NRW: Direkteinstieg in die Kriminalpolizei nach der Ausbildung künftig möglich

Auswahlverfahren und Ausbildung

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Buford T. Justice
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NRW: Direkteinstieg in die Kriminalpolizei nach der Ausbildung künftig möglich

Beitragvon Buford T. Justice » Fr 23. Aug 2019, 22:22

https://www1.wdr.de/nachrichten/landesp ... r-100.html
Spätestens die Ermittlungspannen im Missbrauchskandal von Lügde haben gezeigt, wie dramatisch unterbesetzt die Polizei in NRW ist. Innenminister Herbert Reul (CDU) will nun Abhilfe schaffen: Junge Kommissaranwärter "mit besonderen Talenten" sollen die Möglichkeit erhalten, direkt nach der dreijährigen Ausbildung zur Kripo zu wechseln.

"Ich brauche schnell gut ausgebildete Kripoleute", erklärte Reul am Freitag (23.08.2019) im WDR Interview. Viele Beamte der Kriminalpolizei seien "sehr alt", da man über viele Jahre versäumt habe, junge Leute in den Dienst zu bringen. Seine Idee: Junge Polizisten sollen künftig auf ihre Vorbildung hin betrachtet werden. Absolventen, die bereits kaufmännische oder IT-Kenntnisse haben oder zuvor Kfz-Mechaniker waren, müssten "nicht erst durch den Wach- und Wechseldienst geschleust werden", sondern könnten direkt zu Spezialisten werden.

"Spezialisten zu Polizisten"

Bisher müssen Kommissar-Anwärter nach ihrer Ausbildung mindestens ein Jahr in den Wach- und Wechseldienst, danach steht in vielen Dienststellen eine zweijährige Zeit bei der Bereitschaftspolizei an. In NRW gibt es derzeit 40.000 Beamte, 8.500 davon bei der Kriminalpolizei. Das Programm "Spezialisten zu Polizisten" sei vorerst auf den Zeitraum 2020 bis 2023 beschränkt.

Es sei ein "wichtiger Meilenstein zur personellen Stärkung unser Kommissariate" erklärte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Marc Lürbke. Die Polizei in NRW brauche zur Kriminalitätsbekämpfung "verstärkt junge, gut ausgebildete Spezialisten".
Tja, ich bin zwar davon überzeugt, dass einem Kriminalbeamten, der nie Wach- und Wechseldienst gemacht hat, sehr wichtige Erfahrungen fehlen, die er niemals aufarbeiten bzw. wettmachen kann. Aber womöglich ist das heutzutage als Luxusproblem zu betrachten.

Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass es aber mittlerweile Direktionen K in NRW gibt, die um Interessenten ringen und dadurch bedingt nicht gerade die Creme als Nachwuchs bekommen.

Dass man über viele Jahre versäumt habe, jungen Nachwuchs zur Kripo zu bringen, ist so isoliert behauptet auch nicht richtig. Bereits ab 2013 wurde versucht, per Erlass eine massive Verjüngung bei K zu erzeugen. Dies wurde, nicht zuletzt durch das Engagement einzelner Gewerkschaften, die die Idee „Kripo als Altersruhesitz“ in Gefahr sahen, dann aber wieder aufgeweicht, bis es fast keine Bewandtnis mehr hatte.

Zumindest sehe ich durch diesen Vorstoß aber die Möglichkeit gegeben, mehr Bewerber zu bekommen, die sich mangels Lust auf Streifenwagen bislang woanders als in NRW bewerben - wenn da nicht die zeitliche Befristung dieses Projekts wäre.
:applaus:

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Re: NRW: Direkteinstieg in die Kriminalpolizei nach der Ausbildung künftig möglich

Beitragvon Polli » Fr 23. Aug 2019, 23:25

Hi Buford T. Justice,

danke für das Einstellen dieses Beitrages. :zustimm:

Da bin ich mal gespannt, wie sich diese Sache entwickelt.

Gespannt darauf, welche Vorbildungen dann tatsächlich erforderlich sein werden,
um diese Möglichkeit zu bekommen.

Gespannt darauf, um wie viele Stellen es sich letztlich handeln wird.

Gespannt darauf, wie die Reaktion derjenigen ist, die schon seit einigen Jährchen zur
Direktion - K - wollen, aber bisher zu jung oder zu alt waren...

Gespannt darauf, welche diffusen Vorstellungen der eine oder andere angehende PK,
oder sollte ich schreiben KK, von der Arbeit in einem Massenkommissariat hat.

Mit spannender, abwechslungsreicher Tätigkeit hat das i. d. R. eher weniger zu tun. :flehan:
Ich hoffe, dass sich Interessenten, die sich für dieses Modell interessieren, vorher
sehr gut informieren/informiert werden, damit es zu den persönlichen Interessen
auch tatsächlich passt. :yau:


Ich werde die Entwicklung der nächsten Jahre beobachten... :lupe:

M. E. wäre es ebenfalls wichtig die Direktion K durch eine Erhöhung der A 12 und A 13 Stellen
attraktiver zu machen.
So sind in unserer Behörde bereits einige Kollegen von K zu GE gewechselt, da sie keine Perspektive
hatten, irgend wann mal A 12 / A13 zu werden.
Aus meiner Sicht eine Schande, welche Erfahrungen dadurch verloren ging.


Gruß :polizei2:

Polli (NRW)

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Re: NRW: Direkteinstieg in die Kriminalpolizei nach der Ausbildung künftig möglich

Beitragvon vladdi » Sa 24. Aug 2019, 07:41

@BTJ
Es gibt viele Polizeien, die eine direkte K-Einstellung machen. Dort sind K-Polizisten die nie im WuS gearbeitet haben.
Das BKA ist eine komplette Polizeibehörde ohne Streifendienst.

Ich denke, dass K-Beamte ihre Aufgabe auch sehr gut lösen können, ohne Streifendienst. Was bringt es bei der Aufklärung von Kapitaldelikten, KTU oder OK , wenn der Beamte Unfallstellen abgesperrt hat, Partyveranstalter gebeten hat die Musik leiser zu drehen und Ladendiebe gestellt hat?

Das der Streifendienst Spuren vernichtet (oder der Rettungsdienst) ist ärgerlich. Daran ändert auch nichts, wenn selber mal erster vor Ort war. Das Wissen warum das passiert erschließt sich auch ohne praktische Erfahrungen.

Ich wüsste also nicht, was der von dir angemahnte Nachteil sein sollte.
Ein Vorteil hingegen ist, dass K junge Menschen bekommt, die K von der Picke auf lernen können.

@Polli
K bietet genauso spannende und langweilige Aufgabenfelder wie jeder andere Bereich

Ist euer K mit dem LKA direkt verknüpft oder sind die Bereiche getrennt?

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Re: NRW: Direkteinstieg in die Kriminalpolizei nach der Ausbildung künftig möglich

Beitragvon Criss_mitchel » Sa 24. Aug 2019, 08:29

In anderen Bundesländern ist dann aber meines Wissens nach auch scho die Ausbildung in K und S / GE geteilt.
Hier nicht.
Zudem führt zumindest in meiner Behörde der Weg zum KK in 99% der Fälle über 3 Jahre bei der K-Wache, weil die nämlich auch keine Leute haben.

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Re: NRW: Direkteinstieg in die Kriminalpolizei nach der Ausbildung künftig möglich

Beitragvon Konspi » Sa 24. Aug 2019, 09:53

Hallo,

ich einigen Ländern gab es immer mal wieder Phasen, in denen man den K-Direkteinstieg ermöglicht hatte.
Ich sehe es auch so, dass eine Menge Sozialkompetenz und Fachkompetenz zuvor im Streifendienst gewonnen werden sollte, damit im K-Dienst später erfolgreich gearbeitet werden kann.

Ich möchte allerdings auf Bewerber zu K verzichten, die meinen, eine bessere Planstelle zu bekommen. Das Interesse an der fachlichen Arbeit sollte uneingeschränkt im Vordergrund stehen. Z.B. das Bedürfnis, nicht nur den ersten Angriff zu fahren, sondern nachhaltig als Sachbearbeiter zu ermitteln.
(Ich weiß - Dauerdienst und Obs bilden auch hier Ausnahmen...)

@Vladdi - das BKA ist keine Kripo im klassischen Sinne! Und Vladdi, ich denke, dass Du falsch denkst! Es geht weniger um die von Dir angeführten Aufgaben (Aufklärung von Kapitaldelikten, KTU oder OK , wenn der Beamte Unfallstellen abgesperrt hat, Partyveranstalter gebeten hat die Musik leiser zu drehen und Ladendiebe gestellt hat?) , sondern um das Gesamtpaket im Zusammenhang mit dem "polizeilichen Gegenüber"! Das fehlt allerdings auch den BePo-Kollegen und der BuPo. (bitte die "Einsatzerfahrungen" aus Praktika, Hospitationen und "Unterstützung Einzeldienst" streichen).

Aktuell habe ich von FHS/PA-Dozenten vernommen, dass man Studenten selektiert und diese bereits mit Ermittlungsschwerpunkt ausbildet. Dies beinhaltet allerdings die Gefahr, dass man (wieder?) einer möglichen Elitenbildung Vorschub leistet.

Grüße
konspi
Man darf eine Meinung haben, man muss nicht! Wenn man keine Ahnung hat - einfach mal "Fresse halten"! Dieter NUHR
"Glück ab"!

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Re: NRW: Direkteinstieg in die Kriminalpolizei nach der Ausbildung künftig möglich

Beitragvon 1957 » Sa 24. Aug 2019, 13:08

Etwa 1980 wurde in NRW eine eigene Fachhochschulausbildung mit Direkteinstieg für die Kriminalpolizei eingeführt.
Das lief so bis Mitte/ Ende der 80er, bis man schließlich erkannte, das war nix.

Gleichwohl war der Wechsel von S nach K (m. D.) kaum möglich.

Diese jetzige Aktion des Innenministeriums ist zwar gut gemeint, aber schlecht gemacht.
Personal fehlt an allen Ecken und Kanten. Übrigens sind auch die Verkehrskommisariate überaltert. Wer in die Kommisariate geht, fehlt auf der Straße oder anderswo.

Ohne zusätzliche Einstellungen wird die Misere nicht zu verändern sein. Die Ausbildungskapazitäten sind allerdings ausgeschöpft, geringere Steuereinnahmen sind ebenso in Sicht wie wirtschaftliche Probleme. Die komplette Polizeistruktur wurde in den vergangenen 30 Jahren aus finanziellen Gründen demontiert.
Zahlenorientierte Planungen ( STM) machen zwar Sinn, allerdings nur, wenn die Zahlen den empirischen Erfahrungen der Polizeiwelt angepasst werden.

Während die Kripo verjüngt werden soll, werden in den Wachdiensten die Fachleute pensioniert. Deren Erfahrungen gehen meist verloren, weil der Altersdurchschnitt der Dienstgruppen immer jünger wird, der Erfahrungsgrad allerdings immer schlechter ( mit 3 Dienstjahren ist man schon ein "Alter Hase"). Das hat Auswirkungen, die nicht mit Motivation und Engagement auszugleichen sind.

Polli, ja, bei K braucht es ein anders Stellenmodell ( A12/A13), um Wechsel nur der Penunze wegen zu vermeiden. Allerdings liegt das auch am Menschen.
Meine Wenigkeit wäre nie zu K gewechselt, um dort A 12 etc zu werden.


@ vladdi,

dein Beitrag impliziert eine Ansicht über die uniformierte Polizei, die dem allgemeinen Bild der Fernsehserien entspricht.
In der Wirklichkeit ist das anders. Die Kollegen, insbesondere die des Streifendienstes,bzw. der operativen Einheiten, der Leitstellen etc. bearbeiten Einsatzanlässe, die weit über das bloße Absperren oder ähnlich simples hinausgehen ( wobei Absperren oder z.B. Verkehrsregelung mitunter schon ziemlich komplex sein können) . Sie tragen hohe Verantwortung, müssen schnell entscheiden und die ganze Angelegenheit in hoher Qualität zu Papier bringen. Sie sind die ersten. Fast überall.

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Re: NRW: Direkteinstieg in die Kriminalpolizei nach der Ausbildung künftig möglich

Beitragvon Luk91 » Sa 24. Aug 2019, 20:39

Jo vladdi,

S vernichtet Spuren und K nicht... ist klar. S ist dumm und K ist schlau.
Hoffentlich muss ich nie mehr an einen Tatort, ich bin ja sogar nur von der BePo :o


In dem Bundesland in dem ich gelernt habe, hat S in vielen Fällen erstmal Spuren gesichert und vermutlich sogar mehr als K.
Von K hat sich da nämlich keiner zu nem WED/ KellerED o.ä. bewegt.
________________________________________________________________________________________________
Einzelnen Fachleuten mit besonderer (Vor)bildung den schnelleren Einstieg in entsprechende Bereiche zu ermöglichen halte ich für Sinnvoll, eine getrennte Ausbildung und somit komplett getrennte S/K- Schienen nicht.

Da betonieren sich o.g. Dödelmeinungen noch mehr.
When I am getting sad, I stop being sad and be awesome instead. True story.
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Re: NRW: Direkteinstieg in die Kriminalpolizei nach der Ausbildung künftig möglich

Beitragvon vladdi » Sa 24. Aug 2019, 22:23

Luk91 hat geschrieben:
Sa 24. Aug 2019, 20:39
Jo vladdi,

S vernichtet Spuren und K nicht... ist klar. S ist dumm und K ist schlau.
Hoffentlich muss ich nie mehr an einen Tatort, ich bin ja sogar nur von der BePo :o


In dem Bundesland in dem ich gelernt habe, hat S in vielen Fällen erstmal Spuren gesichert und vermutlich sogar mehr als K.
Von K hat sich da nämlich keiner zu nem WED/ KellerED o.ä. bewegt.
________________________________________________________________________________________________
Einzelnen Fachleuten mit besonderer (Vor)bildung den schnelleren Einstieg in entsprechende Bereiche zu ermöglichen halte ich für Sinnvoll, eine getrennte Ausbildung und somit komplett getrennte S/K- Schienen nicht.

Da betonieren sich o.g. Dödelmeinungen noch mehr.

Du hast den Teil: „Das Wissen warum das passiert..“ nicht wirklich in den Kontext einordnen können.

@1957
Du hast ebenfalls meinen Beitrag anscheinend nicht richtig gelesen; ich habe kein negatives Wort gegen S, sondern positiv für den direkten K Einstieg geschrieben. Aber S über K habe ich nicht gestellt, wie manche hier den Eindruck vermitteln und K dadurch abwerten, dadurch dass sie S als Königsdisziplin darlegen.

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Re: NRW: Direkteinstieg in die Kriminalpolizei nach der Ausbildung künftig möglich

Beitragvon 1957 » So 25. Aug 2019, 08:30

Vladdi, du hast das geschrieben,was du geschrieben hast. falls du deinen Text aber anders meintest , musst du das dazu schreiben.
Andererseits hat hier niemand S als Königsdisziplin glorifiziert.
Alle Sparten der Polizei haben ihre Berechtigung und Herausforderung.

vladdi
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Re: NRW: Direkteinstieg in die Kriminalpolizei nach der Ausbildung künftig möglich

Beitragvon vladdi » So 25. Aug 2019, 08:50

1957 hat geschrieben:
So 25. Aug 2019, 08:30
Vladdi, du hast das geschrieben,was du geschrieben hast. falls du deinen Text aber anders meintest , musst du das dazu schreiben.
Andererseits hat hier niemand S als Königsdisziplin glorifiziert.
Alle Sparten der Polizei haben ihre Berechtigung und Herausforderung.
Richtig. Ich schrieb, was ich schrieb. Dazu sollten dann aber auch alle Sätze - insbesondere eines Absatzes - als zusammengehörig betrachtet werden.
Es ist ein Fakt, das S Spuren vernichtet. Das habe ich jedoch nicht als Vorwurf oder diskreditierend geschrieben. Stattdessen habe ich darauf Bezug genommen, dass der junge K-ler nich bei S gearbeitet haben muss, um zu verstehen wieso das so ist.

Mir jetzt vorzuhalten, dass ich S deswegen „schlecht rede“ ist nicht zu du dem Beitrag passend, den ich schrieb.

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Re: NRW: Direkteinstieg in die Kriminalpolizei nach der Ausbildung künftig möglich

Beitragvon Criss_mitchel » So 25. Aug 2019, 10:15

"S vernichtet Spuren das ist Fakt"

Vladdi du übertriffst dich gerade wieder selbst.

Und diese Fakten belegst du wie?

Du hast aber schon mal Polizeiarbeit gemacht? Oder nimmst du dein ganzes Wissen aus dem wöchentlichen Tatort?

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Re: NRW: Direkteinstieg in die Kriminalpolizei nach der Ausbildung künftig möglich

Beitragvon 1957 » So 25. Aug 2019, 10:23

Mit diesem Ausflug entfernen wir uns vom eigentlichen Thema. Das ist schade.

Insofern werde ich auf Vladdis Ausführungen in diesem Zusammenhang nicht mehr eingehen. Mag jeder davon denken, was er möchte.

Ahab_
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Re: NRW: Direkteinstieg in die Kriminalpolizei nach der Ausbildung künftig möglich

Beitragvon Ahab_ » So 25. Aug 2019, 10:41

vladdi hat geschrieben:
So 25. Aug 2019, 08:50
Es ist ein Fakt, das S Spuren vernichtet.
Belege das doch bitte.
Kein Cop

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Re: NRW: Direkteinstieg in die Kriminalpolizei nach der Ausbildung künftig möglich

Beitragvon mistam » So 25. Aug 2019, 11:43

Jeder Erstangreifer vernichtet Spuren, wenn erforderliche Sofortmaßnahmen ein umfassendes Schonen potenzieller Spuren nicht zulassen.
Daran kann wohl nicht wirklich ein Zweifel bestehen. Das hat aber nichts mit Schupo oder Kripo zu tun, sondern ausschließlich mit der Frage, wer wann am TO ist. Sollte zufällig mal ein Kripo-Team zuerst da sein und z. B. lebensrettende Maßnahmen treffen müssen, vernichtet dieses ebenso Spuren.

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Re: NRW: Direkteinstieg in die Kriminalpolizei nach der Ausbildung künftig möglich

Beitragvon Criss_mitchel » So 25. Aug 2019, 12:08

Das ist ja unstrittig Mistam.
Das Vladdi es hier aber so verkauft als wären die Kollegen von S nicht in der Lage an einem Tatort ,wenn möglich, spurenschonend zu arbeiten ist das was einige hier stört.


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