Einstellungsjahrgang 2018

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Re: Einstellungsjahrgang 2018

Beitragvon MICHI » Mi 24. Jun 2020, 15:02

Neymar95 hat geschrieben:Unfassbar einfach. Bei uns in Bielefeld auch. Und jetzt sollen wir am 16.09. schreiben :D Das ist so ein schlechter Scherz. Mein Block hat unmittelbar vorher Training in Stukenbrock und dann sind wir im Praktikum. Währenddessen lernen? Super. Das ganze dann als Dank, dass man nichtmal durchgefallen ist durch eine Klausur? Aber hauptsache alle anderen Standorte sollen schreiben. Danke danke danke einfach. :applaus: :applaus: :applaus:
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Re: Einstellungsjahrgang 2018

Beitragvon palmair » Mi 24. Jun 2020, 15:06

Wir gehören glücklicherweise zur Abteilung Gelsenkirchen und sind nicht betroffen. Dennoch ist mein Unmut darüber sehr groß - egal wie man es dreht und wendet, jede Option ist unfair. Wenn ihr jetzt nicht mitschreibt habt ihr 2 Monate länger zum lernen, was manche vllt. als Vorteil ansehen, welche von den anderen Standort als Nachteil (was Schwachsinn ist). Nachteilig ist wieder, und das in besonderem Maße, dass ihr wohl dann eine andere Kombination bekommt. Auf Nachfrage bei der zuständigen Stelle wurde betroffenen Kollegen gesagt, dass zur Kombination für den 16.09 keinerlei Auskünfte gegeben werden können. Erst 14 Tage vorher, so wie dieses Mal. Logischerweise hat jetzt jeder den Schwerpunkt auf ER/StR gelegt. Jetzt fallen aber wieder VR und StrafR wieder mit in den Topf. Bin gespannt wie das im Hinblick auf LVS zur Wiederholung gemacht wird, der Zeitraum mit Leerlauf ist nicht gerade unerheblich.
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Re: Einstellungsjahrgang 2018

Beitragvon Neymar95 » Mi 24. Jun 2020, 15:12

Wo soll das für uns ein Vorteil sein? Ich bin fertig mit lernen und könnte die Klausur heute schon schreiben und bzgl. dem "Jammern": Es hat nichts mehr mit Gerechtigkeit zu tun, dass einige Standorte Montag die Aktenbearbeitung schreiben dürfen und damit dann am nächsten Freitag durch sind und wir einfach *drei* Monate länger in der Schwebe hängen.
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Re: Einstellungsjahrgang 2018

Beitragvon palmair » Mi 24. Jun 2020, 15:18

Ja meinten ein paar schon bei uns, dass es ja ein Vorteil wäre. Sehe ich absolut nicht so, bin da 100% bei dir! Bin froh wenn ich es hinter mir habe, diese 3 Monate extra wären eher eine zusätzliche Belastung weil man den ganzen Kram „warm“ halten muss :tot:
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Re: Einstellungsjahrgang 2018

Beitragvon Ale » Mi 24. Jun 2020, 15:23

Leute, ehrlich Ihr seid nicht die einzigen die unter der Situation leiden. Andere haben ihre komplette Existenzgrundlage verloren. DIE haben ein Problem.

Diese Haltung ist - mit Verlaub - zum :uebel: . Wie schon mehrfach gesagt wurde, ihr bekommt Geld. Und das nicht zu knapp. Ihr habt das Privileg, für einen Beruf zu studieren, den viele viele Leute niemals erreichen werden. Wo ist der Enthusiasmus, der die meissten von euch vielleicht mal bewogen hat, Polizist zu werden? Sobald mal was nicht nach Plan läuft, wird rumgeheult. Achtung, Geheimnis: Läuft meisstens nicht nach Plan. Gewöhnt euch dran. Bei der Polizei ist nicht immer alles nur Sonnenschein, gerade was Dienstzeitgestaltung und Planbarkeit betrifft.

Wir wussten NIE vorher, was dran kommt. Es gab nichtmal validierte Tipps. Es wurde einfach gelernt. Und die Leute die in Selm und Co. lernen mussten, weil Nachschreiber oÄ., haben es auch geschafft.

Klingt abgedroschen, aber isso: Ihr lernt nicht für die Klausuren, sondern für euer späteres Handwerk. Wenn ihr im Praktikum merkt, dass ihr im Einsatz Tatbestände garnicht erkannt habt die auf der Hand liegen oder keinen Plan habt, was ihr mit dem Gegenüber anstellen sollt und dürft, werdet ihr das merken.

Auch der Aspekt, dass der ein oder andere bei gleichen Voraussetzungen vermeidlich bevorteilt ist / wird, bleibt euch auch nach dem Studium erhalten, nur am Rande. "Gerechtigkeit" ist hier als Totschlagargument fehl am Platze. Ungerecht wäre es, wenn aufgrund der Situation z.B,Prüfungen individuell wegfallen würden. Alles andere ist Makulatur, denn wann eine Leistung abgefragt wird, kann ja wohl kaum Bewertungskriterium für die erforderliche inhaltliche Qualität sein. Wissen müsst ihr so oder so, siehe oben.


Und zuguterletzt: Ihr sollt das Studium schaffen. Auch in Zeiten von Corona. Die Dozenten wissen auch, dass es momentan nicht einfach ist. Und entsprechend ist deren Perspektive bei der Bewertung.

Kommt mal runter, ehrlich.
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Re: Einstellungsjahrgang 2018

Beitragvon Neymar95 » Mi 24. Jun 2020, 15:34

Retroperspektivisch lässt sich immer ethisch korrekt urteilen. :polizei3: Wenn sich jemand wirklich eins zu eins in unsere aktuelle Situation hineinversetzen würde, dann könnte er unsere Kritik verstehen. Wieso war es für das GS möglich zur Zeit der absoluten Kontaktbeschränkung Klausuren zu schreiben und bei uns ist es das nicht?
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Re: Einstellungsjahrgang 2018

Beitragvon palmair » Mi 24. Jun 2020, 15:43

@ Ale: du hast mit deinen Aussagen recht. Natürlich bringt alles beschweren nichts (et es wie et es) und ich denke, jeder ist sich der individuellen Rolle bewusst. Auch über unser Privileg mit dem Gehalt und dem Status bin ich mir sehr wohl bewusst und habe auch dahingehend hier argumentiert (oder im 19er Thread).
Wir haben jahrgangsübergreifend Einschnitte erfahren und uns Herausforderungen auf neue Art gestellt und es geschafft. Das wird auch dieses Mal klappen. Gleichwohl find ich es nicht fair, ein "Dampfablassen" direkt als (wiederkehrendes) "Rumgeheule" zu betiteln, da sich die Mehrheit aller den Arsch gehörig aufreißt und trotz aller Widrigkeiten weitermacht. Daher denke ich, dass man nach 3 Monaten mal mehr oder weniger optimalen E-Learnings auch mal im Rahmen eines Forums seinen Frust von der Seele schreiben kann und auch darf :zustimm:
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Re: Einstellungsjahrgang 2018

Beitragvon Schinkenspicker » Mi 24. Jun 2020, 16:26

Hi,

hat jemand von euch eine gute Präsentation oder ein gutes Handout zum Thema Psychologie? Das Handout und die Präsentation unseres Dozenten ist zu komplex und teilweise beantwortet es nicht die Fragen aus den Ergänzenden Hinweise zur Modulbeschreibung. Falls mir jemand Etwas zu dem Themenblock Psychologie schicken würde, wäre ich sehr dankbar. Würde meine E-Mail-Adresse dann per Nachricht zukommen lassen.

Lieben Gruß

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Re: Einstellungsjahrgang 2018

Beitragvon John_Doe » Mi 24. Jun 2020, 19:06

Sorry - aber diese Argumentation von Michi und Ale geht ja mal garnicht klar. Wir leben im 21 Jahrhundert, und wenn die Dinge nicht so Laufen, wie sie laufen sollen, haben wir jedes Recht uns darüber zu beschweren.

Mit Aussagen á la "ihr werdet bezahlt und habt nen sicheren Job, also heult nicht rum" erstickt man jede offene Diskussionskultur im Keim.

Klar sind wir Beamte und werden voll bezahlt und klar genießen wir Privilegien, die Andere nicht haben. Aber dafür verpflichten wir uns auch unser Leben lang in den Staatsdienst zu treten und haben Pflichten und Bürden, die andere Bürger nicht haben.

Nichts destotrotz stimme ich natürlich zu, dass wir nicht für die Klausuren lernen, sondern für den Job. Das vergessen tatsächlich viele gerne mal. Trotzdem muss man sich auch mal darüber auskotzen können, wenn man fünf Tage vor einer Klausur erfährt, dass diese um 3 Monate verschoben wird. Und man muss soetwas auch in Frage stellen dürfen, ob da nicht andere Lösungen möglich gewesen wären.
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Re: Einstellungsjahrgang 2018

Beitragvon Rantanplan » Mi 24. Jun 2020, 19:49

Was passiert denn mit den Leuten aus den Kreisen Warendorf und Gütersloh, die an anderen FHs studieren? Also ich weiß nicht, wie es im 18er Jahrgang ist, aber bei uns gab es durchaus Leute aus z.B. Ahlen, die in Dortmund gelandet sind. Schreiben die die Klausuren mit?
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Re: Einstellungsjahrgang 2018

Beitragvon palmair » Mi 24. Jun 2020, 20:22

Ich bin in der AL Dortmund und habe tatsächlich ein paar Kollegen die in WAF wohnen. Da gab es bisher jedenfalls noch keine Info zu. Die hoffen auch inständig, dass das so bleibt ;D
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Re: Einstellungsjahrgang 2018

Beitragvon Neymar95 » Mi 24. Jun 2020, 20:29

Rantanplan hat geschrieben:
Mi 24. Jun 2020, 19:49
Was passiert denn mit den Leuten aus den Kreisen Warendorf und Gütersloh, die an anderen FHs studieren? Also ich weiß nicht, wie es im 18er Jahrgang ist, aber bei uns gab es durchaus Leute aus z.B. Ahlen, die in Dortmund gelandet sind. Schreiben die die Klausuren mit?
Was einen an der Sinnhaftigkeit der bisher getroffenen Entscheidung gar nicht zweifeln lässt 😂
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Re: Einstellungsjahrgang 2018

Beitragvon Miss Marple 2017 » Mi 24. Jun 2020, 23:03

MICHI hat geschrieben:
Mi 24. Jun 2020, 15:02
Neymar95 hat geschrieben:Unfassbar einfach. Bei uns in Bielefeld auch. Und jetzt sollen wir am 16.09. schreiben :D Das ist so ein schlechter Scherz. Mein Block hat unmittelbar vorher Training in Stukenbrock und dann sind wir im Praktikum. Währenddessen lernen? Super. Das ganze dann als Dank, dass man nichtmal durchgefallen ist durch eine Klausur? Aber hauptsache alle anderen Standorte sollen schreiben. Danke danke danke einfach. :applaus: :applaus: :applaus:
Du bist Beamter, bekommst in einem Studium Gehalt. Bisschen viel Gejammer.
Ich kann mich Michi da nur anschließen.
Nachfolgend ein Post von Sunwalk zum Nachdenken.
Bewerber Einstellungsjahrgang 2020

Beitragvon Sunwalk » Fr 13. Sep 2019, 19:41

Hendrik_M hat geschrieben:
Habe den Ersten Testtag bestanden ( 117 und 105).

Als nächstes steht wahrscheinlich der Arzt an...vor dem habe ich richtig Angst. Kann mir die jemand nehmen, bitte? ;-(
Bei den beiden anderen Tests kann man durch Leistung weiter kommen, aber wenn der Doc was findet an von dem ich nichts wusste dann ist es aus, ohne das ich was machen kann :tot:
Das ist doch schon fast emotionale Follter :D

Sunwalk hat geschrieben: ↑
Fr 13. Sep 2019, 13:06
Ja, die kann ich dir nehmen. Jeder der keine schwerwiegende Krankheit hat, nicht farbenblind ist und ein bisschen fürs EKG trainiert hat wird genommen. Row auch schon fast irrelevant, das wird 2020 nicht anders sein. Bei mir sitzen einige mit krummen Rücken, abgebrochenen EKGs und und und. Also wird schon ;)
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Re: Einstellungsjahrgang 2018

Beitragvon Miss Marple 2017 » Do 25. Jun 2020, 00:31

Ich muss hier mal was über den Ausbildungsablauf loswerden, da sich hier doch einige KA`s über
den AUSBILDUNGSABLAUF benachteiligt fühlen und sogar rechtliche Mittel einlegen wollen.

Ich, weiblich, EJ 2017:
PP Dortmund
FHÖV Münster
LAFP Holte Stukenbrock

FHÖV Münster
Jeden morgen klingelte mein Wecker um 05.45Uhr.
Abfahrt nach Münster(66km) um 07.00Uhr.
Ich habe keine Vorlesung/Unterricht verpasst.

Ankunft zu Hause zwischen 14.30Uhr und 16.30Uhr.
Aufbereitung des Tages ca. noch mal 120 Minuten.

Aufwand für lernen vor Klausuren = gering.

Ergebnis der Klausuren/Semesterarbeiten/Hausarbeiten in Schulnoten ausgedrückt eine 2 oder 1
vor dem Komma.

Dazu noch Zeit für 2 mal Schwimmtraining , 2 mal 8km joggen pro Woche und 2 mal im Monat
feiern.

LAFP Holte Stukenbrock
Ferienwohnung für 2 Personen für 40,00€ am Tag.
Entfernung zum LAFP 0,8km.
Ich habe kein Training/Unterricht verpasst.

Alle Prüfungen an der FHÖV und LAFP im ersten Anlauf erfolgreich bestanden.

Die erworbenen Kenntnisse an der FHÖV konnte ich beim LAFP und im Praktikum gut umsetzen.

Ergebnis:
Gute Bewertung vom LAFP.
Gute Bewertung vom Tutor.


Urlaub:
2018 2 Wochen Ibiza
2018 1 Woche Gran Canaria
2019 2 Wochen Ibiza
2019 1 Woche Amsterdam
2019 1 Woche Lanzerote


Eins noch:
Dank an meine Eltern, die immer für vollwertige Mahlzeiten gesorgt haben, meine Wäsche
gewaschen haben, mein Zimmer geputzt und meine Hausarbeiten, Semesterarbeiten und
Bachelorarbeit mit viel Geduld gegengelesen haben

Nach 72 Stunden "at Home" geht es dann heute wieder für 4 Tage in den Nachtdienst--anstrengend--.
Zuletzt geändert von Miss Marple 2017 am Do 25. Jun 2020, 01:15, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Einstellungsjahrgang 2018

Beitragvon Ale » Do 25. Jun 2020, 01:04

So nämlich.

John_Doe hat geschrieben:
Mi 24. Jun 2020, 19:06
Mit Aussagen á la "ihr werdet bezahlt und habt nen sicheren Job, also heult nicht rum" erstickt man jede offene Diskussionskultur im Keim.
Nö. Wir könen das gern weiter ausdiskutieren. Aber es lässt sich ja nunmal nicht von der Hand weisen. Im Übrigen lebt dieses Argument vor allem von dem Umstand, dass wir im STUDIUM bezahlt werden. Im Gegensatz zu so ziemlich den allermeisten anderen Studiengängen in Deutschland. Ich habe zB. vorher etwas anderes gelernt und in dieser Zeit mehr oder weniger von der Hand im Mund gelebt - viele der KA`s kennen dieses Lebensgefühl garnicht und leasen erstmal nen geilen MB. :)
Ich glaube, viele vergessen, dass dieses "Bezahlen" bedeutet, dass man auch Dienstzeiten hat. Im Studium bedeutet dass btw. 8,12 Stunden, 5x die Woche. Samstag Sonntag frei. Kann mir keiner erzählen dass irgendwer aus EJ 17, 18, 19 in Corona-Zeiten 8,12 Stunden am Tag Polizei studiert hat. ;)
John_Doe hat geschrieben:
Mi 24. Jun 2020, 19:06
Aber dafür verpflichten wir uns auch unser Leben lang in den Staatsdienst zu treten und haben Pflichten und Bürden, die andere Bürger nicht haben.
Vorschusslorbeeren?
Keiner zwingt dich. Du wirst deswegen übrigens nicht besser behandelt, falls du darauf hoffst.
Ich kann dieses Argument ehrlich gesagt nicht ernst nehmen.

palmair hat geschrieben:
Mi 24. Jun 2020, 15:43
Gleichwohl find ich es nicht fair, ein "Dampfablassen" direkt als (wiederkehrendes) "Rumgeheule" zu betiteln, da sich die Mehrheit aller den Arsch gehörig aufreißt und trotz aller Widrigkeiten weitermacht. Daher denke ich, dass man nach 3 Monaten mal mehr oder weniger optimalen E-Learnings auch mal im Rahmen eines Forums seinen Frust von der Seele schreiben kann und auch darf


Natürlich ist das alles suboptimal. Und der Unmut ist verständlich. Aber da ist ein Unterschied zwischen "Das ist alles scheiße, aber wir schaffen das." und "Alles so ungerecht, was fällt denen ein, diese Belastung ist unzumutbar und überhaupt, wir werden klagen weil alles so doof ist."

Ich hab gerade angefangen Quotes der letzten 5-6 Seiten zu lesen und zu kopieren um das alles zu untermauern. Ich habs aber wieder gelöscht, weil ich mir zu dämlich vorkam. Man möge einfach mal selbst ein wenig zurückblättern und die niedergeschriebenen Sachen auf sich wirken lassen. Außenwirkung und so.

Vielleicht wird man dem einen oder anderen, der wirklich nur ein wenig "Dampf ablassen" will, nicht gerecht. Aber insgesamt - ganz ehrlich - muss man sich hier nicht wundern, dass das Verständnis ausbleibt.
EJ 17 NRW


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