Zukünftige Verwendung des freiwilligen Polizeidienstes

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Re: Zukünftige Verwendung des freiwilligen Polizeidienstes

Beitragvon Brot » Fr 21. Sep 2018, 10:55

M hat geschrieben:
Mi 18. Okt 2017, 08:21
Sind irgendwelche Infos bekannt wie es nun weiter geht, im Herbst sollte doch das neue Konzept vorgestellt werden?? :gruebel:
Dieses Wochenende will die CDU auf ihrem Parteitag einen Antrag vorstellen.

Landes-CDU plant Antrag: Polizeifreiwillige sollen Uniform und Waffe tragen
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/ ... 5626c.html

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Re: Zukünftige Verwendung des freiwilligen Polizeidienstes

Beitragvon M » Fr 24. Jan 2020, 21:35

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schutzmann_schneidig
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Re: Zukünftige Verwendung des freiwilligen Polizeidienstes

Beitragvon schutzmann_schneidig » Sa 25. Jan 2020, 10:14

GdP BW: CDU wertet die Polizei ab

Eberdingen. Immer wieder nimmt der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Hans-Jürgen Kirstein, die Äußerungen der CDU-Führungsriege befremdend zur Kenntnis. Laut Stuttgarter Zeitung.de vom 2. Januar 2020, hat sich die CDU immer noch nicht von dem Thema über den Freiwilligen Polizeidienst gelöst. „Wer polizeilich hochwertige und qualifizierte Arbeit so bewertet, dass diese von sogenannten ehrenamtlichen „freiwilligen Polizisten“ wahrgenommen werden können, teilt an alle aktiven und sehr gut ausgebildeten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten eine gehörige Backpfeife aus“, so Kirstein heute in Stuttgart.
[...]
Die derzeitige Einstellungsoffensive wurde als größte Sicherheitsoffensive in der Geschichte des Landes bezeichnen. Sie stellt aus unserer Sicht nicht mehr als den erforderlichen Ersatz der in Pension gehenden Polizistinnen und Polizisten dar.
[...]
Dazu trägt auch nicht bei, wenn den Menschen in Baden-Württemberg Polizeipräsenz durch „Hobbypolizisten“ vorgegaukelt wird.

„Wenn wir über Silvester die letzten Nachrichten zu Messerangriffen und zu Angriffen auf Kolleginnen und Kollegen hören, möchte ich mir gar nicht ausmalen, wenn hier keine sehr gut ausgebildeten Polizistinnen und Polizisten betroffen sind, sondern ein Polizeifreiwilliger oder eine Polizeifreiwillige.“, stellt Kirstein klar. Weiter ergänzt der Landesvorsitzende der GdP: „Es soll keiner behaupten, dass bei Einsätzen mit einem solchen Gefährdungspotential die Freiwilligen Polizeibeschäftigten nicht eingesetzt würden.
Die Realität sieht anders aus und die Verantwortungsträger wissen das.
[...]
Wenn eine ehrenamtliche Unterstützung für die Innere Sicherheit nötig ist, wäre das eine sehr traurige Entwicklung. Abschließend bemerkt Kirstein, dass sich die GdP nicht verschließe, wenn die hrenamtlichen/freiwilligen Unterstützer keine Polizeiuniform tragen würden, sondern eine andere Uniform ohne Verwechslungsgefahr zu echten Polizisten. Selbstverständlich dürfen diese auch keine Schusswaffen tragen.
www.gdp.de

Die Diskussion um den FPD wird nunmehr seit zig Jahren geführt. Dazu werden naturgemäß immer wieder dieselben Argumente pro und contra angeführt, die in all den Jahren weder richtiger noch falscher geworden sind.
Es wird Zeit, dass die Politik hier nun endlich eine Entscheidung bzgl. der Fortführung und vor allem der konkreten Ausgestaltung des FPD trifft... über die man dann wieder trefflich streiten kann. :polizei3:
- It's a deadly stupid thing to point a gun (real or fake) at a police officer in the dark of night or the light of day -


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