache, die von der individuellen Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft/Einstellung abhängt.

Jeder nimmt die Belastung unterschiedlich wahr und jedem macht es unterschiedlich viel aus, wenn man mal ordentlich was leisten muss. Dem einen fällt es bei gleichem Einsatz schwerer, dem anderen Leichter. Die körperliche Verfassung zu Studienbeginn und auch, wie man ggf. durch das bisherige Berufsleben vorgeprägt ist, macht auch einiges aus.

Ich empfand es als durchaus anspruchsvoll, aber auch schaffbar, wenn man bereit ist, etwas dafür zu tun. Wahrscheinlich hätte ich es auch mit etwas weniger Aufwand geschafft bei etwas höherem Risiko, die eine oder andere Prüfung nicht zu schaffen. Das macht ja auch etwas aus, wie risikofreudig man ist oder ob man zu 100% durch will.

Geh davon aus, dass du gefordert wirst und nicht immer pünktlich nach einer 41 Std.-Montag-bis-Freitag-Woche den Faulen machen kannst. Das entspricht aber auch der Realität nach dem Studium.
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Re: Einstellungsjahrgang 2017

Beitragvon Ale » Do 7. Jan 2021, 23:39

Auf der linken Arschbacke absitzen ist auf jeden Fall mal nicht drin. Wie schon gesagt wurde empfindet jeder die Anforderungen anders, aber objektiv hast du es halt mit rechtlich-juristischen Inhalten zu tun, die du auch noch in der Praxis umsetzen musst. Dein ganzes Berufsleben lang. Wäre es einfach, könnte es jeder. :gruebel:

Ich weiss, Corona. Aber als ich im Zeitstrahl des Studiums an deinem Punkt war, habe ich bereits sehr viele Stunden damit verbracht, zuhause zu sitzen und zu pauken. So als Beispiel. Das zog sich durch alle 3 Jahre. Kurze Phasen mit weniger Lernaufwand wechselten mit längeren Phasen wo mehr zu tun war. Andere haben da sicherlich weniger Freizeit "geopfert". Die Frage ist halt was man eigentlich will. Ich wollte kein Studium am negativen Leistungslimit und habe dementsprechend mehr investiert. Belohnt mit einem Einser-Studium und was viel wichtiger ist, guten Basics für den Job. Gibt nix Schlimmeres als Lappen die dann mit Hängen und Würgen durchkommen, zum Berufsstart deswegen keinen Plan haben und auch deswegen unnötigerweise mehr Arbeit für andere produzieren.

Wenn du nach 4 Monaten immernoch kein Gefühl für den Schwierigkeitsgrad dieses Studiums hast, bist du entweder sehr begabt oder halt der Typus "Lappen". Das kann schnell in die Hose gehen. Bei Fall 1 beglückwünsche ich dich, bei Fall 2 rate ich dir eine Reflexion der Haltung denn - Überraschung - die Inhalte des Studiums werden mit fortwährender Dauer schwerer und mehr, nicht leichter und weniger.
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Re: Einstellungsjahrgang 2017

Beitragvon COPZZ » Fr 8. Jan 2021, 08:36

Guten Morgen,

Ich kann mich den anderen hier weitestgehend anschließen. Das Studium ist auch mit weniger Aufwand zu schaffen, aber was soll dies einem bringen? Letzten Endes ist ein Großteil der Studieninhalte für den beruflichen Alltag relevant. Ich bin eigentlich ein stiller Beobachter in diesem Forum, was ich aber bedenklich finde und warum ich mich zu Wort melde, ist die Art und Weise wie hier in den Foren teilweise reagiert wird, ich würde mir mehr Klasse und Persönlichkeit erhoffen, insbesondere da ich davon ausgehe, dass die betreffenden Personen schon seit Jahrzehnten im Polizeidienst sind. Da find ich es unangebracht einen vermutlich jungen Berufseinsteiger für eine legitime Frage so anzugreifen. Für mich spricht das klar für einen Mangel an Persönlichkeit und Charakter, zumal es kein Einzelfall ist, sondern sich durch alle Foren durchzieht. Ich möchte keinen persönlich Ansprechen, aber derjenige wird wissen dass er gemeint ist und kann es für sich selbst bewerten. In diesem Sinne, alles Gute und ein erfolgreiches Jahr zusammen.

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Re: Einstellungsjahrgang 2017

Beitragvon 1957 » Fr 8. Jan 2021, 12:33

"Ich bin eigentlich ein stiller Beobachter in diesem Forum, was ich aber bedenklich finde und warum ich mich zu Wort melde, ist die Art und Weise wie hier in den Foren teilweise reagiert wird, ich würde mir mehr Klasse und Persönlichkeit erhoffen, insbesondere da ich davon ausgehe, dass die betreffenden Personen schon seit Jahrzehnten im Polizeidienst sind. Da find ich es unangebracht einen vermutlich jungen Berufseinsteiger für eine legitime Frage so anzugreifen. Für mich spricht das klar für einen Mangel an Persönlichkeit und Charakter, zumal es kein Einzelfall ist, sondern sich durch alle Foren durchzieht. Ich möchte keinen persönlich Ansprechen, aber derjenige wird wissen dass er gemeint ist und kann es für sich selbst bewerten"

I.d.R. wird in diesem Forum nahezu jede Frage beantwortet. Es ist aber mitunter durchaus erforderlich, Fragende oder sonstwas Schreibende auf das ein oder andere Defizit hinzuweisen. Das ist manchmal auch subjektiv und ein wenig rauh. Selten geht es unter die Gürtellinie.
Ein Forum lebt auch von der Auseinandersetzung, von unterschiedlichen Sichtweisen und Meinungen, welche man akzeptiert oder nicht.

Allerdings sind wir in einem Erwachsenenforum. So ganz jung sind die Berufseinsteiger doch nicht mehr. Sie haben auch einen harten Beruf erwählt. Da wäre ein wenig Resilienz angebracht. Nichts desto trotz ist es auch richtig, Foristen die sich womöglich im Ton vergreifen, auch darauf hinzuweisen. Solche Dispute fördern im übrigen die entsprechenden Kompetenzen.

Um einen Mangel an Persönlichkeit und Charakter festzustellen, braucht es schon deutlich mehr als ein paar Forenbeiträge zu lesen.

Trotdem bin ich ein wenig bei dir und würde mich freuen, wenn du öfter mal einen Betrag verfasst und nicht nur mitliest.

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Re: Einstellungsjahrgang 2017

Beitragvon Alpignolo » Fr 8. Jan 2021, 13:10

Wie schon meine Vorredner berichten, wenn man was tut und interessiert ist, dann ist es easy und locker zu packen. Aber ich geb da mal was anderes zu bedenken in die Runde. Keine Ahnung ob das schon wo anders diskuttiert wurde, aber ich fand eine andere Gegebenheit im Studium echt beschissen.

Ich wäre um ein Haar rausgeflogen, so zumindest mein Empfinden, weil ich eine Klausur nicht bestanden hab. Nachschreibklausur war auch nicht wirklich einfacher, auch wenn das oft behauptet wird, die hab ich dann aber trotzdem locker bestanden. Abgeschlossen hab ich mein Studium mit nem Schnitt von 1,6. Was ich damit sagen will........ Du kannst so gut oder so schlecht sein wie du willst. 2 schlechte Tage oder 2 Mal das FALSCHE gelernt und du bist raus.
Dieses Modell sollte meiner Meinung nach definitiv mal überdacht werden.

Ansonsten ist das alles gut machbar. :-)

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Re: Einstellungsjahrgang 2017

Beitragvon 1957 » Fr 8. Jan 2021, 13:20

Ich glaub, das ist das Problem bei allen Prüfungen, ganz gleich in welchem Zweig. Das ist ein Studium. Für ein Bestehen sollte das Wissen immer reichen.

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Re: Einstellungsjahrgang 2017

Beitragvon dark_pr0gression » Sa 9. Jan 2021, 12:32

COPZZ hat geschrieben:
Fr 8. Jan 2021, 08:36
Ich bin eigentlich ein stiller Beobachter in diesem Forum, was ich aber bedenklich finde und warum ich mich zu Wort melde, ist die Art und Weise wie hier in den Foren teilweise reagiert wird, ich würde mir mehr Klasse und Persönlichkeit erhoffen, insbesondere da ich davon ausgehe, dass die betreffenden Personen schon seit Jahrzehnten im Polizeidienst sind. Da find ich es unangebracht einen vermutlich jungen Berufseinsteiger für eine legitime Frage so anzugreifen.
Ich empfand die Antworten, das schließt auch meine ein, weder bedenklich, noch als Angriff.

Fakt ist, dass Fragen, wie "ist das schwer" sehr schwammig gestellt sind. Das empfindet jeder anders.

Es verschätzen sich nunmal viele und es fliegen von Jahr zu Jahr mehr Leute raus (prozentual). Das hat möglicher Weise auch mit den gesunkenen Anforderungen beim Einstellungstest zu tun, was wiederum in erster Linie mit den höheren Einstellungszahlen zusammenhängt.

Der Anspruch des Studiums selbst sinkt jedoch nicht, zumindest nicht der Hochschulteil (mit dem ja die meisten Probleme haben). Lediglich im Bereich Sport gibt es Entlastung.

Daher kann man eigentlich nicht genug davor warnen, in den 3 Jahren keine allzu ruhige Kugel zu schieben. Zumindest wenn derjenige es unbedingt schaffen will.
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Re: Einstellungsjahrgang 2017

Beitragvon Lebboni » Mo 11. Jan 2021, 15:38

Neuigkeiten bezüglich der ATH:

laut unserem WuG wird aktuell im PBC Lünen eine größere Lieferung für unseren Jahrgang sortiert. Die Auslieferung sollte also nicht mehr so lange dauern :pfeif:
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Re: Einstellungsjahrgang 2017

Beitragvon Officer98 » Mo 11. Jan 2021, 18:52

Das deckt sich auch mit meinen Informationen vom PBC, geplant ist wohl, nach Überprüfung der Vollständigkeit der Lieferung diese Ende Januar zu verteilen...naja, solange man diese aber nicht tatsächlich in den Händen hält, glaube ich auch noch nicht dran :pfeif:

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Re: Einstellungsjahrgang 2017

Beitragvon Rantanplan » Mo 11. Jan 2021, 20:15

Das wäre toll, aber ich glaube das auch erst, wenn die ersten ausgeliefert werden.
Übrigens guckt nochmal in eure HSPV Postfächer. Die FH hat uns das Diploma Supplement geschickt, also ein Nachweis über die Studienleistungen: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Diploma_Supplement

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Re: Einstellungsjahrgang 2017

Beitragvon Lebboni » Mo 11. Jan 2021, 20:18

Bleibt nur übrig abzuwarten. Eine benachbarte Landratsbehörde wurde wohl schon beliefert

@Rantanplan: ich habe alle Unterlagen längst per Post erhalten
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