NRW: Direkteinstieg in die Kriminalpolizei nach der Ausbildung künftig möglich

Auswahlverfahren und Ausbildung

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Re: NRW: Direkteinstieg in die Kriminalpolizei nach der Ausbildung künftig möglich

Beitragvon Polli » Mi 4. Sep 2019, 23:42

Hi Buford T. Justice,

auch von meiner Seite Lob und Anerkennung für deinen Beitrag. :zustimm:

Wir sind sicherlich alle gespannt, wie sich die Situation bezüglich des Direkteinstieges bei -K- nach
der Ausbildung entwickeln wird.

Und als "alte Hasen" haben wir die Geduld dieses zu beobachten. :lupe:

Gruß :polizei2:

Polli (NRW)

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Re: NRW: Direkteinstieg in die Kriminalpolizei nach der Ausbildung künftig möglich

Beitragvon Alpignolo » Mi 25. Sep 2019, 13:46

Jetzt ist hier soooooo viel geschrieben worden, aber wirklich schlau werde ich daraus irgendwie noch nicht. Vor allem wenn ich mir das für meinen konkreten Fall betrachte. Ich bin KA aus dem Jahrgang EJ 2017 und bin aktuell bei K. Mir hat GE super viel Spaß gemacht und genau das war der Grund warum ich mir in meinem fortgeschrittenen Alter noch überlegt habe und gewünscht habe zur Polizei zu gehen. Aber jetzt bin ich bei K und finde es zum Glück nicht weniger spannend und interessant.
Jetzt komm ich zu meiner eigentlichen Frage. Ich habe vorher eine kaufmännische Ausbildung gemacht und ein Diplom in BWL. Bringt mir das irgendwas um eventuell doch direkt zu K zu kommen? Und wenn ja, ist dann WiKri direkt "vorgegeben" oder gibt es eventuell die Möglichkeit in ein Flächenkommissariat oder zur K Wache zu kommen?

Wäre super wenn irgendjemand einem alten, verwirrten KA helfen könnte. Finde das Thema nämlich mehr als spannend.

Vielen Dank und viele Grüße

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Re: NRW: Direkteinstieg in die Kriminalpolizei nach der Ausbildung künftig möglich

Beitragvon Buford T. Justice » Mi 25. Sep 2019, 14:58

Solange kein entsprechender Erlass herausgegeben wurde - ich habe zumindest noch keinen zu Gesicht bekommen - ist jedwede Prognose dazu Kaffeesatzleserei und somit unseriös, wenn man einen verbindlichen Tonfall wählt.

Ich vermute, dass es eine Benachteiligung aller nichtvorgebildeten Interessenten für eine sofortige K-Verwendung nach der Ausbildung wäre, wenn eine bestimmte Vorbildung aus einem Katalog zu jedweder Verwendung innerhalb der Kriminalpolizei befähigen können sollte. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass das ein valider Klagegrund wäre, der womöglich sogar genutzt werden würde.

Soll heißen: Wenn man dieses Projekt halbwegs ernsthaft verkaufen möchte, definiert man die Vorbildungen so, dass sie ganz konkret zu bestimmten Verwendungen passen.

Aber wer weiß; vielleicht ist in einem Jahr, wenn Du fertig bist, sowieso alles anders. Könnte ja auch sein, dass die anfängliche Pflichtverwendung bei GE fällt oder grundlegend verändert wird.

:nixweiss:

Ganz aktuell hat z. B. die "Bosbach-Kommission" ihren Vorschlag zur Bekämpfung der Clankriminalität ausgearbeitet (indem sie die Staatsschutz-Konzepte genommen, "Gefährder" gestrichen und "Clanmitglied" draufgeschrieben hat :polizei1: ). Dieses Programm ist meiner Ansicht nach nicht mit dem bisherigen Personalansatz der Dienststellen für die Bekämpfung der organisierten Kriminalität realisierbar. Eine Möglichkeit, bestehende Schwerpunkte zu verschieben, sehe ich allerdings auch nicht. Insofern bleibt leider nur, das nötige Personal - wieder einmal - bei GE abfließen zu lassen. Zum Wohle aller Beteiligten würde ich dort zunächst versuchen, Spitzen auszugleichen; z. B. indem man die Bereitschaftspolizei auf ein einheitliches Personalniveau von drei Zügen je Hundertschaft bringt.
:applaus:

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Re: NRW: Direkteinstieg in die Kriminalpolizei nach der Ausbildung künftig möglich

Beitragvon Rantanplan » Mi 25. Sep 2019, 15:23

Wende dich an deine AL. Bei uns gab es Freitag eine Infoveranstaltung für alle in Frage kommenden KA. Da wurde alles gesagt zum Auswahlverfahren, Ablauf, Anzahl der Stellen, usw.
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Re: NRW: Direkteinstieg in die Kriminalpolizei nach der Ausbildung künftig möglich

Beitragvon Buford T. Justice » Mi 25. Sep 2019, 17:18

Astrein; wenn das nicht Verschlusssache ist, würden mich die Details interessieren.
:applaus:

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Re: NRW: Direkteinstieg in die Kriminalpolizei nach der Ausbildung künftig möglich

Beitragvon Rantanplan » Mi 25. Sep 2019, 17:32

Da ich selbst nicht anwesend war, könnte ich nur das Hörensagen von Dritten berichten. Ich versuche mal in Erfahrung zu bringen, ob die Sachen VS sind.
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Re: NRW: Direkteinstieg in die Kriminalpolizei nach der Ausbildung künftig möglich

Beitragvon Criss_mitchel » Mi 25. Sep 2019, 18:32

@Buford
wieso sollte man das bei der Ehu ändern?
Es fallen durch die BFE/ BFHu reguläre HU an den Standorten weg. Diese bekommen einen 4. Zug genauso wie wenige Ehu aufgrund bestimmter Projekte einen 4. Zug bekommen haben.
Wir haben bei uns auch 4 Züge und wir machen mehr Stunden als noch mit 3 Zügen.
Eine Entlastung war das nicht. Wir werden eher mit noch mehr zugeworfen.

Aber was ist mit dem O-Schutz?

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Re: NRW: Direkteinstieg in die Kriminalpolizei nach der Ausbildung künftig möglich

Beitragvon Rantanplan » Do 26. Sep 2019, 06:18

Der Erlass ist inzwischen im Intranet, zusammen mit einer Präsentation der wichtigsten Punkte.
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Re: NRW: Direkteinstieg in die Kriminalpolizei nach der Ausbildung künftig möglich

Beitragvon Buford T. Justice » Fr 27. Sep 2019, 15:56

Criss_mitchel hat geschrieben:
Mi 25. Sep 2019, 18:32
@Buford
wieso sollte man das bei der Ehu ändern?
Es fallen durch die BFE/ BFHu reguläre HU an den Standorten weg. Diese bekommen einen 4. Zug genauso wie wenige Ehu aufgrund bestimmter Projekte einen 4. Zug bekommen haben.
Wir haben bei uns auch 4 Züge und wir machen mehr Stunden als noch mit 3 Zügen.
Eine Entlastung war das nicht. Wir werden eher mit noch mehr zugeworfen.

Aber was ist mit dem O-Schutz?
Dass die Errichtung zusätzlicher vierter Züge keine Entlastung mit sich bringt, entspricht meiner Prognose von anno dazumal. Diese wurde aber auch nicht vordergründig als Argument angeführt, sondern das Bedienen von Projekten, die sich dem Phänomen widmen, welches heutzutage gemeinhin unter "Clan" subsumiert wird. Diese könnten indes auch mit klassischen drei Zügen bedient werden, wenn man, der Tatsache Rechnung tragend, dass man nicht auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen kann, andere Projekte streichen würde.

Der Objektschutz gefällt mir in seiner Aufstellung auch nicht, muss er aber auch nicht. Die Landesregierung kann hervorragend verdeutlichen, welche Priorität er hier genießt, und folglich mit Kollegen in A9-A11 sowie A12 und A13 besetzt werden muss. Bisher hatte er jedenfalls jede Infragestellung überstanden.
Rantanplan hat geschrieben:
Do 26. Sep 2019, 06:18
Der Erlass ist inzwischen im Intranet, zusammen mit einer Präsentation der wichtigsten Punkte.
Danke für den Hinweis! Sobald ich wieder Zugriff darauf habe, werde ich ihn mir reinziehen.
:applaus:


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