Erfahrungsbericht Studium - Ich und das verflixte 3. Jahr

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Moderator: Polli

Jake21
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Erfahrungsbericht Studium - Ich und das verflixte 3. Jahr

Beitragvon Jake21 » Sa 16. Nov 2019, 23:17

Verehrtes CopZone Publikum,
liebe Leserin, lieber Leser…

hier bin ich mal wieder, um meine Sicht des Studiums zu schildern. Nun ja, seit meinem Erfahrungsbericht zum Einstellungstest ist ein Weilchen vergangen. Um nicht zu sagen, gefühlt unzählige Klausuren, drölftausend Stunden in der Fachhochschule und landeseinheitliche Leistungsnachweise im LAFP… :verweis:

Um endlich an einem Punkt anzukommen, wo man sagen kann „Hallo 3. Studienjahr - mögest du jetzt noch fix zu Ende gehen“ :D

Aber gut, zusammengefasst ging es bis jetzt verdammt schnell und ich möchte nur einige kleine Punkte aus den bisherigen zwei Jahren rauspicken und mit euch teilen - OB IHR ES WOLLT ODER NICHT!!!111!!!1!

Wir brauchen alle - aber nicht jeden. :o

So oder so ähnlich schloß ein Vertreter der JAV seine Begrüßungsrede im RTZ zu Beginn meiner Ausbildung. Ein Satz der mich bisher immer begleitet hat und über den ich viel nachgedacht habe, immer und immer wieder. Der für mich eigentlich widerspiegelt wofür die Polizeiausbildung auch steht - oder stehen sollte. Zu weiteren inhaltlichen Ausführungen zu diesem Satz und für inhaltlichen Diskussionen dazu, könnt ihr mir gerne eine PN da lassen.

Womit ich diesen Satz aber zunächst verbunden habe:

Die Klausuren (und Prüfungen im Allgemeinen)
Kriminologie, Strafrecht, Einsatzlehre, Eingriffsrecht, …
Klausuren gehören wohl zu jedem Studium dazu und nirgendwo anders sind sie wohl so wie bei der Polizei NRW. Ohne da viel vorzugreifen. Aber sie sind einfach anders.
Lass uns das mal irgendwie kurz und knapp zusammenfassen.
Ich habe für keine einzige Klausur gelernt. Ich habe keine heiligen Lernzirkel besucht oder mich stundenlang in der Bib aufgehalten und den anderen beim „forschen“ (es ist ja schließlich ein wissenschaftliches Institut an dem wir verwahrt werden) zugeguckt.

Warum habe ich das nicht gemacht?
Sind die Anforderungen zu leicht ? Ja, ich würde sagen ja. Und lasst mir jetzt nicht die Sprüche aufkommen wie - Gymnasiast, Überflieger, Einstein… - Ich war Hauptschüler - was nichts heißt.
Klar, manchen fällt es leichter als anderen und ich möchte jetzt auch niemanden meiner Kollegen bloßstellen, die die eine oder andere Klausur verhauen haben oder 5 von 5….
Aber ich muss sagen, dass das alles eine Frage des Interesses ist. Des Interesses an dem Beruf und dem, für das was wir stehen wollen oder sollen. Die Rolle und unser Selbstverständnis. Professionell, bürgerorientiert, rechtsstaatlich. Gut, ein abgedroschener Werbeslogan aber er stimmt, wenn man die Schlagworte mit Leben füllt. Und das fängt bei den Klausuren und Prüfungen an.

Achso, ich habe so übrigens alle Klausuren mit überdurchschnittlichen Noten bestanden und musste nie nochmal antreten. Ein wenig Eigenlob an dieser Stelle - ok genug.

Was aber die Quintessenz aus dieser - meiner kleinen - Bewertung (für Diskussionen gerne PN) sein soll - Gebt Gas! Einigen liegt das Lernen mehr als anderen. Einige müssen nicht lernen, einige umso mehr. Aber das wichtigste daran ist - INTERESSIERT EUCH FÜR DAS, WAS WIR MACHEN!
(Ich rede hier nicht von so einem Murks wir Interkulturelle Kompetenzen, überdurchschnittlich viel Psycho-Gedöns und ein sich mir niemals erschließendes Modul namens Führungslehre, was im Studium so viel zu suchen hat, wie Ananas auf einer Pizza).

Unsere Aufgabe ist es professionell zu handeln - rechtlich und auf den jeweiligen Einsatz bezogen. Du musst es drauf haben, Strafrecht, Eingriffsrecht, Einsatzlehre …
Ich habe für mich selbst den Anspruch, professionell zu handeln, Gesetze lesen, verstehen und vermitteln zu können. Egal ob ein Anzugträger oder ein Kind auf die Wache kommt und eine Auskunft haben möchte, es ihm verständlich mitzuteilen und Sachverhalte richtig und qualitativ hochwertig aufnehmen zu können.

Unsere Aufgabe ist bürgerorientiert zu handeln - Reflektier doch noch einmal - warum hast du dich bei der Polizei beworben. Auch wenn du das vlt. mit der Standard-Assesment-Center Antwort: „Ich möchte Menschen helfen“ beantwortest - geh einen Schritt weiter und hinterfrage den wirklichen Grund. Der muss nicht besser oder schlechter sein. Aber sei dir selbst treu und versuch dir diese Frage ehrlich zu beantworten. Die Antwort wird sich wahrscheinlich durch dein gesamtes Leben bei der Polizei ziehen - zumindest wenn es die ehrliche Antwort ist.

Eine meiner Antworten darauf war es - nach eine kurzen Phase des Überlegen - Verantwortung zu übernehmen.

Und bürgerorientiert zu handeln bedeutet für mich, an dem Bürger zu arbeiten, mit ihm in Dialog zu treten und ihm auch die Grenzen aufzuzeigen. Alles im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten und nie zu vergessen, der Gegenüber ist ein Mensch und ich bin das auch.

Unsere Aufgabe ist es rechtsstaatlich zu handeln - Demokratie ist das wichtigste Gut was wir haben. Auch wenn wir nicht immer mit Entscheidungen zufrieden sind, so ist das nunmal. Wenn es nur in eine Richtung gehen würde, wäre es keine Demokratie. Handele immer nach den Prinzipien der Demokratie - wir leisten einen wichtigen Beitrag, die Rechtsstaatlichkeit zu verteidigen und zu repräsentieren.

Also, keep it short and simple - setz dich hin, büffele Gesetzestexte, pass im Unterricht auf und mach was draus. Du bist ausgewählt, den tollsten Beruf der Welt auszuüben. Du repräsentierst eine Berufsgruppe die drei Sachen in sich vereinigen will - Professionalität, bürgerorientiertes Verhalten und Rechtsstaatlichkeit. Wie du diese Schlagworte für dich definierst, bleibt dir überlassen.

Puh, das wird hoffentlich nicht zu lang aber es muss manchmal sein :D

Praktikum oder aber das „K-Praktikum“

Ich möchte mich nicht lange am Praktikum im Wach- und Wechseldienst auslassen. Für mich war es absolut super! Endlich mal raus, was erleben, Einsätze fahren und bei der Abarbeitung helfen. Überstunden sammeln und neue tolle Kollegen kennenlernen.
Dahingehend mein Appell an euch - Bringt euch ein, probiert euch aus, seid interessiert und unterstützt wo ihr könnt. :zustimm:

Ich erinnere mich immer daran, dass mein Tutor gesagt hat. „Du sammelst bitte keine Überstunden an, das sollt ihr im Praktikum nicht!“

Gesagt, nicht getan. Es war eine absolut anstrengende Nachtschicht. Wir waren der Frühwagen und sind von Einsatz zu Einsatz zu Einsatz gefahren. 02:00 Uhr sollte Schluss sein.
Wie so oft war die Dienstgruppe unterbesetzt und das Einsatzprotokoll versprach noch Arbeit für die ganze Nacht.

02:00 Uhr - wir meldeten die 6 und hätten somit Feierabend gehabt. Tutorlein räumt ein, gibt mir nochmal den Standardsatz mit auf den Weg „Du sammelst bitte keine Überstunden an, das sollt ihr im Praktikum nicht!“ und machte sich auf den Weg in die Umkleide. 5 min später - ich war noch immer in Uniform am PC, wiederholte er den Satz, bevor er in den Feierabend verschwand.

Auf den Sprung zum nächsten Einsatz kamen mir die Kollegen entgegen und sagten mir auch nochmal, dass ich doch jetzt Feierabend machen könne - aber ich dachte mir ganz ehrlich und sagte das auch so -
„Das Schiff geht immer zusammen unter - ich will bleiben, wenn das für euch ok ist“

Und es war ok. Ich konnte den Kollegen noch etwas Arbeit abnehmen und sie unterstützen. Und so konnten wir zum Schluss alle gemeinsam Feierabend machen und diese einsatzreiche Nacht bei einem iostonischen Getränk abschließen.

Diese kleine Story soll mich in keinem Fall selbstbeweiräuchern oder irgendwie darstellen, als wäre ich der Top-Kollege. Stell dir einfach immer wieder die Frage, welche Werte für dich wichtig sind und wie du dich in ein Team integrieren möchtest.
Ich stehe auf Teamwork, ich liebe den Gedanken an Teamgeist und man lässt die anderen nicht im Stich. Wenn scheiße, dann zusammen. Wenn das Schiff untergeht, dann zusammen! Setz dich ein, setz ein Zeichen, zeig was du sein willst, was du kannst und wofür du stehst!

Aber jetzt das Thema zu dem ich den Bogen spannen will - das K Praktikum.

Einmal in deinem Studium wird es dazu kommen, dass du ein Praktikum beim Kriminalkomissariat durchführen wirst. Es wird knapp 7 Wochen dauern und du wirst in die Welt der Sachbearbeitung eingeweiht.

Und ich sage dir - im gesamten Studium wird dir dafür nicht der Mund wässerig gemacht. Du wirst mit Vorurteilen konfrontiert werden, die Rollenspiele im LAFP im Bereich K werden langweilig sein und du denkst dir „wer bin ich und was mache ich eigentlich hier?!“.

Mir ging es jedenfalls so - zumindest bis zu dem Zeitpunkt, wo ich am ersten Tag meines K-Praktikums mit meinem Komissariatsleiter und meinem Tutor gesprochen habe und meinen Schreibtisch eingerichtet habe.

Von Anfang an war es eine absolut vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Es ist sicherlich eine andere Arbeit als „draußen auf der Straße“ aber nicht unbedingt langweiliger.
Du bekommst also deine Sachverhalte - von Kollegen im Wach und Wechseldienst gefertigte Strafanzeigen - und bearbeitest diese.
Du ermittelst eigenständig, lädst Leute vor, um sie zu vernehmen und fährst raus und schaust dir die Tatorte an. Für mich war es eine tolle Erfahrung und ist definitiv nicht damit zu vergleichen, was im LAFP gezeigt oder vorgeturnt wird…

Und auch dazu gibt es zwei drei Unterthemen, die ich ansprechen muss.

Reflektieren der eigenen Arbeiten

So, du sitzt nun auf dem Bürostuhl, drölf Vorgänge warten auf die Bearbeitung, du nimmst dir die erste Strafanzeige und liest einen bedeutungslosen Zweizeiler… Damit sollst du jetzt arbeiten. Du denkst dir toll, öffnest deinen vollen Terminkalender und lädst nochmal die Person vor, die die Anzeige aufgeben hat, damit du wenigstens an noch ein paar wenige Infos kommst, um den Sachverhalt überhaupt verstehen zu können.

Gut, das war jetzt etwas überspitzt von mir dargestellt und ich hoffe - Polli sperrt diesen Beitrag, bevor ich mein Fett für diese Aussage wegbekomme ;D

Nein, alles nicht böse gemeint und ich möchte hier auch niemanden bloßstellen. Viel mehr habe ich daraus für mich die Erkenntnis gezogen, mich selbst zu reflektieren und bei der Anzeigenaufnahme auf wesentlichere Aspekte und eine einwandfreie Datenübermittlung zu achten.
Nicht mehr und nicht weniger. Es erleichtert einem Sachbearbeiter die Arbeit aber ungemein, mit minimalem Mehraufwand für eine selbst.

Wo Polizei draufsteht, ist auch Polizei drin

Schutzpolizei oder Kriminalpolizei. Du hast dich im Rahmen deiner Bewerbung sicher auch eher auf deine Zeit in der Schutzpolizei bzw. im Streifendienst gefreut. Aber nicht als „Bürohengst“ bei der Kriminalpolizei. Da kann ich auch nachvollziehen, ich habe mir bis zu meinem Praktikum das gleiche gedacht. Aber im Nachhinein finde ich es sehr gut, dass es so ist. Endlich mal was sinnvolles an dem Studium :zustimm:

Ich habe mit meinem Tutor über vorherige Studenten bei ihm gesprochen und er erzählte mir auch von ständigen auf und abs, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der unverbindliche Überflieger, den man ohne weiteres hätte auf die Menschheit loslassen können und den man direkt übernehmen würde und die desinteressierte, wortkarge Kollegin, die möglichst schnell wieder weg wollte.

Natürlich gab es auch den üblichen Durchschnitt, der sich integriert und halt da ist. Das ist auch nicht schlimm. Das Bedenkliche ist eher dort anzuführen, wenn sich Desinteresse mit der Tendenz möglichst schnell wegzuwollen paart und man dieses auch jeden Kollegen bei K spüren lässt.

Ich für meinen Fall finde ein solches verhalten unglaublich. Ich wurde in dem Moment selbst sauer und konnte mir nicht erklären, wie man so handeln kann. Klar ist es draußen vielleicht interessanter, natürlich ist das Tippen und Formulieren von Texten nicht für jeden was aber weißt du was? Für die Zeit wo ich da bin, geb ich mir verdammt nochmal Mühe und reiße mir den Hintern auf. Es ist ein stetiges Lernen, es gehört dazu und wenn man sich bemüht, dann wird man gut, kann sich in jeglichen Bereichen verbessern und hinterlässt auch einen guten Eindruck.

Nimm das einfach mit. Auch wenn es manchmal hart wird, gib verdammt nochmal dein Bestes und zeig was du drauf hast!

Deshalb möchte ich auch für die Kollegen bei K eine Lanze brechen. Ihr habt es manchmal nicht leicht und sowohl für beide Seiten ist es wichtig ab und an mal miteinander zu sprechen und sich zu unterstützen. Das K Praktikum ist eine tolle Möglichkeit zu erfahren, was passiert eigentlich mit meinem schriftlichen Arbeiten und worauf kommt es dabei an.


Ein letzter Punkt - 2600m zum Erfolg

Die Sportabnahmen. Der CooperTest, Rettungsübung 1 und 2 und der Parcours. Es hört sich so einfach an aber ist man eher der Schwimmer, wird vielleicht der CooperTest zur Herausforderung, läuft man Halbmarathon säuft man vielleicht beim Schwimmen ab, brauch man für die Klausuren nicht zu lernen, hat man vielleicht beim Parcours Defizite.

Ich konnte mich bereits in den freiwilligen Abnahmen an das sicherer Ufer retten und musste nicht zu einer der Pflichtabnahmen antanzen, bei einem Kollegen war ich aber hautnah dabei und darüber möchte ich euch kurz berichten.

Ein super Kollege, sympathisch, lustig und teamfähig - auch rechtlich auf zack war sowohl im GS, als auch in Teilen des HS verletzt.. Er hat allerdings immer versucht alles zu geben. In den freiwilligen Abnahmen bestand er somit die Rettungsübungen 1 und 2 mit links, der Parcours war auch kein großes Problem nur der CooperTest machte ihm zu schaffen. Er war nicht unsportlich und hatte auch eine normale Kondition aber verletzungsbedingt kam es immer dazu, dass er diese verdammte Prüfung nicht machen konnte oder aber es bei einer freiwilligen Abnahme leider nicht schaffte.

So kam es, wie es kommen musste. Die erste Pflichtprüfung ging in die Hose… Scheiße… wir hatten alle für ihn gehofft, dass er es packt aber es ging wohl einfach nicht.

Mund abputzen, weiter. Bis zur LETZTEN Wiederholerprüfung waren es jetzt noch zwei Monate. Auf jeden Fall zu schaffen. Wir haben mit ihm trainiert, er selbst hat trainiert wie verrückt, er war ehrgeizig und wollte es unbedingt schaffen.

Doch es kam wie es kommen musste… eine Verletzung bahnte sich an. Es war nicht auszuhalten. Später erfuhren wir, es war eine Verletzung im Fuß. Das Modul hatte mittlerweile angefangen. Es waren nur noch wenige Wochen Zeit um diesen beknackten Test erfolgreich durchzuführen oder aber sich von dem Traum Polizei verabschieden zu müssen.

Irgendwie hat er selbst auch mal kurzzeitig das Vertrauen in sich verloren und sich beinahe aufgeben. Es gab noch eine Möglichkeit das ganze noch vor der offiziellen Prüfung durchzustehen.

Es kam also der Tag der letztmöglichen freiwilligen Abnahme. Die Situation war angespannt. Zwei Kurse bei dem Lauf dabei, zwei Kandidaten, die es noch nicht geschafft haben. Es war leichter Nieselregeln, trübes Wetter. Ein ekliger Tag, der auch schlimmstenfalls noch beschissener werden konnte. Die Menschen, die die Abnahme machten fragten bei unserem Kollegen wieder alles ab. „Fühlen Sie sich in der Lage die Abnahme durchzuführen“ - „Muss ja…“

Und dann starteten die längsten 12 min auf der Welt…
Unser gesamter Kurs lief mit, wir haben unseren Kollegen so sehr angefeuert, er konnte nicht anders, als verdammt nochmal zu laufen. Klar, einen Termin gab es noch aber jetzt ging es schon um alles oder nichts. Neben dem Lauf schrie ich mir den Hals raus, ihn endlich über die Ziellinie zu bringen. 12 min, 2600m. Die Zeit verstrich und verstrich.
6,5 Runden. Die Kraft ließ nach und wir waren scheiße nochmal zu langsam… Die letzte Runde brach und und wenn wir so weitergelaufen wären, hätte es nicht gereicht.

„Ein letztes Mal, zieh durch Max*, zieh es durch! Du musst bei uns bleiben!“, sagte ich zu ihm und auch unsere Lehrenden und unser gesamter Kurs schrie ihn an, alle wollten ihn da behalten, wir versuchten alle Kraft auf ihn zu übertragen.

Und es klappte! Er schmiss den verdammten Turbo an und lief diese letzte Runde in einer Top-Zeit, wir liefen über die Ziellinie und es war endlich geschafft! Wir lagen uns in den Armen und er dankte uns allen für die Unterstützung. Durch den Teamgeist konnten wir unseren Kollegen nochmal beflügeln und zu Höchstleistungen bringen. Das war uns echt eine Herzensangelegenheit! Schön, dass du weiter dabei bist, Max*

*Name geändert

Dazu nochmal mein Appell an dich! Trainiere frühzeitig, gib alles und unterstützte Kollegen, die Schwierigkeiten bei einigen Abnahmen haben. Wir sind ein Team und jeder Teil des Teams ist wertvoll und kann etwas zu einer Gruppe beitragen.

Wir brauchen alle - eine Organisation, ein Team, eine Mannschaft!

Diskussionen zur Sinnhaftigkeit der Sportabnahme lasse ich hier mal außen vor. Ich freue mich auf deine PN :D

The End
Das war ja jetzt mal wieder einiges - HALLLOOOO ?! AUFWACHEN!!!!
Das waren einige wichtige Themen, die ich im Praktikum oder in meinem Studium erlebt habe. Evtl. kann ich dir damit nicht nur einen kleinen Einblick in die Polizei und in das Studium geben, sondern auch Überlegunsansätze liefern, für was du stehen möchtest und wie du dich einbinden und integrieren willst. 

Denk nur immer dran - wir wollen ein Team sein. Du bist Teil dieses Teams und jeder muss einfach einen Teil dazu beitragen. Es muss nicht immer eine extreme Hingabe sein aber man sollte sich im Rahmen der Möglichkeiten unterstützen.

Und du solltest dich auf jeden Fall ausreichend vorbereiten und dir darüber bewusst sein, um draußen gut zu bestehen, gehört eine gute rechtliche Expertise zu dem Polizeiberuf dazu.

Und wichtig auch - immer Mensch bleiben.

Professionell. Bürgerorientiert. Rechtsstaatlich.

Bleib am Ball und bis bald
"Polizeinotruf" :?:
"Bin ich bei der Polizei?" :lupe:
"Nein, ich bin bei der Polizei. Sie sind irgendwo da draußen und telefonieren" :mrgreen:

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Re: Erfahrungsbericht Studium - Ich und das verflixte 3. Jahr

Beitragvon Polli » Sa 16. Nov 2019, 23:43

Hallo Jake,

vielen lieben Dank für deinen ausführlichen, lebendigen und herzerfrischenden Erfahrungsbericht. :blume:

Dein Bericht zeigt, dass du - so wie ich auch - mit Herz und Seele Polizist bist und für den Beruf brennst. :zustimm:

Ich würde mich freuen, wenn sich viele User deinen Bericht intensiv durchlesen, verinnerlichen und dann
entsprechend umsetzen.

Er wird in den nächsten Tagen in den 99 Antworten von A - Z verlinkt.

Gruß :polizei2:
Polli (NRW)

--> Hier gibt´s Beratung - bitte mal draufklicken :!:



http://polizeistiftung-nrw.de/


Wählen ist wie zähneputzen, wenn mans nicht macht, wirds braun!


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