Negative Erfahrungen - Studium/LAFP/Praktikum

Auswahlverfahren und Ausbildung

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Kaeptn_Chaos
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Re: Negative Erfahrungen - Studium/LAFP/Praktikum

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Sa 16. Nov 2019, 17:37

Du wolltest wegen deiner schlechten Noten und Fehlzeiten doch eh einen neuen Job. Setz das doch um?
:lah:

Hennessy
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Re: Negative Erfahrungen - Studium/LAFP/Praktikum

Beitragvon Hennessy » Sa 16. Nov 2019, 17:38

niwa hat geschrieben:
Sa 16. Nov 2019, 16:09
Hennessy hat geschrieben:
Sa 16. Nov 2019, 15:12
- wie die Kollegen gegenüber dem Bürger waren habe ich nie angesprochen, auch wenn ich meinem Tutor gern mal meine Meinung kundgegeben hätte.
Mir zu liebe habe nicht das nicht gemacht :polizei2:
Kannst du doch? Wir sind alle erwachsene Menschen, von denen ein gewisses Niveau erwartet wird. Setz dich mit deinem Tutor zusammen und spreche ihn auf Misstände an bzw. frag doch einfach mal nach, warum er sich in einer Situation so verhalten hat, wie er sich verhalten hat?!? Erfahrungswerte? Eigener Stil? Warum schreitet er immer in deine Maßnahmen ein? Hast du etwas (ggf. ungewollt) rechtswidriges getan oder einfach etwas falsches erzählt?

Und so wie ich das lese, hört es sich schon fast so an, als hättest du ihn einerseits vor versammelter Mannschaft, andererseits vorm DGL zur Rede stellen wollen. Erstes geht garnicht, letzteres ist eine Möglichkeit. Ob und wann sie sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt Papier :gaga:. Es kann sicherlich auch sinnvoll sein, Probleme unter vier Augen anzusprechen. Vielleicht steigert das auch die Gesprächsbereitschaft seitens deines Tutors :polizei1:.

Hennessy hat geschrieben:
Sa 16. Nov 2019, 15:12
- Wie ich sehe ist Kritik bei der Polizei tatsächlich unerwünscht.
Man redet andauernd über den Status den man als KA hat, als ob ein PK so viel besser und qualifizierter wäre, jenes ist mir auch im Praktikum aufgefallen, was ich natürlich nie angesprochen habe weil ja bei den meisten dann die Welt unter geht.
OMG, der KA hat ne Meinung, wie kann er nur!
Mir ist der Status egal. KA, PK, POK interessiert mich alles nicht, Mensch ist Mensch & Meinung ist Meinung und man sollte unabhängig von irgendwelchen Sternchen die man hat diskutieren können. Privat seit sind alle auch ohne Uniform und viele auch ein Niemand.
Im Vergleich KA <-> PK ist man als PK deutlich qualifizierter. Einerseits ist man fertig ausgebildet und hat alle Prüfungen mit Erfolg abgelegt, andererseits ist man auch rein rechtlich in der Lage, Polizeiarbeit durchzuführen. KA wirst du mit Übergabe der Urkunde OHNE jegliche fachlichespezifische Kenntnis und mit der Erwartung, dass du dir das entsprechende Know-How bis zum Ende deines Vorbereitungsdienstes aneignest. Und ein 40 Jahre alter Schutzmann, wird schon die ein oder andere Erfahrung mehr gemacht haben :banned: :kuss: :gaga:, als der frische KA :hallo: oder ein seit 5 Jahren fertig ausgebildeter Kollege :lupe:.

"KA, PK, POK interessiert mich alles nicht" halte ich für eine bescheuerte Einstellung. Hierachien haben durchaus ihre Berechtigung.

Hennessy hat geschrieben:
Sa 16. Nov 2019, 15:12
Dann müssten ja die ganzen zu milden Gerichtsurteile bezüglich Gewalt gegen die Polizisten ja auch korrekt sein, sind sie aber in vielen Augen nicht :polizei2:
Nennt sich "Meinung". Davon gibt es in Deutschland zu einigen Themen bis zu 83 Millionen. Im Übrigen gibt es so einen bekannten Spruch, der da lautet: "Man kann es nicht allen recht machen."

Hennessy hat geschrieben:
Sa 16. Nov 2019, 15:12
ich bin auch nicht bald fertig, meine Ausdrucksweise ist bewusst so gewählt um meine FH, Dienststelle, ID sowie meinen Tutor zu verschleiern.
EJ 2018 und arbeitete ehemals am drittgrößten Flughafen Deutschlands... Wohnt übrigends auch da in der Nähe. Und wer noch mehr sucht, findet bestimmt noch mehr Informationen zu deiner Person. Also wenn du deine "ID" verschleiern möchtest, hast du hier echt schlechte Arbeit geleistet... Vielleicht ist manchmal im Netz oder bei Texten - oder auch auf der Arbeit -, eine gewisse Sorgfalt erstrebenswert?

Hennessy hat geschrieben:
Sa 16. Nov 2019, 15:12
- ich weiß das die Meisten meine Meinung nicht stützen. Jedoch ist mir aufgefallen das viele KA‘s über das gleiche meckern aber eben nur unter sich, keiner traut es sich auszusprechen.
Meckern dürfen sie doch. Und wenn sie es nicht ansprechen, ist das ihr Problem. Vielleicht Meckern viele KAs auch über die gleichen Dinge, von denen sie wissen, dass es sich - realistisch betrachtet - nicht ändern lässt?!? Menschen meckern, zum Beispiel, gerne über Organisation. Und häufig lassen sich Prozesse einfach nicht verbessen, weil der entsprechende Rahmen es nicht hergibt. So als Beispiel :verweis: .

Hennessy hat geschrieben:
Sa 16. Nov 2019, 15:12
Es gibt so vieles was ich garnicht angesprochen habe.. Was würdet ihr denken wenn ein Ausbilder im LAFP euch ein Video zeigt, wo Ausländer auf dem weg zum Arbeitsamt sind, und er sagt, die müsste man alle einschläfern? 🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️
Sofern diese Aussage tatsächliche Umstände widerspiegelt: Unprofessionell und - salopp gesagt - Scheiße. Ist mir in meiner Ausbildung jedoch kein einziges Mal passiert. Und natürlich steht es dir als KA frei, solche Misstände anzusprechen und bei entsprechenden Stellen zu melden. Da gibts keine Vorschrift, die diese Kompetenz z.B. nur POKs und höher zugesteht :zustimm: .


------------------
Hennessy hat geschrieben:
Sa 16. Nov 2019, 15:17
Officer André hat geschrieben:
Sa 16. Nov 2019, 14:43

:zustimm:

Mir sind schon Kollegen untergekommen, die sehr von sich überzeugt waren und sich für zu cool für diese Welt hielten

Wer’s braucht :pfeif:

Die Masse ist es nicht. Nicht jeder Kollege, der Distanziert auftritt, ist arrogant.

Ich diskutiere auch nur bedingt mit meinem Gegenüber. Ich sage Dinge gern zwei Mal, aber kein drittes Mal. Dann werde ich ungemütlich.
Genau so sind die meisten Ausbilder im LAFP drauf.
Und hinterher wundern warum sie nicht befördert wurden und heulen sich in jeder Stunde darüber bei uns aus.
Ich bitte mein polizeiliches Gegenüber auch nicht zum 50. Mal einer Anweisung Folge zu leisten. Schließlich habe ich auch noch eine Freizeit, und ich möchte noch vor dem Ende des Jahres gerne Feierabend gemacht haben und nicht noch immer mit meinem polizeilichen Gegenüber diskutieren. Außerdem empfinde ich es als unprofessionell, wenn man 1 1/2 Monate für einen Einsatz braucht, der in 90 Minuten hätte erledigt sein können. Aus Spaß am Diskutieren :motz:?

Ich glaube im Übringen, dass deutlich mehr Faktoren in eine Beurteilung einfließen, als die Kompetenz zum "Arrogant"-sein. Und hier kann ich nur sagen, dass die Polizei ein Durchschnitt der Gesellschaft darstellen: Es gibt sicherlich einige, die total von sich überzeugt sind. Aber die meisten Ausbilder, mit denen ich so im Laufe meines kurzen Lebens zutun hatte, waren weder Arrogant, noch unhöflich :polizei13:. Das gilt im Übrigen auch für PVB im Allgemeinen.

Also das Verschleiern reicht meiner Meinung nach aus. Wusste nicht das du eine Goldwaage nutzt.

Das ein PK im Gegensatz zum KA qualifizierter ist stimmt. Wollte das nur nicht noch extra klarstellen (aus zeit Gründen), dachte es wäre ne logische Schlussfolgerung. Aber gut das wir dich haben.

Und mit dem Rest hast du natürlich auch mehr oder weniger Recht.

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Re: Negative Erfahrungen - Studium/LAFP/Praktikum

Beitragvon Hennessy » Sa 16. Nov 2019, 17:41

Kaeptn_Chaos hat geschrieben:
Sa 16. Nov 2019, 17:37
Du wolltest wegen deiner schlechten Noten und Fehlzeiten doch eh einen neuen Job. Setz das doch um?
Schlechte Noten? Also ich musste zwar 2 Klausuren nachschreiben aber die sind geglückt, zweier Bereich mein lieber. Also passt das schon. Ich wollte nicht den Job wechseln sondern die Behörde und das wenn ich feddig bin. :zustimm:

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Re: Negative Erfahrungen - Studium/LAFP/Praktikum

Beitragvon Kaeptn_Chaos » Sa 16. Nov 2019, 17:47

Vermutlich nur in Fächern, die so ein popeliger DGL unterrichtete, woll?
Komisch, dass zum hD dein Hierarchieverständnis funktioniert.
:lah:

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Re: Negative Erfahrungen - Studium/LAFP/Praktikum

Beitragvon Tho Oo » Sa 16. Nov 2019, 18:10

Hennessy hat geschrieben:
Sa 16. Nov 2019, 15:12
- ich habe zu keinem Zeitpunkt einen fertig ausgebildeten Kollegen die Polizeiarbeit erklärt oder erklären wollen, im Gegenteil, ich habe mich fein rausgehalten und zugeschaut wie der Hase läuft um keinen auf die Füße zu treten.
Nunja, du hast das Verhalten deines Tutors für so falsch gehalten, dass du es angesprochen hast. Das würde ich dann schon so bezeichnen bzw. als Tutor so auffassen.
Hennessy hat geschrieben:
Sa 16. Nov 2019, 15:12
- wie die Kollegen gegenüber dem Bürger waren habe ich nie angesprochen, auch wenn ich meinem Tutor gern mal meine Meinung kundgegeben hätte.
Mir zu liebe habe nicht das nicht gemacht :polizei2:
[...]
Immer dazwischen geredet während ich mit dem Bürger dran war und sich nie mit mir abgesprochen.
[...]
Angesprochen vielleicht nicht, aber du meinst ja dennoch, das Verhalten deines Tutors kritisieren zu können. Ich wollte damit nur sagen, dass du mit dem Bürger umgehen kannst und sollst, wie du das für richtig hälst. Gleichzeitig sollten deine Kollegen aber mit den Bürgern umgehen dürfen, wie sie das für richtig halten. Und wenn der Tutor irgendwo "dazwischen redet" hat das meist seine Gründe. :polizei2: Meist hast du dann bereits Unfug von dir gegeben oder etwas vergessen. Der Tutor sollte dich natürlich nicht vorführen...ich wäre dennoch niemals auf den Gedanken gekommen, das bloße Einschreiten meines Tutors als "Angriff" zu interpretieren. Dafür ist ein Tutor da und ich war froh, dass meiner mir mit Rat und Tat zur Seite stand.
Hennessy hat geschrieben:
Sa 16. Nov 2019, 15:12
- Wie ich sehe ist Kritik bei der Polizei tatsächlich unerwünscht.
Man redet andauernd über den Status den man als KA hat, als ob ein PK so viel besser und qualifizierter wäre, jenes ist mir auch im Praktikum aufgefallen, was ich natürlich nie angesprochen habe weil ja bei den meisten dann die Welt unter geht.
[...]
Ich kenne keinen Kollegen, der Kritik unkommentiert zurückweist. Die Kritik sollte jedoch natürlich fundiert und auf Fakten beruhend aufbauen. In deinem konkreten Fall handelt es sich (leider) um deine subjektive Einschätzung, dass dein Tutor dich oder den Bürger falsch behandelt. Das solltest du dann in Extremfällen bei deinem DGL ansprechen. Ansonsten ist das immer die Frage nach dem Huhn und dem Ei. Ist dein Tutor von Natur aus ein schlechter Mensch und behandelt dich deshalb so, wie er es tut oder spürt dein Tutor vielleicht, dass du ihn nicht magst und "dann auch noch meinst, alles besser zu können", um es mal aus der Sicht deines Tutors zu beschreiben. :polizei2:
Hennessy hat geschrieben:
Sa 16. Nov 2019, 15:12
[...]
Dann müssten ja die ganzen zu milden Gerichtsurteile bezüglich Gewalt gegen die Polizisten ja auch korrekt sein, sind sie aber in vielen Augen nicht :polizei2:
[...]
Deinen Gedankensprung vom Umgang mit dem Bürger zu Gerichtsurteilen bezüglich der Gewalt gegen PVB verstehe ich nicht so ganz. Ich wollte dir nicht sagen, dass ein harter Umgangston mit dem Bürger "korrekt" ist, sondern, dass dies nicht deine Baustelle ist, du es so machen sollst, wie du es für richtig hälst und du deinen Tutor seine Arbeit machen lässt, wie er es für richtig hält. :polizei2:
Hennessy hat geschrieben:
Sa 16. Nov 2019, 15:12
- ich bin auch nicht bald fertig, meine Ausdrucksweise ist bewusst so gewählt um meine FH, Dienststelle, ID sowie meinen Tutor zu verschleiern.
[...]
Nunja, du kritisierst hier gerade in einem öffentlichen Forum das Verhalten deines Tutors. Natürlich sollten Namen, Dienststellen, etc. nicht genannt werden, aber "verschleieren" musst du meiner Meinung nach auch nichts. Wie gesagt: Zwischen "seine Meinung äußern" und "überheblich/arrogant wirken" liegt oftmals ein schmaler Grat. Dieser Grat wird "breiter", je mehr Diensterfahrung man in seinem Leben sammeln konnte. Du musst abwägen, ob das Fehlverhalten derartig schlimm ist, dass es sich für dich lohnt, deinen "Kopf hinzuhalten".
Hennessy hat geschrieben:
Sa 16. Nov 2019, 15:12
- ich weiß das die Meisten meine Meinung nicht stützen. Jedoch ist mir aufgefallen das viele KA‘s über das gleiche meckern aber eben nur unter sich, keiner traut es sich auszusprechen.
Oder sie entscheiden sich bewusst dagegen und finden das Verhalten nicht so verwerflich, um es ansprechen zu müssen?
Hennessy hat geschrieben:
Sa 16. Nov 2019, 15:12
- Bisher sind die Kollegen aus dem höheren Dienst am bodenständigsten gewesen. Die müssen sich anscheinend nicht profilieren.
Nunja... :pfeif:
Hennessy hat geschrieben:
Sa 16. Nov 2019, 15:12
Es gibt so vieles was ich garnicht angesprochen habe.. Was würdet ihr denken wenn ein Ausbilder im LAFP euch ein Video zeigt, wo Ausländer auf dem weg zum Arbeitsamt sind, und er sagt, die müsste man alle einschläfern? 🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️
So ein Verhalten überschreitet z.B. klar die besagte "Grenze" und hätte von dir (und allen anderen) angesprochen werden müssen. Hast du dies getan? Wenn nein, wieso nicht?

:hallo:

1957
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Re: Negative Erfahrungen - Studium/LAFP/Praktikum

Beitragvon 1957 » Sa 16. Nov 2019, 18:56

Es ist richtig, als falsch betrachtetes Verhalten anzusprechen. Wenn ein Tutor damit nicht umgehen kann, sollte er kein Tutor sein.
Tutoren und Tutorinnen machen eine sehr wichtige Arbeit. Sie müssen ihr Verhalten reflektieren und erklären können, ohne das ihnen die Hutschnur hochgeht.
Aber wie ich schon schrieb, aufgrund der hohen Einstellungszahlen werden nicht mehr nur die Besten/Geeignetsten zum Tutor.

Ich finde allerdings, Hennesy, dass du in deinen Vorwürfen ziemlich unkonkret bis pauschal bleibst und letztlich alles nur auf das Verhalten deines Tutors abzielt.
Mach deine Ausbildung zu Ende, halte die Augen offen und entwickle dich weiter.

Die Sache mit dem "Einschläfern" sollte nicht im Sande verlaufen. Kann so lange ja noch nicht her sein. Das wäre ein eklatantes Fehlverhalten Eurerseits

Criss_mitchel
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Re: Negative Erfahrungen - Studium/LAFP/Praktikum

Beitragvon Criss_mitchel » Sa 16. Nov 2019, 20:16

Hennessy hat geschrieben:
Sa 16. Nov 2019, 17:41
Kaeptn_Chaos hat geschrieben:
Sa 16. Nov 2019, 17:37
Du wolltest wegen deiner schlechten Noten und Fehlzeiten doch eh einen neuen Job. Setz das doch um?
Schlechte Noten? Also ich musste zwar 2 Klausuren nachschreiben aber die sind geglückt, zweier Bereich mein lieber. Also passt das schon. Ich wollte nicht den Job wechseln sondern die Behörde und das wenn ich feddig bin. :zustimm:
Mit mehr als 3 Monaten Zeit zum lernen mehr als die anderen. Wenn man alles nochmal durchkaut ist es auch keine Kunst. Wieso hat es im ersten Anlauf nicht geklappt? Dachtest du das geht alles ganz locker im Vorbeigehen?
Oder war da auch wieder jemand anders Schuld.

Es kommt vor, dass KA im Praktikum nicht klar kommen, in Selm oder in der FH aber du scheinst ja wenn man auch mal deine anderen Beiträge liest. Nirgendwo so Recht klar zu kommen.
Und da sollte man auch mal mit der Selbstreflektion anfangen.

Ich bin jetzt schon mehrere Jahre Rollenspieler im LAFP von daher hat man da auch einen breiten Einblick. Das von dir beschriebene Verhalten habe ich bisher bei noch keinem Lehrenden festgestellt, dass es da bestimmt welche von gibt möchte ich gar nicht bestreiten aber so wie du es hier beschreibst ist es sicherlich nicht. Nach deinen Ausführung ist es ja in allen Bereichen der überwiegende Teil.

Zum Thema hD solltest du die Dozenten vll. auch mal außerhalb der FH im Dienst erleben, um dir da eine Meinung zu bilden. Der so lustige und lockere ist es vll. in seiner Behörde nicht oder ist dort sehr Autoritär, obwohl er in der FH der ganz entspannte ist.

Bzgl. des Vorfalls mit dem Lehrenden im LAFP. Wenn jmd. so eine Nummer hinlegt dann melde ich das. Ganz einfach, da bespreche ich mich nicht noch groß mit dem Kurs usw. So etwas geht gar nicht, wenn es sich so zugetragen haben sollte.

Mein Tipp ist generell da es bei dir alle Bereiche betrifft. Reflektiere alles nochmals und auch dein Verhalten. Solltest du mit deinem Tutor kommen oder der Praktikumsbehörde gar nicht klar kommen setz dich mit der AL in Verbindung um zu wechseln oder mit dem Personalrat.

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Negative Erfahrungen - Studium/LAFP/Praktikum

Beitragvon Officer André » Sa 16. Nov 2019, 20:55

Hennessy hat geschrieben:
Officer André hat geschrieben:
Sa 16. Nov 2019, 14:43
Tho Oo hat geschrieben:
In diesem Sinne :zustimm:
:zustimm:

Mir sind schon Kollegen untergekommen, die sehr von sich überzeugt waren und sich für zu cool für diese Welt hielten

Wer’s braucht :pfeif:

Die Masse ist es nicht. Nicht jeder Kollege, der Distanziert auftritt, ist arrogant.

Ich diskutiere auch nur bedingt mit meinem Gegenüber. Ich sage Dinge gern zwei Mal, aber kein drittes Mal. Dann werde ich ungemütlich.

Genau so sind die meisten Ausbilder im LAFP drauf.
Und hinterher wundern warum sie nicht befördert wurden und heulen sich in jeder Stunde darüber bei uns aus.
Und wie lange möchtest du mit deinem Gegenüber denn diskutieren?
Und worüber genau?

Ich pflege einen anständigen Umgangston mit dem Bürger. Ich bin aber kein Kasperletheater. Wenn ich, im Zuge einer polizeilichen Maßnahme, eine Anweisung erteile, dann ist diese zu befolgen und hat auch ihren Sinn und Zweck.

Da gibt es dann auch nichts zu Diskutieren.
Worüber genau soll ich da diskutieren?
Ich erkläre meine Maßnahmen dem Bürger herzlich gern. Wenn der das dann nicht einsehen mag oder doof findet, wird es auch nicht besser, wenn wir da ewig drüber diskutieren.
Da ist auch nichts verhandelbar.

Ich erkenne hier auch keinen unfairen Umgang.

Selbst bei Kleinkindern sagt man maximal zwei Mal nein und dann wird die Situation beendet.
Das ist konsequent. Anders macht man sich nur unglaubwürdig.

Sonst tanzt dein Gegenüber Dir auf der Nase herum.


Ich wünsche mir das Gemüt eines Stuhls.
Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

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Re: Negative Erfahrungen - Studium/LAFP/Praktikum

Beitragvon Polli » So 17. Nov 2019, 00:29

Hi Hennessy,

ich finde es schon irgendwie verrückt :irre: , wie unterschiedlich die Wahrnehmungen der einzelnen Kollegen sein können.

Da haben wir auf der einen Seite deine überwiegend negativen Erfahrungen/Eindrücke
und auf der anderen Seite stellt Jake21, der ein Jahr weiter im Studium ist als du, heute einen Erfahrungsbericht
in die CopZone, der gänzlich anders aussieht.

Erfahrungsbericht Studium - Ich und das verflixte 3. Jahr - bitte draufklicken :mrgreen:

Hast du dir schonmal Gedanken gemacht, ob du die richtige Berufswahl getroffen hast :?:

Wenn ich mich so schlecht und unglücklich wie du fühlen würde, und dann noch 30 - 40 Berufsjahre vor mir hätte,
würde ich mir ernsthaft überlegen, was es anderes schönes an Studiengängen, bzw. Ausbildungsberufen gibt.

Das meine ich jetzt nicht zynisch, sondern aufrichtig und ohne Boshaftigkeit.

Gruß :polizei2:

Polli (NRW)

--> Hier gibt´s Beratung - bitte mal draufklicken :!:



http://polizeistiftung-nrw.de/


Wählen ist wie zähneputzen, wenn mans nicht macht, wirds braun!

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Re: Negative Erfahrungen - Studium/LAFP/Praktikum

Beitragvon DerLima » Mo 18. Nov 2019, 09:25

Spannend.
Ich war bei all dem nicht dabei. Aber ich habe viel Erfahrung als Tutor.
1.) die Selbstwahrnehumg kann einen schon mal täuschen. Mein letzter Praktikant wäre fast durchs Parktikum gefallen und dachte von sich immer noch, dass er doch mindestens mittelmäßig wäre. Trotz Zwischengepräche und allem.
2.) Es gibt einfach auch Idioten unter den Vorgesetzten und Tutoren
3.) Es gibt aber eine Sache, die gar nicht geht: Rassismus. Und der Satz von dem Ausbilder ist eine Straftat (nach meinem dafürhalten) und entsprechend ist eine Handlung von dir gefordert.
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